-Fühler 10-gliedrig. Eine einfarbig bräunlich-gelbe Art ohne Zeichnung [Abb. 9]. Untergattung
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2,2-3 mm, länglich oval, Flügeldecken ziemlich gleichmäßig punktiert. Ganz bräunlichgelb, ziemlich gewölbt [Abb. 9]. Aedoeagus [Abb. 13]; Spermatheka [Abb. 14]. B: Wird von Fichten geklopft, besonders in der Wipfelregion häufig. D: Im Süden häufig, im Norden nur stellenweise nicht selten. (>>>Parapullus)


Flügeldecken sehr dicht und fein punktiert, dazwischen weniger dicht mit gröberen Punkten durchsetzt, weniger gewölbt als abietis. Fühler 10-gliedrig. Habitus [Abb. 15]. Aedoeagus [Abb. 16] [Abb. 17]. 1,8-2 mm. B: Auf Eichen. D: Niederlausitz und Schlesien, sehr selten. Die Art gehört zur Untergattung >>>Neopullus. Die Schenkellinie ist bei den meisten Exemplaren nicht ganz vollständig, daher auch hier aufgeführt.


-Flügeldecken einfach punktiert. Fühler 11-gliedrig [Abb. 18]. Flügeldecken gelb mit dunkler Naht [Abb. 19], Halsschild dunkel mit breitem gelbem Seitenrand [Abb. 20]. Aedoeagus [Abb. 21] und Sipho [Abb. 22] [Abb. 23]. 2 mm. B: In einem Olivenhain gestreift. D: Westufer das Garda-Sees. Vorderbrust mit Kiellinien [Abb. 24], Schenkellinien unvollständig [Abb. 25]. Von den mir bekannten hellen Arten im Genital völlig verschieden. Für Hinweise wäre ich dankbar.







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Beine ganz schwarz (Tarsen manchmal braun), Flügeldecken schwarz, manchmal mit metallischem Schimmer. 2-2,8 mm (bei manchen Exemplaren ist die Schenkellinie vollständig). Aedoeagus [Abb. 26]; Spermatheka [Abb. 27]. B: Auf Koniferen, besonders auf Kiefern, nicht selten. D: Europa.

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Breit oval, 1,8-2,3 (2,6) mm, ziemlich gewölbt [Abb. 28]. ♂: Kopf und Halsschild ± rot [Abb. 29], ♀: nur Oberlippe gelb [Abb. 30]. Fühler und Mundwerkzeuge gelb. Von dem ähnlichen auritus durch dunklen Spitzenrand der Flügeldecken leicht zu unterscheiden. Aedoeagus [Abb. 31] [Abb. 32] und Sypho [Abb. 33]; Spermatheka [Abb. 34] [Abb. 35]. B: Auf trockenen Grasplätzen und xerothermen Hängen nicht selten. D: Europa.







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-Höchstens 2,3 mm lang [Abb. 36], Beine zum größten Teil hell, Schenkel in der Regel dunkel, sehr selten auch ganz hell. Körperform und Aedoeagus wie interruptus. Von dieser Art ist sie nur durch die ganz schwarze Färbung unterschieden, sowie durch stärkere Punktierung auf der Unterseite und das Fehlen der feinen Punkte neben der Naht (Signifikant nur in Serien). Aedoeagus [Abb. 39], Spermatheka [Abb. 40]. Wesentlich für die Wiedereinsetzung dieses alten Synonyms ist der Umstand, daß diese Form nie in Populationen von interruptus zu finden ist, sondern immer getrennt von dieser Art lebt (Ökospecies?). D: Mittel- und Südeuropa, sehr selten. Anmerkung: In der Regel mit rubromaculatus verwechselt und in der Literatur als ,,ab." dieser Art verzeichnet. Bei einiger Übung ist aber schon eine Unterscheidung nach der Körperform möglich und in Zweifelsfällen schafft ein Genitalpräparat rasch Klarheit (das soll heißen, daß das ♂ Genital und die Spermatheka anders sind als bei interruptus [Abb. 41]).



Blaßgelbe Makel auf der hinteren Hälfte der Flügeldecken [Abb. 43]. Diese ist oft undeutlich. Kurz oval, dicht und gelb behaart, glänzend. Beim ♂ Kopf und Vorderwinkel des Halsschilds breit rot. Beine rot. Das 5. Hinterleibsegment des ♂ an der Spitze leicht gebuchtet und deutlich eingedrückt. Der Eindruck erreicht die Mitte des Segments und ist hier dicht behaart. Aedoeagus wie [Abb. 44]. 2,5 mm. D: Eine Art aus dem nördlichen Fennoskandien und Sibirien. Die südlichsten Fundorte in Südschweden. (=sahlbergi Korsch.) (=triangularis Sahlberg)

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Der rote Fleck auf den Flügeldecken ist groß [Abb. 45], greift aber nicht wie bei dem ähnlichen mediterranen rufipes auf die Epipleuren über [Abb. 46]; er kann auch fehlen. ♂: Aedoeagus [Abb. 44] [Abb. 47]. 5. Hinterleibssegment des ♂ breit und tief ausgerandet [Abb. 48]. Schwarz, Kopf und meist auch die Vorderwinkel des Halsschilds rotgelb [Abb. 46]. Fühler, Mundwerkzeuge und Beine rot. Schenkel ± angedunkelt. Neben der Flügeldeckennaht sind einige stärker eingestochene Punktreihen deutlich. Form der Siphospitze konstant [Abb. 49] [Abb. 50]; Spermatheka [Abb. 51] [Abb. 52] [Abb. 53]. 2-3,3 mm. B: In Steppenheiden und xerothermen Hängen in der Kräutervegetation zu keschern; im Winter aus Graswurzeln und Moos zu ziehen. D: Europa, im Süden teilweise fehlend. Nicht häufig. (=mimulus Capra & Fürsch, 1967)










Aedoeagus [Abb. 54]. Sehr ähnlich apetzi, aber nicht so rund und auf den Flügeldecken viel kräftiger punktiert. Schulterbeule schwächer als bei apetzi. Das wichtigste Differentialmerkmal ist der Basallobus, der etwas länger ist als die Parameren. Schienen dunkel. D: Bei uns nur in Wärmegebieten (Unterfranken, Graz), sehr selten; auch in Südeuropa sehr selten.
-Aedoeagus [Abb. 55]. Diese wohl nur südeuropäische Art ist ebenfalls am Aedoeagus sicher zu erkennen: Der Basallobus ist ebenso lang wie die Parameren. Die Siphospitze unterscheidet sich dagegen nicht von der von apetzi und pallipediformis. Die Flügeldeckenmakel ist häufig ziemlich ausgedehnt [Abb. 56]. (Selten sind die ganzen Flügeldecken hell oder wenigstens nur mit dunklem Seiten- und Nahtsaum). D: In Südeuropa häufig, bei uns bisher noch nicht gefunden.

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Aedoeagus [Abb. 42] [Abb. 57], beim ♂ nur der Vorderkopf hell, beim ♀ lediglich die Oberlippe. Am Halsschild höchstens die Vorderwinkel hell. Beine dunkel (südliche Tiere sind hellbeiniger, aber auch hier sind wenigstens die 4 hinteren Schenkel dunkel). Habitus [Abb. 58], die Flügeldeckenmakel dehnt sich nur bei südlichen Stücken auf den größten Teil der Flügeldecken aus. Völlig schwarze Tiere bisher nur aus Italien gemeldet (Fehldetermination?). Metasternum in der Mitte nur sporadisch, aber kräftig punktiert. Die Mittellinie der Hinterbrust ist seicht oder nicht vorhanden. 5. Sternit des ♂ breit und tief ausgerandet [Abb. 59]. Basallobus kürzer als die Parameren. Spermatheka [Abb. 60]. 2-3 mm. B: In Wärmegebieten, an xerothermen Hängen von Kräutervegetation zu kätschern. D: Mediterrane Art; bei uns besonders im Rheingebiet, Kaiserstuhl. Sehr selten.




-Aedoeagus [Abb. 61], beim ♂ Kopf und Halsschild hell, letzterer vor dem Schildchen mit einer dunklen dreieckigen Makel [Abb. 62]. Beine hell. Spermatheka [Abb. 63]. 1,8-2 mm. D: Nach einem Exemplar aus Niederösterreich beschrieben, das angeblich von einer Fichte stammte, sonst aus dem vorderen Orient bekannt. Es ist fraglich, ob diese Art der mitteleuropäischen Fauna angehört


Aedoeagus [Abb. 64]. 2-2,8 mm, sehr breit oval, etwas kleiner und noch breiter als apetzi. Flügeldeckenhinterrand meist hell [Abb. 65]. Spermatheka [Abb. 66]. Diese Art wurde früher als Farbform von apetzi angesehen. B: Ist auf trockenen Hängen in der Kräutervegetation häufig zu keschern. D: Mittelmeergebiet. Ob diese Art nach Mitteleuropa vordringt, ist fraglich. (Vergleiche auch rufipes LZ >>>18). (=incertus Muls.)


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-1,5-2,2 mm. Aedoeagus [Abb. 41] [Abb. 67]. Beim ♂ Kopf und Vorderwinkel des Halsschilds rotgelb [Abb. 68], beim ♀ nur die Oberlippe gelb. Der gelbe Fleck der Flügeldecken ist groß und greift wie bei marginalis auf die Epipleuren über [Abb. 69] [Abb. 70]. Beine gelbrot. Spermatheka [Abb. 71]. Am ehesten ist die Art mit marginalis zu verwechseln, diese Art ist aber größer und in unserem Gebiet kaum zu erwarten. Die Flügeldecken können heller werden, zunächst verbleibt nur eine dunkle dreieckige Schultermakel, die auch verschwinden kann, so daß die Flügeldecken ganz braun werden. Bisher wurden solche hellen Stücke aus Mitteleuropa noch nicht bekannt. B: Auf trockenen Grasplätzen und xerothermen Biotopen in der Kräutervegetation zu kätschern (V bis X). Häufig auch von altem Efeu zu klopfen. D: Im Süden selten, im Norden sehr selten.





Aedoeagus [Abb. 73]. Mittel und Hinterschienen gebogen. Halsschild am Vorder- und Seitenrand meist breit gelbrot gesäumt [Abb. 74]. 5. Sternit des ♂ stark ausgerandet [Abb. 75]. Etwas häufiger ist die Form mit 2 Makeln auf jeder Flügeldecke. 2-3 mm. D: Mediterrane Art, die auf Grund von Genitaluntersuchungen auch für die Umgebung von Graz festgestellt werden konnte. Sicher ist die Art weiter verbreitet, aber sehr selten.


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-Aedoeagus [Abb. 76] [Abb. 77] [Abb. 78], auffällig ist die starke und dichte Beborstung der Parameren. Mittel und Hinterschienen nicht gebogen. Schwarz mit 2, häufig 4 hellen Flügeldeckenmakeln [Abb. 79] [Abb. 37] [Abb. 80]. Manchmal sind die Flügeldecken einheitlich schwarz. Kopf beim ♂ rot, beim ♀ schwarz, höchstens vorne rot. Halsschild vorne und an den Seiten meist in größerer Ausdehnung rot, nur selten ganz schwarz. Beine rot, bisweilen die Schenkel dunkler. 5. Sternit des ♂ breit und tief ausgerandet, vor dieser Ausrandung niedergedrückt [Abb. 81]; Spermatheka [Abb. 82] [Abb. 83]. 2-3 mm. B: An trockenen sonnigen Grasplätzen und xerothermen Lebensräumen meist häufig V-VIII. D: Europa.








D: Italien.
-D: Frankreich, Italien.
-D: Spanien: Mallorca.
-D: Italien, Ukraine, Ferner Osten.
-D: Italien, Portugal.
-D: Südeuropa, Levante.
-D: Bulgarien, Rußland.
-D: Südeuropa, Kanaren.
-D: Südrußland.
-D: Südeuropa, südliches Mitteleuropa.