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Flügeldecken mit je zwei gelben Makeln [Abb. 10] [Abb. 11]. Hinterrand der Flügeldecken hell. Selten fehlt die hintere Makel, aber auch dann ist diese Art noch gut an der breiten Form und der geröteten Stirn [Abb. 12] zu erkennen. Aedoeagus [Abb. 13] [Abb. 14] und Sipho [Abb. 15]; Spermatheka [Abb. 16] [Abb. 17]. B: Selten und nur an Wärmehängen auf verschiedenen Bäumen und Sträuchern, auch im Gras. D: Europa ohne Iberische Halbinsel. Bei Küstentieren mit roten Makeln prüfe auf limonii LZ >>>8







-Ähnlich redtenbacheri, aber der helle Fleck ist auf die vordere Hälfte der Flügeldecken beschränkt. D: Stammform in Süd-Finnland. Ein Exemplar dieser Art wurde 1946 in Elmen, Tirol, gefunden. (=rutaneni Fürsch, 1986) (=deletomaculatus Fürsch, 1967)
Halsschild fein punktiert, der Untergrund glatt. Mit sehr langgestreckter, ovaler Makel auf den Flügeldecken [Abb. 22], nur manchmal einfarbig. Spermatheka [Abb. 23]. 1,8 mm. D: Griechenland, Italien, Spanien.

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Kleiner: 1,3-2,1 mm. Schenkel hell gelb wie die Schienen. Flügeldecken normal mit einer langgestreckten, leicht nierenförmigen [Abb. 8] hellen Makel [Abb. 18], völlig schwarze Stücke sind nicht besonders selten. Schulterbeule vorhanden, aber flach und kaum vortretend [Abb. 24]. Flügeldeckenabfall mehr konvex [Abb. 25]. Halsschild tief und fein punktiert, etwas weniger dicht als bei limonii. Die kleinen Punkte zwischen der Flügeldeckenpunktur sind weniger zahlreich und fallen nicht so sehr auf. ♂: Aedoeagus [Abb. 26], Basalkörper fast gerade konisch verbreitert, Sipho an der Spitze gerade, gestreckt ♀: Spermatheka [Abb. 27] mit langer 'Nase'. B: In Sumpf- und Moorgebieten, auf feuchten Wiesen und in Auwäldern auf Hopfen, auch Kulturhopfen; auch an der Küste auf Salzwiesen. In den Alpen in ca. 2000 m aus Loiseleuria procumbens-Rasen gesiebt. Im Winter aus Schilf und Flußgenist zu sieben. Nicht besonders selten. D: [Abb. 28] Nordpaläearktische, weit verbreitete Art. (=mulsanti G. R. Waterhouse, 1862)






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-Größer: 2-2,32 mm. Schenkel schwarz oder sehr deutlich dunkler als die Schienen. Die Makel auf den Flügeldecken stark nierenförmig [Abb. 29] [Abb. 30], manchmal in 2 Teile geteilt. Schulterbeule stark entwickelt und deutlich vorragend [Abb. 31] [Abb. 32]. Halsschild zwischen den Punkten etwas deutlicher mikroskulptiert. Seitenansicht [Abb. 33]. ♂: Aedoeagus [Abb. 34], Basalkörper seitlicher weitert und dann parallel, Sipho an der Spitze zur Seite gebogen. ♀: Spermatheka ohne lange 'Nase' [Abb. 35] [Abb. 36]. B: Bei uns und in Dänemark an der Ostseeküste auf Salzwiesen im Hochwassergenist. Entwicklung vermutlich im Wurzelbereich der Pflanzen (an dort lebenden Schildläusen?). Die Art hat nichts mit Limonium zu tun, diese Pflanze kommt an den Fundstellen der Ostsee nicht vor. D: [Abb. 37] Meldungen aus Dänemark, Finnland, Großbritannien, Island, Niederlande, Norwegen, Schweden; Deutschland: Sichere Funde bisher nur aus Schleswig-Holstein von der Ostseeküste (Kattegatt (Pedersen), Schleimündung, Bottsand (Suikat); Meldungen von der Nordseeküste des Festlandes sind alle zweifelhaft und müssen geprüft werden. 








Flügeldecken strohgelb mit rotbrauner Querbinde an der Basis und einer schwarzen oder dunkelbraunen strichförmigen Quermakel am Flügeldeckenabfall dicht neben der Naht. D: Südfrankreich, möglicherweise im südwestlichen Mitteleuropa aufzufinden.
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-Flügeldecken gelb mit schwarzer Zeichnung [Abb. 38] [Abb. 9]. Aedoeagus [Abb. 39]. Spermatheka [Abb. 40]. D: Mediterrane Art; wurde auch auf der westfriesischen Insel Terschelling gefunden; vermutlich nur eingeschleppt. (=includens (Kirsch, 1871))



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-Braungelb mit +/- ausgedehnter dunkler Zeichnung, die sich auf jeder Flügeldecke auf 6 Makeln zurückführen läßt [Abb. 41] [Abb. 42]. 1-2 mm. ♂: Analsternit ausgerandet [Abb. 43]. Aedoeagus [Abb. 44] [Abb. 45] [Abb. 46] [Abb. 47]. ♀: Spermatheka [Abb. 48], Korpus am Kopfende zugespitzt. B: Nach Roberti (l.c.) Verfolger von Trabutina leonardii Silv. (Coccidae) auf Tamarisken (Tamarix.sp.) D: Italien, Frankreich, Spanien.















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→ 99Ziemlich regelmäßig oval [Abb. 59], Schulterbeule nur schwach erkennbar. Schwarz, Halsschild an der Vorderkante fein braun. Hinterrand der Flügeldecken ganz schmal hell oder auch schwarz. Der Fleck am Flügeldeckenabfall [Abb. 60] heller oder dunkler rot und dann sehr undeutlich oder ganz fehlend (Flügeldecken anheben!). Halsschild sehr fein und flach punktiert, aber deutlich genetzt, der Halsschild schimmert daher matt [Abb. 61]. 1,5-2 mm lang. ♂: Aedoeagus [Abb. 62] [Abb. 63] [Abb. 64], Basalkörper länger als die Parameren. ♀: Spermatheka [Abb. 65]. B: Von Kraut- und Zwergstrauchvegetation zu streifen. D: Diese Art ist in Nordeuropa in Küstennähe nicht selten: Norwegen, Nordseeküste (Sylt, Borkum, Niederländische Küste); aber auch im Binnenland (Mittelschweden, Eberswalde). Sie ist auch aus dem Osten Kanadas bekannt. Fürsch hat dazu 2 Subspezies beschrieben. Siehe dazu die Anmerkung.






Der Flügeldeckenfleck ist undeutlich, rötlich und am Vorderrand konkav eingebuchtet, auch reicht er kaum bis in die Mitte der Flügeldecken. Der Halsschild ist nach vorne verengt, ab der Mitte nach hinten nahezu parallel, grob punktiert und ohne Netzung. 1,8-2,1 mm. ♂: Kopf hell, der Halsschild an den Seiten ziemlich breit, am Vorderrand dagegen nur schmal hell gefärbt. ♀: Nur Oberlippe und Vorderrand des Halsschildes (ganz schmal) hell. Beine größtenteils gelb. Spermatheka [Abb. 67]. D: Kleinasien, Vorderer Orient.
-Kopf [Abb. 68] und Halsschild [Abb. 69] zwischen den Punkten glatt, ohne Mikroskulptur. Siehe Gattung

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Körperform länglich, Körperseiten etwas parallel [Abb. 66], meist länger als 2 mm. Hochgewölbt, Schulterbeule deutlich (dadurch gut von bisignatus zu unterscheiden wenn die Halsschildpunktur ausnahmsweise fein ist). Schwarz, Vorderrand des Halsschilds und Hinterrand der Flügeldecken hell mit dem charakteristischen hellroten Fleck auf den Flügeldecken [Abb. 20], der sehr selten fehlen kann. Auf dem Halsschild meist ziemlich deutliche Punktur, der Untergrund dazwischen deutlich genetzt. Aedoeagus [Abb. 70], Basallobus kürzer als die Parameren und Sipho mit deutlicher Fahne, die Parameren viel kräftiger beborstet als bei bisignatus [Abb. 71]; Spermatheka [Abb. 72]. 1,5-2,5 mm (meist nicht unter 2 mm), B: Ziemlich selten. Auf Laubbäumen, auch in der Kräutervegetation. Im Winter aus Moos, Rinden oder Laub zu sieben. D: Europa ohne den Süden.




Gerundete und hochgewölbte Art, In der Regel ohne Makel auf der hinteren Hälfte der Flügeldecken. Der Hinterrand der Flügeldecken ist immer hell. Gleichfalls hell sind die Mundteile, die Oberlippe und zum größten Teil die Beine. Das beste Merkmal dieser Art ist die kleine, fast kugelige Körperform und das Fehlen der Flügeldeckenmakel. Der Basallobus ist signiflkant länger als der von nigricans, verglichen mit den Parameren [Abb. 73]. Spermatheka [Abb. 74]. 1,4-1,7 mm. D: Kreta

-Ovale Art, mit deutlicher heller Makel auf dem Flügeldeckenabfall (wo diese fehlt ist ein sicheres Kriterlum zur Trennung von kreticus die länglichere Körperform). Stärker gewölbt und seitlich stärker gerundet als bisignatus. Das beste Kennzeichen dieser Art gegenüber dem mtteleuropäischen bipunctatus ist die gewölbtere und kleinere Körperform sowie die viel deutlichere Rundung der Seiten; bei bipunctatus erscheinen die Flügeldeckenseiten fast parallel. Aedoeagus [Abb. 75]. Basallobus schlanker als bei bipunctatus, Parameren länger oder etwa so lang wie der Basallobus. Die Siphospitze ist etwas kürzer als bei bipunctatus. Spermatheka [Abb. 76]. 1,3-1,9 mm. D: Mittelmeergebiet.

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Fürsch unterscheidet: Langgestreckt [Abb. 59], schwarz mit je einer rot-gelben Makel vor den Nahtwinkeln der Flügeldecken [Abb. 60]*). Siphospitze auffallend lang ausgezogen [Abb. 62] [Abb. 63] [Abb. 64]. Spermatheka [Abb. 65] [Abb. 77]. Stammform. D: Untersucht hat Fürsch eine Serie aus Maalselv, Nordnorwegen (69° N, 18° E) und Einzeltiere von Borkum und von Serock bei Pultusk (nö von Warschau). *) Bei allen als bisignatus bezeichneten rot gefleckten Tieren der Sammlung Fürsch war der rote Fleck erheblich größer [Abb. 78] als in der Zeichnung [Abb. 60] dargestellt.








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Ich werde das anhand der Tiere von Fürsch überprüfen [Abb. 83].-Langestreckt, schwarz und meist ohne Makel. Oberseite völlig schwarz [Abb. 59]. Die Halsschildskulpturierung ist seidig schimmernd wie bei der Stammform, die Punktierung kaum erkennbar aber ein klein wenig deutlicher als bei der Stammform. Siphospitze signfikant kürzer [Abb. 79] [Abb. 80]. B: Mehr im Binnenland. D: Niederlande (Den Haag), Schweden, Deutschland (Kaiserstuhl und Eberswalde), Österreich, Ungarn, Rumänien. Anmerkung zu claudiae: Die Abgrenzung von bisignatus claudiae (Fürsch, 1984) zur Stammform erfolgt durch die Färbung (schwarz, ohne rötliche Flecken am Apex der Flügeldecken) und die angeblich längere Siphospitze. Der in den gezeichneten Genitalabbildungen bei Fürsch (1984) dargestellte Sipho ist bei allen 3 Subspezies sehr variabel und zeigt meines Erachtens keine subspezifischen Unterschiede. Im Paläarktenkatalog ist claudiae als Unterart aufgeführt. Ich habe völlig schwarze Tiere ohne Makel von Borkum, von dort meldet aber Fürsch die Stammform (mit roter Makel). Das Auftreten der Stammform und einer Subspezies im gleichen Gebiet widerspricht aber der Definition einer Subspezies. Andererseits sind in der Sammlung Fürsch als claudiae bezeichnete Tiere vom Kaiserstuhl, die eine erkennbare rote Makel vor der Flügeldeckenspitze haben [Abb. 81]. Ich halte claudiae daher nur für eine Varietät. Allerdings überragt in den Zeichnungen von Fürsch der Medianlobus die Parameren bei der Stammform oder erreicht deren Spitze [Abb. 62], bei seiner ssp. claudiae ist er dagegen kürzer gezeichnet [Abb. 79]. Wenn sich dieser Unterschied bestätigen sollte wäre claudiae sogar als eigene Art einzustufen, da beide Formen gemeinsam vorkommen (z. B. auf Borkum). In der Sammlung Fürsch gibt es ein Tier mit der Nr. 2020 die auf das zugehörige Mikroskopische Präparat verweist. Dies Tier trägt einen roten Namenszettel "Allotypoid/Nephus ♀/claudiae/Fürsch". Das Tier ist unpräpariert, denn der Hinterleib ist noch am Platz und unbeschädigt, wie von der Seite zu sehen ist. Hinter dem Tier ist aber noch ein Hinterleib aufgeklebt, aus dem vermutlich das Präparat Nr. 2020 der Spermatheka [Abb. 82] stammt. Es ist also offensichtlich ein anderes Tier als Ersatz für das bei der Präparation zerstörte Exemplar aufgeklebt worden; ob es tatsächlich ein ♀ ist kann ich äußerlich nicht feststellen Ich verwende es hier dennoch als Vergleichstier für den Habitus, da es das einzige unbeschädigte der Typenreihe ist.










Einfarbig braun, nur zu den Seiten etwas heller. 1,3-1,4 mm. ♂: Tegmen [Abb. 86], Sipho [Abb. 87]. D: Portugal.

-D: Griechenland, Italien.
-D: Griechenland: Korfu.
-D: Griechenland, Italien, Spanien, Portugal.
-D: Kroatien, Frankreich, Italien, Portugal.
-D: Südeuropa.
-D: Aserbeidschan, Kanaren, Madeira.