Tribus Oxypodini

StaphylinidaeAleocharinae
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Tarsenschema 5, 5, 5; Kiefertaster 4-gliedrig, Lippentaster 3-gliedrig, Innenlade der 1. Maxille innen häutig, ihr Innenrand in der Endhälfte bedornt. Wangen meist schmal. Von den anderen Tribus gleichen Tarsenschemas nach sekundären Merkmalen leicht zu trennen: Von den Dinardini durch das Fehlen einer scharfen Flügeldeckenseitenkante, von den Aleocharini durch das meistens einfache letzte (4.) Kiefertasterglied (bei den Aleocharini besitzt das 4. Kiefertasterglied ein kleines Anhangsglied), von den Gymnusini durch das Fehlen der griffelförmigen Abdominalanhänge und nicht auffällig verlängerte Mundteile.
Die Oxypodini vereinigen einander recht wenig ähnliche Gattungen. Da die Gliederzahl der Vordertarsen oft recht schlecht festzustellen ist, ist die Trennung von den Callicerini gelegentlich schwierig. Deshalb werden die Gattungen, bei denen erfahrungsgemäß leicht Irrtümer vorkommen (Meotica, Apimela etc.) auch dort, die Callicerini, die für Oxypodini gehalten werden, auch hier an passender Stelle berücksichtigt.
Die neue Taxonomie ist noch nicht berücksichtigt [Abb. 1].
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Abb. 1
#1
Mniusa Mulsant & Rey, 1875Halsschild quer, Seiten gerundet. Behaarung auf der Scheibe völlig quer gelagert, in der Mittellinie zwar schwer erkennbar, aber gerade nach vorn gelagert. Schwarz, Atheta-ähnlich [Abb. 2]. 1 Art von 2,5-3 mm.
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Abb. 2
→ 2-Halsschildbehaarung bei Arten mit querem Halsschild in der Mittellinie zumindest in der Hinterhälfte deutlich gerade nach hinten gerichtet, die übrige Halsschildbehaarung zumindest teilweise schräg nach hinten außen oder nach hinten gerichtet.
#2
→ 3Halsschild vor der Mitte am breitesten, höchstens undeutlich quer, und dann nur 1/5 breiter als lang, selten breiter (Ischnoglossa), dann aber seine Seitenteile in Seitenansicht voll sichtbar. Kopf ± vorgestreckt, seine Basis meist nicht unter den Halsschildvorderrand zurückgezogen und oft abgeschnürt.
→ 24-Halsschild hinter oder in der Mitte am breitesten und dann nach vorn stark verengt, oder sehr deutlich quer und mehr als 1/4 breiter als lang. Halsschildseitenteile in Seitenansicht meist nicht deutlich erkennbar. Kopfbasis meist in den Halsschild zurückgezogen, der Kopf erscheint niemals halsförmig abgeschnürt.
#3
→ 41. Glied der Hintertarsen kürzer als die beiden folgenden Glieder zusammen und kürzer als das Endglied. Arten unter 3 mm.
→ 7-1. Hintertarsenglied so lang oder länger als die beiden folgenden Glieder zusammen, andernfalls Arten über 3 mm.
#4
Meotica Mulsant & Rey, 1873Arten von 1,1-2,3 mm. Körper abgeflacht, parallelseitig, Atheta-ähnlich [Abb. 3]. Fühler dick, fast keulenförmig, mit stark queren Mittelgliedern. Kopf hinten nicht abgeschnürt, Schläfen nur hinten gerandet.
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Abb. 3
→ 5-Arten von 2-3 mm mit schlankeren Fühlern, andernfalls Kopf hinten abgeschnürt.
#5
→ 5aKopf hinten nicht abgeschnürt.
Phloeopora Erichson, 1837-Kopf hinten abgeschnürt. Hinterrand der Flügeldecken neben den Außenwinkeln ausgebuchtet. 1. Hintertarsenglied länger als das 2.. Flügeldecken mindestens zum Teil braunrot bis schwarz.
#5a
Ischnoglossa Kraatz, 1856aGlänzend, deutlich und etwas rauh behaart. 2,6-3,2 mm.
Chanoma Blackwelder, 1952-Bräunlichschwarz, durch dichte, rundmaschige Chagrinierung ziemlich matt. 2,5 mm.
#7
Apimela Mulsant & Rey, 1874Hell gefärbt, Körper, besonders der Halsschild abgeflacht. Körper parallelseitig, Atheta-ähnlich [Abb. 4]. 1. Hintertarsenglied nur so lang wie Glied 2 und 3 zusammen. Halsschildbehaarung in der Vorderhälfte der Mittellinie nach vorn gelagert (Typ III [Abb. 5]). Ripicol.
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Abb. 4
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Abb. 5
→ 8-Körper ± gewölbt, 1. Hintertarsenglied meistens gestreckter, zumindest bei gleichem Halsschildbehaarungstyp (Ocalea, Blepharrhymenus). Bei allen übrigen Gattungen ist die Halsschildbehaarung in der Mittellinie vollständig nach hinten gerichtet.
#8
Ocalea Erichson, 1837Halsschild [Abb. 6] und Schienen mit auffällig langen Seiten- bzw. Mittelborsten. Arten von 3,5-5 mm mit kräftig abgeschnürtem Kopf [Abb. 7].
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Abb. 6
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Abb. 7
→ 9-Halsschild und Schienen ohne auffällige Seitenborsten.
#9
Euryalea Mulsant & Rey, 1875Flügeldeckenbehaarung in der Umgebung des Nahtwinkels in großer Ausdehnung quer gelagert. Letztes Kiefertasterglied mit kleinem Anhangsglied. Ziemlich große Arten: 3,5-4,5 mm. (Tribus Aleocharini)
→ 10-Flügeldeckenbehaarung schräg oder gerade nach hinten gerichtet.
#10
Amarochara Thomson, 1858Oberseite des 1. Fühlergliedes an der Spitze zur Aufnahme des 2. Gliedes ausgeschnitten oder gefurcht [Abb. 8] [Abb. 9]. 1. Glied der Hintertarsen viel länger als das 2.. Fühler auffallend kräftig, Körper Calodera-ähnlich [Abb. 10]. Eine ähnliche Fühlerbildung und ähnlichen Habitus haben die Arten einer Gattung der Athetina mit 4-gliedrigen Vordertarsen; bei ihnen ist aber das 1. Glied der Hintertarsen nur etwa so lang wie das 2. und daran leicht zu unterscheiden. Vergleiche >>>Alevonota
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 10
→ 11-1. Fühlerglied einfach.
#11
→ 12Basis des 4. vollständigen Tergits ebenso stark quer gefurcht wie die Basis der vorhergehenden Tergite.
→ 17-Basis des 4. vollständigen Tergits ungefurcht oder viel schwächer gefurcht als die vorhergehenden Tergite.
#12
Blepharrhymenus Solier, 1849Körper Stilicus-ähnlich, Kopf stielförmig abgeschnürt, der Hals weniger als 1/3 so breit wie der Kopf [Abb. 11].
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Abb. 11
→ 13-Kopf deutlich schwächer oder nicht abgeschnürt.
#13
Calodera Mannerheim, 1830Schläfen nur unvollständig gerandet. Kopf hinten meist deutlich halsartig abgeschnürt [Abb. 12].
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Abb. 12
→ 14-Schläfen vollständig bis vor die Augen deutlich und scharf gerandet. Kopf nach hinten verengt, aber nicht halsartig abgeschnürt.
#14
Ilyobates Kraatz, 1856Kopf kräftig punktiert [Abb. 13], Fühler auffällig kräftig [Abb. 14].
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Abb. 13
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Abb. 14
→ 15-Kopf feiner punktiert. Fühler nicht auffällig kräftig.
#15
Hygropetrophila Bernhauer, 1929f3-4 mm. Fühler und Beine schwarz. Oberseite sehr fein punktiert und behaart. Vorderkörper wenig glänzend. Habitus [Abb. 15]. Alpin.
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Abb. 15
→ 16-2,5-3 mm. Schienen, Tarsen und Fühlerbasis heller oder dunkler rötlichgelb.
#16
→ 16aKörper gewölbt, glatt und glänzend, schwarz [Abb. 16].
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Abb. 16
→ 5a-Oberseite nur schwach gewölbt, Kopf und Halsschild chagriniert, nur fettglänzend, meistens ± braun. Vergleiche Ischnoglossa und Chanoma
#16a
Ocyusa Kraatz, 1856Mittelbrust fein gekielt. (=Deubelia Bernh.)
Cousya Mulsant & Rey, 1875🗺Coleoweb-Mittelbrust ungekielt.
#17
Rhopalotella Bernhauer, 1911Letztes Fühlerglied so lang wie die 3 vorhergehenden Glieder zusammen. Kleine Art von 1,7 mm mit hell bräunlichroten Halsschild und Flügeldecken [Abb. 17].
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Abb. 17
→ 18-Fühler anders; größere oder dunkle Arten.
#18
→ 19Schläfenrandung vollständig und kräftig, bis an den Vorderrand der Augen reichend. Fühler und Beine nicht auffällig schlank; andernfalls der Hinterleib sehr deutlich punktiert.
Parocyusa Bernhauer, 1902-Schläfenrandung verkürzt oder vollständig: dann aber nur schwach und schwer erkennbar. Ziemlich große, schlanke Arten [Abb. 18] mit sehr deutlich abgeschnürtem Kopf, sehr gestreckten Fühlern und Beinen und außerordentlich fein punktiertem Hinterleib. (=Chilopora Kr.)
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Abb. 18
#19
Ityocara Mannerheim, 1830Hinterleib (x50) ohne erkennbare Punktur, fein chagriniert und dicht seidenschimmernd behaart. Habitus [Abb. 19].
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Abb. 19
→ 20-Hinterleib (x50) deutlich, wenn auch oft sehr fein punktiert.
#20
Zoosetha Mulsant & Rey, 1874Kopf, Halsschild und Flügeldecken grob punktiert.
→ 21-Vorderkörper nicht auffallend grob punktiert.
#21
Euryalea Mulsant & Rey, 18754,5-6 mm. Körper Ocalea-ähnlich. 4. Kiefertasterglied mit kleinem Anhangsglied. (Tribus Aleocharini). (=Ocyota)
→ 22-Unter 3,6 mm. 4. (letztes) Kiefertasterglied einfach.
#22
Chilomorpha Krása, 1914Beine auffällig lang. Hintertarsen so lang wie die Hinterschienen, Körper Chilopora-ähnlich. Oberseite hell bräunlich.
→ 23-Beine kürzer, Hintertarsen kürzer als die Hinterschienen; Oberseite schwarz oder schwarzbraun.
#23
Cephalocousya Lohse, 1971Oberseite flacher, Atheta-ähnlich. Hinterleib durch dichte Punktur und Chagrinierung matt. Mittelbrustfortsatz ungerandet. Alpin.
→ 23a-Oberseite gewölbt. Hinterleib auf glänzendem Grund wenig dicht punktiert.
#23a
Derocala Mulsant & Rey 1874Fühler auffällig lang und dick, Glied 4-10 jedoch nicht breiter als lang und betont walzenförmig. Flügeldecken hellbraun.
Ocyusa Kraatz, 1856-Fühler normal, Oberseite schwarz [Abb. 20]. Mittelbrustfortsatz seitlich gerandet.
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Abb. 20
#24
Homoeusa Kraatz, 1856Halsschild breiter als die Flügeldecken (Euryusa-ähnlich), Halsschildhinterwinkel spitzwinklig, Hinterleib nach hinten zugespitzt verengt [Abb. 21].
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Abb. 21
→ 25-Halsschild anders, nicht breiter als die Flügeldecken.
#25
Thiasophila Kraatz, 1856Mittlere Fühlerglieder dicht zusammengedrängt, so daß keine Zwischengelenksstücke erkennbar sind. Körper Aleochara-ähnlich. Flügeldecken auffällig rauh punktiert.
→ 26-Fühler locker gegliedert und mit deutlich erkennbaren Zwischengelenkstücken; andernfalls (einige Oxypoda-Arten) Flügeldecken fein und dicht punktiert.
#26
Stichoglossa Fairmaire & Laboulbène, 18561. Hintertarsenglied kaum länger als das 2. und stets viel kürzer als Glied 2 und 3 zusammen [Abb. 22]. Habitus [Abb. 23].
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Abb. 22
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Abb. 23
→ 27-1. Hintertarsenglied erheblich länger als das 2. und mindestens fast so lang wie die beiden folgenden Glieder zusammen (oder länger).
#27
Haploglossa Kraatz, 1856Vorder- und Mittelschienen außen zwischen der Behaarung mit einzelnen Dornen [Abb. 24]. Habitus [Abb. 25]. Beachte auch Aleochara mit einer zusätzlichen Abschürung am Ende des 4. Glieds der Kiefertaster. Siehe >>>Aleochara
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Abb. 24
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Abb. 25
→ 28-Außenrand der Vorder- und Mittelschienen einfach behaart.
#28
→ 29Kopf auffällig grob punktiert, die Punktur ± dicht gestellt, aber flach. 1. Hintertarsenglied etwas kürzer als Glied 2 und 3 zusammen. Arten unter 2 mm.
→ 31-Kopf nicht auffällig grob punktiert; andernfalls (wenige Oxypoda-Arten) 1. Hintertarsenglied viel länger als Glied 2 und 3 zusammen.
#29
Eurymniusa Ganglbauer, 1895Körper breit, Aleochara-ähnlich; schwarz mit dunkelbraunen Fühlern und Beinen. 3. Kiefertasterglied verdickt.
→ 30-Körper schmaler, Oxypoda-ähnlich. 3. Kiefertasterglied einfach.
#30
Zoosetha Mulsant & Rey, 1874Oberseite einfarbig pechschwarz.
Ocyusida Mulsant & Rey, 1874c-Halsschild und Flügeldecken braunrot, viel feiner als der Kopf punktiert.
#31
Platyola Mulsant & Rey, 1875dNur das 1. vollständige Tergit an der Basis quer eingedrückt. Gelbe Arten unter 3 mm mit auffällig schuppenförmiger Hinterleibskulptur (ähnlich wie bei Oligota). Tarsenschema 4-5-5. (Tribus Athetini)
→ 32-Mindestens die vorderen 3 vollständigen Tergite mit querem Basaleindruck.
#32
→ 331. Hintertarsenglied kürzer oder höchstens so lang wie das Endglied [Abb. 26].
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Abb. 26
→ 35-1. Hintertarsenglied länger als das Endglied.
#33
Cyrtonychochaeta Scheerpeltz, 1947dTarsen zwischen den Klauen mit einer sehr starken, langen, zu den Klauenspitzen aufgebogenen Onychialborste. ± schwarz gefärbte Arten des Hochgebirges.
→ 34-Onychialborste kurz und unauffällig. Körper braun, Beine ± hell gefärbt.
#34
Pentanota Bernhauer, 1905Größer, um 4 mm [Abb. 27].
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Abb. 27
→ 34a-Arten unter 3,3 mm.
#34a
Ischnoglossa Kraatz, 1856a1.-4. vollständiges Tergit mit basalem Quereindruck; Halsschild mit abgerundet stumpfen Hinterwinkeln; Hinterleib matt chagriniert, kräftig punktiert. Augen vorspringend.
Dexiogya Thomson, 1858-4. vollständiges Tergit ohne basalen Quereindruck [Abb. 28]; Halsschild mit deutlich markierten Hinterwinkeln, Hinterleib auf glänzendem Grund nur mäßig dicht punktiert. Augen flach. (Beachte auch Thiasophila mit anderer Fühlerbildung und Crataraea)
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Abb. 28
#35
Devia Blackw., 1952Mandibeln am Innenrand hinter der Spitze mit einem starken Zahn. 3. Fühlerglied länger als das 2.; Hinterleib nicht zugespitzt. 3,5-4,5 mm. (=Dasyglossa Kr.)
→ 36-Mandibeln mit einfacher Spitze. Ähnlich große Arten, deren 3. Fühlerglied länger als das 2. Glied ist, haben einen zugespitzten Hinterleib.
#36
Hygropora Kraatz, 1856aHinterleib zugespitzt, bis zum Ende mit sehr deutlicher und dichter Punktur. Eine schwarze Art von 2,5-3 mm.
→ 37-Hinterleib parallel oder zur Spitze verjüngt, dann aber anders gefärbt oder der Hinterleib nur sehr fein punktiert.
#37
Maurachelia Bernhauer, 1902cOberseite rauh, etwas aufstehend behaart, der Untergrund zwischen der Punktur glänzend, nicht erkennbar chagriniert. Körper Oxypoda-ähnlich.
→ 38-Oberseite anliegend behaart, zumindest teilweise chagriniert oder durch dichtere Punktur matt.
#38
Crataraea Thomson, 1858Gestalt Haploglossa-ähnlich; Ligula ungespalten. Fühler rotgelb, Flügeldecken dunkel mit breit aufgehellter Naht. Halsschildbasis neben den deutlich markierten Hinterwinkeln sanft ausgebuchtet. 1 Art.
→ 39-Gesamtheit der Merkmale nicht zutreffend. Ligula zweizipflig. Habitus sehr unterschiedlich [Abb. 29].
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Abb. 29
#39
Oxypoda Mannerheim, 1830Halsschild ohne lang abstehende Seitenborsten.
Derocala Mulsant & Rey 1874-Halsschild mäßig quer mit deutlichen abstehenden Seitenborsten. Körperform an Ischnoglossa erinnernd.
Enthaltene TaxaAmarocharaApimelaBlepharrhymenusCaloderaCephalocousya ChanomaChilomorpha CousyaCrataraea Cyrtonychochaeta DerocalaDevia DexiogyaEuryaleaEurymniusa HaploglossaHomoeusaHygropetrophilaHygropora IlyobatesIschnoglossaItyocara Maurachelia MeoticaMniusa OcaleaOcyusaOcyusida OxypodaParocyusaPentanotaPhloeoporaPlatyolaRhopalotellaStichoglossaThiasophilaZoosetha
Erstellt am: 12.06.2010 · Letzte Aktualisierung: 04.10.2025 - 14:31:10
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