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Sehr groß und robust: 15-24 mm, Rumpflänge 8,5-14 mm [Abb. 2]. Fühler stark gesägt. Halsschild deutlich quer und mit verflachten Seiten, deutlich breiter als der Kopf [Abb. 3]. Ganzer Körper schwarz, Schultern mit einem gelben Fleck, der aber meist unter dem Halsschild verborgen ist [Abb. 4]; Flügeldecken manchmal dunkelbraun. ♂: Aedoeagus [Abb. 5] [Abb. 6]. B: Imagines und Larven leben in Nestern der Hornisse (Vespa crabro), wo sich die Larven von Dipterenlarven in den Nestabfällen ernähren. Die Imagines werden auch außerhalb der Hornissennester angetroffen, etwa an Saftfluß von Bäumen und in Flug- und Köderfallen. D: Transpaläarktische Art mit disjunkter Verbreitung; in Europa weit verbreitet, aber auch aus Japan, Ostchina und Südkorea bekannt, bisher nicht aus Zentralasien und Ostsibirien nachgewiesen. In Mitteleuropa überall nicht selten, aber wegen der Lebensweise nicht häufig gefunden. (=Velleius Leach in Samouelle, 1819)




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-Mittelgroße Art von auffälliger Färbung. Schwarz, Flügeldecken selten heller rötlich (a. rufipennis Trella), der Hinterleib entweder ganz hell rotbraun oder wenigstens zum Teil rötlich aufgehellt [Abb. 7]. 11-12 mm. B: Vorzugsweise im nassen MuIm hohler Bäume. D: Weit verbreitet, aber selten. (=ventralis (Arag.))
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Augen klein, mindestens ein Drittel kürzer als die Schläfen. Braun mit dunklerem Kopf; Flügeldecken und Hinterränder der Tergite oft heller, Fühlerbasis und Beine braunrot. B: In Baumhöhlen und Höhlennestem ziemlich selten, aber gelegentlich zahlreich. D: Fast ganz Europa, bei uns im Südwesten fehlend.
-Augen größer, etwa so lang wie die Schläfen. Braunschwarz, Flügeldecken bräunlichgelb, neben der Naht jederseits mit einer dunklen Längsbinde. Hinterränder der Tergite heller, Basis der Fühler und Beine rötlich. B: In Baumhöhlen und an Saftflüssen. D: Verbreitet, aber sehr selten
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Halsschild wie der Kopf mit rundmaschiger Chagrinierung, ziemlich matt. Schläfen viel länger als die Augen. Kopf und Hinterleib braun, Halsschild braunrot, Flügeldecken, Hinterränder der Tergite sowie die Fühler und Beine heller braunrot. 9-10 mm. B:In Maulwurfsnestern. D: Wohl überall.
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Die Dorsalreihen des Halsschildes bestehen aus 2 Punkten (von denen sogar der hintere fehlen kann). Halsschild stark quer, Flügeldecken kürzer als der Halsschild. Pechschwarz, Halsschild und Hinterleib dunkelbraun, Flügeldecken, Hinterränder der Tergite, Fühler und Beine bräunlichrot. 6-7 mm. B: In Ameisennestern, vorzugsweise bei Formica-Arten. D: Wohl überall regelmäßig zu finden
Zwischen dem meist verdoppelten hinteren Stirnpunkt und dem vorderen Stirnpunkt befindet sich am Innenrand des Auges noch ein Zwischenpunkt. Die Dorsalreihen des Halsschildes bestehen aus 4 Punkten, von denen jedoch einer fehlen kann. Pechschwarz, Flügeldecken braun, ihr Hinterrand und der Hinterrand der Tergite etwas heller. Fühler und Beine bräunlich; bei der a. apicipennis Hell. sind die Ränder der Flügeldecken breit hell rotgelb. 7-8 mm. D: Nordeuropäische Art, die im nordöstlichen Mitteleuropa gefunden wurde
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Untergrund der Flügeldecken zwischen der Punktur mit einer aus feinen Körnchen bestehenden Mikroskulptur und daher matt [Abb. 8]. Schwarz, Flügeldecken und Beine manchmal dunkelbraun, die umgeschlagenen Seiten der Flügeldecken besonders in der Vorderhälfte gelb [Abb. 9]. Die zweitgrößte Art der Untergattung, 10-14 mm. B: In Wäldern an faulenden Pilzen und in verpilztem Laub. D: Nicht häufig.

Schläfen fast dreimal so lang wie die sehr kleinen Augen. Kopf pechschwarz, der quere Halsschild dunkelbraun mit rotbraunen Seiten oder ganz rotbraun, breiter als die Flügeldecken; Flügeldecken, Taster und Beine bräunlichrot, Hinterleib pechbraun, Hinterränder der Tergite und Spitze heller. 9 mm. D: In Böhmen, Nieder- und Oberösterreich, äußerst selten.
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-Schwarz, Flügeldecken rot, Beine braunrot, umfangreich geschwärzt. Fühler kräftig, 3. Fühlerglied um mehr als die Hälfte länger als das 2., vorletzte Glieder stark quer, doppelt so breit wie lang. 9-12,5 mm. ♂: 4. sichtbares Sternit mit gelbem Haarpolster. Aedoeagus [Abb. 12]. B: Vorzugsweise in Baumhöhlen oder Höhlennestern. D: Nördliches Mitteleuropa, ziemlich selten, nach Süden sehr selten oder fehlend.
Schläfen viel länger als die Augen. Schwarz, Fühlerbasis und Beine klar gelbrot, Flügeldecken einfarbig rot. Manchmal befindet sich neben dem hinteren Stirnpunkt noch ein zusätzlicher Punkt am Innenrand des Auges (a. langenhani Hbthl.). Diese Stücke sind durch die helle Beinfärbung leicht von den anderen Arten, die diesen aceessorischen Punkt besitzen, zu unterscheiden. 8-11 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 13]. B: Vorzugsweise in unterirdischen Säugetiernestern. D: Im östlichen Mitteleuropa weit verbreitet, auch in Frankreich.
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Die Randkante der Schläfen unter dem Auge nach vorn erloschen (von der Seite zu sehen). Rotbraun, Kopf pechschwarz, Flügeldecken und die breiten Ränder der Tergite hell bräunlichrot. Fühler meist ganz und Beine rötlichgelb. In den Außenecken der Flügeldecken befindet sich fast stets ein ± großer, schwärzlicher Längswisch. Manchmal ist auch die Naht geschwärzt (a. meleganus Rtt.). 6-8 mm. ♂: Aedoeagus leicht asymmetrisch [Abb. 14]. B: In hohlen Bäumen- D: Weit verbreitet, aber ziemlich selten.
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Pechschwarz, Kiefertaster, Fühlerbasis und Beine rotgelb, Hinterränder der Tergite heller. Augen so lang wie die Schläfen, vorletzte Fühlerglieder kaum quer, Halsschild auch an den Seiten vorne gleichmäßig gewölbt. Flügeldecken kräftiger als bei den drei folgenden Arten punktiert. Halsschild oder Flügeldecken manchmal rötlichbraun. 7-10 mm. ♂: Aedoeagus stark asymmetrisch [Abb. 15]. D: Überall häufig.
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Durchschnittlich kleiner, 6-9 mm. Färbung der Fühler und Beine meist dunkler [Abb. 16], Punktur der Flügeldecken ein wenig weitläufiger. ♂: Aedoeagus [Abb. 17]. D: Wohl überall, aber ziemlich selten.

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-Durchschnittlich größer, 7-11 mm. Färbung der Fühler und Beine etwas heller, Punktur der Flügeldecken ein wenig dichter. Ganz schwarz (Stammform) oder Flügeldecken rotbraun (a. matinai Roub.) oder der Halsschild und die Basis des Hinterleibs rotbraun (a. delahoni Wagner). Stücke mit accessorischen Stirnpunkten kommen vor. In der Bodenstreu, im Moose am Fuße alter Bäume, in Kellern, in Baumhöhlen überall sehr häufig; wird auch allgemein in Höhlen und Grotten aufgefunden. Eine Art, die in Mitteleuropa in zwei vikariierenden Rassen vorkommt. ♂: Aedoeagus [Abb. 18]. D: Die Nominatform kommt in ganz Mitteleuropa vermutlich mit Ausnahme weiter Teile des mittleren und östlichen Alpengebietes vor.
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Fühler und Beine zum größten Teil schwarz. Schwarz, Flügeldecken rot (Stammform) selten schwarz (a. depauperatus Woll.). Hinterleib schwarz, zur Spitze nicht heller; vorletzte Fühlerglieder wenig breiter als lang. 7-11 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 21]. B: In Säugernestern, hohlen Bäumen, Kompost. D: Bei uns wohl überall, aber selten (=fulgidus (F.))
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-Fühlerbasis und Beine gelbrot. Schwarz, Flügeldecken rot (Stammform) oder dunkelbraun mit hellerer Naht und Hinterrand (a. virens Rott.). Die Hinterhälfte des 5. freiliegenden Tergites und das 6. vollständig gelbrot [Abb. 22]; seltener die ganze Oberseite bis auf die Hinterränder des 5. und 6. Tergites schwarz (a. obscurus Lokay). Vorletzte Fühlerglieder stark quer. 8-10 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 23] [Abb. 24] [Abb. 25]. B: An Saftfluß, Pilzen und Kompost. D: Überall nicht selten.



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Schläfen etwa so lang wie die Augen, Hinterleib ganz schwarz, 4. Fühlerglied nicht quer. 8-11 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 29]. B: In unterirdischen Nestern von Säugetieren und Hautflüglern. D: Weit verbreitet aber durchaus selten.
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Fühler zur Spitze und Beine meist umfangreich heller braun, Hinterränder der Tergite stets hellbräunlich durchscheinend. 4. Fühlerglied nicht quer. Stücke, bei denen die Nebenpunkte an der Seite des Halsschildes auf die vorderen Punkte reduziert sind, bilden die belanglose a. bohemicus Roub. ♂: Hinterrand des 6. Sternites mit kurzen braunen Borsten [Abb. 30]. Aedoeagus [Abb. 31]. B: Die in Maulwurfsnestern häufigste Quedius-Art. D: Europa. (=othiniensis Joh.)

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-Fühler schwarz, Beine mit Ausnahme der Tarsen schwarz, 4. Fühlerglied deutlich quer, vorletzte Glieder stark quer. Hinterleib ganz schwarz. 8-11 mm. ♂: 6. Sternit am Apikalrand mit sehr langen schwarzen Borsten besetzt. 6. Sternit [Abb. 32], Aedoeagus [Abb. 33]. B: In unterirdischen Nestern von Säugetieren und Hautflüglern. In der Lebensweise mit ochripennis übereinstimmend und wohl vielfach für diese Art gehalten. D: Vermutlich weit verbreitet und im Westen häufiger als ochripennis. (=vesparum Rüschk.) Der Aedoeagus dieser Art sowie der von puncticollis ist einer erheblichen Variabilität unterworfen; möglicherweise ist die westeuropäische Art assecla Ghid. nur nach solchen im Bau des Aedoeagus abweichenden Stücken beschrieben.
