Halsschild und Scheitel mit grober, nur mäßig dichter Punktur. Die sehr feine Behaarung verdeckt nicht die Skulptur und beeinträchtigt auch nicht die blau-, seltener violettglänzende Farbe der Flügeldecken Halsschildvorderrand kahl oder mit wenigen quer gestellten Haaren. Furche auf der Halsschildhinterhälfte kräftig. 2,1-2,8 mm. B: Auf ·Onobrychis·-Arten. Larve vermutlich in den Blütenstandachsen. Käfer von V-XI. D: Von Sibirien, Mittel- und Vorderasien über Europa ohne den Norden bis Nordafrika verbreitet; in Mitteleuropa im Süden und in der Mitte verbreitet, aber nur stellenweise, in der Ebene nur Einzelvorkommen an wärmebegünstigten Lokalitäten, meist auf Kalkboden; zum Beispiel bei Lüneburg.
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-Halsschild und Scheitel mit feinerer und sehr dichter Punktur. Das matte Chagrin des Grundes und die dichtere Behaarung geben der Oberseite ein ± seidenschimmerndes Aussehen. Halsschildvorderrand mit einem Saum dicht stehender, nach vorn gerichteter Haare, durch den diese Art auch von den 3 folgenden Arten gut zu unterscheiden ist. Halsschildfurche fein. Flügeldecken blau oder blaugrün. 1,9-2,3 mm. B: An ·Hippocrepis comosa·; Larve unbekannt. Käfer von III-XI. D: Vom südlichen Osteuropa über Italien und das südliche und mittlere Mitteleuropa bis Frankreich und Großbritannien verbreitet; in Mitteleuropa an Wärmestellen, besonders auf Kalk- und Gipsboden. (=curtisi auct.)
-Von waltoni durch etwas längere Fühler, Beine und Rüssel sowie flachere Augen unterscheidet sich eine weitere, sehr ähnliche Art. D: Am Seitenrand der Alpen von Österreich (Kärnten), Italien, der Schweiz und Frankreich.
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Fühlerschaft heller rotbraun [Abb. 1], die helle Färbung kann auch die Basis der Geißel umfassen. Halsschildseiten leicht gerundet, Halsschild auch nach hinten etwas verengt. Halsschildmittellinie fein, aber meistens bis zur Vorderhälfte reichend [Abb. 2]. Die längsrunzelige Skulptur des Scheitels erreicht nicht den Halsschildvorderrand ♂: Mittelschienen innen mit feinem Spitzendorn, 1. Sternit mit einem kleinen spitzen Höcker. Aedoeagus [Abb. 3]. 2-2,3 mm. B: Entwicklungspflanze ·Coronilla varia·. Larvenentwicklung in den Blütenknospen. Käfer von IV-X. D: Von Mittel- und Vorderasien über Europa (ohne Skandinavien) bis Nordafrika verbreitet; in Mitteleuropa weit verbreitet, jedoch nur in der Mitte und im Süden, da die Entwicklungspflanze in weiten Teilen der Ebene nicht heimisch ist. Die Art wird gelegentlich wegen der hellen Fühlerbasis mit kleinen >>>Eutrichapion vorax ♀ oder in gealterten Stücken mit schwachem Blauschimmer mit >>>Eutrichapion ervi ♀ verwechselt. Von vorax durch das unbehaarte Schildchen, gebogenen Rüssel und gedrungenere Flügeldecken, von ervi durch die schwächer aufgehellte Fühlerbasis und feinere Halsschildpunktur zu unterscheiden.


Die matte, gestrichelte Skulptur des Scheitels endet kurz hinter den Augen, so daß zwischen ihr und dem Halsschildvorderrand eine ± breite, glatte Fläche erkennbar ist. Augen wenig gewölbt, Rüssel stärker gebogen, beim ♂ etwas kürzer, beim ♀ etwas länger als Kopf + Halsschild zusammen. Etwas schwächer schwarzblau glänzend als lanigerum. ♂: Auszeichnungen wie bei pavidum. 1,7-2, mm. B: Als Wirtspflanzen werden ·Lotus corniculatus· und ·Coronilla·-Arten angegeben. Larvenentwicklung im Stengel. Käfer von IV-X. D: Mittel- und Südfrankreich, Schweiz, Norditalien, Tirol. Die Art hat reduzierte Flügel und kommt deshalb wohl nur stellenweise vor.
-Scheitel bis zum Halsschildvorderrand fein punktiert und matt. Augen gewölbter, Rüssel wenig gebogen, beim ♂ etwas länger als der Halsschild, beim ♀ etwas kürzer als Kopf + Halsschild zusammen. ♂ ohne Auszeichnungen am 1. Sternit und den Mittelschienen 1,9-2,3 mm. B: An ·Hippocrepis comosa·, in Frankreich auch an ·Coronilla glauca· gefunden. Larve unbekannt. Mit der Wirtspflanze auf trocken-warme Standorte beschränkt. Käfer von V-XI. D: Von Spanien über Frankreich und Norditalien, die Schweiz sowie das südliche und mittlere Mitteleuropa östlich bis Bayern und Oberösterreich, nördlich bis Hessen, Franken und Thüringen gemeldet.