Untergattung Burlinius Lopatin, 1965

ChrysomelidaeCryptocephalinaeCryptocephalusBurlinius
Von Arved Lompe und Andreas BeckerLiteraturverzeichnis ⇒
Viertes Tarsalsegment kurz, ragt weniger als die halbe Segmentlänge über das 3. Segment hinaus, Lappen des dritten Tarsalgliedes normal verbreitert, symetrisch, Prothorax zwischen den Hüften so breit wie der Hüftdurchmesser oder breiter, Augen klein, bei seitlicher Betrachtung unterer Augenrand in Höhe der Halsschildvorderecken oder höher gelegen, Tibien der ♂ gerade, ohne Verlängerungen oder Kielbildungen, Fühler der ♂ fadenförmig, die Fühlerglieder etwa gleich breit, Abdomen der ♂ ohne auffällige Ausbildung, Aedeagus an der Spitze 3-lappig. Tibien der ♀ teilweise schwach apikal erweitert und mehr oder weniger rechtwinklig an der Spitze endend, 5. Bauchsternit der Weibchen mit flacher Grubenbildung, die nicht bis zum Hinterrand reicht
Tabelle nur der mitteleuropäischen Arten. ...Burlinius Lopatin, 1965
#1
→ 2Endemische Arten der Kanaren, Madeira und Azoren.
→ 8-Arten aus sonstigen Regionen Europas.
#2
crenatus Wollaston, 1854Halsschild oft gefurcht, Furchen glatt, lang und tief, falls deutlich länglich punktiert, dann Punktreihen der Flügeldecken an der Spitze erloschen und Epipleuren nicht punktiert, Habitus ♂ [Abb. 1], 3,5 mm. D: Madeira.
cryptocephalus crenatus.jpg
Abb. 1
-Halsschild nie gefurcht, höchstens deutlich länglich punktiert, dann die Punktreihen der Flügeldecken an der Spitze erloschen und die Epipleuren punktiert ...3
#3
→ 4heller Flügeldeckenrand mit dunklem Teil entlang der Naht, helle Flügeldecken überwiegend mit dunkler Zeichnung.
→ 5-gesamter Flügeldeckenrand hell, Flügeldecken vollständig hell oder nur mit schwacher dunkler Zeichnung.
#4
palmensis Franz 1982Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe 1,5 bis 2mal größer als deren Durchmesser, Punktierung auf den hellen Flügeldeckenabschnitten dunkel oder angedunkelt pigmentiert, Aedeagus [Abb. 2], 2,4-2,5 mm. D: Kanaren.
cryptocephalus_palmensis_aed.jpg
Abb. 2
nubigena Franz 1982-Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe nur halb bis 1,5 mal so groß, wie deren Durchmesser, Punktierung auf den hellen Flügeldeckenabschnitten ohne Kontrast, nicht dunkel pigmentiert, Habitus [Abb. 3], Aedeagus [Abb. 4], 2-3 mm. D: Kanaren.
cryptocephalus_nubigena.jpg
Abb. 3
cryptocephalus_nubigena_aed.jpg
Abb. 4
#5
→ 6größer, mindestens 2,4mm, Kopf vollständig hell oder mit schwach dunklem Scheitel, Stirnband und Bereichen der Fühlerbasis, Epipleuren punktiert oder glatt.
nitidicollis Wollaston 1864-kleiner, Kopf hell mit deutlich dunklem Scheitel, Stirnband und Region um die Fühlerbasis, Epipleuren punktiert, Habitus ♂ [Abb. 5], Aedeagus [Abb. 6], 1,9-2,4 mm. D: Kanaren.
cryptocephalus_nitidicollis_hab.gif
Abb. 5
cryptocephalus_nitidicollis_aed.jpg
Abb. 6
#6
puncticollis Wollaston, 1864Halsschild deutlich rund punktiert. Die Abstände zwischen den Punkten kleiner oder fast so groß wie deren Durchmesser, Halsschild hell ohne deutliche Zeichnung oder mit deutlichem dunklem Fleck oder Querband bis zum basalen Rand. Habitus ♂ [Abb. 7], Aedeagus [Abb. 8], 2,4-3,6 mm. D: Madeira, Kanaren.
cryptocephalus_puncticollis.jpg
Abb. 7
cryptocephalus_puncticollis_aed.jpg
Abb. 8
→ 7-Halsschild deutlich rund punktiert und die Abstände zwischen den Punkten betragen das ein- bis Zweifache des Durchmessers, oder deutlich länglich und dicht punktiert, entweder einheitlich hell oder nur mit angedeuteter dunkler Zeichnung.
#7
trapezicollis Lindberg, 1953kleiner, Flügeldecken vollständig hell oder nur mit schwacher Zeichnung, Habitus ♂ [Abb. 9], Aedeagus [Abb. 10], 2,8-3,1 mm. D: Kanaren.
cryptocephalus_trapezicollis.jpg
Abb. 9
cryptocephalus_trapezicollis_aed.jpg
Abb. 10
validicornis Lindberg 1953-größer, Flügeldecken hell, oft dunkler Schulterfleck oder dunkle schmale Streifen entlang der Punktreihen, Aedeagus [Abb. 11], 3,3-3,6 mm. D: Kanaren.
cryptocephalus_validicornis_aed.jpg
Abb. 11
#8
→ 9Halsschild ohne große Punkte oder klein und flach punktiert und nur unter starker Vergrößerung zu sehen. Zwischen den Punkten verlaufen zum Teil kleine angedeutete Schlieren zu kleinen Endpunkten.
→ 36-Halsschild deutlich punktiert, bereits bei geringer Vergrößerung sichtbar.
#9
→ 10Halsschild klein und flach punktiert, zwischen den Punkten verlaufen kleine angedeutete Schlieren zu kleinen Endpunkten starke Vergrößerung erforderlich).
→ 11-Halsschild unpunktiert, Mikropunktierung bei starker Vergrößerung ohne Schlierenbildung.
#10
pulchellus Suffrian 1848Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe 2 bis 3 mal größer als der Punktdurchmesser, Punktierung auf den hellen Flügeldeckenabschnitten ohne Kontrast, nicht dunkel pigmentiert, Schildchen vollständig dunkel, Habitus [Abb. 12], Aedeagus [Abb. 13]. D: Italien bis Portugal.
cryptocephalus_pulchellus.jpg
Abb. 12
cryptocephalus_pulchellus_aed.jpg
Abb. 13
equiseti Costa 1885-Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe so groß oder 2 mal größer als der Punktdurchmesser , Punktierung auf den hellen Flügeldeckenabschnitten dunkel oder angedunkelt pigmentiert, Schildchen dunkel mit hellem Mittelfleck, Habitus♂ [Abb. 14], Aedeagus [Abb. 15], 1,7-2,3 mm. D: Sardinien.
cryptocephalus_equiseti.jpg
Abb. 14
cryptocephalus_equiseti_aed.jpg
Abb. 15
#11
→ 12Flügeldecken mit schwachem Metallschimmer der dunklen Bereiche (goldgrün, blau, violett u.ä.), bei C. saucis zum Teil fehlend, hier aber stets Halsschild mit schwachem Metallschimmer.
→ 14-Halsschild und Flügeldecken stets ohne metallischen Schein.
#12
saucius Truqui, 1852Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe 1,5 bis 2mal größer als deren Durchmesser, Halsschild mit schwachem Metallschimmer der dunklen Bereiche, Flügeldecken vollständig dunkel oder mit deutlicher gelb-schwarzer Zeichnung, Schildchen hell mit schmaler dunkler Umrandung, ♂ ♀ [Abb. 16] Tiere die auf dem Halsschild deutlich punktiert sind s. Leitziffer >>>40, Aedeagus [Abb. 17], 2,3-3,3 mm. D: Frankreich, Italien, Spanien, Balaren.
cryptocephalus_saucius.jpg
Abb. 16
cryptocephalus_saucis_aed.jpg
Abb. 17
→ 13-Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe höchstens halb bis 1,5 mal so groß, wie deren Durchmesser, Halsschild ohne metallischen Schein, Schildchen und Flügeldecken vollständig dunkel.
#13
querceti Suffr., 1848Fundmeldungen🗺ColeowebAbstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe 2 bis 3 mal größer als der Punktdurchmesser, Flügeldecken mit regelmäßigen Punktreihen, die an der Spitze nicht erlöschen, Habitus ♂ [Abb. 18], Aedeagus [Abb. 19], 2,5-3 mm. D: Europa.
cryptocephalus_querceti.jpg
Abb. 18
cryptocephalus_querceti_aed.jpg
Abb. 19
pallifrons Gyll., 1813Fundmeldungen🗺Coleoweb-Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe so groß oder 2 mal größer als der Punktdurchmesser, Flügeldecken mit regelmäßigen Punktreihen, die an der Spitze deutlich erloschen sind, Habitus ♂ ♀ [Abb. 20], Aedeagus [Abb. 21], 2,4-3,1 mm. D: Europa, Westsibirien, Nordostasien.
cryptocephalus_pallifrons_hab.jpg
Abb. 20
cryptocephalus_pallifrons_aed.jpg
Abb. 21
#14
→ 15Flügeldecken vollständig dunkel.
→ 23-Flügeldecken hell mit deutlicher oder schwacher dunkler Zeichnung oder dunkel mit heller Zeichnung.
#15
→ 16Epipleuren vollständig hell.
→ 19-Epipleuren vollständig dunkel.
#16
pusillus F., 1777Halsschild entweder vollständig hell oder nur mit verwaschenen dunklen, Flecken oder anderer Zeichnung [Abb. 22] [Abb. 23], Aedeagus [Abb. 24] [Abb. 25], 2,2-3 mm. D: Europa, Mediterranregion, Iran-Turan, Westsibirien.
cryptocephalus_pusillus_hab.jpg
Abb. 22
cryptocephalus_pusillus1.jpg
Abb. 23
cryptocephalus_pusillus.jpg
Abb. 24
cryptocephalus_pusillus_aed.jpg
Abb. 25
→ 17-Halsschild dunkel mit hellen deutlichen oder angedeuteten Flecken u./o. Bändern entlang der der Kanten, die vollständige oder geteilte Randbänder bilden können.
#17
daccordii Biondi 1995Halsschildvorder- und Seitenränder vollständig dunkel, Habitus ♂ [Abb. 26], Aedeagus [Abb. 27], 2,2-2,6 mm. D: Italien.
cryptocephalus_daccordii.jpg
Abb. 26
cryptocephalus_daccordii_aed.jpg
Abb. 27
→ 18-Halsschildvorder- und Seitenränder vollständig hell oder mit dunklen Anteilen des hinteren Seitenrandes, wenn Halsschild dunkel gerandet, dann zumindest mit hellen Vorderecken.
#18
scapularis Suffrian, 1848Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe 1,5 bis 2mal größer als deren Durchmesser, Habitus ♂ [Abb. 28], Aedeagus [Abb. 29], 2,3-3,3 mm. D: Italien.
cryptocephalus_scapularis.jpg
Abb. 28
cryptocephalus_scapularis_aed.jpg
Abb. 29
frontalis Marsh., 1802-Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe nur halb bis 1,5 mal so groß, wie deren Durchmesser, Habitus ♂ [Abb. 30], Aedeagus [Abb. 31], 2,3-3 mm. D: Europa, Asien.
cryptocephalus_frontalis.jpg
Abb. 30
cryptocephalus_frontalis_aed.jpg
Abb. 31
#19
→ 20Flügeldecken mit regelmäßigen Punktreihen die an der Spitze nicht erlöschen.
→ 21-Flügeldecken mit regelmäßigen Punktreihen die an der Spitze deutlich erloschen sind.
#20
labiatus (L., 1761)Erstes Vordertarsensegment der Männchen nicht erweitert, gesamter Kopf dunkel oder Kopfschild und Wangen kompett hell oder Kopf wie beim folgenden gefärbt, Habitus [Abb. 32], Aedeagus mit dreilappiger Spitze, dorsaler Anteil deutlich seitlich eingeschnürt, unter seitlicher Betrachtung ventrale Anteile deutlich länger als der dorsale [Abb. 33] [Abb. 34], 2-2,8 mm. D: Europa, Westsibirien, Nordostasien.
cryptocephalus_labiatus_hab.jpg
Abb. 32
cryptocephalus_labiatus.jpg
Abb. 33
cryptocephalus_labiatus_aed.jpg
Abb. 34
carpathicus Frivaldsky 1883-Erstes Vordertarsensegment der Männchen mäßig verbreitert, 1,5mal so breit als das 2. Segment und schmaler als die Tibien an der Spitze, Aedeagus an der Spitze mit zwei langen, abgeflachten ventralen Lappen, länger als breit, die in einer Ebene liegen [Abb. 35], Kopf dunkel mit hellem Kopfschild (oder hellen Flecken auf dem Kopfschildrand) und auf den Wangen, Habitus ♂ [Abb. 36], 2,5-3 mm. D: Europa.
cryptocephalus_carpathicus_aed.jpg
Abb. 35
cryptocephalus_carpathicus.jpg
Abb. 36
#21
→ 22Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe nur halb bis 1,5 mal so groß, wie deren Durchmesser.
variceps Weise 1884-Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe 1,5 bis 2mal größer als deren Durchmesser, Habitus ♂ ♀ [Abb. 37], Aedeagus [Abb. 38], 2-2,5 mm. D: Armenien, Georgien, Iran, Türkei.
cryptocephalus_variceps.jpg
Abb. 37
cryptocephalus_variceps_aed.jpg
Abb. 38
#22
saliceti Zebe, 1855Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe 2 bis 3 mal größer als der Punktdurchmesser, Halsschild nie vollständig dunkel, Aufhellungen möglich am Vorderrand, Seitenrand, Vorder- oder Hinterecken, Prothorax der ♂ am Hinterrand mit zwei scharfen Fortsätzen, nach hinten unten gerichtet sind, die Breite zwischen den Vorderhüften so groß oder etwas größer die Hüftbreite, Habitus [Abb. 39], Aedeagus [Abb. 40], 2,5-3,5 mm. D: Europa.
cryptocephalus_saliceti.jpg
Abb. 39
cryptocephalus_saliceti_aed.jpg
Abb. 40
ocellatus Drap., 1819-Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe so groß oder 2 mal größer als der Punktdurchmesser, Halsschild vollständig dunkel Habitus ♂ ♀ [Abb. 41], Aedeagus [Abb. 42] [Abb. 43], 2,4-3,2 mm. D: Europa, Iran-Turan.
cryptocephalus_ocellatus_hab.jpg
Abb. 41
cryptocephalus_ocellatus.jpg
Abb. 42
cryptocephalus_ocellatus_aed.jpg
Abb. 43
#23
limbifer Seidlitz 1867Kopf dunkel mit hellem Fleck zwischen den Fühlerbasen, Kopfschild dunkel, Habitus ♀ [Abb. 44], Aedeagus [Abb. 45], 2,4 mm. D: Spanien.
cryptocephalus_limbifer.jpg
Abb. 44
cryptocephalus_limbifer_aed.jpg
Abb. 45
→ 24-Kopf vollständig hell oder hell mit dunkler Zeichnung vorrangig im Stirnbereich, wenn dunkel, dann mit abgegrenztem Y-förmigen hellen Band auf der Stirn unter Einschluß der Fühlerbasen oder mit hellen Flecken in der Nähe des Augenoberrandes und einem komplett hellen Teil unterhalb der Fühlerbasen, Kopfschild stets hell.
#24
→ 25Flügeldecken mit regelmäßigen Punktreihen die an der Spitze deutlich erloschen sind.
→ 33-Flügeldecken mit regelmäßigen Punktreihen die an der Spitze nicht erlöschen.
#25
biondii Sassi et Regalin 1998die Punktreihen der Flügeldecken erlöschen bereits am apikalen Clivus vollständig, Kopf hell mit verschwommen dunklem, umgekehrt V-förmigem Band, Habitus ♂ [Abb. 46], Aedeagus [Abb. 47], 1,9-2,8 mm. D: Korsika, Sardinien.
cryptocephalus_biondii.jpg
Abb. 46
cryptocephalus_biondii_aed.jpg
Abb. 47
→ 26-die Punktreihen der Flügeldecken erlöschen erst an der Spitze deutlich, Kopf bei C. chrysopus mit deutlichem umgekehrt V-förmigem Band oder anders gezeichnet.
#26
→ 27Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe 3 bis 5 mal größer als der Punktdurchmesser.
→ 28-Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe so groß oder maximal 3 mal größer als der Punktdurchmesser.
#27
macellus Suffr., 1848Erstes Vordertarsensegment der Männchen mäßig verbreitert, 1,5mal so breit als das 2. Segment und schmaler als die Tibien an der Spitze, Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe 1,5 bis 3 mal größer als deren Durchmesser, nur Prothorax hell, sonst Bauchseite weitgehenst dunkel, nur helle Seitenränder möglich, Habitus ♂ ♀ [Abb. 48], Aedeagus [Abb. 49], 2,3-2,6 mm. D: Europa, Tunesien, Ägypten, Syrien, Irsael, Türkei.
cryptocephalus_macellus.jpg
Abb. 48
cryptocephalus_macellus_aed.jpg
Abb. 49
politus Suffrian 1853-Erstes Vordertarsensegment der Männchen nicht erweitert, Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe nur halb bis 1,5 mal so groß, wie deren Durchmesser, gesamte Bauchseite hell, Habitus [Abb. 50], Aedeagus [Abb. 51], 2,3-2,9 mm. D: Algerien, Frankreich, Italien, Spanien, Balaren.
cryptocephalus_politus.jpg
Abb. 50
cryptocephalus_politus_aed.jpg
Abb. 51
#28
jocularius Normand 1947gesamter Hinterleib oder zumindest außer der Spitze auch dessen Seitenränder hell, Aberrationen [Abb. 52], Aedeagus [Abb. 53], 2-2,4 mm. D: Spanien, Tunesien.
cryptocephalus_jocularius_hab.jpg
Abb. 52
cryptocephalus_jocularius_aed.jpg
Abb. 53
→ 29-Hinterleib vollständig dunkel bei der aus Sardinien stammenden Art C. alnicola zum Teil mit heller Spitze oder nur hellen Seitenteilen an der Spitze.
#29
chrysopus Gm., 1788gesamte Bauchseite dunkel, Kopf hell mit deutlich dunklem Scheitel, Stirnband und Region um die Fühlerbasis oder mit deutlich geformten dunklen umgekehrt V-förmigen Band oder Kopf dunkel mit hellen Flecken in der Nähe des Augenoberrandes und einem hellen Teil unterhalb der Fühlerbasen auf den Wangen und dem Kopfschild, Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe stets nur halb bis 1,5 mal so groß, wie deren Durchmesser, Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe stets so groß oder 2 mal größer als der Punktdurchmesser, Habitus ♂ ♀ [Abb. 54], Aedeagus [Abb. 55], 2-3 mm. D: Europa, Westsibirien, Iran-Turan.
cryptocephalus_chrysopus.jpg
Abb. 54
cryptocephalus_chrysopus_aed.jpg
Abb. 55
→ 30-Bauchseite nicht vollständig dunkel, zumindest gesamter Prothorax hell oder mit hellen Anteilen im vorderen Teil und zwischen den Hüften, Kopf vollständig hell oder nur mit schwach dunklem Scheitel, Stirnband und Bereichen der Fühlerbasis, nur bei C. rufipes die Kopfzeichnung im Stirn- und Scheitelbereich teilweise deutlicher, dann aber Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe 2 bis 3 mal größer als der Punktdurchmesser und Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe 1,5 bis 2mal größer als deren Durchmesser.
#30
rufipes Goeze, 1777gesamter Mesothorax hell, Epipleuren vollständig dunkel, Habitus [Abb. 56] [Abb. 57], Aedeagus [Abb. 58] 2,5-3,3 mm. D: Europa, Algerien.
cryptocephalus_rufipes_hab.jpg
Abb. 56
cryptocephalus_rufipes_sa.jpg
Abb. 57
cryptocephalus_rufipes.jpg
Abb. 58
→ 31-gesamter Mesothorax dunkel oder nur mit hellen Epimeren, Epipleuren vollständig hell.
#31
pusillus F., 1777Aedeagus mit dreilappiger Spitze, dorsaler Anteil deutlich seitlich verengt, bei seitlicher und dorsaler Prüfung sind die ventralen Anteile so lang, oder kürzer als der dorsale [Abb. 25], Halsschild zum Teil fast einheitlich hell (s. Leitziffer >>>16), 2,2-3 mm. D: Europa, Mediterranregion, Iran-Turan, Westsibirien.
cryptocephalus_pusillus_aed.jpg
Abb. 25
→ 32-Aedeagus dreispitzig, großer dorsaler Anteil am Ende breit gerundet, unter dorsaler Betrachtung sind die ventralen Spitzenanteile deutlich länger als die Spitze des dorsalen Anteils.
#32
planifrons Weise, 1882Die hellen Flügeldecken mit verwaschenen dunklen Streifen entlang der Naht, die sich basal verbreitern können oder nur mit schwach, verwaschenem dunklem Schulterfleck, Tiere mit an der Spitze der Flügeldecken nicht erloschenen Punktreihen siehe Leitziffer >>>35 Aedeagus [Abb. 59] 2-2,3 mm. D: Europa, Westsibirien, Nordostasien.
cryptocephalus_planifrons_aed.jpg
Abb. 59
alnicola Costa 1884-Die hellen Flügeldecken mit deutlichen dunklen Streifen entlang der Naht die sich bis zur halben Flügelbreite vergrößern können, oder mit dunklen Querbändern oder ausgedehnt verdunkelt [Abb. 60] [Abb. 61], Aedeagus [Abb. 62], 2,3-2,6 mm. D: Sardinien (endemisch).
cryptocephalus_alnicola_hab.jpg
Abb. 60
cryptocephalus_alnicola.jpg
Abb. 61
cryptocephalus_alnicola_aed.jpg
Abb. 62
#33
→ 34Punktierung auf den hellen Flügeldeckenabschnitten dunkel oder angedunkelt pigmentiert, Prothorax vollständig dunkel oder nur mit hellen Anteilen im vorderen Teil und zwischen den Hüften.
→ 35-Punktierung auf den hellen Flügeldeckenabschnitten ohne Kontrast, nicht dunkel pigmentiert, gesamter Prothorax hell.
#34
fulvus Goeze, 1777Fundmeldungen🗺Coleoweb fulvus fulvus Goeze, 1777Fundmeldungen🗺Coleoweb fulvus fuscolineatus Chujo 1940 fulvus schatzmayri Burlini 1969Erstes Vordertarsensegment der Männchen mäßig verbreitert, 1,5mal so breit als das 2. Segment und schmaler als die Tibien an der Spitze, Halsschild entweder vollständig hell oder mit dunklen, zum Teil undeutlichen Flecken oder anderer Zeichnung, Flügeldecken mit verschiedener Zeichnung, dabei heller Flügeldeckenrand mit dunklem eil entlang der Naht [Abb. 63] [Abb. 64], Epipleuren vollständig hell, Aedeagus [Abb. 65], 2-3 mm. D: Europa und Westsibirien. D: Ostasien. D: Türkei, Vorderasien, Saudi-Arabien.
cryptocephalus_fulvus_hab.jpg
Abb. 63
cryptocephalus_fulvus_sa.jpg
Abb. 64
cryptocephalus_fulvus2.jpg
Abb. 65
strigosus Germ., 1823Fundmeldungen🗺Coleoweb-Erstes Vordertarsensegment der Männchen nicht erweitert, Halsschild vollständig dunkel, oder mit hellen deutlichen oder angedeuteten Flecken und/oder Bändern entlang der Kanten, die vollständige oder geteilte Randbänder bilden können, Flügeldecken dunkel mit hellen Flecken im vorderen und Spitzenbereich, dabei Flügeldeckenrand vollständig dunkel, Habitus ♂ ♀ [Abb. 66], dunkle Epipleuren mit hellen inneren Anteil, Aedeagus [Abb. 67], 2-2,8 mm. D: Europa.
cryptocephalus_strigosus.jpg
Abb. 66
cryptocephalus_strigosus_aed.jpg
Abb. 67
#35
cognatus Costa 1886gesamte Bauchseite hell, Halsschild mit deutlichen Gruben vorn lateral, Aedeagus [Abb. 68], 2,4-2,9 mm. D: Korsika, Sardinien.
cryptocephalus_cognatus_aed.jpg
Abb. 68
-nur Prothorax hell, sonst die Bauchseite dunkel, Tiere mit an der Spitze der Flügeldecken erloschenen Punktreihen, Aedeagus [Abb. 59], siehe planifrons LZ >>>32
cryptocephalus_planifrons_aed.jpg
Abb. 59
#36
bilineatus (L., 1767)Halsschild gefurcht, Furchen glatt, lang und tief, Habitus ♂ ♀ [Abb. 69], Aedeagus [Abb. 70], 2,3-3 mm. D: Europa, Asien.
cryptocephalus_bilineatus2.jpg
Abb. 69
cryptocephalus_bilineatus.jpg
Abb. 70
→ 37-Halsschild rund oder länglich punktiert, die Punkte können zu kurzen Furchen verschmelzen, nicht vollständig glatt und tief gefurcht.
#37
tshorumae Tomov 1984Flügeldecken dunkel, nur mit hellem Streifen lateral und apical, Flügeldecken mit regelmäßigen Punktreihen, die an der Spitze deutlich erloschen sind, Aedeagus [Abb. 71], 2,2 mm. D: Türkei
cryptocephalus_tshorumae_aed.jpg
Abb. 71
→ 38-Flügeldecken dunkel mit hellem Spitzenfleck oder hellen Querbändern oder mit hellem Fleck, der an den mittleren oder vorderen Basal- oder nur Außenrand angrenzt oder mit hellem Fleck in der Nähe des Schildchens oder der Naht der Hinterhälfte, oder helle Flügeldecken mit verschiedener Zeichnung. falls die Färbung dem vorrigen entspricht, dann nicht aus der Türkei oder Flügeldecken mit regelmäßigen Punktreihen die an der Spitze nicht erlöschen.
#38
→ 39Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe 1,5 bis 3 mal größer als deren Durchmesser.
→ 45-Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe nur halb bis 1,5 mal so groß, wie deren Durchmesser, manchmal verschmelzen die meisten Punkte innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe zu Furchen.
#39
ochroleucus Steph., 1834gesamte Bauchseite hell oder nur Hinterleib teilweise angedunkelt, Halsschild entweder vollständig hell oder mit schwachen dunklen, undeutlichen Flecken oder anderer Zeichnung, stets ohne Metallschimmer, Halsschildvorder- und Seitenränder hell, Habitus ♂ ♀ [Abb. 72], Aedeagus [Abb. 73], 2,3-3 mm. D: Europa, Nordafrika, Iran-Turan.
cryptocephalus_ochroleucus_hab.jpg
Abb. 72
cryptocephalus_ochroleucus_aed.jpg
Abb. 73
→ 40-gesamte Bauchseite dunkel oder Prothorax oder Abdomen partiell aufgehellt, Halsschild hell oder dunkel aber jeweils mit deutlicher Zeichnung, Halsschild dunkel gerandet oder zum Teil mit hellen Randanteilen, bei C. saucis ebenfalls vollständig hell aber die dunkle Zeichnung mit schwachem Metallschein.
#40
Halsschildvorder- und Seitenränder hell, Halsschild und zum Teil auch die Flügeldecken mit schwachem Metallschimmer der dunklen Bereiche, ♂ ♀ [Abb. 16], erstes Vordertarsensegment der ♂ nicht erweitert, Tiere die auf dem Halsschild nur eine Mikropunktierung aufweisen, Aedeagus [Abb. 17], 2,3-3,3mm. Siehe saucius LZ >>>12
cryptocephalus_saucius.jpg
Abb. 16
cryptocephalus_saucis_aed.jpg
Abb. 17
→ 41-Halsschild dunkel oder teilweise dunkel gerandet, Oberseite nur bei C. mystacatus zum Teil mit schwachem Metallschimmer der dunklen Bereiche, dann aber erstes Vordertarsensegment der Männchen mäßig verbreitert, 1,5mal so breit als das 2. Segment und schmaler als die Tibien an der Spitze.
#41
→ 42Flügeldecken mit regelmäßigen Punktreihen die an der Spitze nicht erlöschen.
→ 43-Flügeldecken mit regelmäßigen Punktreihen die an der Spitze deutlich erloschen sind.
#42
czwalinae Weise 1882Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe 3 bis 5 mal größer als der Punktdurchmesser, erstes Vordertarsensegment der Männchen mäßig verbreitert, 1,5mal so breit als das 2. Segment und schmaler als die Tibien an der Spitze, Halsschild dunkel gerandet mit hellem Vorderrand oder nur mit hellen vorderen Seitenrändern nicht über die Mitte hinausgehend, dunkler Flügeldeckenrand mit hellem Anteil in der ersten Seitenrandhälfte oder mit hellen Anteilen in der zweiten Seitenrandhälfte und an der Spitze, Habitus ♂ Abb.74], Aedeagus [Abb. 74], 2-2,2 mm. D: Italien.
cryptocephalus_czwalinae_aed.jpg
Abb. 74
pygmaeus F., 1792-Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe 2 bis 3 mal größer als der Punktdurchmesser, erstes Vordertarsensegment der Männchen nicht erweitert, Halsschildvorder- und Seitenränder dunkel, heller Flügeldeckenrand mit dunklem Teil entlang der Naht [Abb. 75], Aedeagus [Abb. 76], 2,3-3 mm. D: Europa, Mediterranregion.
cryptocephalus_pygmaeus_hab.jpg
Abb. 75
cryptocephalus_pygmaeus_aed.jpg
Abb. 76
#43
capucinus Suffrian 1853Kopf dunkel mit hellen Flecken in der Nähe des Augenoberrandes und auf den Wangen, Kopfschild vollständig dunkel, Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe so groß oder 2 mal größer als der Punktdurchmesser Aedeagus [Abb. 77], 1,7-2,2 mm. D: Frankreich, Spanien.
cryptocephalus_capucinus_aed.jpg
Abb. 77
→ 44-Kopf vollständig hell oder mit dunklem Stirnband und Scheitel oder mit dunklem, V-förmigem oder dreieckigen Fleck der Stirn zwischen den Fühlenbasen oder Kopf dunkel mit hellem Abschnitt unterhalb der Fühlerbasen, dabei Wangen und Kopfschild vollständig hell, Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe 2 bis 5 mal größer als der Punktdurchmesser.
#44
luridicollis Suffrian 1868 codinai Burlini 1958 cisti Pic 1905Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe 3 bis 5 mal größer als der Punktdurchmesser, Oberseite stets ohne metallischen Schein, Halsschild hell mit verschiedener dunkler Zeichnung oder dunkel mit größeren basalen Flecken oder breitem Vorder- oder Seitenrand oder mit medianem Band, Halsschildvorder- und Seitenränder dunkel, Flügeldecken vollständig hell oder nur mit schwacher unterschiedlicher Zeichnung, heller Flügeldeckenrand mit dunklem Teil entlang der Naht, Epipleuren vollständig hell. Die Stammform auf dem Halsschild mit großer M-förmiger Zeichnung. Aedeagus [Abb. 78], Habitus ♀ und Aedeagus [Abb. 79], 2,6-3 mm. D:Italien, Portugal, Spanien, Balaren. Halsschild hell, am Basalrand mit kleinen Flecken. D: Marokko. luridicollis D: Tunesien. luridicollis ssp. ssp.
cryptocephalus_luridicollis_aed.jpg
Abb. 78
cryptocephalus_luridicollis.jpg
Abb. 79
mystacatus Suffrian 1848-Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe 2 bis 3 mal größer als der Punktdurchmesser, Flügeldecken und zum Teil auch Halsschild mit schwachem Metallschimmer der dunklen Bereiche, Halsschild dunkel mit schmalem hellem Vorderrand oder hellen Hinterecken, dabei seitlich dunkel gerandet mit hellem Vorderrand, Flügeldecken, Flügeldeckenrand und Epipleuren vollständig dunkel ♂ ♀ [Abb. 80], falls der Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe nur halb bis 1,5 mal so groß ist, wie deren Durchmesser siehe LZ >>>46, Aedeagus [Abb. 81], 2,3-2,9 mm. D: Portugal, Spanien.
cryptocephalus_mystacatus.jpg
Abb. 80
cryptocephalus_mystacatus_aed.jpg
Abb. 81
#45
→ 46Flügeldecken mit regelmäßigen Punktreihen die an der Spitze deutlich erloschen sind.
→ 49-Flügeldecken mit regelmäßigen Punktreihen die an der Spitze nicht erlöschen.
#46
Flügeldecken, Flügeldeckenrand und Epipleuren vollständig dunkel, Fügeldecken und zum Teil auch Halsschild mit schwachem Metallschimmer der dunklen Bereiche, falls der Punktabstand innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe halb bis 3 mal so groß ist, wie deren Durchmesser, Aedeagus [Abb. 81], 2,3-2,9 mm. Siehe mystacatus Leitziffer >>>44
cryptocephalus_mystacatus_aed.jpg
Abb. 81
→ 47-Oberseite ohne Metallschein, Flügeldecken vollständig hell oder nur mit schwacher unterschiedlicher Zeichnung oder mit deutlichen dunklen Flecken, Bändern (diese können die Seitenränder oder die Naht berühren aber sich auch in dem hellen Hintergrund auflösen) oder dunkle Flügeldecken mit heller Zeichnung, gesamter Flügeldeckenrand hell oder mit dunklem Teil entlang der Naht, Epipleuren vollständig hell.
#47
araxicola Jablokoff-Khnzorian 1968gesamte Bauchseite dunkel, Flügeldecken hell oder dunkel, jeweils mit deutlicher Zeichnung, Aedeagus [Abb. 82], 2,2-2,9 mm. D: Armenien.
cryptocephalus_araxicola_aed.jpg
Abb. 82
→ 48-zumindest Prothorax und Hinterleib nicht vollständig dunkel, Flügeldecken vollständig hell oder nur mit schwacher unterschiedlicher Zeichnung.
#48
majoricensis Fuente 1918Punktierung auf den hellen Flügeldeckenabschnitten dunkel oder angedunkelt pigmentiert, die Punkte innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe können teilweise zu Furchen verschmelzen, gesamter Mesothorax hell, Metathorax dunkel mit hellen Episternen oder vollständig hell, Habitus ♂ [Abb. 83], Aedeagus [Abb. 84], 1,9-2,3 mm. D: Spanien, Balaren.
cryptocephalus_majoricensis.jpg
Abb. 83
cryptocephalus_majoricensis_aed.jpg
Abb. 84
xanthus Jablokoff-Khnzorian 1968-Punktierung auf den hellen Flügeldeckenabschnitten ohne Kontrast, nicht dunkel pigmentiert, die Punkte innerhalb der zweiten Punktreihe auf der Flügeldeckenscheibe verschmelzen nie zu Furchen, gesamter Mesothorax und Metathorax dunkel, Aedeagus [Abb. 85], 2,2-2,8 mm. D: Armenien, Iran, Aserbaidschan.
cryptocephalus_xanthus_aed.jpg
Abb. 85
#49
→ 50Halsschild und Flügeldecken vollständig hell oder mit schwacher Zeichnung, gesamter Prothorax hell.
→ 51-zumindest Halschild mit deutlicher Zeichnung, gesamter Prothorax dunkel oder nur mit hellen Anteilen im vorderen Teil und zwischen den Hüften.
#50
populi Suffr., 1848Halsschild klein und flach punktiert, die Abstände zwischen den Punkten sind 2 bis 3 mal größer als deren Durchmesser, heller Flügeldeckenrand mit dunklem Teil entlang der Naht [Abb. 86], männliche Vorderschienen stark gebogen[Abb. 87] mit zwei Spitzenzähnchen, Klauen basal gezähnt, Aedeagus [Abb. 88], 2,5-3,1 mm. D: Europa, Ostasien, Westsibirien.
cryptocephalus_populi_hab.jpg
Abb. 86
cryptocephalus_populi_vk.gif
Abb. 87
cryptocephalus_populi.jpg
Abb. 88
lostiai Burlini 1951-Halsschild deutlich rund punktiert, die Abstände zwischen den Punkten betragen das Ein- bis Zweifache des Durchmessers, gesamter Flügeldeckenrand hell, Habitus ♂ [Abb. 89], Aedeagus [Abb. 90], 2,2- 3 mm. D: Sardinien.
cryptocephalus_lostiai.jpg
Abb. 89
cryptocephalus_lostiai_aed.jpg
Abb. 90
#51
connexus Ol., 1808Halsschild klein und flach punktiert, die Abstände zwischen den Punkten sind 2 bis 3 mal größer als deren Durchmesser, Habitus [Abb. 91], Aedeagus [Abb. 92], 2,4-3 mm. D: Europa, Iran-Turan.
cryptocephalus_connexus_hab.jpg
Abb. 91
cryptocephalus_connexus_aed.jpg
Abb. 92
→ 52-Halsschild deutlich rund oder länglich punktiert, die Abstände zwischen den Punkten sind kleiner oder maximal doppelt so groß wie der Durchmesser.
#52
exiguus Schneid., 1792Halsschild deutlich rund punktiert. Die Abstände zwischen den Punkten kleiner als deren Durchmesser und einige Punkte verschmelzen zu kurzen Furchen, Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe kann kleiner sein als der Punktdurchmesser, Habitus ♂ ♀ [Abb. 93], Aedeagus [Abb. 94], 2,2-3,2 mm. D: Europa, Westsibirien.
cryptocephalus_exiguus.jpg
Abb. 93
cryptocephalus_exiguus_aed.jpg
Abb. 94
exiguus amiculus Baly, 1873-Halsschildpunktierung fehlend. D: Asien.
→ 53-Halsschild rund oder länglich punktiert, die Abstände zwischen den Punkten betragen das Ein- bis Zweifache des Durchmessers, sie können auch kleiner sein aber ohne zu Furchen zu verschmelzen, Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe nie kleiner als der Punktdurchmesser, Halsschild nur bei C. lederi vollständig dunkel, hier beträgt der Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe das 2- bis 3-fache des Punktdurchmessers.
#53
elegantulus Grav., 1807Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild deutlich länglich punktiert, Habitus [Abb. 95], Aedeagus [Abb. 96], 1,5-2,5 mm. D: Europa, Asien, Iran-Turan.
cryptocephalus_elegantulus.jpg
Abb. 95
cryptocephalus_elegantulus_aed.jpg
Abb. 96
→ 54-Halsschild deutlich rund punktiert.
#54
punctiger Payk., 1799Fundmeldungen🗺ColeowebAbstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe so groß oder 2 mal größer als der Punktdurchmesser, Halsschild teilweise, die Flügeldecken immer mit schwachem Metallschimmer der dunklen Bereiche, Halsschild dunkel mit schmalem hellem Vorderrand, Habitus ♂ [Abb. 97], Aedeagus [Abb. 98], 2,4-3,5 mm. D: Europa, Westsibirien.
cryptocephalus_punctiger_hab.jpg
Abb. 97
cryptocephalus_punctiger_aed.jpg
Abb. 98
→ 55-Abstand zwischen der 2. und 3. Punktreihe der Flügeldeckenscheibe 2 bis 3 mal größer als der Punktdurchmesser, Halsschild und Flügeldecken ohne metallischen Schein, Halsschild vollständig dunkel oder mit breiterem hellen Vorder- oder Seitenrand oder hellen Flecken oder heller Medianlienie.
#55
tramuntanae Petitpierre 1993Kopf hell mit dunklem Scheitel, Stirnband und Region um die Fühlerbasis oder mit dunklem umgekehrt V-förmigen Band, Halsschild und Flügeldecken mit hell/dunkler Zeichnung (bei letzeren eventuell nur schwach ausgebildet) [Abb. 99], Epipleuren hell Aedeagus [Abb. 100], 2-2,5 mm. D: Balaren.
cryptocephalus_tramuntanae_hab.jpg
Abb. 99
cryptocephalus_tramuntanae_aed.jpg
Abb. 100
lederi Weise 1889-Halsschild, Flügeldecken und Epipleuren stets vollständig dunkel, Habitus ♂ [Abb. 101], Kopf dunkel mit hellen Flecken in der Nähe des Augenoberrandes, partiell oder vollständig auf dem Kopfschild und an den Wangen, Aedeagus [Abb. 102], 2,4-3,5 mm. D: Armenien, Türkei, Zentralasien, Iran, Irak.
cryptocephalus_lederi.jpg
Abb. 101
cryptocephalus_lederi.gif
Abb. 102
Enthaltene Taxaalnicola araxicola bilineatus biondii capucinus carpathicus chrysopus cisti codinai cognatus connexus crenatus czwalinae daccordii elegantulus equiseti exiguus frontalis fulvus jocularius labiatus lederi limbifer lostiai luridicollis macellus majoricensis mystacatus nitidicollis nubigena ocellatus ochroleucus pallifrons palmensis planifrons politus populi pulchellus puncticollis punctiger pusillus pygmaeus querceti rufipes saliceti saucius scapularis strigosus tramuntanae trapezicollis tshorumae validicornis variceps xanthus
Literaturverzeichnis
Lopatin, I.K. und Dovgailo, K.E.(2002): The genus Cryptocephalus (Chrysomelidae) of Palearctic region. Key and database on the basis of software "Lysandra". Minsk 2002
Warchalowski, A.(1999): Übersicht der westpaläarktischn Arten der Untergattung Burlinius Lopatin 1965, Uni.wroc. 10, 529-627
Erber, D. und Schöller, M. (2006): Revision of the Cryptocephalus-species of the Canary Islands and Madeira
Becker, Andreas (2018): Bestimmungsschlüssel der europäischen Arten der Gattung Cryptocephalus Geoffroy 1762
Erstellt am: 14.11.2019 · Letzte Aktualisierung: 17.03.2025 - 14:48:11
Creative Commons LizenzvertragKäfer Europas herausgegeben von Arved Lompe sind lizenziert unter den Bedingungen der Creative Commons International 4.0 Lizenz BY-SA (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen)