-Rüssel ziemlich lang und gerade; Basis des Halsschildes fein gerandet, oben mit feiner, spärlicher, verwischter Punktur; Flügeldecken viel breiter als der Thorax, kurz eiförmig, die Zwischenräume der Streifen mit schwer sichtbarer Punktreihe, diese auf den breiteren Spatien doppelt. Groß, plump, oben abgeflacht, schwarz, stark lackglänzend. D: Turkestan: Alexandergebirge, Margelan.
Rüssel lang, oben mit vollständiger, glänzend glatter Längsfläche. Langgestreckt, parallel, schwarz, lackglänzend; Kopf fast glatt; Halsschild quadratisch, reichlich so lang als breit, parallel, vorn plötzlich eingeschnürt, überall mit groben aber flachen Schuppenpunkten besetzt, die an den Seiten die rundlichen Maschen bilden, die Mittellinie meistens unpunktiert, Basis fast gerade, nur gegen das Schildchen etwas vorgezogen; Schildchen klein, querviereckig; Flügeldecken lang, ziemlich parallel, oben mit feinen, scharf und tief eingeschnittenen Streifen, diese kaum punktiert, Zwischenräume mit mehr weniger deutlicher in die Quere gezogener oder querrunzeliger Punktreihe; Epimeren der Hinterbrust mit länglichen Punkten besetzt. Beine robust, stark punktiert. Sonst dem melas sehr ähnlich. 3,5 mm. D: 7 Ex. aus dem Araxestal bei Ordubad, in Reitters Sammlung.
Käfer 3 mm kaum erreichend. Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen mit einfacher Punktreihe. Erster Bauchring an den Seiten vorne stark, hinten allmählich fein punktiert. D: Araxestal, bei Ordubad.
Baris abeillei Desbrochers, 1892🗺
-Halsschild viel breiter als lang*), nach vorne verengt; Flügeldecken kurz eiförmig mit stark vorragenden Schultern, Zwischenräume der Streifen mit etwas querrunzeliger Punktreihe. Sonst dem atricolor ähnlich. D: Westsibirien, Kaukasus: Novorossisk. *) Eine Art mit gleichem Thorax ist parallel wie die vorige, die schuppige Punktur an den Seiten des Halsschildes undeutlicher, Flügeldecken kaum breiter als der Halsschild, die kurzen Streifen schmal, die inneren an der Spitze gefurcht, die Zwischenräme mit obsoleter, hinten deutlicherer Punktreihe. D: Syrien.
-Die Epimeren der Hinterbrust einfach punktiert. Halsschildbasis doppelbuchtig, gegen das Schildchen vorgezogen. #6ia Schmal und langgestreckt, lackglänzend. Basis des Halsschildes gerade, Beine schwarz. D: Südrussland: Kaukasus. (=renardi Hochh.) (=litigiosus Desbr.) (=melaena Bohem. bei Reitter)
-a) Plumper gebaut, wie die nachfolgende Art, Basis des Halsschildes gegen das Schildchen vorgezogen. Schwarz, Beine rostbraun, dem rugulipennis sehr ähnlich. D: Tekke-Turkmenien.
Flügeldecken in den Zwischenräumen mit sehr deutlicher schräg querrunzeliger Punktreihe, Halsschild dicht und stark punktiert, meist mit punktfreier feiner Längslinie, die Seitenteile bilden rundliche Maschen, Hinterbrust wenig gedrängt, stark punktiert, die Punktur läßt neben den Epimeren einen breiteren glatten Rand frei. Körper kurz uml breit oval, parallel, hinten abgestumpft. Sonst dem nächsten ähnlich. D: Araxestal bei Ordubad.
-Flügeldecken in den Zwischenräumen nur mit undeutlich querrunzeliger Punktreihe; Halsschild mäßig dicht unrl mäßig stark punktiert, meist mit punktfreier Längslinie. Hinterbrust sehr dicht und stark punktiert, die Punktur lässt neben den Epimeren nur ein ganz schmales Rändchen frei. Körper oval. D: Südrussland, Balkanhalbinsel, Jonische Inseln. . (=landgrebei Hochh.) (=jonica Mill.) (=forcica Bris.)
...2ii-Halsschild viel schmäler als die Flügeldecken, fein, weitläufig, verwischt punktiert, Basis unvollständig gerandet, Streifen der Flügeldecken fein aber scharf eingeschnitten und von gleicher Stärke; Flügeldecken kurz eiförmig, Körper breit, schwarz, stark lackglänzend. D: Turkestan. #1ii II. Gruppe. (Halsschild an den Seiten ohne schuppige Punktur, die Basis doppelbuchtig, gegen das Schildchen vorgezogen; Flügeldecken vor der Spitze mit kräftiger Beule, Zwischenräume der scharf eingeschnittenen Streifen mit 1-2 mehr minder in die Quere gezogener Punktreihe. Schwarze oder rostrote Arten.) Flügeldecken doppelt so lang wie der Halsschild oder länger.
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-Halsschild dicht und nur mäßig stark einfach punktiert. Streifen der Flügeldecken schmal eingeschnitten, oben wenigstens auf den breiteren Zwischenräumen mit 2 oder einer konfusen Punktreihe, letztere undeutlich in die Quere gezogen. Fühler und Beine rostrot. #3ii Epimeren der Hinterbrust wenig dicht und viel feiner als die Hinterbrust punktiert. B: Auf Artemisia vulgaris. D: Europa.
Baris nesapia Faust, 1887
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-Epimeren der Hinterbrust breiter und dicht und fein, die Hinterbrust in gleicher Weise punktiert. Sonst mit dem vorigen übereinstimmend. D: Ostsibirien. #4ii Halsschild an den Seiten schwach gerundet, zur Basis undeutlich, zur Spitze stärker verengt, oben stärker punktiert, Punktreihen der Zwischenräume an der Spitze der Flügeldecken nicht gröber werdend. Käfer rostbraun. Schwarze Stücke sind var. nesapia Fst. D: Südrussland, Kaukasus, Kirghisensteppe, Turkestan. Anmerkung: Nach Dieckmann (l.c.) eigene Art. var.
Baris convexicollis Boheman, 1836🗺
-Halsschild an den Seiten stark gerundet, zur Basis deutlich, zur Spitze stärker verengt, oben feiner punktiert; Punktreihen der Zwischemäume an der Spitze der Flügeldecken viel dichter und stärker werdend. Schwarz, Flügeldecken zum Teil oder ganz rot, seltener auch diese schwarz: ( var. nigra Fst.) D: Südrussland Sarepta, Astrachan; nach Desbrochers aber auch in Andalusien (!). #5ii Flügeldecken mit stark eingeschnittenen aber wenig breiten Streifen, die Zwischenräume viel breiter als diese, nicht konkav. D: Südrussland.
Baris rufa Boheman, 1844🗺
-Flügeldecken mit breiten und sehr tief eingeschnittenen Streifen, die Zwischenräume wenig breiter als diese, konkav. D: Ungarn, Siebenbürgen, von Faust auch bei Astrachan gesammelt. Selten. #1iii III. Gruppe. (Zwischenräume der Flügeldecken mit einfachen, nicht querrunzeligen Punktreihen; Flügeldecken ganz oder das hintere Drittel rot.) Fühler und Beine rot; Flügeldecken ohne deutliche Anteapicallbeule, die Zwischenräume mit doppelten, sehr feinen konfusen Punktreihen. D: Sicilien, Spanien.
Baris kirschi Faust, 1882🗺
-Hierher noch eine Reitter unbekannte Art: Schwarz glänzend, gewölbt, Flügeldecken rostbraun, Halsschild etwas länger als breit, an den Seiten gerundet, nach vorn verengt, einförmig stark punktiert, mit punktfreier Mittellinie, jederseits vor der Basis mit einem leichten Grübchen, entstanden durch das Verschmelzen mehrerer größerer Punkte; Flügeldecken etwas breiter als der Halsschild, Schultern leicht vortretend, gestreift, die Streifen nicht punktiert; die Intervalle mit einer feinen Punktreihe, mit Anteapicalbeule. Die umgebogenen Seiten des Halsschildes grob längsrunzelig, Metasternum runzelig punktiert. 4,3 mm. D: Syrien. #1iv IV. Gruppe. (Käfer schwarz, groß, Flügeldecken mit kräftiger Anteapicalbeule, Zwischenräume mit einfachen, nicht querrunzeligen Punktreihen; Basis des Halsschildes gegen das Schildchen vorgezogen.) Halsschild an der Basis ohne Längsgrübchen; Zwischenräume der Streifen auf den Flügeldecken mit einer, auf den breiteren mit 1-2 konfusen Punktreihen ; Beine braunrot. Körper parallel. D: Transkaspien (Krasnowodsk), Kaukasus (Lenkoran, Leder). (=schwarzenbergi Kirsch, non Hoch.)
-Halsschild an der Basis vor dem Schildchen mit einem Längsgrübchen; Zwischenräume der Flügeldecken mit 2 konfusen, nur auf den schmalsten Zwischenräumen mit einer Punktreihe; Beine schwarz. Körper länglich und breit oval . D: Taschkend, aber auch im Araxestal bei Ordubad und im Transkaukasus gesammelt. (=schwarzenbergi Hochh.) (=intercalaris Faust.)
Melanobaris atronitens Chevrolat, 1861🗺
Melanobaris atronitens algirica Desbrochers, 1892🗺
Melanobaris atronitens gallica Desbrochers, 1892🗺
V. Gruppe. (Flügeldecken vor der Spitze ohne Beule, Basis des Halsschildes fast gerade; die Ränder der scharf eingeschnittenen Streifen auf den Flügeldecken werden von den Punkten in denselben garnicht angegriffen . Schwarze Arten mit einfach punktierten Zwischenräumen der Flügeldecken.) Flügeldecken hinter der Basis mit querer, manchmal undeutlicher Depression. Halsschild sehr gedrängt und fast runzelig punktiert, mit glänzendem punktfreien Längskiel in der Mitte*); Flügeldecken an der Basis des 3. und 7 . Zwischenraumes oft mit einem kleinen gelb oder weiss behaarten Flecken. Oberseite matt, selten glänzend. B: Auf Reseda luteola. D: Frankreich, Deutschland, Oesterreich, Spanien, Tunis. (=resedae Bach.) (=lethierryi Desbr. **) *) Dieser Art ähnlich und durch dichte, ganz längsrunzelige Punktur des Halsschildes mit morio verwandte, Reitter unbekannte Art ist von der Körperform der atramentaria, glänzend und von dieser durch die überall dichte längsrunzelige Punktur des Halsschildes leicht zu unterscheiden. D: Algier. Desbrochers des Long unterscheidet davon noch folgende Varietäten a) Streifen der Flügeldecken glatt, Zwischenräume nicht in Reihen punktiert. b) Glänzender, Streifen der Flügeldecken breiter, deutlich punktiert, Zwischenräume tief punktiert, der Zwischenraum an der Naht nur mit einer Punktreihe. D: Südfrankreich: Hyeres. **) Gegründet auf die Stücke mit deutlichen, beschuppten Basalmakeln.
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-Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen mit 2 meist unordentlichen Punktreihen; Halsschild fein und dicht punktiert. Körper kurz und breitoval. D: Siebenbürgen, Südrussland.
-Halsschild fast quadratisch, etwas feiner und spärlicher punktirt, mit punktfreier wenig begrenzter Mittellinie, seitlich ohne glatte Areale. Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen sehr fein punktiert. D: Turkestan. (=balassogloi Faust, 1881)
-Halsschild weitläufig, stark etwas ungleich (in der Mitte und an den Seiten etwas stärker) punkteirt; Flügeldecken mit normal und tief eingerissenen Streifen; Punktreihe der Zwischenräume fein und weitläufig. Körper lang und schmal, fast parallel.*) D: Dalmatien und Kaukasus Alagoes, Marikopi. *) Reitter bezieht auf diese Art einen Käfer mit rötlichen Beinen aus dem Kaukasus, den ihm Freund J. Faust als dalmatina var. pedibus rufis bezeichnet hat, und der auf die Brisout' sche Beschreibung passt, war aber trotzdem nicht sicher, daß er mit dem dalmatinischen, der ihm von dieser Provenienz unbekannt war, wirklich identisch ist.
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Käfer stark lackglänzend, Halsschild nur an der Spitze dicht, in der Mitte fein und spärlich punktiert, Streifen der Flügeldecken nicht erkennbar punktiert. B: Auf Cruciferen: Cheirantus cheiri, Brassica, etc. D: Europa. (=picina Germ.) (=absinthii Panz.)
...2vi-Käfer mattglänzend, Halsschild überall dicht, in der Mitte nur feiner punktiert, Streifen der Flügeldecken am Grunde mit erkennbarer Punktur. D: Deutschland, Oesterreich, Ungarn, Araxestal.. #1vi VI. Gruppe. (Schwarze Arten mit schlanken Klauen, deren Streifenränder von den Punkten am Grunde wenigstens hinten angegriffen werden, die Zwischenräume mit einfacher reihiger Punktur.) Oberseite gleichmäßig glänzend, die Streifen der Flügeldecken vollständig, wenn auch oft ungleich ausgeprägt.
Melanobaris quadraticollis Boheman, 1836🗺
-Schwarz, stark lackglänzend, Flügeldecken fast matt, die Streifen der letzteren äußerst fein, nur an der Basis und Spitze etwas eingerissen, die mittleren auf der Scheibe durch eine Punktreihe substituiert, welche nicht stärker ist als jene der Zwischenräume. Metasternum sehr grob und dicht punktiert. Im Übrigen der atramentaria ähnlich. 3 mm. D: Araxestal bei Ordubad. #2vi Halsschild an den Seiten gerundet, zur Basis deutlich, zur Spitze stärker gerundet verengt, in oder hinter der Mitte am breitesten, die Basis unvollständig gerandet. A le oder wenigstens die breiteren Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen mit 2 sehr feinen irregulären Punktreihen. Stark lackglänzend. D: Frankreich, Südeuropa, Algier, Marokko und an geblich auch (v. picitarsis Bohem.) im Kaukasus. (=sulcicollis Chevrl.)
-Halsschild an den Seiten kaum gerundet, fast parallel, oder von der Basis nach vorn allmählich verengt, zur Basis nicht gerundet eingezogen. Die Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen mit einer Punktreihe, selten auf den breiteren mit doppelten irregulären Punkten besetzt. #3vi Flügeldecken vorn mit tief eingerissenen, in der Mitte mit allmählich sehr fein werdenden Streifen; Halsschild quadratisch, die Seiten parallel, die Basis im weiteren Umfange fein gelb, spärlich behaart; Hinterbrust mit außerordentlich grober, grübchenförmiger Punktur. Schwarz, lackglänzend. D: Kaukasus. (=gimmerthali Hochh.)
-Flügeldecken mit ziemlich gleichmäßigen, nur an der Basis tieferen Streifen, dorsale Halsschildbasis unbehaart; Hinterbrust nur so stark wie die Unterseite des Halsschildes punktiert. Schwarz, mässig glänzend. #4vi Halsschild quadratisch, länger als breit, so breit wie die länglichen fast gleichbreiten Flügeldecken, die Seiten parallel; die Hinterbrust ist kaum stärker als ihre Epimeren punktiert, erstes Bauchsegment spärlich, ziemlich fein punktiert, vorn mit größeren Punkten. Körper groß, langgestreckt, schwarz. Fühler und Beine braunrot. D: Derbent. (=brisouti Faust. ) (=longula Faust i. lit.)
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Malvaevora timida (Rossi, 1792)
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-Halsschild etwas länger als breit, an der Basis fast so breit wie die Flügeldecken, nach vorn leicht verengt; Hinterbrust dreifach stärker punktiert als ihre Epimeren; erstes Bauchsegment dicht und fein länglich punktiert. Körper länglich elliptisch, schwarz, Fühler und Tarsen braunrot. Rüssel dick, etwas kürzer als der Halsschild, dieser mäßig dicht und fein, an den Seiten etwas längsrunzelig punktiert, mit punktfreier Mittellinie, Basis fast gerade. Flügeldecken lang oval, die Streifen fein, an der Basis viel stärker und tiefer eingedrückt, die Punkte breiter als die Streifen und darum die Ränder stark angreifend, die Zwischenräume mit einer ziemlich feinen Punktreihe. Seiten des Halsschildes auf der Unterseite mit groben Längsrunzeln besetzt, Brust und Abdomen mit feinen gelben Härchen 5 mm ohne Rüssel. D: Sebastopol. (=striatopunctata Reitter, 1895) #1vii VII. Gruppe. (Körper schwarz, fast matt; Klauen klein, beisammenstehend, am Grunde scheinbar verwachsen.) Kurz und breit oval, fast matt, (selten stark lackglänzend = var. polita Rtt. Algier, Marokko, Morea, Kaukasus,) Halsschild sehr fein, weitläufig und gleichmäßig punktiert und dadurch von allen ausgezeiclmet; Flügeldecken mit sehr feinen Streifen, die Punkte fein aber breiter als die Streifen. D: Mittel- und Südeuropa, Kaukasus, Algier. (=nitens F.)
Pellobaris melancholica Roelofs, 1875🗺
...2ix-Vielleicht gehört auch in diese Gruppe eine Reitter unbekannte Art: Sie hat dieselbe breite und kurze Gestalt, Oberseite glänzend. Der Halsschild quer nach vorn verengt, die Scheibe ebenfalls nur fein und weitläufig punktiert, die Flügeldecken mit feinen und fein punktierten Streifen, die Zwischenräume fein einreihig punktiert; die Brust runzelig punktiert, die Bauchsegmente 3-5 an den Seiten der Länge nach gestrichelt, wodurch diese Art von allen anderen sich zu entfernen scheint. 3,7 mm. D: Tunis. #1viii VIII. Gruppe. (Rüssel von der Stirn nicht furchig abgesetzt; Zwischenräume der gekerbten Flügeldeckenstreifen sehr fein der Länge nach gekielt.) Hierher nur eine schwarzmatte Art vom Aussehen einer Magdalis cerasi: Kohlschwarz, matt, Halsschild quer, gedrängt, stark punktiert, Flügeldecken an der Basis stark doppelbuchtig, oben mit stark gekerbten Punktstreifen; dritter Zwischenraum vor der Spitze mit dem vorletzen verbunden, daselbst höckerig erhaben und durch eine Leiste mit der Spitze verbunden; Anteapicalbeule kräftig. D: Ostsibirien (Wladiwostok), Japan. #1ix IX. Gruppe. (Oberseite mehr weniger beschuppt oder mit Haarflecken geziert.) Halsschild und Flügeldecken am Grunde maschig (schuppig) genetzt.
Eremobaris picturata (Ménétriés, 1849)🗺
-Schwarz, mit erzfarbenem Veilchenscheine **), Halsschild am Vorderrande ohne Makeln, die Beschuppung wie bei der vorigen, sehr ähnlichen Art, aber nur weiß. Erstes und zweites Bauchsegment in der Mitte mit großer viereckiger, die ganze Länge dieser Segmente einnehmender braunschwarzer Makel. D: Araxestal bei Ordubad. **) In seltenen Fällen auch bei opiparis Duv. #3ix Die ganze Naht der Flügeldecken gelb beschuppt. Reitter unbekannt.*) D: Turcmenien. *) Dürfte sich bei näherer Prüfung von opiparis Duv. verschieden erweisen.
Maurobaris spoliata (Boheman, 1836)🗺
-Die vordere Hälfte der Naht der Flügeldecken gelb beschuppt, die hintere (bis auf die Spitze) kahl. D: Südeuropa, Marokko. (=opiparis Duv.) #4ix Halsschild unbeschuppt, weitläufig punktiert, Flügeldecken mit weißem x-förmig beschupptem Flecken auf der vorderen Hälfte der Naht. Schwarz, lackglänzend. D: Südfrankreich, Korsika, Sizilien, Spanien, Griechenland, Marokko.
-Rüssel sehr dick und stark entwickelt, oben oder an den Seiten scharf gekielt. #6ix Alle Schenkel auf der Unterseite lang und dicht weiß bewimpert. Länglich, parallel, unten greis, oben braun schuppig behaart, Halsschild jederseits mit mehr weniger vollständiger, weiß beschuppter Längslinie; Flügeldecken mit einigen kleinen, weißen Schuppenflecken. 4,3 mm. D: Taschkend.
Anthinobaris dispilota Solsky, 1870🗺
-Käfer kleiner, 5 mm nicht erreichend, Halsschild quadratisch, Flügeldecken parallel, hinten gerundet abgestumpft. Die ganze Ober- und Unterseite dicht greis und gelb scheckig beschuppt, Rüssel lang und dünn, oben mit feinem Mttelkiel. D: Ungarn, Frankreich, Südeuropa, Kaukasus, Turcmenien. (=pallidicornis Boh.) (=parvula Boh.) (=vestita Pen.) (Nach Desbrochers ist auch vicina Bris. eine var. dieser Art.) #8ix Die ganze Ober- und Unterseite ziemlich einförmig gelb schuppig behaart. D: Ostsibirien: Albasin, Radefka.
...10ix-Unterseite fleckig gelb beschuppt, Oberseite dunkel schuppig behaart, alle Winkel des sonst fast kahlen Halsschildes mit goldgelb beschuppter Makel, Schildchen, eine quere Makel hinter der Mitte der Flügeldecken, dann eine schmale kleine am Spitzenwinkel, oft auch einige an der Basis derselben, dann einzelne eingestreute Schuppen goldgelb. D: Japan. (=reini Roelofs.) #9ix Rüssel in der Mitte der Länge nach gekielt.
-Rüssel nur an den Seiten mit 2 genäherten Kielen. Schwarz, die Seiten des Halsschildes welche in der Mitte einen denudierten Flecken einschließen, eine große x-förmige Makel vorn an der Naht und zahlreiche irreguläre Flecken, sowie der größere Teil der Unterseite weiß beschuppt. Halsschild gedrängt, längsrunzelig punktiert, mit feinem Mittelkiel. 6 mm. D: Algier, Spanien. Im Katalog (Alonzo-Zarazage et al. (l.c.)) auch nicht als Synonym gefunden. #10ix Klein (3 mm). Ober- und Unterseite uniform rauh weißlich beschuppt. D: Algier. (=soricina Fairm.)
-Groß (6-7 mm). Gelb und greis etwas scheckig beschuppt, der Halsschild und eine x-förmige große Makel vome auf 2/3 Teil der Naht, sowie der größte Teil der Brust und des Bauches dicht weiß beschuppt, eine größere Scutellarmakel und 2 Flecken am Vorderrande des Halsschildes dunkel. Rüssel zum größten Teil beschuppt, die gelblich beschuppten Schenkel mit weißem Schuppenringe. D: Aegypten.*). *) In Col. von Heyden als mucorea Klug, den Reitter im Gemminger-Haroldschen Kataloge nicht fand. Leconte beschrieb eine mucorea aus Nordamerika (1858).
-Flügeldecken ohne Spur einer reihenweisen Behaarung, Halsschild nach vorn stark konisch verengt, sehr fein, wenig dicht punktiert, Flügeldecken fein gestreift, die Zwischenräume fast glatt. Grasgrün (Stammform), selten blau: (v. sicula Boh. oder goldenkupferig, v. nitidula Bris.), Rüssel meist kupferfarbig. B: auf Cruciferen: Diplotaxis, Brassica, Erysimum. D: Mittel- und Südeuropa, Algier.
Halsschild nach vorn leicht gerundet verengt, dicht und stark punktiert; Flügeldecken wenig länger als doppelt so lang wie zusammen breit; Zwischenräume mit deutlicher Punktreihe. 4 mm. D: Oesterreich, Ungarn, Griechenland, Syrien. (=violacea Gyll.)
-Halsschild länger als breit, an den Seiten parallel , grob und dicht punktiert, mit punktfreier Mittellinie; Flügeldecken in den Zwischenräumen mit kaum wahrnehmbarer Punktreihe. Klein (2,5 mm), blau. Reitter unbekannt. D: Sizilien.
-Halsschild nach vorn stark konisch verengt, gleichmäßig, wenig dicht aber stark punktiert, mit feiner, punktfreier Mittellinie, Flügeldecken nicht breiter als der Halsschild, schmal gestreift, die Streifen an der Spitze tiefer, Zwischenräume mit deutlicher Punktreihe, Beine und Abdomen deutlich greis schuppig behaart. 4 mm. D: Sizilien. Anmerkung Reitters: Wahrscheinlich ist stierlini eine Var. von janthina und siciliensis nur eine Form von angusta.
Unterseite des Halsschildes an den Seiten schräg quer gerunzelt; Beine auffällig lang und dicht gelb weiss beschuppt. Sonst der janthina ähnlich. D: Transkaspien. (=squamipes Faust.)
-Unterseite des Halsschildes mit dichten runden Punkten besetzt, nicht schräg gerunzelt; Beine normal, fein gelblich oder greis behaart *). *) Hierher gehört auch eine Reitter unbekannte Art: ausgezeichnet durch die Färbung, sie ist schwarz, Flügeldecken blau, Beine braun. Halsschild wenig stark aber dicht punktiert, mit punktfreiem flachem Mittelkiel, spärlich, fein greis behaart; Zwischenräume der Streifen auf den Flügeldecken mit feiner Punktreihe und deutlichen greisen Börstchen besetzt wie bei janthina, der sie sehr ähnlich ist. 3,2 mm. D: Tunis.
Blau oder blaugrün; Rüssel auch an den Seiten fast glatt, Abdomen gegen die Spitze und Beine fein greis behaart. D: Sardinien, Griechenland, Südrussland, Araxestal, Kaukasus, Syrien. **). **) Desbrochers zieht die janthina Boh. Bris. als var. zur angusta; allein die echte angusta hat derselbe nicht erkannt. Die angusta, welche mir Brisout selbst mitteilte, ist eine weniger schmale Art mit grob und dicht punktiertem Thorax und zu ihr gehört wahrsdieinlich siciliensis Desbr.
-Hell grasgrün (wie cuprirostris), Rüssel an den Seiten rauh längsrunzelig, Hinterbrust in der Mitte, Abdomen gegen die Spitze und Beine länger und dichter gelblich behaart. Halsschild stärker punktiert. D: Südeuropa, Algier.
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Flügeldecken lang exakt eiförmig, hinter den Schultern (vor der Mitte) beträchtlich gerundet erweitert, Schulterbeulen undeutlich, Halsschild schmal, spärlich, mehr minder fein punktiert. B: Auf ·Nasturtium sylvestre·, ·Roripa amphibia·, ·Nasturtiastrum latifolium·. D: Mittel- und Südeuropa, Kaukasus, Turkestan, Taschkend.
-Halsschild ziemlich dicht und mäßig stark gleichmäßig punktiert, die Punktur länglich, an der Basis quer, und von da gegen die Seiten zu im Bogen schräg gestellt, Scheibe hinter der Mitte jederseits mit 1-2 Punktgrübchen. Flügeldecken mit feinen, auch an den Seiten deutlichen Streifen, die seitlichen nach vorn durch Punkte substituiert; Zwischenräume mit feiner, deutlicher, auf den breiteren Zwischenräumen etwas konfuser Punktreihe. Dunkel blau, Rüssel durchaus punktiert, dick, Halsschild fast quadratisch, vorn an den Seiten eingeschnürt, mit angedeuteter, punktfreier Mittellinie, Schildchen quer-viereckig, Flügeldecken mit schwacher Anteapicalbeule. Größer als coerulescens, breiter gebaut, schwarzblau. D: Araxestal bei Ordubad.
-Flügeldecken mit starken tief eingerissenen, an den Seiten etwas feineren aber vollständigen Streifen; Halsschild stark punktiert, zur Basis nicht verengt. Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen mit sehr feiner Punktreihe. #10xa Halsschild mit groben länglichen mäßig dichten Punkten, in der Mitte mit schmaler verkürzter oder fehlender punktfreier Mittellinie, an den Seiten gegen die Basis zu viel feiner punktiert. Der coerulescens sehr ähnlich, aber viel breiter gebaut, Halsschild grob länglich punktiert, und die Streifen an den Seiten der Flügeldecken wohl feiner aber nicht erloschen. B: Auf Isatis tinctoria. D: Deutschland, Frankreich, Spanien.
-Halsschild grob, an den Seiten etwas ungleich punktiert, ohne deutliche glatte Mittellinie und ohne feiner punktiertem Längsfleck jederseits an der Basis, die Punkte rund. D: Griechenland, Jonische Inseln.
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Halsschild fein, ungleich punktiert, mit punktfreier Mittellinie; Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen sehr fein einreihig punktiert, (Stammform) oder glatt (v. chloris F.) *) B: Auf Cruciferen, besonders Brassica napus. D: Mittel- und Südeuropa, Marokko. (=chlorodia Boh.) (=trapezicollis Desbrochers des Loges, 1892) (=pulchella P.H. Lucas, 1846) *) Desbrochers des Loges unterscheidet von dieser Art noch mehrere Varietäten und zwar: a) v. fallax, der aber sich nicht deckt mit der von Brisout beschriebenen Art. Der echte fallax Bris. hat auch an den Seiten vollständige deutliche Streifen, was bei den Varietäten des coerulescens nicht der Fall ist und die Form ist eine viel kürzere. b) chlorodia Boh., bei welcher am Halsschilde an den Seiten über der Basis die feine punktierte Längsfläche fast punktfrei ist. c) trapezicollis Desbr. Eine schmälere, schlankere Form aus Biskra mit kürzerem, vorn plötzlicher abgeschnittenem, zur Basis ganz gerade verengtem Halsschild. d) pulchellus Luc. Schwarzblau. Algier.
-Halsschild grob und dichter punktiert, mit kurzer, schmaler, meist undeutlicher glatter Mittellinie, an den Seiten feiner punktiert. D: Griechenland, Syrien, Kleinasien. (=heydeni Desbr.) (=stricticollis Desbr.)
-Halsschild stark und dicht punktiert, mit punktfreier Mittellinie und jederseits über der Basis mit punktfreier länglicher Areola; so lang wie breit, von der Basis ab zur Spitze leicht verengt; Flügeldecken kurz eiförmig, mit starken und tief eingerissenen Streifen, diese kaum punktiert, Zwischenräume mit ziemlich starker Punktreihe; Rüssel, Unterseite, Fühler und Beine schwarz. Der pertusa sehr ähnlich ab er die Seitenstücke des Thorax einfach punktiert, die Scheibe mit punktfreier Mittellinie und 2 kleineren Areolen, oben feiner punktiert, dagegen die Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen stark punktiert. D: Griechenland, Syrien. (=triplagiata Desbr.)
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virescens Brull. Aulacobaris andalusiaca H. Brisout de Barneville, 1870🗺
Grün oder blaugrün, stärker glänzend, Halsschild deutlich schmäler als die Flügeldecken, an den Seiten kaum gerundet, mäßig fein dicht punktiert, Flügeldecken in den Zwischenräumen fein punktiert. B: Auf Reseda lutea. D: Mittel- und Südeuropa. *) . (=cribricollis Reiche) (=abrotani Germ.) (=punctata Gyll.) a) Stücke mit deutlicher punktfreier Mittellinie des Halsschildes sind. *) Dieser Art ähnlich ist eine Reitter unbekannte Art: Unterscheidet sich von picicornis durch den kürzeren, mehr quadratischen feiner aber dicht punktierten Halsschild, feinere Streifen der Flügeldecken, die Zwischenräume flach und mit einer sehr feinen, fast erloschenen Punktreihe. Beine bronzeschwarz. Oberseite kahl. 2,5-3 mm. Nach Desbr. ist diese Art sehr ähnlich der villae, mit welcher sie der Autor nicht vergleicht; sie unterscheidet sich von dieser durch ganz kahle Oberseite. D: Spanien. v.
-Dunkelblau, weniger glänzend, Halsschild fast so breit wie die Flügeldecken, an den Seiten deutlicher gerundet, hinter der Mitte am breitesten, oben ziemlich stark und dicht punktiert; Flügeldecken in den Zwischenräumen viel stärker punktiert. D: Südrussland, Kaukasus, Araxestal.
Aulacobaris viridipennis Rosenhauer, 1856🗺
Basis des Halsschildes mit deutlichen greisen Haaren wenig dicht besetzt; Beine sehr dicht greis behaart, die Behaarung deckt ganz deren Grundfarbe; Halsschild konisch, schmäler als die Flügeldecken, dicht punktiert, mit feiner punktfreier Mittellinie und jederseits über der Basis mit glatter spärlicher und feiner punktierter Fläche. Messinggelb .*) D: Algier, Malta, Mehadia. (=corynthia bei Reiiter) *) Eine var. mit grünlichen Flügeldecken, bei der noch die Schulterbeulen messinggelb verbleiben und die Reitter unbekannt war. D: Granada.
Halsschild schmal, nach vom verengt, mit 3 glänzenden, punktfreien Längslinien auf der Scheibe, davon die seitlichen kürzer, sonst matt und dicht punktiert; Flügeldecken mit auch an den Seiten scharf eingeschnittenen starken Streifen. Matt grün oder blau, oder der Thorax grün und die Decken blau. D: Pyrenaeen, Spanien.
-Zwischenräume der Flügeldecken breit, flach gewölbt und höchst fein dicht unregelmäßig punktuliert oder mit 2-3 konfusen Punktreihen, ohne Börstchen; Halsschild dicht punktiert, mit punktfreier Mittellinie. Dunkelgrün oder blau, wenig glänzend, Flügeldecken matt. D: Algier, Tanger.
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Halsschild gleichmäßig dicht punktiert, nach vorn konisch verengt, Flügeldecken in den Zwischenräumen nur mit einer sehr feinen, oft nur an gedeuteten Punktreihe und mit äußerst feinen, staubartigen, weißen Härchen darin, außerdem haben die Zwischenräume einen gewellten Grund oder angedeutete Querunzeln. D: Mitteleuropa, Sizilien, Südrussland.
-Halsschild jederseits an der Basis mit glatterer, feiner punktierter Längsfläche und undeutlicher, glatter Mittellinie; Flügeldecken mit breiten, fast glatten Zwischenräumen, ohne Spur von Haarschuppen. B: Auf Cruciferen des Genus Brassica. D: Mittel- und Südeuropa. (=luczoti Boh.) (=celtis Gredl.)