Vorderer Seitenrand des Halsschilds mit feinen Zähnchen [Abb. 1]; Halsschildscheibe in der Mitte mit weitläufiger Punktur, die zu den Seitenrändern hin in Längsrunzeln übergeht. Dunkelbraun bis schwarz, Flügeldecken zum Ende allmählich heller braun [Abb. 2] [Abb. 3]. Aedoeagus [Abb. 4]. 2-2,2 mm. B: Entwicklung angeblich an ·Draba tomentosa·. D: Zentral-Pyrenäen; sehr selten. Anmerkung: Diese Zähnchen am vorderen Seitenrand des Halsschilds werden von Hoffmann (l.c.) für Baris atronitens v. mogadorica Escalera, 1914 angegeben; dieses Taxon ist in keinem Katalog verzeichnet. Hoffmann selbst erwähnt bei pyrenaica die Zähnchen nicht; auch nicht in seiner Urbeschreibung.



Halsschildseitenränder bis kurz vor dem Vorderrand parallelseitig - ohne seitliche Einschnürung vor dem Vorderrand [Abb. 9]. Habitus [Abb. 7]. Aedoeagus [Abb. 10]. 2,5-3,5 mm. D: Südöstliches Europa bis zum Kaukasus; in Mitteleuropa im Südosten: Österreich ?, Slowakei.


Habitus [Abb. 12]. Aedoeagus [Abb. 13]. 2,8-3,4 mm. D: Montane Gebiete der Balkanhalbinsel, Banat, Lessinische Alpen; montan bis alpin verbreitet. Hierher die seltenen schwarzen Exemplare von

Punktur der Halsschildscheibe gröber, enger stehend und tiefer eingestochen [Abb. 18]. Zwischenräume der Flügeldecken mit einer Reihe feiner, aber deutlicher Punke. Habitus [Abb. 19]. Aedoeagus [Abb. 20]. 2-2,9 mm. B: Entwicklung an ·Eysimum humile· und ·Erysimum nevadense·. D: Frankreich, Italien; südliches Vorland der Meeralpen; Spanien.





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Rüssel vom Rüsselansatz bis zur Rüsselspitze schmal, lang und parallelseitig [Abb. 24]. Halsschild schmäler als die Flügeldecken, vor der Basis am breitesten und mit gewinkelten Hinterecken; auf (x 50) nicht erkennbar chagriniertem Grund zur Mitte der Scheibe weitläufig und sehr fein punktiert [Abb. 5]. Habitus [Abb. 8]. Aedoeagus [Abb. 25] [Abb. 26]. 2,2-4 mm. B: Polyphag an den verschiedensten wildwachsenden und angebauten Brassicaceen, an denen er schädlich werden kann. D: In Europa, den höheren Norden ausgenommen, weit verbreitet: in Mitteleuropa mit nach Norden abnehmender Häufigkeit; Madeira, Levante.




Flügeldeckenintervalle schmaler und auf der Scheibe mit überwiegend 1- bis 2-reihiger Punktur [Abb. 28]. Halsschild wie bei carbonaria etwa in der Mitte am breitesten und mit kurz verrundeten Hinterecken; so breit oder etwas breiter als die Flügeldecken; Halsschildscheibe mit fast gleichmäßig dichter, und nach innen nicht feinerer Punktur, der Untergrund (x 50) deutlich genetzt, daher der Glanz der Oberseite etwas gedämpft. Kann in Ausnahmefällen dem laticollis sehr ähnlich werden, und ist dann nur durch Genitaluntersuchung zu erkennen; Habitus [Abb. 29]. Aedoeagus [Abb. 30] [Abb. 31]. 3-4 mm. B: An Brassicaceen (·Erysimum·). D: Von Anatolien und Südrußland über Südosteuropa bis ins südöstliche Mitteleuropa verbreitet: Slowakei, Mähren, Burgenland, Niederösterreich. Für die Angabe ,,Deutschland" bei Reitter fand ich keine Bestätigung.



atronitens gallica Desbrochers, 1892🗺
-Flügeldeckenintervalle breiter und auf der Scheibe mit überwiegend 2- bis 3-reihiger Punktur [Abb. 32]. Habitus [Abb. 33]. 3,3-6 mm. B: Soll sich nach Hoffmann (Faune de France) in ·Centaurea paniculata· entwickeln; nach Alonso-Zarazaga würde sie damit in die Gattung Baris gehören. D: Frankreich (Westalpen), Spanien, Nordafrika. a) D: Frankreich.

Punktur des Halsschilds grob, Zwischenräume auf sehr schmale Grate reduziert [Abb. 38], teils längsrunzelig verflossen; Flügeldeckenbasis auf dem 2. und 6. Zwischenraum mit hellen, schmalen Schuppen. Habitus [Abb. 39]. Aedoeagus [Abb. 40]. 2,2-4 mm. B: Käfer von IV-IX an ·Reseda luteola·. D: Süd- und Westeuropa sowie diskontinuierlich in Mitteleuropa: Slowakei, Mähren, Thüringen, Harz, Mittelelbe, Südniedersachsen und im Einzugsgebiet des Rheines von Baden bis zu den Niederlanden; Nordafrika.





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Halsschildpunktur etwas größer und dichter, die Punkte etwas in die Länge gezogen [Abb. 42]. Halsschild etwa in der Mitte am breitesten, vorn nicht abgeschnürt, die Hinterecken kurz verrundet. Körper kurzoval und breit [Abb. 45], nur matt glänzend, seine Oberseite etwas abgeflacht. Aedoeagus [Abb. 46]. 4,8-6 mm. B: An ·Rapistrum perenne· und ·Crambe tataria·. D: Von Afghanistan über Südrußland bis ins südöstliche Mitteleuropa vorkommend und aus Mähren, dem Burgenland und Niederösterreich gemeldet.


Hierher noch 2 Tiere aus dem dalmatina/steppensis/erysimi-Komplex, die sich bislang nicht bestimmen lassen. Jens Prena (i.l.): Das ist alles etwas wurstelig in dieser Gruppe. Es handelt sich hier um eine von drei Arten, die in der Typenserie von Baris dalmatina stecken. Ohne LT hat die Art keinen stabilen Namen. Halsschildform [Abb. 16] und Habitus [Abb. 14] ähnlich erysimoides [Abb. 22] aus Südwesteuropa, aber die Punktur des Halsschilds dichter. Aedoeagus [Abb. 17]. D: Griechenland: Oros Iti.














