pellucidus Wollaston, 1854Unterseits pechbraun, oberseits gelbbraun
[Abb. 18]. Halsschild sehr klein und schmal, vorne etwas breiter als hinten, mit tiefer Mittellinie; die Seitenränder breit hell gefärbt, so daß nur in der Mitte ein dunkler Fleck verbleibt
[Abb. 19]. Flügeldecken oval, tief und gleichförmig gestreift, mitunter mit 2 leichten Eindrücken. Seitenrand und besonders die Eindrücke um die Umbilicalborsten sowie manchmal auch die Naht hell gelb. Aedoeagus
[Abb. 20]. Um 8 mm. Madeira und Deserta Grande, die dort lebende Form etwas breiter und dunkler. Mir liegt 1 Ex. (♀) vor, das deutlich von den bei Wollaston gemachten Angaben zur Färbung abweicht: Unterseits vorwiegend gelb, nur die Mittelbrust und die Mitte des Abdomens dunkel. Oberseite ebenfalls vorwiegend gelb mit dunklen Flecken auf der Stirn und längs der Halsschildmitte. Auf den Flügeldecken ein Fleck unterhalb des Schildchens und ein nach hinten breiter werdendes Band an den Seiten dunkel. Letzteres erreicht nicht den Seitenrand und ist von hellen augenförmigen Flecken um die Eindrücke der Umbilicalborsten unterbrochen
[Abb. 21]. Im Gegensatz zu schaumii hat nur die rechte Mandibel einen scharfen Innenzahn
[Abb. 3]. 7 mm.. Möglicherweise eine Farbvariation von pellucidus. Ein weiteres, noch leicht immatures Tier (♂) ist wie anfangs beschrieben gefärbt. Bei der Abbildung von pellucidus bei Wollaston sind beide Mandibeln gezähnt gezeichnet, die linke aber viel feiner als die rechte
[Abb. 22]; dies kann aber eine Ungenauigkeit des Zeichners sein, im Text wird darüber nichts ausgesagt. Schon Wollaston hielt die Art für extrem (sic!) selten, er kannte nur 4 Exemplare.