
♀: Kurz und gedrungen, der Hinterleib kaum länger als der Halsschild [Abb. 2]. Körper 1,8-2,0 x so lang wie breit, Halsschild breiter als lang, Flügeldecken so lang wie breit, in kaum vertieften Reihen fein punktiert, Zwischenraumpunkte feiner, lockerer gestellt und mit kurzen abstehenden Härchen besetzt, Absturz vor der Mitte der Flügeldecken beginnend [Abb. 3], plötzlich und sehr steil abfallend. 1,6-2 mm. ♂: Halsschild sehr flach gewölbt, Schuppenhöcker weitgehend reduziert, Flügeldecken seidenglänzend, Punktierung ± ungeordnet und kräftig, Hinterrand einfach. 0,9-1,2 mm. B: In Warmhäusern an Stengeln oder Ranken von Orchideen, zum Beispiel ·Dendrobium phalaenopsis·. Das ♀ bohrt sich radial in die Ranken bzw. Triebe ein und nagt dann axial in beide Richtungen ± lange, unregelmäßig geformte Brutröhren. V: Eingeschleppt aus dem indomalayischen Raum. In Europa bisher nicht im Freiland; in Warmhäusern von Gärtnereien und Botanischen Gärten.

-♀: Hinterleib deutlich länger als der Halsschild [Abb. 4]. Halsschild vor der Basis matt, mit feinen Körnchen besetzt. Flügeldecken 1,2 mal so lang wie breit; Der Absturz beginnt in der Mitte der Flügeldecken [Abb. 5]; seitliche Punktstreifen der Flügeldecken deutlich; ausgefärbt dunkelbraun. 1,3–1,7 mm. B: In dünneren (<2-3 cm) Zweigen und Ästen verschiedener Laubhöler. V: Heimat Asien, in Europa bisher nur im Mittelmeergebiet.

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♀: Kleiner: 2-2,3 mm. Halsschild vor der Basis spiegelblank, mit sehr feinen Pünktchen [Abb. 6]. Körper mäßig schlank, 2,1-2,3 x so lang wie breit, Absturz in der Mitte der Flügeldecken beginnend und mehr verlaufend, schräg gewölbt, die Seiten des Abstrurzes scharf gekantet [Abb. 7]. Flügeldeckenscheibe fein gestreift punktiert, Haare der locker gestellten Zwischenraumpunkte oft abgerieben. Auf dem glänzenden Absturz in den Zwischenräumen schütter, lang behaart, die kräftigeren Punktstreifen ohne Haare; die Zwischenraumpunkte teilweise, besonders gegen den distalen Nahtwinkel, durch winzige behaarte Körnchen ersetzt. Ausgefärbt schwarzbraun, aber häufig unausgefärbt schwärmend. ♂: Halsschild mäßig und einfach gewölbt, Schuppenhöcker in der apikalen Hälfte deutlich erkennbar, Flügeldecken lackglänzend, Punktierung gegen den deutlich gekanteten Hinterrand gröber werdend. 1,3-1,5 mm. B: Brutbild vom Typ des Xyleborus saxesenii. Vorwiegend an Eichen (Quercus pedunculata, rubra, sessiliflora), an Fagus silvatica, aber auch an Acer platanoides, A. pseudoplatanus, Alnus glutinosa, Betula verrucosa, Carpinus betulus, Juglans regia, Prunus cerasus, Robinia pseudacacia, Ulmus effusa, in Stöcken von Abies pectinata, Picea excelsa und Pinus strobus. V: Vermutlich aus Japan mit Eichenimportholz eingeschleppt, in Deutschland seit 1952 nachgewiesen, seither von der Umgebung von Darmstadt aus über ganz Deutschland verbreitet.

-♀: Größer: 2,1–2,9 mm. Ausgefärbt bräunlichrot [Abb. 8]. Halsschild, Auf dem Absturz die Zwischen räume lang und dicht abstehend behaart, auch die feineren Punkte der Streifen mehr anliegend behaart. Absturzfläche matt mit dichten, ungeordneten kleinen Körnchen [Abb. 9]. B: Brütet in zahlreichen Laubhölzern. V: Heimat Ostasien, inzwischen Weltweit verbreitet, in Europa aus Italien, Südfrankreich und Spanien gemeldet.
