bispinus (Duft., 1825)♂: Flügeldeckenzahn groß. Flügeldeckennaht am Ende mit 1 bis 2 grossen Körnchen. Nahtwinkel eingebuchtet. 2,1-3,2 mm. Stirn gewölbt, in der oberen Hälfte mit einem feinen medianen Längskielchen, Halsschild so breit wie lang oder ganz wenig schlanker, flach gewölbt, vorne dicht körnelig, hinten mehr einfach punktiert, Mittellinie punktfrei, Flügeldeckenscheibe dicht punktiert, Reihen- und Zwischenraumpunkte gleich groß und schwer zu unterscheiden, wie der Halsschild lang abstehend behaart, Hinterrand sehr breit gerundet, in der Nähe der Naht leicht eingebuchtet, Absturz sehr breit, leicht konkav, auf das distale Drittel beschränkt. Seitenrand leicht wulstig erhöht und fein gekörnt, der Zahn in Verlängerung des 3. Zwischenraumes
[Abb. 2] [Abb. 3]. ♀ etwas kleiner, 1,8-3,2 mm, ebenfalls lang abstehend behaart, Stirn mit einem leichten Quereindruck, ein kurzer medianer Längskiel über dem Vorderrand, ein kräftigerer über dem Eindruck. Halsschild etwas schlanker, mehr gleichförmig, kräftig gekörnt-punktiert. Flügeldeckenhinterrand nur mäßig breit gerundet, Absturz kurz, schief abgewölbt, die Naht durchgehend erhöht, auf den Zwischenräumen 1, 2, 3 mit je einer regelmäßigen Reihe setoser Körnchen. Die Punkte der Hauptreihen fehlend. Entwicklung in der Waldrebe (Clematis vitalba).Polygam und phloeophag. Brutbild mehrarmig, mit Rammelkammer, die einzelnen Brutröhren unter der Rinde, der Faser folgend, oft mit schrägen Strecken, Eiablage häufchenweise in Eikammern, die Larvengänge dem Faserverlauf folgend. West-, Mittel- und Südeuropa, einschließlich Krim und Kaukasus, anscheinend soweit das Verbreitungsgebiet der Wirtspflanze reicht.