typhoeus (L., 1758)Schwarz, glänzend, der Kopf länglich, vor den Augen gewinkelt, Halsschild beim ♂ mit 3 Hörnern, hiervon die seitlichen, welche auf dem vorderen Teile entspringen und mit den Vorderwinkeln nicht verbunden sind, länger, gerade nach vorne gerichtet
[Abb. 1], ihr oberer Rand bei großen Stücken mit einer zahnartigen Ecke, der Vorderrand des Halsschilds in der Mitte ungerandet, beim ♀ 2 kleine Höckerchen hinter dem Vorderrand und dazwischen mit einer Querleiste, Scheibe beim ♀ an den Seiten punktiert, beim ♂ fast ganz glatt, Flügeldecken mit tiefen Streifen, in denselben undeutlich punktiert, die Zwischenräume leicht gewölbt, mit einer mikroskopisch feinen, rissigen Grundskulptur. 15-24 mm. Die Art gräbt einen 1-1,5 m tiefen Stollen in die Erde, der mehrere Nebenstollen mit den Brutpillen aufweist. Das ♀ legt die Eier abseits der Brutpillen in die Erde und die ausschlüpfende Larve muß sich durch diese zur Brutpille vorarbeiten. Bevorzugt Kaninchenkot; doch wird auch anderer Kot angenommen. Westeuropa, Mitteleuropa; sehr ungleichmäßig verbreitet. In der Ebene in sandigen Heidegebieten, in lichten Kiefernwäldern bis in das Vorland der Mittelgebirge, stellenweise nicht selten.