Gattung: Typhaea Curtis

ColeopteraMycetophagidae
Von Arved Lompe (n. H. Vogt, G.A. Lohse, W. Lucht)
Lohse, G.A. (1989 ): Typhaea stercorea (L.), T. crenata (Melsheimer) und T. decipiens sp.n. - Entomologische Blätter, 85(3):144-146 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Lohse1989 Typhaea.tif"
Flügeldecken gewölbt, sehr fein und dicht punktuliert, mit undeutlichen feinen Punktreihen. Behaarung nicht ganz anliegend, auf den Flügeldecken mit Reihen etwas längerer, deutlicher aufstehender Haare. Fühler mit 3-gliedriger Keule. 2 Arten in Europa, 1 weitere (pallidula) in Ostasien.
#1
stercorea (L., 1758)Fundmeldungen🗺Coleoweb2,4-3 mm; gelblichbraun [Abb. 1]. Halsschild an den Seiten flacher gerundet verengt, die größte Breite an der Basis. Oberseite mit langer, heller, struppiger Behaarung, die die Seitenrandkontur weit überragt und in Seitenansicht gut als abstehend erkennbar ist. Die Haare dünner und etwas länger, auf den Flügeldecken weniger dicht gestellt. Punktreiben der Flügeldecken wenig deutlich, auf der Hinterhälfte verloschen, ihre Punkte feiner und weniger dicht gestellt. Aedoeagus gestreckter, die Parameren seitlich betrachtet vor dem Ende flacher gebogen [Abb. 2] und an der Spitze etwas nach oben gebogen; Tegmen und letzte Abdominalsegmente [Abb. 3]. Kosmopolitisch verbreitet in Scheunen, Kellern; an schimmelnden Pflanzenresten überall häufig, seltener im Freiland.
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
haagi Reitter, 1874Fundmeldungen🗺Coleoweb-Etwas kleiner: 2,2-2,6 mm; etwas dunkler braun [Abb. 4]. Halsschild an den Seiten mit stärkerer Krümmung verengt, die größte Breite kurz vor der Basis. Oberseite dichter und deutlich anliegender behaart, die Haare der Grundbehaarung etwas kürzer und kräftiger, die längeren Haare der Flügeldeckenreihen dicht gestellt, so daß die Flügeldecken längsgestreift erscheinen. Die Punktreihen bis zum Ende der Flügeldecken ausgeprägt, mit deutlicheren und dichter gestellten Punkten. Der Aedoeagus dem der stercorea ähnlich, etwas kürzer und die Parameren seitlich betrachtet stärker und bis in die Spitze gerade und in einer Flucht gebogen [Abb. 5], Tegmen und letzte Abdominalsegmente [Abb. 6]. Wie stercorea in Freilandhabitaten und Vorratslägern. Vermutlich aus Nordamerika eingeschleppt, inzwischen in Mitteleuropa eingebürgert. (=decipiens Lohse, 1989)
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 08.05.2023 - 01:04:55
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