Trechus: alpicola-Gruppe

CarabidaeTrechinaeTrechiniTrechinaTrechus
Von Arved Lompe (n. Jeannel)
Jeannel, R. (1927 ): Monographie des Trechinae - Teil 2 - L'Abeille Journal d'Entomolgie, 33:1-592 (p. 406)
Franz, H. (1985 ): Zwei für Österreich neue Laufkäfer - Entomologische Blätter, 81(1+2):67-68
Die einzige Art in dieser Gruppe zeichnet sich durch die Ausbildung des Endophallus aus, der keine größeren sklerotisierten Strukturen enthält, sondern nur einen im ausgestülpten Zusatnd voluminösen Innensack, der bei abgetöteten Tieren oft nach außen tritt.
#1
alpicola Sturm, 1825Flügeldecken sehr breitoval gerundet [Abb. 1]. Halsschild nach hinten stark verengt, mit scharfen und deutlich vorstehenden Hinterwinkeln [Abb. 2]. Die Fühler kurz und gedrungen, mit kurzen, ovalen Gliedern. Aedoeagus [Abb. 3], Seitenansicht [Abb. 4], Ansicht von unten [Abb. 5], Ansicht von oben [Abb. 6] (der Innensack hat keine erkennbare Öffnung, im Bereich der Markierung befindet sich eine Verdickung der Außenhülle, die sich nach innen fortsetzt, wie schemenhaft erkennbar ist; hier könnte sich eine Öffnung befinden) . Montan bis subalpin in den Ostalpen, Bayerischen und Böhmer Wald; weit verbreitet und meist häufig. Die von Franz (l.c.) vertretene Meinung, daß diese Art nördlich der Donau nicht vorkomme, ist falsch. Es liegen zahlreiche Belege aus dem Bayerischen Wald (Arber, Bodenmais, Rachel) und dem Böhmerwald (Boubin) vor. Bei diesen Populationen stehen die Halsschildhinterwinkel seitlich nicht vor [Abb. 7], im Genitalbau sind aber keine Unterschiede feststellbar.
trechus_alpicola_hab.jpg
Abb. 1
trechus_alpicola_hsch.jpg
Abb. 2
tre139.gif
Abb. 3
trechus_alpicola.jpg
Abb. 4
Bild fehlt:
trechus_alpicola_avu.jpg
Abb. 5
trechus_alpicola_aufs.jpg
Abb. 6
trechus_alpicola_hsch2.jpg
Abb. 7
Creative Commons LizenzvertragKäfer Europas herausgegeben von Arved Lompe sind lizenziert unter den Bedingungen der Creative Commons International 4.0 Lizenz BY-SA (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen)