Untergattung Testedium Motschulsky 1864

CarabidaeTrechinaeBembidiiniBembidion
von Arved Lompe (n. J. Müller, F. Netolitzky)
Müller, J. (1918): Bestimmungstabelle der Bembidion-Arten Europas und des angrenzenden Mittelmeergebiets - Koleopterologische Rundschau, 7:26-117 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Müller1918 Bembidion.pdf"
Netolitzky, F. (1943): Bestimmungstabelle der Bembidion-Arten des paläarktischen Gebietes II - Koleopterologische Rundschau, 28(4/6):69-124 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Netolitzky1943 Bembidion2.pdf"
#1
→ 2Flügeldecken vollkommen metallisch und gleichmäßig genetzt
→ 6-Flügeldecken an der Spitze rötlichgelb, uneben, die erhabenen Stellen glänzender und schwächer chagriniert.
#2
→ 3Beine vollkommen dunkel metallisch.
→ 4-Beine wenigstens teilweise hell gefärbt.
#3
→ 3aHalsschild gewölbter und stärker herzförmig, vor den Hinterecken länger ausgeschweift und meist ein Stück weit parallelseitig [Abb. 1] oder sogar leicht nach außen gehend [Abb. 2]. Kopf und Halsschild schmäler, Flügeldecken gestreckter, die Seitenrandkehle des Halsschildes fein, schmäler als das Klauenglied der Vordertarsen, oder etws breiter gerandet, aber nie so breit wie bei rugiceps. Schwarz mit verschiedener Metallfärbung, meist bronzen. bipunctatum mit seinen Rassen.
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Abb. 1
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Abb. 2
→ 3b-Halsschild flacher, weniger herzförmig, stärker quer erscheinend; vor den Hinterecken kurz und schwach ausgeschweift (daher die Winkelschenkel kurz) [Abb. 3] [Abb. 4].
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Abb. 3
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Abb. 4
alii Marggi & Huber, 1999 biincisum Antoine, 1956 laevifrons Schaufuss, 1882-Mir unbekannt sind die nachfolgenden Formen, für die die oben angegebenen Merkmale nicht bekannt sind: Iran: Zagros-Gebirge. bipunctatum (=zagrosense Morvan, 1973) Marokko: Hoher Atlas. bipunctatum Iberische Halbinsel, Marokko. bipunctatum (=gracile Rambur, 1838) (=rifense Antoine, 1941) ssp. ssp. ssp.
#3a
bipunctatum (L., 1761)FundmeldungenDie Seiten des Halsschildes nur fein gerandet, die Seitenrandkehle schmäler als das Klauenglied der Vordertarsen [Abb. 1]. Postangularfältchen meist deutlicher. Der Vorderkörper schmäler, bei den nordischen Stücken (z. B. Lappland, Insel Borkum) am schmälsten. Schwarz mit verschiedener Metallfärbung, meist bronzen. Aedoeagus mit schlank ausgezogener Spitze [Abb. 5] [Abb. 6], Innenstrukturen [Abb. 7] [Abb. 8]. 4-5 mm. Nordeuropa, Gebirge Mittel- und Südeuropas. Stammform
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Abb. 1
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
nivale HeerFundmeldungen🗺Coleoweb-Der Halsschild stärker quer und der Seitenrand breiter abgesetzt [Abb. 2]; die Flügeldecken oft stärker gestreift. Postangularfältchen undeutlich, aber vorhanden. In den Alpen, Karpathen und den Gebirgen der Balkanhalbinsel verbreitet. Innenstrukturen des Aedoeagus [Abb. 9] wie bei der Stammform. bipunctatum (=binotatum Motschulsky, 1850) (=rufobrunneum Heer, 1838) (=sexpunctatum Heer, 1838) (=sharplaninae Korge, 1964) ssp.
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Abb. 2
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Abb. 9
#3b
capito J. Müller, 1918🗺ColeowebHalsschild mit schmaler Seitenrandkehle. Auffallend großköpfige Form: Kopf mit den großen Augen nur wenig schmäler als der Halsschild, vor allem beim ♀ auffällig; Flügeldecken kürzer und breiter als bei bipunctatum, fein gestreift. Iran, Sultanabad (Strauss, Wien. Hofmus.).
rugiceps ChaudoirFundmeldungen-Halsschild mit breiter Seitenrandkehle, die so breit oder breiter ist als das Klauenglied der Vordertarsen. Postangularfältchen fehlend. Kopf nicht auffällig vergrößert; Flügeldecken meist feiner gestreift als bei bipunctatum, die äußeren Punktstreifen fast gänzlich erloschen. Aedoeagus mit kürzer ausgezogener Spitze [Abb. 10] als bei bipunctatus und anderen Innenstrukturen [Abb. 11]. Pontisches Gebirge, Kaukasus. bipunctatum Ich habe eine Serie vom Mt. Karkar von der armenisch-aserbeidschanischen Grenze mit sehr feiner, fast erloschener Punktur der Flügeldeckenstreifen [Abb. 12]; Penis mit den gleichen Innenstrukturen [Abb. 13]. Nach dem Katalog (Löbl & Smetana, 2003) ist rugiceps synonym zu nivale. Nach der Summe der äußeren Unterschiede und den zu bipunctatum verschiedenen Innenstrukturen des Penis halte ich diese Form zumindest für eine eigene Subspecies. ssp.
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Abb. 10
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Abb. 11
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Abb. 12
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Abb. 13
#4
trebinjense Apfb.Kopf und Halsschild überall deutlich und ziemlich grob runzelig punktiert. Schenkel und Tarsen dunkel metallisch, Schienen hellgelb. Ziemlich glänzende, bronzefarbige Art mit gleichfarbigen Flügeldeckengrübchen. 4,5-5,5 mm. Herzegowina.
→ 5-Kopf und Halsschild feiner, in der Mitte undeutlich punktiert. Beine bräunlich- oder rötlichgelb mit schwachem Metallschimmer, die Schenkel nur gegen die Spitze angedunkelt.
#5
coelesyriae NetolitzkyGrößere, glänzendere, bronzefarbige Form mit gleichfarbigen Flügeldeckengrübchen. 4,5-5 mm. Palaestina: Bethlehem und Sanamein, leg. Sahlberg, Wien. Hofmus. quadrifossulatum ssp. (=unicolor Müller)
quadrifossulatum Schm.-Kleinere, sehr stark chagrinierte und daher mattere Form. Oberseite meist grünlich erzfarben, die Dorsalgrübchen der Flügeldecken kupfrig. 3,2-4,1 mm. Griechenland (Korfu - loc. dass.; Doris - v. Oertzen, Wien. Hofmus.).
#6
flavoposticatum Duv.Flügeldecken innen bis zum 5. Dorsalstreif glänzender, kupfrig, außerhalb desselben stärker chagriniert, matt, grasgrün. 4,9-5,2 mm. Spanien, Portugal. (=excellens Rosh.)
laetum Brullé, 1838Fundmeldungen-Flügeldecken innen ebenfalls kupfrig, jedoch außerhalb des 5. Streifens mit zwei etwas erhabenen, hell rot-kupfrigen Flecken, welche vom matt grasgrünen Untergrund deutlich abstechen [Abb. 14]. 3,4-4 mm. Mittelmeergebiet, Kanarische Inseln.
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Abb. 14
Enthaltene Taxaalii biincisum bipunctatum capito coelesyriae flavoposticatum laetum laevifrons nivale quadrifossulatum rugiceps trebinjense
Erstellt am: 11.06.2014 · Letzte Aktualisierung: 20.06.2022 - 20:07:12
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