



🗺
Absturzfläche steil und ringsum ziemlich scharf begrenzt [Abb. 7], mit Seifenglanz und nur mit Spuren von 1 bis 2 Streifen [Abb. 5] [Abb. 8]. Naht mit 5 bis 6 sehr feinen Körnchen. Flügeldecken 1,6-1,7 mal so lang wie breit mit stark punktierten Reihen und Zwischenräumen. Aedoeagus [Abb. 9]. ♀ mit ähnlicher Skulpturierung, jedoch der Absturz einfach gewölbt, ohne Betonung der Seitenwülste [Abb. 10]; Haarschopf auf der Stirn aus relativ kurzen Haaren gebildet, die deutlich kürzer sind als die Breite der Fühlerkeule [Abb. 11]. 1,6-2,5 mm. B: Vorwiegend an Fagus silvatica und Carpinus betulus, selten an Betula verrucosa, Corylus avellana, Juglans regia, Populus tremula, Acer pseudoplatanus, Quercus sp.; ich habe die Art auch aus Efeu gezüchtet. Brutbild mit undeutlicher Rammelkammer, unregelmäßig sternartig, oft geweihartig geschlängelten und verzweigten Brutröhren, mit einer Tendenz zur Einhaltung der Längsrichtung, Larvengänge verworren, netzartig. D: Mittel- und Südeuropa, einschließlich Sizilien und Korsika, im Westen bis Portugal, im Osten bis in den Kaukasus.





Flügeldecken 1,8-1,9 mal so lang wie breit. Absturzfläche steil und glänzend. ♀ mit langer dichter Haarbürste auf der Stirn. 1,8-2,6 mm. B: An Alnus glutinosa. D: Südfrankreich und Korsika.
-Flügeldecken 1,65-1,70 mal so lang wie breit. Absturzfläche halbmatt und flach gewölbt. Länge 2,0-2,2 mm. B: An Alnus sp.. D: Sizilien, Südschweiz, Kaukasus?, Bosnien.
Absturzfläche steil und ringsum scharf gerandet, glatt und glänzend. Flügeldecken 1,65-1,75 mal so lang wie breit. Länge 1,8-2,3 mm. B: An Fagus macrophylla, Quercus castaneifolia. D: Armenien, Aserbeidschan.
🗺
-Absturzfläche mit verrundeten Randkanten [Abb. 12], chagriniert, halbmatt, 2. Zwischenraum breit, nur mit einigen kleinen Pünktchen, 1, 3 und 4 mit locker gestellten, winzigen setosen Körnchen. Flügeldecken 1,7-1,75 mal so lang wie breit. ♀: Absturz etwas weniger abgeflacht, ansonsten jenen des ♂ ähnlich; Haarschopf auf der Stirn viel länger als bei bicolor, die oberen Haare deutlich länger als die Breite der Fühlerkeule [Abb. 13] [Abb. 14]. 1,8-2,4 mm. B: Vorwiegend an Fagus silvatica, Carpinus betulus, Quercus pedunculata, Quercus cerris und andere Quercus-Arten; Castanea vesca, selten an Corylus avellana und Betula sp.. Brutbild ähnlich wie bei bicolor. D: Mittelmeerländer, von Nordafrika bis Turkestan, Karpatenbecken (Slowakei) und Kroatien, im Norden bis Hannover. Bisher keine Meldungen aus dem Nordosten Deutschlands, vielleicht übersehen.




Absturz matt, ohne Punktreihen aber mit 3 Reihen feiner Tuberkel. Scheibe der Flügeldecken fein genetzt-gerunzelt, die Reihenpunkte sehr klein und flach, oft nicht mehr klar erkennbar. Körperoberfläche fein chagriniert, anliegend behaart und dazwischen mit langen, steifen, reihenweise stehenden, hellen Haaren. Halsschild beim Männchen lang walzenförmig, 1,7-1,8 mal so lang wie breit; beim Weibchen kurz walzenförmig und nur 1,05-1,1 mal so lang wie breit. Halsschildbasis matt. Länge 1,6-1,8 mm. B: An Quercus cerris, Quercus frainetto, Fagus sylvatica, Fagus orientalis, Corylus avellana. D: Kleinasien, Südbulgarien, Serbien, Bosnien, Dalmatien, Kroatien, Ungarn, Slowakei. (=mecedanus Reitter (1913))
Halsschildbasis fein und dicht punktiert mit feiner Mittellinie. Stirn beim ♂ über dem Epistom kurz behaart. Flügeldecken äußerst fein punktuliert und in schwachen Punktreihen sehr fein, anliegend behaart. Zwischenräume fein gerunzelt und einzeln lang behaart. Absturz nicht gerunzelt und die ersten Zwischenräume mit einzeln stehenden Höckern besetzt. Länge 1,8 mm. B: An ·Quercus ilex·. D: Italien (Viareggio), Sardinien.
-Halsschildbasis grob punktiert, ohne Mittellinie. Stirn beim ♂ glänzend, sparsam behaart, beim ♀ matt und dicht behaart aber nicht in Form einer runden Bürste. Flügeldecken mit langen Haaren. Beim ♂ sind die Tuberkel am Absturz kleiner als beim ♀. Länge 2,0-2,4 mm. B: Am Johannisbrotbaum (·Ceratonia siliqua·). D: Algerien.