Oberseite glänzend, stark punktiert. Fortsatz der Mittelbrust zwischen den Mittelhüften ungefurcht. Untergattung Porodrymus Rey. Schwarz, Halsschild manchmal rotbraun, Flügeldecken mit einem umfangreichen, unscharf abgegrenzten roten Scheibenfleck. Fühler und Beine rotgelb, die Tergite ohne Tomentflecken. Aedoeagus [Abb. 3]. 3,5-4,5 mm. D: Pontomediterrane Art, die den Südosten Mitteleuropas (Slowakei, östliches Österreich, Mähren, südöstliches Polen) erreicht; sehr selten .
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-Oberseite chagriniert, Fortsatz der Mittelbrust gefurcht, Flügeldecken unregelmäßig gereiht punktiert, matt. Untergattung Drymoporus Thoms. Größer, 7-9 mm. Letztes Glied der kahlen Kiefertaster so lang wie das vorletzte oder etwas länger. Fühler rötIichbraun, Flügeldecken ziemlich dicht punktiert. Schwarz, die schmalen Hinterrand von Halsschild, Flügeldecken und Tergiten rötlich durchscheinend [Abb. 1]. Beine braun. ♂: Aedoeagus [Abb. 4] [Abb. 5]. 6-9 mm. B: Hygrophil, in der Bodenstreu und in Moos, seltener in Kompost, an Aas oder Pilzen . D:Holarktische Art. In Mitteleuropa besonders montan verbreitet, in der Tiefebene sehr selten oder teilweise fehlend. (=ochsi Coiff.)


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Flügeldecken viel länger als der Halsschild [Abb. 6], dicht punktiert. Schwarz, Flügeldecken rostrot, manchmal in der Mitte angedunkelt, die Basis der ersten Fühlerglieder, die Halsschildränder und die Hinterränder der Tergite schmal rötlich. Beine braunrot. Hinterleib vom 2. freiliegenden Segment an mit Seitenborsten. Aedoeagus [Abb. 7]. 5-7 mm. B: An Faulstoffen und an frischem Dünger recht häufig. D: Expansiv mediterrane Art. In Mitteleuropa überall verbreitet und nicht selten. (=flavipes Fbr.)

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-Flügeldecken sehr kurz; von der Schildchenspitze bis zum Nahtwinkel nicht oder kaum länger als der Halsschild [Abb. 8], Hinterleib vom 3. freiliegenden Segment an mit Randborsten. Schwarz oder schwarzbraun. Halsschild, Flügeldecken, die breiten Hinterränder der Tergite, Fühlerbasis und Beine rötlich. Halsschild oft in der Mitte umfangreich angedunkelt, Flügeldecken weitläufig oder stärker und dichter punktiert. Aedoeagus [Abb. 9]. 4,5-5,8 mm. D:In subalpinen Lagen der Ostalpen und der Slowakei. Selten . (=kardaschi Bernh.)

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Halsschild zwischen der Punktur glatt und glänzend [Abb. 10], rundherum breit rot gerandet [Abb. 11], die Punktur ziemlich kräftig. Die 4 ersten Fühlerglieder und die Kiefertaster rot, ungetrübt. Durchschnittlich größer, 6-9 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 12] [Abb. 13], ♀: 6. frei liegendesTergit [Abb. 14] [Abb. 15]. B: Vorzugsweise in Dünger. D:Pontomediterrane Art. In Mitteleuropa überall verbreitet, aber nicht häufig. Der Halsschild kann in seltenen Fällen so chagriniert sein wie bei proximus, solche Tiere sind dann nach den geschlechtspezifischen Merkmalen zu trennen.





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-Halsschild zwischen der Punktur deutlich chagriniert [Abb. 16], an den Seiten breit, am Vorder- und Hinterrand schmal rot gerandet. Die 4 ersten Fühlerglieder und die Kiefertaster, manchmal auch die Mitte der Flügeldecken bräunlich getrübt. Durchschnittlich kleiner, 6-8 mm [Abb. 17]. ♂: Aedoeagus [Abb. 18] [Abb. 19]. ♀: 6. freiliegendes Tergit [Abb. 20] [Abb. 21]. B: Vornehmlich an Faulstoffen . D: Eurosibirische Art. In Mitteleuropa im Norden auch in der Ebene, im Süden mehr in höheren Lagen. Nicht häufig.





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5-6,5 mm. Flügeldecken sehr gestreckt. Tiefschwarz, die Ränder des Halsschilds, die Hinterränder der Flügeldecken und der Tergite schmal rötlichgelb durchscheinend. Fühlerbasis und Beine gelbrot. Flügeldecken mit großer gelbroter Schultermakel (Stammform [Abb. 22]), seltener dehnt sich die rotgelbe Färbung aus, so daß nur der Kopf, ein Fleck auf der Mitte des Halsschilds, die Naht und der Seitenrand der Flügeldecken schwarz verbleiben [Abb. 23]. Bei dieser Form sind auch die Hinterränder der Tergite und die Spitze des Hinterleibs umfangreich aufgehellt (a. bicolor Grav.). Aedoeagus [Abb. 24]. B:An Faulstoffen, Kompost und an Saftstellen, auch in Höhlen und Nestern von Kleinsäugern. Im Frühjahr in den durchsafteten Spänen an frischgefällten Buchen- und Birkenstubben. D:Transpaläarktische, adventiv auch in Nordamerika vorkommende Art: In Mitteleuropa überall nicht selten.


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Fühler schlank. 4. Fühlerglied wenig kürzer als das 2. Schwarz, Seitenrand des Halsschilds schmal aufgehellt, Flügeldecken rotbraun bis braungelb, Fühler schwarz, Beine rotgelb [Abb. 25]. ♂: Aedoeagus [Abb. 26] [Abb. 27]; ♂/♀: 6. freiliegendes Tergit [Abb. 28]. B: Gern auf blühenden Sträuchern. D:Pontomediterrane Art. In Mitteleuropa überall verbreitet. Nicht selten.



-4. Fühlerglied viel kürzer als das 2., Flügeldecken stärker und dichter punktiert als bei fimetarius, im übrigen dieser Art außerordentlich ähnlich. ♂: Aedoeagus [Abb. 29]. ♂/♀: 6. freiliegendes Tergit [Abb. 30] [Abb. 31]. D:Holomediterrane Art. Im südöstlichen Mitteleuropa (Österreich, Tschechische Republik). Vereinzelt, sehr selten.


Halsschild und Flügeldecken dicht und fein, fast gleichartig punktiert. Flügeldecken knapp so lang wie zusammen breit. Schwarz, Halsschild fein bräunlichrot gerandet, Flügeldecken meist braun, an der Basis mit einer unscharf begrenzten, zur Schulter und zum Schildchen verkürzten hellen bräunlichroten Querbinde. Fühlerbasis und Beine bräunlichrot. 5-6 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 32], ♀: 6. freiliegendes Tergit [Abb. 33]. B: Vornehmlich an Faulstoffen aller Art . D: Pontomediterran verbreitete Art. In Mitteleuropa nur im südlichen Teil verbreitet. Selten.

Halsschildhinterecken deutlich gewinkelt. Schwarz, Halsschildhinterrand sehr schmal gelbrot, Flügeldecken mit kleinem pechroten oder rostroten Schulterfleck, der selten fehlt. Flügeldecken wesentlich kräftiger als der Halsschild punktiert, die Mikroskulptur oft weitgehend verloschen. ♂: Aedoeagus [Abb. 34], 8. Tergit und Sternit [Abb. 35], ♀: 7. Sternit und 8. Tergit [Abb. 36]. 4,5 - 5,8 mm. B: An Pilzen und Faulstoffen aller Art. D:Ostpaläarktische Art; in Europa offenbar in Ausbreitung begriffen; bisher aus der Umgebung von Moskau, aus Österreich (Kärnten, Tirol, Oberösterreich, Salzburg), Slowenien und der Tschechischen Republik bekannt. Selten.


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Schwarz, die Schulterbeule, der schmale Hinterrand der Flügeldecken, Fühlerbasis und Beine rötlich [Abb. 2]. Erstes Fühlerglied zur Spitze angedunkelt. 5-6,5 mm. Selten vorkommende Stücke mit hellerem Halsschildseitenrand und heller braunen Flügeldecken sind nur durch Untersuchung der Tergite oder des Aedoeagus von pallipes zu trennen; sie können auch dem scapularis sehr ähnlich werden. ♂: 6. freiliegendes Tergit [Abb. 37], Aedoeagus [Abb. 38] [Abb. 39], ♂/♀: 6. freiliegendes Tergit [Abb. 40]. B: In der Bodenstreu und Faulstoffen aller Art. D: Expansiv holomediterrane Art, im Osten zumindest bis in den Altai verbreitet. In Mitteleuropa überall sehr häufig. (=signatus Grav., 1802)




Flügeldecken kurz, nur ein Viertel länger als der Halsschild, Fühler lang, die vorletzten Glieder länger als breit, zurückgelegt den Halsschildhinterrand weit überragend. Bräunlichschwarz, Halsschildrand und Flügeldecken, Hinterrand der Tergite, Fühlerbasis und Beine braungelb. Seiten und Naht der Flügeldecken mit nach hinten erweiterter dunkler Randung. 5,5-7 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 41]. ♂/♀: 6. freiliegendes Tergit [Abb. 42]. D:Transpaläarktisch verbreitete Art, die im Westen Nord- und Osteuropa erreicht. In Mitteleuropa nur im Osten. Sehr selten, oft nur alte Funde .

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Flügeldecken deutlich kürzer als zusammen breit [Abb. 43]. Dunkelbraun, die unscharf begrenzten Ränder des Halsschilds, eine große Makel an der Schulter, Fühler ganz oder an der Basis und Beine gelb oder rötlich. Fühler kurz, die mittleren Glieder nicht länger als breit oder etwas quer. 5-6 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 44] [Abb. 45]. ♂/♀: 6. freiliegendes Tergit [Abb. 46] [Abb. 47]. B: An Faulstoffen, in Vogelnestern und an saftenden Bäumen, oft in der Kronenregion. Oft an saftenden Bäumen, die von Cossuslarven angegriffen sind. D:Transpaläarktisch verbreitete Art. In Mitteleuropa überall. Selten.




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-Flügeldecken fast so lang wie zusammen breit. Schwarz, die Seitenränder des Halsschilds breit hell gerandet, Flügeldecken an den Schultern und am Hinterrand, sowie die Hinterrand der Tergite heller, seltener die Flügeldecken von hellerer, rotbrauner Grundfarbe. Fühlerbasis und Beine rotgelb, die ersten Fühlerglieder zur Spitze meist angedunkelt. Mittlere Fühlerglieder etwas länger als breit. Dem signatus oft sehr ähnlich, aber an der Gestalt des 6. freiliegenden Tergites immer von diesem zu unterscheiden. 5-6,8 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 48] [Abb. 49], ♂/♀: 6. freiliegendes Tergit [Abb. 50] [Abb. 51]. B: Hauptsächlich in Wäldern an Faulstoffen aller Art. D: Transpaläarktisch verbreitete Art. In Mitteleuropa hauptsächlich montan verbreitet und nicht selten, in der Ebene selten.



6-7 mm. Schwarz, Flügeldecken lebhaft rot mit angedunkeltem Hinterrand; Halsschild ringsum deutlich gerandet, Fühler und Beine braun. Aedoeagus [Abb. 52]. B: Vornehmlich in unterirdischen Nestern von Säugetieren (Maulwurf, Murmeltier, Schermaus); Vorzugsweise in den Sommermonaten, besonders im Frühjahr auch an faulenden Pflanzenstoffen. D: Transpaläarktisch verbreitete Art. In Mitteleuropa überall verbreitet, aber auf Grund der verborgenen Lebensweise selten gefunden.
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Das 5. freiliegende Hinterleibsegment ebenso wie die vorhergehenden ohne lange Randborsten [Abb. 53]. Halsschild kräftig punktiert. Schwarzbraun oder rotbraun, oft der Halsschild und die Rand der Flügeldecken heller rötlich, Fühler und Beine gelbrot. Aedoeagus [Abb. 54]. Die kleinste Art der Gattung, 3-4 mm. B: Vornehmlich in offenen Habitaten, in der Bodenstreu und Faulstoffen aller Art . D:Transpaläarktisch verbreitet. In Mitteleuropa überall häufig. (=collaris Grav.)

Halsschild und Flügeldecken kräftig, der Halsschild nur wenig feiner als die Flügeldecken punktiert. Schwarz, Halsschildseiten, Flügeldeckenseiten und Hinterrand und fast stets auch der Vorderrand des Halsschilds gelb gerandet. ♂: Aedoeagus [Abb. 55], ♂/♀: 6. freiliegendes Tergit [Abb. 56]. D:In Nordafrika, auf der Iberischen Halbinsel, in Frankreich und Italien verbreitet und nicht selten. Nördlich reicht das Vorkommen der Art bis Großbritannien und Belgien. Sehr selten .

Klein, 3,2-3,6 mm. Relativ dunkel gefärbt; Halsschild einfarbig schwarz, nur am Hinterrand sehr schmal braun gerandet; Flügeldecken mit unscharf braunen Seiten- und Hinterrändern. ♂: Analstemit [Abb. 57] am Hinterrand nur flach ausgerandet; Aedoeagus kurz [Abb. 58], Parameren kurz und sehr schmal, in ventraler Ansicht parallelseitig. ♀: 6. freiliegendes Tergit vierlappig [Abb. 59], Mittellappen so lang wie die Seitenlappen. Aus dem Kaukasus beschrieben, später in Osteuropa und Skandinavien gefunden, westlich bisher bis Lettland bekannt.



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Breit gebaut, Halsschild breiter als die Flügeldecken an den Schultern, fast doppelt so breit wie lang [Abb. 61]. Flügeldecken um die Hälfte länger als der Halsschild und merklich kûrzer als zusammen breit. Schwarz oder dunkelbraun, Seiten- und Hinterrand des Halsschilds, Seiten und Hinterrand der Flügeldecken, Hinterrand der Tergite düster gelblichrot. Fühlerbasis und Beine gelbrot. ♂: Aedoeagus [Abb. 62] [Abb. 63]. ♂/♀: 6. freiliegendes Tergit [Abb. 64]. B: Meist an Dünger. D: In ganz Europa und im Kaukasus, ostwärts bis ins Baikalgebiet und die Mongolei verbreitet. In Mitteleuropa eine der häufigsten Tachinus-Arten .



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-Schmaler gebaut, Halsschild nicht breiter als die Flügeldecken, nur etwa eineinhalb mal so breit wie lang. Flügeldecken etwa eindreiviertel mal so lang wie der Halsschild, fast so lang wie breit [Abb. 65]. Die Halsschild und Flügeldeckenrand meist viel deutlicher und schärfer abgegrenzt heller gelb, sonst mit laticollis übereinstimmend. ♂ Aedoeagus [Abb. 66] [Abb. 67]. ♂/♀: 6. freiliegendes Tergit [Abb. 68]. B: An Tierkot, oft mit laticollis zusammen. D: In mehreren Unterarten von Europa bis ins Baikalgebiet vorkommend. In Mitteleuropa überall verbreitet und häufig. .


