Gattung: Synuchus Gyllenhal, 1810

CarabidaeHarpalinaeSphodrini
Von Arved Lompe
Kazulka, M., Anichtchenko, A. & Aleksandrowicz, O (2025): Discovery of Synuchus congruus (Morawitz, 1862) (Coleoptera, Carabidae, Sphodrini) in Europe. - ZooKeys 1247: 127-135 >>>https://zookeys.pensoft.net/article/151146/ oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Kazulka_et_al2025 Synuchus congruus.pdf"
Von ähnlichen Platyderus-Arten durch gezähnte Klauen [Abb. 1] und von Calathus durch das schräg abgestutzte, beilförmige Endglied der Lippentaster zu unterscheiden (a in [Abb. 2]). Die 3 ersten Mittel- und Hintertarsenglieder außen schwach gekielt. In Asien mit zahlreichen Arten vertreten, in Europa 2 Arten.
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Abb. 1
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Abb. 2
#1
vivalis Illiger, 1798Fundmeldungen🗺ColeowebMikroskulptur der Flügeldecken rundmaschig [Abb. 3]. Nur mit 1 +/ flachen Basaleindruck auf jeder Seite, die Oberfläche dort rundmaschig genetzt [Abb. 4]. Glänzend dunkelbraun, Halsschildseitenrand und Körperanhänge heller braun [Abb. 5]. Augen groß, etwas vorstehend. Fühler vom 4. Glied an behaart. Halsschildhinterecken fast vollständig verrundet, 1 Porenpunkt an der Stelle der Hinterecken, 1 weiterer vor der Mitte des Seitenrandes, Flügeldecken länglich-oval, fein längsgestreift, ohne erkennbare Reihenpunkte; Die Zwischenräume flach gewölbt und schwach genetzt (50 x). Hintertarsen deutlich kürzer als die Hinterschienen. Aedoeagus [Abb. 6]. 6-9 mm. B: Bevorzugt offenes, mäßig beschattetes Gelände. Fortpflanzung im Herbst, die Larve überwintert. D: Europa ohne den höchsten Norden, Kaukasus, Kleinasien, Sibirien. In Mitteleuropa verbreitet, nur in den Alpen selten.
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
congruus (Morawitz, 1862)🗺Coleoweb-Mikroskulptur der Flügeldecken quermaschig [Abb. 7]. Basalgruben des Halsschilds tiefer eingedrückt, die Oberfläche glatt [Abb. 8]. Sonst wie der vorige und im Freiland wohl kaum zu erkennen [Abb. 9]. Aedoeagus [Abb. 10]. 7,3-9,6 mm. B: In Wäldern und auf Brachland. D: Belarus, Polen, Lettland; vermutlich aus der Ostpaläarktis eingeschleppt, da Kazulka et al. (l.c.) in mehreren Museen keine Funde vor 2007 nachweisen konnten. Vielleicht weiter verbreitet, aber nicht erkannt.
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Abb. 7
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 10
Erstellt am: 26.01.2010 · Letzte Aktualisierung: 24.01.2026 - 14:41:09
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