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Stirn mit feinem eingegrabenen Längsstrichel [Abb. 1]. Der kräftigere Halsschildseitenhöcker liegt genau von oben gesehen unmittelbar neben dem Halsschildseitenrand; dieser ist winklig vorspringend und dann zur Abschnürung hinter dem Vorderrand stark verengt. Flügeldecken mit kurzovalen Schuppen bedeckt, auf der Scheibe mit querwelligen Erhabenheiten. Habitus [Abb. 2]. Pygidiumbasis grob punktiert mit glänzenden Zwischenräumen, in der Mitte gekielt [Abb. 3]. Penis mit asymmetrischer Spitze [Abb. 4]. 3,7-4,2 mm. Von Sibirien über Europa bis Nordafrika verbreitet; in Mitteleuropa in Wärmegebieten verbreitet, aber durchaus selten; nach Norden bis zur Mark Brandenburg, Holstein, Dänemark und Südschweden nachgewiesen. Larvenentwicklung in den unteren Stengelteilen von Mohn-Arten (bei uns ·Papaver rhoeas·).



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-Stirn einfach [Abb. 5]. Halsschildseitenhöcker nach innen gerückt und kleiner. Die Halsschildseiten nach vorn fast gleichmäßig gerundet verengt. Halsschild manchmal fast konisch Querwellige Erhabenheiten auf den Flügeldecken allenfalls angedeutet, die Flügeldeckenschuppen länglich, fast stabförmig. Pygidiumbasis feiner rauh punktiert, matt, ungekielt. Habitus [Abb. 6]. Penis [Abb. 7]. 2,7-3,8 mm. Ebenso wie cardui verbreitet, aber weniger selten. Bei uns auf sonnenexponierten Standorten in Sand- und Kalkgebieten. Die träge Art wird durch Beräuchern der Wurzelpartien gelockerter Pflanzen fast regelmäßig festgestellt und ist durchaus nicht selten; durch die unzutreffenden Häufigkeitsangaben bei Reitter wurden große Stücke oft verkannt und als cardui gemeldet. Larvenentwicklung in den Wurzeln von Mohn-Arten, bei uns besonders an ·Papaver rhoeas·, in Süd- und Osteuropa auch an ·Papaver somniferum· und dort in Mohnkulturen schädlich. . (=fuliginosus (Mrsh.)) 

