canaliculata (Gyll., 1808)Größer: 3,9-5,1 mm. Halsschild etwa so breit wie die Flügeldecken
[Abb. 1], vorn so breit wie hinten, mit außen schräg abgestutzten Vorderecken; in der Mittellinie mit tiefer Längsfurche, die sowohl weit vom Vorder- als auch vom Hinterrand endet, ihre Seiten wulstig begrenzt; an der Basis jederseits der Mittelfurche eine weitere kurze, seichte Längsfurche, die ebenfalls nach außen wulstig begrenzt ist; meist am Hinterende der Mittelfurche beiderseits ein seichtes Grübchen, etwa in Halsschildmitte beiderseits der Mittelfurche eine längliche Beule. Die Flügeldecken mit abgekürztem Scutellarstreifen und im vorderen Drittel kielförmig erhobenem dritten Zwischenraum, der 6. Zwischenraum bis weit gegen die Hinterenden scharf-kielförmig erhaben, alle anderen nahezu flach. Flügeldecken zwischen den 6. Zwischenräumen gemeinsam schwach gewölbt, außerhalb derselben gegen den Seitenrand abfallend. ♂: 3,9-4,5 mm; Aedoeagus
[Abb. 2]. ♀: 4,1-5,1 mm, größer und kräftiger als ♂; Ovipositor
[Abb. 3]. Meist in der Barben-Zone von Flüssen, bevorzugt an Wehren und Stromschnellen, im Uferbereich größerer Seen; an untergetauchten Pflanzen, häufig gemeinsam mit >>>Oulimnius tuberculatus und >>>Elmis maugetii. In Mitteleuropa bis zum Nordrand der belgischen und deutschen Mittelgebirge im unteren Gebirgsbereich stellenweise. (stoeckleini Bollow, bollovotiva Steffan)