🗺
1,2-1,6 mm [Abb. 1]. Oberseite vollkommen kahl (oder höchstens staubfein behaart). Schildchen unsichtbar. Rotbraun bis schwarz, Fühler und Beine gelbrot. Oberseite meist glatt oder äußerst fein und spärlich punktiert. Es gibt aber auch Stücke mit deutlicher und ziemlich dichter Punktierung (v. glabrum Rtt.). In Südost- und Südwestdeutschland, Österreich, sporadisch und selten.
1,2-1,4 mm. Hinterbrust fein und zerstreut punktiert. 5-eckiges erhabenes Mittelfeld der Mittelbrust quer [Abb. 7]. Behaarung von Hinterbrust und Bauch schwächer, der Flügeldecken etwas länger. Gelbbraun bis rotbraun, Fühler und Beine gelb. Kopf und Halsschild sehr fein und weitläufig, Flügeldecken mäßig dicht und mäßig stark punktiert. In Bosnien, vermutlich auch in Südkärnten, selten.
🗺
-1,2-1,4 mm [Abb. 3]. Hinterbrust deutlicher und dichter punktiert [Abb. 8]. Mittelfeld der Mittelbrust nicht quer, von der Grundlinie zur Spitze mindestens so lang wie an der Grundlinie breit [Abb. 9]. Hinterbrust und Bauch durch eine scharfe Kante getrennt [Abb. 10], kräftig behaart und viel stärker als bei bosnicum quermaschig chagriniert. Hell- bis dunkel rotbraun und bis auf die angegebenen Unterschiede mit bosnicum übereinstimmend. Fühlerglied 3 und 4 etwa gleich lang. Glied 1 und 2 der Vordertarsen beim ♂ sehr stark verbreitert, viel stärker als bei den anderen Arten [Abb. 11]. Montane Art der Gebirge des Balkans und in den Südkarpaten, in Österreich bis Kärnten und Wien, selten.




1,4-1,5 mm. Flügeldecken fein und zerstreut punktiert. Hinterbrust äußerst fein und sehr zerstreut punktiert, mattglänzend, nur an den Seiten bei 50-facher Vergr. schwach chagriniert. Stärker gewölbt als punctatum. Flügeldecken viel feiner und lockerer punktiert als bei den zwei vorhergehenden Arten. Am ganzen Südhang der Alpen, Kärnten, selten.
Mittelfeld der Mittelbrust so lang wie breit [Abb. 12]. Größer: 1,5-1,7 mm. Punktierung der Flügeldecken weniger dicht. Abstände der Punkte im Durchschnitt größer als ihr Durchmesser. Hinterbrust bei 50-facher Vergrößerung nicht chagriniert. Südöstliches Mitteleuropa, im Banat häufig, Kärnten und Steiermark selten.
🗺
-Mittelfeld der Mittelbrust quer. Kleiner: 1,3-1,4 (1,6 ?) mm [Abb. 2]. Flügeldecken sehr dicht punktiert, Abstände der Punkte im Durchschnitt kleiner als der Durchmesser der Punkte, diese flacher als bei der vorhergehenden Art. Fühlerglied 3 länger als 4. Hinterbrust viel feiner chagriniert und weniger deutlich behaart [Abb. 13], ohne Absatz in den Bauch übergehend [Abb. 14]. Im südlichen Karpatengebiet häufig, im nördlichen (Slowakei) selten. Anmerkung: Der 'Punktdurchmesser' ist sehr stark abhängig von der Beleuchtung und wahrscheinlich mit einer +/- punktförmigen Lichtquelle ermittelt. Die Photos sind mit flächiger Beleuchtung aufgenommen, dort erscheint der 'Punktdurchmesser' viel kleiner!


🗺
Größer: 1,4-1,6 mm [Abb. 4]. Behaarung der Oberseite schräg abstehend, etwas kürzer. Fühlerglied 3 länger als 4. Braun bis schwarz, Punktierung der Flügeldecken kräftig und wie bei punctatum beschrieben. Von dieser Art außer durch längere und aufstehende Haare und durch queres Mittelfeld der Mittelbrust zu unterscheiden. Die Schenkellinie verläuft sehr nahe am Hinterrand der Hinterhüften. Im Gebiet die häufigste und am weitesten verbreitete Art der Gattung. Fehlt in Nordostdeutschland.
-Kleiner 1,2-1,4 mm. Behaarung der Oberseite sehr lang, gerade abstehend. Braunrot, fast halbkugelig. Flügeldecken kräftig und locker punktiert. Hinterbrust in der Mitte scharf und zerstreut, nach außen kräftiger einzeln punktiert, nicht chagriniert. Mittelbrust so lang wie breit. Süd- und Mitteldeutschland, in Õsterreich nur im äußersten Westen, selten. Slowakei?.