Gattung Sitona Germ.

ColeopteraRhynchophoraCurculionidaeBrachyderinaeSitonini
Von Arved Lompe (n. S. Smreczynski)
Velazquez de Castro, A. et al (2007): Systematics of Sitonini (Coleoptera: Curculionidae: Entiminae), with a hypothesis on the evolution of feeding habits - Sytematic Entomology, 32:312-331 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Velazquez de Castro et al2007 Sitonini.pdf"
Vorwiegend kleine, längliche Käfer, die sich von den anderen Vertretern der Brachyderinae durch dicht metallisch beschuppte, seltener behaarte Oberkiefer, die keine Narbe nach dem larvalen Anhang besitzen, scharf unterscheiden. Flügeldecken meistens parallelseitig, breiter als der Halsschild, mit gut entwickelten Schultern. Schenkel ungezähnt. Klauen an der Basis nicht verwachsen. Beim ♂ die Innenkante der Schienen am Ende in ein Zähnchen ausgezogen. Larven und Imagines leben an Fabaceen (Papilionaceen); die jungen Larven leben meist in Wurzelknöllchen, die älteren Larven benagen die Wurzeln von außen. Imagines fressen hauptsächlich nachts an den Blättern der Nährpflanzen. Einige Arten können sehr schädlich werden.
Velazquez et al. (l.c.) haben unter anderem die Innenstrukturen des ♂ Genitals untersucht und in den als Hamuli bezeichneten sklerotisierten paarigen Strukturen ein brauchbares zusätzliches Merkmal für die Artbestimmung gefunden. Die Gattung Sitona im Sinne der älteren Autoren wurde aufgespalten; auf die abgetrennten Gattungen wird auch hier verwiesen.
Die Arten sind zum Teil schwierig zu bestimmen, daher als Alternative die Reitter'sche Tabelle >>>Sitona_Reitter und die Tabelle nach Dieckmann >>>Sitona_D. Die Tabelle des Curculio-Teams in veränderter Form, die ich zu Demonstartionszwecken angelegt habe, darf ich nicht mehr zeigen.
#1
Schildchen mit abstehenden, strahlenförmig gestellten Schuppen [Abb. 1]. Siehe Gattung >>>Charagmus Schoenh.
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Abb. 1
→ 2-Schildchen mit anliegenden, nach hinten gerichteten Schuppen [Abb. 2].
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Abb. 2
#2
→ 3Oberseite nur mit anliegenden Haaren bedeckt [Abb. 3].
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Abb. 3
→ 4-Oberseite mit Schuppen [Abb. 4] oder mit Schuppen und Haaren [Abb. 5] bedeckt.
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Abb. 4
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Abb. 5
#3
gemellatus Gyllenhal, 1834🗺ColeowebRüssel ohne Kiele. Halsschild wenig breiter als der Kopf samt den Augen, beinahe rechteckig, ungleich dicht punktiert, mit Mikroskulptur. Körper schwarz, matt, spärlich behaart. Fühler und Tarsen schwarzbraun bis rotbraun. Hamulus [Abb. 6]. 3,5-5 mm. B: An ·Lotus uliginosus· und ·Lathyrus pratensis·. D: Westeuropa bis Belgien, Holland.
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Abb. 6
-Rüssel mit Dorsalkielen, die manchmal undeutlich ausgeprägt sind. Halsschild viel breiter als der Kopf samt den Augen, vorn und hinten stark eingeschnürt, an den Seiten sehr stark gerundet, ziemlich grob und fein punktiert, ohne Mikroskulptur. Siehe Gattung >>>Coelositona
#4
→ 5Flügeldecken mit abstehenden, im Profil meist auch vorne gut sichtbaren Börstchen, die gewöhnlich auf den Zwischenräumen, besonders hinten, einreihig gestellt sind [Abb. 7].
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Abb. 7
→ 13-Flügeldecken ohne oder mit anliegenden, bei einigen Arten nur hinten mit schwach abstehenden, mehrreihig angeordneten Börstchen [Abb. 8].
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Abb. 8
#5
→ 6Augen sehr schwach gewölbt, seitlich fast mit dem Kopf nivelliert [Abb. 4].
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Abb. 4
→ 7-Augen deutlich gewölbt, stark vorragend [Abb. 9].
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Abb. 9
#6
hispidulus (F., 1777)Fundmeldungen🗺ColeowebDie abstehenden Borsten auf den Flügeldecken lang [Abb. 10]. Schuppen der Oberseite fast kreisrund, mit auffälligen Kahlflecken auf Stirn und Halsschild [Abb. 4]. Stirn flach, mit Augenwimpern. Halsschild weitläufig grob punktiert, mit heller schmaler Mittel- und breiteren Seitenbinden, Flügeldecken braunscheckig. Hamulus [Abb. 11]. 3,5-4,5 mm. B: An wilden und kultivierten ·Trifolium·- und ·Medicago·-Arten. Schädlich. D: Im ganzen Gebiet, häufig.
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Abb. 10
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Abb. 4
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Abb. 11
bosnicus Apfelb.🗺Coleoweb-Die abstehenden Borsten auf den Flügeldecken sehr kurz. Stirn flach, ohne Augenwimpern. Halsschild weitläufig grob punktiert. Zeichnung ähnlich, aber weniger auffallend, Schuppen weitläufiger gestellt. 4,5-5,5 mm. D: Sibirien, Bosnien, Österreichische Alpen. Mit dieser Art wurde der sehr ähnliche obscuratus Faust aus Westsibirien konfundiert.
#7
Halsschild an den Seiten stark gerundet [Abb. 5] und auch in Längsrichtung stark gewölbt, sehr dicht punktiert, ohne feine Zwischenpunktur, Vorderrand gewulstet. Die abstehenden Borsten auf den Flügeldecken sind deutlich länger als ein Zwischenraum breit, haarförmig rund und zugespitzt. Schultern verrundet [Abb. 12] oder kräftig entwickelt [Abb. 13]. Vorderbeine, besonders beim ♂, verlängert [Abb. 14]. Siehe Gattung >>>Andrion
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Abb. 5
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Abb. 12
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Abb. 13
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Abb. 14
→ 8-Halsschild an den Seiten gewöhnlich schwach gerundet, in der Längsrichtung schwach gewölbt und/oder die abstehenden Borsten auf den Flügeldecken nicht oder nur undeutlich länger als ein Zwischenraum breit, schuppenartig flach und meistens nicht zugespitzt.
#8
→ 9Die abstehenden Borsten auf den Flügeldecken etwa so lang oder undeutlich kürzer als ein Zwischenraum breit.
→ 10-Die abstehenden Borsten auf den Flügeldecken deutlich kürzer als ein Zwischenraum breit.
#9
macularius (Marsh., 1802)Fundmeldungen🗺ColeowebDie mit metallischen Schuppen bedeckte Spitze des Rüssels undeutlich abgegrenzt und in derselben Ebene gelegen wie der Rest des Rüssels [Abb. 15]. Dorsalkiele des Rüssels näher an der Seite als der Mittellinie gelegen. Augen stark vorragend, gleichmäßig gewölbt [Abb. 16]. Sehr veränderlich. Schuppen der Oberseite sehr dicht, breit oval, fast kreisförmig [Abb. 17] [Abb. 9], die ungeraden Zwischenräume mit abwechselnd hellen und dunklen, die geraden mit dunklen Borsten. Aedoeagus [Abb. 18]; Hamulus [Abb. 19] [Abb. 20]. 3-4,5 mm. B: An ·Trifolium·-, ·Vicia·-, ·Medicago·-Arten, ·Pisum sativum·, ·Phaseolus vulgaris·, ·Lens esculenta·. Sehr schädlich. D: Im ganzen Gebiet, häufig. (=crinitus (Hbst.))
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
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Abb. 9
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Abb. 18
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Abb. 19
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Abb. 20
waterhousei Walton, 1846🗺Coleoweb-Die mit metallischen Schuppen bedeckte Spitze des Rüssels gut abgegrenzt, stark nach vorne geneigt. Dorsalkiele des Rüssels in der Mitte zwischen Mittellinie und Seitenrand gelegen [Abb. 21]. Augen sehr stark vorragend, exzentrisch gewölbt. Schuppen der Oberseite sehr klein, langoval, den Untergrund nicht vollständig bedeckend. Hamulus [Abb. 22]. 3,5-4,5 mm. B: Halotolerant; an ·Lotus corniculatus·, uliginosus, tenuis. D: Algier, Süd-, West- und Mitteleuropa, in Deutschland sporadisch: Rheinland, Hessen, Bayern, Nordhannover, Thüringen, Sachsen, Dänemark.
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Abb. 21
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Abb. 22
#10
languidus Gyll., 1834Fundmeldungen🗺ColeowebSpitze des Rüssels deutlich bogenförmig abgegrenzt, mit breiten, kupferigen Schuppen bekleidet [Abb. 23]. Halsschild viel breiter als der Kopf samt den Augen, an den Seiten stark gerundet [Abb. 24], mit großen Nabelpunkten (bei bestimmtem Lichteinfall gut sichtbar) [Abb. 25]. Beine rotgelb, selten Schenkel in der Mitte angedunkelt (var. obscuripes Gyll.). Schuppen auf den Flügeldecken ziemlich klein, grau bis dunkelkupferig, Zeichnung nur schwach sichtbar [Abb. 26]. Penis [Abb. 27] [Abb. 28], Hamulus [Abb. 29]. 3-4,5 mm. B: An ·Coronilla varia·. D: Südost- und Mitteleuropa. (=flecki Csiki)
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Abb. 23
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Abb. 24
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Abb. 25
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Abb. 26
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Abb. 27
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Abb. 28
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Abb. 29
→ 11-Spitze des Rüssels nicht deutlich abgegrenzt, mit schmäleren, grünlichen bis kupferigen Schuppen bekleidet. Halsschild gewöhnlich wenig breiter als der Kopf samt den Augen [Abb. 30] mit normalen, groben Punkten. Schenkel meistens schwarz.
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Abb. 30
#11
striatellus Gyll., 1834Fundmeldungen🗺ColeowebDie Gelenkgruben der Vorderhüften reichen fast bis zur Abschnürungslinie des Vorderrands, die sie trennende Zone sehr schmal vertieft. Schuppen auf den Flügeldecken ziemlich groß, wenig dicht stehend, meistens grau, Längsstreifung der Flügeldecken schwach ausgeprägt [Abb. 31]. Sehr veränderlich, besonders in der Form des Halsschilds, der Flügeldecken, in Färbung und Zeichnung. Aedoeagus [Abb. 32] [Abb. 33], Hamulus [Abb. 34]. 3-5 mm. B: An ·Sarothamnus scoparius·, ·Genista·- und ·Cytisus·-Arten. D: Im ganzen Gebiet häufig. (=tibialis (Hbst.))
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Abb. 31
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Abb. 32
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Abb. 33
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Abb. 34
→ 12-Gelenkgruben der Vorderhüften von der Abschnürungslinie des Vorderrands deutlich abgerückt, die sie trennende Zone nicht vertieft [Abb. 35].
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Abb. 35
#12
lineellus (Bonsd., 1785)Fundmeldungen🗺ColeowebStirn und Rüssel mit tiefen, runden, isolierten, seltener zu Längsreihen zusammenfließenden Punkten [Abb. 36], ihre Zwischenräume punktuliert. Die ungeraden Zwischenräume mit wenigen dunklen, stark veränderlichen Flecken [Abb. 37]. Schenkel oft rot. Erinnert in Form, Skulptur und Färbung stark an macularius LZ >>>9, mit dem er immer zu vergleichen ist. Aedoeagus [Abb. 38], Hamulus [Abb. 39]. 3-5 mm. D: Italien, Frankreich, Insel Amrum, England, Schottland, Skandinavien, Sibirien. . (=decipiens Lindb.)
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Abb. 36
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Abb. 37
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Abb. 38
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Abb. 39
ambiguus Gyll., 1834Fundmeldungen🗺Coleoweb-Stirn und Rüssel mit sehr dichten, flachen, länglichen Punkten, deren Zwischenräume ohne feinere Punkte [Abb. 40]. Ungerade Zwischenräume ohne dunkle Flecken [Abb. 41]. Schenkel schwarz. Dem tibialis sehr ähnlich, aber Schuppen auf den Flügeldecken kleiner, dichter, Zeichnung deutlicher, Flügeldecken meistens deutlich längsstreifig. Aedoeagus [Abb. 42] [Abb. 43] [Abb. 44] [Abb. 45] [Abb. 46], Hamulus [Abb. 47]. 2,8-3,8 mm. B: Oligophag an ·Trifolium·-, ·Vicia·- und ·Lathyrus·-Arten. D: Von Italien, Frankreich und Skandinavien bis zum Ussuri und Altai verbreitet.
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Abb. 40
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Abb. 41
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Abb. 42
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Abb. 43
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Abb. 44
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Abb. 45
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Abb. 46
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Abb. 47
#13
tenuis Rosenhauer, 1847🗺ColeowebHalsschild so lang wie breit oder undeutlich breiter, an den Seiten sehr schwach gerundet, wenig breiter als der Kopf samt den Augen [Abb. 48]. Stirn und Rüssel breit, flach, Augenwimpern lang. Halsschild ziemlich fein und dicht punktiert. Oberseite mit runden, grauen bis braunen Schuppen sehr dicht bedeckt und mit dichten, dunklen und hellen Börstchen. Halsschild mit helleren Seitenbinden, Flügeldecken marmoriert. 5. Zwischenraum am Absturz mit einem länglichen, weißen Haarfleck. Aedoeagus [Abb. 49] [Abb. 50], Hamulus [Abb. 51]. 4-4,5 mm. B: Nur im Gebirge lebend; oligophag an ·Trifolium minus·, ·Medicago lupulina·, ·Astragalus·, ·Anthyllis alpinus·, ·Onobrychis viciifolia·. D: Vom westlichen Teil des Mittelmeeergebietes über die Alpen bis in die westlichen Karpaten (östlich bis zur Bukowina), in Mitteleuropa in Süd- und Osttirol, der Steiermark und der Slowakei.
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Abb. 48
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Abb. 49
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Abb. 50
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Abb. 51
callosus Gyllenhal, 1834🗺Coleoweb-Eine ähnliche Art mit gedrungenerem Körper, kürzerem Rüssel, fast halbkugelig gewölbten Augen [Abb. 52], an der Spitze breiter verundetem Aedoeagus [Abb. 53] [Abb. 54], Hamulus [Abb. 55]. B: Die Art ist ein Steppenbewohner und lebt auf ·Onobrychis·. D: Kommt von Mittelasien bis Osteuropa vor und erreicht Mitteleuropa nicht. Lohse in FHL hat die Genitalabbildungen verwechselt!
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Abb. 52
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Abb. 53
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Abb. 54
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Abb. 55
→ 14-Halsschild stets deutlich breiter als lang, an den Seiten ± gerundet, deutlich breiter als der Kopf samt den Augen, oder die Augenwimpern kurz oder anders gezeichnet.
#14
→ 14aSeiten des Körpers (nicht der Flügeldecken!), vom Kopf bis Hinterbrust, mit scharf begrenztem, dicht hell beschupptem Längsstreifen [Abb. 56]. Rüssel vorne mit 3 kurzen, glänzenden Kielchen. Stirn mit quer gelagerten Schuppenhaaren [Abb. 57].
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Abb. 56
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Abb. 57
→ 15-Seiten des Körpers ohne abstechend helle Streifen, oft aber die ganze Unterseite dicht hell beschuppt.
#14a
sulcifrons (Thunberg, 1798)Fundmeldungen🗺ColeowebDie Augen stark vorragend, oft leicht exzentrisch gewölbt [Abb. 58], kleiner, die Fühlerfurche flach gerundet [Abb. 59] und die Stirn breit [Abb. 60]; Halsschild und Flügeldecken locker mit Haaren und kleinen, schmalen Schuppen bekleidet [Abb. 61]. Aedoeagus [Abb. 62]; Hamulus [Abb. 63]. Spermatheka [Abb. 64]. 3-4 mm. B: An ·Medicago sativa·, ·Trifolium pratense·, ·Trifolium medium·, ·Lens esculenta·; dem Klee und der Luzerne schädlich. D: Europa, Kaukasus, Sibirien, häufig.
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Abb. 58
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Abb. 59
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Abb. 60
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Abb. 61
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Abb. 62
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Abb. 63
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Abb. 64
sulcifrons argutulus Gyll., 1834Fundmeldungen🗺Coleoweb-Die Augen flacher und größer [Abb. 56] [Abb. 65], die Fühlerfurche kurz gerundet oder sogar eckig und die Stirn schmäler [Abb. 66]. Habitus [Abb. 67]. D: Südliches und südöstliches Mitteleuropa. Die Stammform [Abb. 59] vor allem im Norden des Verbreitungsgebietes, im Süden die ssp. argutulus [Abb. 65] (und weitere im Mittelmeerraum), in Mitteleuropa gibt es Intermediärformen mit großen, flachen Augen und flach gerundeter Fühlerfurche [Abb. 57] [Abb. 68] [Abb. 69] und dann ist schwer zu entscheiden, welcher Form die Tiere zuzuordnen sind.
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Abb. 56
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Abb. 65
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Abb. 66
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Abb. 67
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Abb. 59
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Abb. 65
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Abb. 57
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Abb. 68
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Abb. 69
#15
→ 16Stirn flach (aber mit +/- tiefer Längsfurche).
→ 22-Stirn etwas eingesenkt und rinnenförmig ausgehöhlt.
#16
→ 17Die Gelenkgruben der Vorderhüften reichen fast bis zur Abschnürungslinie des Vorderrands [Abb. 70] [Abb. 71], die sie trennende sehr schmale Zone vertieft [Abb. 72].
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Abb. 70
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Abb. 71
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Abb. 72
→ 19-Gelenkgruben der Vorderhüften von der Abschnürungslinie des Vorderrand abgerückt [Abb. 73], die sie trennende, breitere Zone nicht vertieft.
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Abb. 73
#17
lineatus (L., 1758)Fundmeldungen🗺ColeowebRüssel vom Kopf deutlich abgesetzt; Rüsselrücken vorne fast parallelseitig, vor den Augen stark erweitert [Abb. 74] [Abb. 75]. Augen fast rund. Halsschildseiten ziemlich stark gerundet, hinter der Mitte am breitesten, vorne deutlich eingeschnürt, Vorderrand leicht gewulstet. Flügeldecken viel breiter als der Halsschild, fast parallelseitig, oben abgeflacht, auf den ungeraden Zwischenräumen mit besonders hinten gut sichtbaren, mehrreihig angeordneten Börstchen [Abb. 8]. Schuppen grau bis kupferig, Halsschild mit schmaler Mittelbinde und breiteren, hellen Seitenbinden. Flügeldecken schwach längsgestreift [Abb. 76]. Aedoeagus [Abb. 77], Hamulus [Abb. 78]. Spermatheka [Abb. 79]. 3,5-4,5 mm. B: An ·Lotus·-, ·Trifolium·-, ·Medicago·-, ·Pisum·-Arten. D: Paläarktis.
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Abb. 74
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Abb. 75
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Abb. 8
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Abb. 76
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Abb. 77
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Abb. 78
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Abb. 79
→ 18-Rüssel mit dem Kopf einen fast einheitlichen Konus bildend; Rüsselrücken nach vorne deutlich verengt, vor den Augen schwach erweitert [Abb. 80] [Abb. 81]. Augen meistens etwas oval. Halsschildseiten schwach gerundet, in der Mitte am breitesten. Flügeldecken oben nicht abgeflacht, ohne Börstchen [Abb. 82]. 3,5-5 mm.
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Abb. 80
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Abb. 81
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Abb. 82
#18
suturalis Steph., 1831Fundmeldungen🗺ColeowebSchuppen meist metallisch gefärbt [Abb. 83] [Abb. 84], Flügeldecken deutlich längsstreifig, die ungeraden Zwischenräume mit größeren, gewöhnlich grünlichen, die geraden mit kleineren, schmäleren, braunkupferigen Schuppen bekleidet. Flügeldecken meistens wenig breiter als der Halsschild. Penis [Abb. 85] [Abb. 86] [Abb. 87], Hamulus [Abb. 88]. B: An ·Lathyrus pratensis·, ·Vicia villosa·, ·Vicia cracca·. D: Paläarktis.
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Abb. 83
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Abb. 84
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Abb. 85
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Abb. 86
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Abb. 87
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Abb. 88
lateralis Gyllenhal, 1834Fundmeldungen🗺Coleoweb-Schuppen meist grau, Flügeldecken nicht längsstreifig, die ungeraden Zwischenräume mit dunklen, veränderlichen, durch Anhäufungen von sehr schmalen, dunklen Schuppen gebildeten Flecken. Die übrigen Schuppen der ungeraden und geraden Zwischenräume gleich groß und grau gefärbt. Flügeldecken meistens deutlich breiter als der Halsschild. Penis [Abb. 89] [Abb. 90] [Abb. 91]. Hamulus [Abb. 92]. Galt lange Zeit als ssp. der vorigen Art. B: An ·Ononis spinosa·, ·Lathyrus pratensis·, ·Lathyrus tuberosus·, ·Vicia cracca·. D: Wahrscheinlich in der ganzen Paläarktis. (=ononidis Shp., 1866) Die beiden Formen sind nur genialiter zu unterscheiden. Hierher könnte man auch bei Stücken von ambiguusLZ >>>12 gelangen, die keine oder nur äußerst schwer sichtbare Borstenreihen haben und bei denen die Stellung der Vorderhüften nicht richtig erkannt wurde. Sie sind aber durch Genitaluntersuchung oder Vergleich zu erkennen.
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Abb. 89
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Abb. 90
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Abb. 91
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Abb. 92
#19
cylindricollis Fahaeus, 1840Fundmeldungen🗺ColeowebKopf und Halsschild ungleich (gröber und feiner) punktiert [Abb. 93]. Augen schwach gewölbt, mit Augenwimpern. Halsschild mit helleren Schuppen sehr spärlich bekleidet, Längsbinden kaum angedeutet. Flügeldecken viel breiter als der Halsschild, mit stark vorragenden Schultern, parallelseitig, schwach gewölbt, dicht mit runden, grauen bis braunen und stellenweise mit dunklen, schmalen Schuppen bedeckt [Abb. 94] und besonders hinten mit gut sichtbaren Börstchen. Aedoeagus [Abb. 95], Hamulus [Abb. 96] [Abb. 97]. 3,5-5 mm. B: An ·Melilotus·-Arten. D: Von Mitteleuropa und dem südlichen Nordeuropa bis nach Mittelasien und Kleinasien verbreitet.
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Abb. 93
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Abb. 94
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Abb. 95
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Abb. 96
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Abb. 97
→ 20-Kopf und Halsschild gleichmäßig fein punktiert, dazwischen chagriniert.
#20
obsoletus Gmelin, 1790Fundmeldungen🗺ColeowebDie feine Mittelfurche des Rüssels ungefähr bis zum Niveau des Hinterrands der Augen fortgesetzt. Augenwimpern kurz. Halsschild vorn und hinten eingeschnürt, meistens mit schwach ausgebildeten Längsbinden. Der 2. und 3. Zwischenraum der Flügeldecken hinten deutlich schwach erweitert. Flügeldecken sehr dicht mit kleinen, schmalen, meistens gelbbraunen Schuppen bedeckt, mit wenigen Sprenkeln aus weißlichen Schuppen [Abb. 98]. Aedoeagus [Abb. 99] [Abb. 100], Hamulus [Abb. 101]. 4,5-6 mm. B: An ·Lotus uliginosus·, ·Trifolium pratense·, ·Medicago sativa·, ·Vicia faba·, ·Pisum arvense·. Schädlich. D: Im ganzen Gebiet häufig. (=lepidus Gyllenhal, 1834) (=flavescens (Mrsh., 1802))
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Abb. 98
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Abb. 99
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Abb. 100
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Abb. 101
→ 21-Stirngrübchen kurz, nicht das Niveau des Hinterrands der Augen erreichend. Der 2. und 3. Zwischenraum der Flügeldecken hinten nicht erweitert.
#21
puncticollis Steph., 1831Fundmeldungen🗺ColeowebSchuppen der Oberseite schmal, langoval [Abb. 102] [Abb. 103]. Flügeldecken viel breiter als der Halsschild, mit stark vorragenden Schultern [Abb. 104] [Abb. 105], parallelseitig, oben etwas abgeflacht. Schuppen der Oberseite sehr klein, schmal, meistens grau, längs der Naht, in den Streifen der Flügeldecken und oft auf dem 5. Zwischenraum heller, Flügeldecken daher schwach längsstreifig. Die schmalen Längsbinden des Halsschilds meistens deutlich. Aedoeagus [Abb. 106] [Abb. 107]. Hamulus [Abb. 108]. 5-6 mm. B: An ·Trifolium pratense·, ·Melilotus albus· und anderen Fabaceen. D: Im ganzen Gebiet, häufig.
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Abb. 102
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Abb. 103
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Abb. 104
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Abb. 105
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Abb. 106
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Abb. 107
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Abb. 108
longulus Gyllenhal, 1834Fundmeldungen🗺Coleoweb-Schuppen der Oberseite breit, kurzoval [Abb. 109] [Abb. 110]. Flügeldecken wenig breiter als der Halsschild, mit schwach vorragenden Schultern [Abb. 111], an den Seiten leicht gerundet, nicht abgeflacht [Abb. 112]. Schuppen der Oberseite ziemlich groß, oval, meistens gelblichgrau, Naht und Flügeldeckenstreifen ohne hellere Schuppen, die ungeraden Zwischenräume meist heller beschuppt, mit kleinen dunklen Flecken. Längsbinden des Halsschilds ziemlich breit, wenig abstechend. Aedoeagus [Abb. 113] [Abb. 114]. Hamuli [Abb. 115].. 4,5-6 mm. B: Hauptsächlich an ·Medicago falcata·. D: Von Mitteleuropa bis Kaukasus und Sibirien verbreitet, in Deutschland selten: Bayern, Württemberg, Thüringen, Brandenburg.
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Abb. 109
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Abb. 110
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Abb. 111
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Abb. 112
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Abb. 113
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Abb. 114
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Abb. 115
#22
humeralis Steph., 1831Fundmeldungen🗺ColeowebStirn und Halsschild doppelt, grob und fein punktiert [Abb. 116]. Augenwimpern lang. Halsschild schwach gewölbt, mit schmaler Mittel- und breiteren, ± abstechenden Seitenbinden. Flügeldecken viel breiter als der Halsschild, mit stark vorragenden Schultern, fast parallelseitig [Abb. 117] [Abb. 118], oben abgeflacht, dicht mit grauen bis braunen Schuppen bedeckt und mit gut sichtbaren Börstchen, an den Seiten und hinten meistens heller gefärbt. Gelenkgruben der Vorderhüften von der Abschnürungslinie des Vorderrands weit entfernt. Aedoeagus [Abb. 119] [Abb. 120], hamulus [Abb. 121]. 3,5-5 mm. B: An ·Medicago·-Arten, ·Trifolium repens·, ·Pisum sativum·. Zuweilen schädlich. D: Im ganzen Gebiet häufig.
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Abb. 116
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Abb. 117
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Abb. 118
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Abb. 119
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Abb. 120
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Abb. 121
inops Gyll., 1832Fundmeldungen🗺Coleoweb-Stirn und Halsschild fast gleichmäßig fein punktiert [Abb. 122]. Augenwimpern sehr kurz. Halsschild ziemlich stark gewölbt, mit hellen Schuppen spärlich bekleidet, Seitenbinden wenig deutlich. Flügeldecken wenig breiter als der Halsschild, mit schwach vorragenden Schultern [Abb. 123] [Abb. 124], stark gewölbt, mit grauen bis braunen Schuppen locker bekleidet, ohne Börstchen, etwas längsstreifig. Gelenkgruben der Vorderhüften viel näher der Abschnürungslinie des Vorderrands. Aedoeagus [Abb. 125] [Abb. 126], Hamulus [Abb. 127] [Abb. 128]. 3-4 mm. B: An ·Medicago falcata·. D: Von Mitteleuropa bis zum Kaukasus und Mongolei verbreitet, fehlt in Norddeutschland.
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Abb. 122
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Abb. 123
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Abb. 124
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Abb. 125
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Abb. 126
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Abb. 127
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Abb. 128
Enthaltene Taxaambiguus bosnicus callosus cylindricollis gemellatus hispidulus humeralis inops languidus lateralis lineatus lineellus longulus macularius obsoletus puncticollis striatellus sulcifrons suturalis tenuis waterhousei
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 24.07.2024 - 15:31:07
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