Gattung Anaspis - Untergattung Silaria Mulsant

ColeopteraPolyphagaHeteromeraScraptiidaeAnaspis
Von Arved Lompe
Ermisch, K. (1967): Anaspis (Silaria) canariensis n. sp. von den Kanaren-Inseln Gomera und Hierro - Entomologische Blätter, 63(2):120 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Ermisch1967 Anaspis canariensis.pdf"
19 Arten in Europa, von denen hier nur 9 in Mitteleuropa gemeldete oder möglicherweise auftretende Arten behandelt sind.
#1
→ 2Abdomen stark kielartig komprimiert [Abb. 1]. Kopf, Halsschild und Flügeldecken schwarz.
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Abb. 1
→ 3-Abdomen normal gewölbt.
#2
brunnipes Muls., 1856Vorderschienen an der Spitze gerade, nicht einwärts gebogen. Vordertarsen schwach erweitert, 1. Glied an der Basis gebogen. Habitus [Abb. 2]. 2,2-3,5 mm. In ganz Mitteleuropa verbreitet und häufig.
anaspis_brunnipes_hab.jpg
Abb. 2
kochi Erm.-Vorderschienen an der Spitze eingebogen, Vordertarsen kräftig erweitert, 1. Glied gerade. 3,2-4,5 mm. Spanien, Südfrankreich.
#3
varians Muls., 1856Vorderschienen an der Spitze deutlich eingebogen. Vordertarsen kräftig erweitert, 1. Glied gerade und doppelt so lang wie das 2. Glied [Abb. 3]. Sehr veränderlich gefärbte Art, Halsschild ganz schwarz bis ganz rot. Die Form mit rotem Halsschild stellenweise allein oder überwiegend. 2-3 mm. In Mitteleuropa wohl überall und sehr häufig.
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Abb. 3
→ 4-Vorderschienen ganz gerade.
#4
→ 51. Vordertarsenglied an der Basis gebogen.
→ 6-1. Vordertarsenglied gerade.
#5
latiuscula Muls.1. Vordertarsenglied reichlich 3 x so lang wie das 2. Glied [Abb. 4]. Sehr breite Art. Oberseite schwarz, nur der Vorderkopf ± gelbrot. Vorderbeine meist gelbrot, Mittel- und Hinterbeine schwarz oder braun. 3,13-3,7 mm. Alpine Art, bisher aber nicht in den Bayerischen Alpen.
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Abb. 4
kriegeri Erm., 1963-1. Vordertarsenglied etwa doppelt so lang wie das 2. Glied [Abb. 5]. Weniger breite Art. Halsschild meist ±, oft ganz orangerot, alle Beine hell gelbrot, seltener verdunkelt. 3,1-3,3 mm. Alpen und anschließende Gebirge bis Mazedonien, auch in den Bayerischen Alpen.
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Abb. 5
#6
→ 7Oberseite einfarbig schwarz oder dunkelbraun, selten ist der Halsschild rötlich oder die Flügeldecken zur Spitze heller.
→ 8-Flügeldecken mit gelbroten Makeln oder Binden geziert.
#7
→ 7aVordertarsen nicht oder nur schwach erweitert, 1. Glied fast doppelt so lang wie das 2. Glied.
ganglbaueri Schilsky-Vordertarsen erweitert, 1. Glied etwa 1,25 x so lang wie das 2. Glied; 5. Sternit mit dreieckigem, fast bis zur Mitte reichendem Ausschnitt. 2 mm. Adriaküste, Kroatien.
#7a
serbica Apflb.♂:5. Sternit an der Spitze mit grübchenförmigem Eindruck und kurz, dreieckig ausgeschnitten. 2-2,5 mm. Serbien, Dalmatien, bisher nördlich bis Triest.
canariensis Ermisch, 1967-♂. 5 Sternit am Ende kurz dreieckig ausgerandet, davor etwas körnig erhöht. Die Oberseite ist einfarbig, sch\värzlich oder dunkelbraun, der Kopf ist immer tiefschwarz, Halsschild und Flügeldecken sind dunkelbraun bis schwärzlich, mitunter ist der Halsschild am Vorderrand und in den Hinterwinkeln heller braunrot, selten ist der Halsschild heller braun mit verdunkelter Scheibe, auch die Flügeldecken können gegen das Ende ehvas heller werden. 1,8-2,2 mm. Kanarische Inseln: La Gomera, El Hierro.
#8
quadrimaculata Gyll., 1817Vordertarsen kaum erweitert, 1. Glied etwa 2,5mal so lang wie das 2. Glied; 3. Fühlerglied länger als das 4. Glied; Halsschild schwarz, braunrot oder hell rostrot. Flügeldecken normal mit je 2 gelbroten Makeln, die hintere fehlt mitunter. 2-2,8 mm. Südwestliches Mitteleuropa, stellenweise häufig.
trifasciata Chevr.-Vordertarsen kräftig erweitert, 1. Glied etwa 3x so lang wie das 2. Glied; 3. und 4. Fühlerglied von ziemlich gleicher Länge. Halsschild immer orangerot. Flügeldecken mit 3 schwarzen Querbinden, die mittlere meist unterbrochen. 2-2,7 mm. Westliches Mediterrangebiet.
Enthaltene Taxabrunnipes canariensis ganglbaueri kochi kriegeri latiuscula quadrimaculata serbica trifasciata varians
Erstellt am: 30.12.2010 · Letzte Aktualisierung: 15.06.2022 - 11:34:34
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