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Flügeldecken ebenso wie der Hinterleib an den Seiten mit langen schwarzen Borsten besetzt. Schwarz, Oberseite mit recht kräftiger goldgelber Behaarung. Ein Querfleck an der Basis jeder Flügeldecken, der meist nach innen mit einem breiten Saum an der Naht verbunden ist, gelbrot [Abb. 1]. 2-2,5 mm. B: Vorzüglich in verpilztem, faulenden Laubholz. D: Weit verbreitet, aber meist selten.

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Etwas größer, 4,0-5,3 mm. Humeralmakel auf den Flügeldecken größer, länger als 1/3 der Nahtlänge. Punktur der Flügeldecken dichter. ♂: 6. sichtbares Sternit am Hinterrand etwas tiefer ausgerandet [Abb. 3]; Aedoeagus etwa 1,35-1,45 mm lang [Abb. 4]; Parameren länger [Abb. 5]. B: Vornehmlich in Parkanlagen an Baurnpilzen. D: Südöstlich verbreitete Art. In Mitteleuropa besonders im Südosten (Bayern, Böhmen, Österreich, Slowakei). Früher wurde die Art auch in Dänemark gefangen. Aktuelles, gesichertes Belegmaterial aus dem westlichen und nördlichen Mitteleuropa existiert nur aus Rheinland-Pfalz, bisher nicht überprüfte Meldungen können sich auch auf die folgende Art beziehen.


-Etwas kleiner, 3,8-5,0 mm. Humeralmakel auf den Flügeldecken kleiner, nur etwa 1/3 der Flügeldeckenlänge erreichend. Punktur der Flügeldecken weitläufiger. ♂: 6. sichtbares Sternit am Hinterrand weniger tief ausgerandet [Abb. 6]; Aedoeagus kleiner, 1,25-1,35 mm lang; Parameren kürzer [Abb. 7]. B: Lebensweise unbekannt, vermutlich ähnlich wie bipustulatus an Baumpilzen. D: Transpaläarktisch verbreitete Art. Aus Litauen beschrieben, aber nur wenig gemeldet. Aktuelle Funde liegen aus dem Baltikum vor, ein Vorkommen im nordöstlichen Mitteleuropa und Skandinavien ist nicht auszuschließen.

Kleiner, 3-3,5 mm. Der Hinterrand des gewölbteren Halsschilds verläuft in gleichmäßiger Kurve, die Hinterwinkel sind abgestumpft und kaum nach hinten gezogen. Oberseite braungelb behaart, Fühler kurz, die vorletzten Glieder fast quer. Schwarz, Hinterrand und Hinterwinkel des Halsschildes ± rötlich, Flügeldecken mit unscharf begrenzter großer, roter Basalmakel, die an der Basis bis zum Seitenrand und nach hinten bis über die Mitte der Flügeldecken reicht. D: Im Osten des mittleren und südlichen Mitteleuropa verstreut und selten, Baden-Württemberg (Karlsruhe).
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-Größer, 4-5 mm [Abb. 8]. Der Hinterrand des flachen Halsschilds besitzt in der Mitte vor dem Schildchen eine flache Ausbuchtung, die Hinterwinkel sind nach hinten gezogen. Oberseite dicht grau behaart, Fühler länger und schlanker, vorletzte Glieder nicht quer. Schwarz, die Seiten des Halsschildes besonders in der Hinterhälfte ausgedehnt gelb. Flügeldecken entweder mit einer rötlichgelben Basalmakel, die weder die Naht noch den Seitenrand oder die Deckenmitte erreicht, oder ausgedehnter hell gefärbt. In diesem Falle ist die ganze Flügeldeckenbasis gelb gefärbt und die helle Färbung erstreckt sich spitzwinklig bis zum Nahtwinkel. Zwischen diesen Extremen kommen alle Übergänge vor, jedoch verbleibt die Umgebung des Schildchens meistens dunkel. Aedoeagus [Abb. 9] [Abb. 10]. D: Die häufigste der bunten Arten, überall nicht selten.





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Kleiner: 2,5-3,5 mm. Hinterleib an den Seiten länger beborstet [Abb. 14]. Fühler in der Mitte gebräunt, Flügeldecken etwa so lang wie der Halsschild, Halsschild und Flügeldecken sehr fein und recht dicht punktiert. Schwarz, Hinterränder des Halsschildes, der Flügeldecken und der Tergite sehr schmal heller durchscheinend. Aedoeagus [Abb. 15] [Abb. 16]. D: Wohl überall nicht selten.


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-Größer: 3,5-4,5 mm. Oberseite einfarbig bräunlichschwarz. Hinterleib kürzer beborstet [Abb. 17]. ♂: Vordertarsen wenig erweitert [Abb. 18], Sternit 6 mit breitem und flachem Ausschnitt am Hinterrand [Abb. 19], Aedoeagus klein [Abb. 20] [Abb. 21] mit relativ einfach gebautem Ausstülpschlauch [Abb. 22]; Basalkörper des Innensacks [Abb. 23]. B: Oft unter Rinde oder an verrottetem Holz. D: Weit verbreitet und überall häufig.






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Körper meist ± ausgeprägt zweifarbig, Kopf, Halsschild und Hinterleib schwarzbraun, Flügeldecken dunkel rotbraun mit teilweise angedunkeltem Nahtwinkel und Seitenrand; oder nahezu einfarbig [Abb. 24]. Hinterleib an den Seiten kräftig und lang beborstet. ♂: Vordertarsen deutlich erweitert [Abb. 25], Sternit 6 sehr langgestreckt, mit charakteristischem flachen und schmalen Ausschnitt am Hinterrand [Abb. 26], Aedoeagus groß [Abb. 27] [Abb. 28] mit einfachem Ausstülpschlauch; Basalkörper des Innensacks [Abb. 29]. 3,8-4,8 mm. B: Im Gegensatz zu testaceus eher in der Bodenstreu zu finden, aber auch an Totholz. D: Weit verbreitet und überall häufig.





Oberseite einfarbig braun bis schwarz, Punktierung des Halsschildes weitläufig, Seitenbeborstung des Hinterleibs sehr kurz. ♀: Vordertarsen kaum erweitert, ♂: Vordertarsen deutlich erweitert [Abb. 30], 6. Sternit kurz [Abb. 31], Aedoeagus groß und robust [Abb. 32] mit trompetenförmigem erweitertem Ausstülpschlauch mit stärker sklerotisierter hakenförmiger Spitze, Parameren den Medianlobus des Aedoeagus deutlich überragend; Basalkörper des Innensacks [Abb. 33]. 3,9-4,9 mm. B: Im Anspülicht und an ·Armillaria mellea· gefunden. D: In Mitteleuropa vorwiegend montan, Funde bisher aus Böhmen, der Slowakei, Deutschland (Thüringen, Niedersachsen, Bayern), Osterreich (Tirol, Steiermark) und der Schweiz (Bern). (=strigosus J. Sahlb.) (=stoeckli Lokay)



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Vorderkörper gelbrot, Hinterleib an der Basis ± angedunkelt. ♀: Vordertarsen deutlich erweitert, ♂: Vordertarsen sehr stark erweitert [Abb. 34], 6. Sternit mit tieferem Ausschnitt [Abb. 35], Aedoeagus sehr groß [Abb. 36], mit langem Ausstülpschlauch mit stärker skierotisierter abgerundeter Spitze, Parameren den Medianlobus des Aedoeagus sehr weit überragend; Basalkörper des Innensacks [Abb. 37]. 4,1-4,9 mm. D: Bisher nur Einzelfunde aus Böhmen, Mähren, der Slowakei, Osterreich (Burgenland) und Deutschland (Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen) bekannt. (=lokayi (Smet., 1969))



-Oberseite einfarbig braun bis schwarzbraun. ♂: Vordertarsen weniger stark erweitert, 6. Sternit mit flacherem Ausschnitt [Abb. 38], Aedoeagus kleiner und schmaler [Abb. 39] mit einfachem Ausstülpschlauch ohne stark sklerotisierte Spitze, Parameren den Medianlobus kaum überragend; Basalkörper des Innensacks [Abb. 40]. ♀: Vordertarsen nicht erweitert. 4,3-5,1 mm. B: An verrottetem Holz und in Nadelstreu. D: Westeuropäische Art, aus Belgien und Großbritannien gemeldet und vielleicht im westlichen Mitteleuropa weiter verbreitet.


Rotbraun, Kopf und Hinterleib dunkelbraun, die Tergite breit rotbraun gerandet. Halsschild mit dichter, quermaschiger Mikroskulptur, in der feine Punkte kaum erkennbar sind. Hinterrand des 5. vollständigen Tergits ohne Hautsaum. Aedoeagus [Abb. 42]. D: In den höheren Lagen der Westalpen (Simplon, Mte. Rosa etc.); wurde auch in den Ötztaler Alpen gefunden. (=monticola FHL. nec Woll.)
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-Einfarbig pechschwarze Art mit heller durchscheinenden Flügeldecken- und Halsschildhinterrändern. Flügeldecken sehr kurz, Nahtlänge wesentlich kürzer als die Halsschildmittenlänge. Halsschildhinterrand neben den Seiten ausgeschweift. Halsschildhinterecken nach hinten gezogen, schwach spitzwinklig abgerundet. Hinterrand des 5. vollständigen Tergits mit Hautsaum. ♂: Aedoeagus [Abb. 43], Sternit 8 mit im Grunde schwach gerundetem Ausschnitt. ♀: Tergit 8 mit breiterem, im Grunde abgerundeten Mittenausschnitt. D: Weit verbreitet, überall nicht selten.
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Einfarbig pechschwarze Art mit heller durchscheinenden Flügeldecken- und Halsschildhinterrändern. Halsschild überall ohne Spuren einer Chagrinierung. Flügeldecken etwas länger, Nahtlänge ungefähr so lang wie die Halsschildmittenlänge. Halsschildhinterrand an den Seiten nicht ausgeschweift. Halsschildhinterecken nicht nach hinten gezogen, schwach stumpf- bis rechtwinklig, breit abgerundet. ♂: Aedoeagus [Abb. 44], Sternit 8 mit im Grunde spitzem Ausschnitt. ♀: Tergit 8 mit schmalerem, im Grunde zugespitzten Ausschnitt. D: Weit verbreitet, im Süden nicht selten.
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-Gelbrote Art [Abb. 45], manchmal Flügeldecken und Hinterleibsbasis angedunkelt. Halsschild mit schwächerer Mikroskulptur, die in der vorderen Hälfte sehr schwach ausgebildet ist und keine geschlossenen Zellen bildet. Flügeldecken 1,2 x so lang wie die Halsschildmittellinie. Flügeldeckenpunktur dichter als bei den beiden vorhergehenden Arten und deutlicher querrissig als bei obtusus. Aedoeagus [Abb. 46] [Abb. 47]. 2-3 mm. Atlantomediterrane Art. D: In ganz Mitteleuropa verbreitet und selten, nur im Westen und an den Küsten häufiger.

