auratus (Scop., 1763)♂ : Vorderbrust über der Vorderhüften mit langem Dorn, der, wie bei Bytiscus, von der Oberseite gut erkennbar ist
[Abb. 2]. ♀: Rüssel kürzer als Kopf+Halsschild zusammen
[Abb. 3]. Rüssel mit ± deutlichem Mittelkiel, dieser von gleicher heller Färbung wie die benachbarten Rüsselpartien. Rüssel an der Spitze (♂) oder zur Hälfte (♀) sowie Fühler und Beine schwarz, sonst Oberseite purpurn oder grün mit feurigem Goldglanz. 5,5- 9 mm. Von Sibirien und Vorderasien über Europa (ohne Skandinavien) verbreitet; in Mitteleuropa besonders in Wärmegebieten verbreitet aber nicht häufig, in der Ebene selten oder fehlend, nördlichstes Vorkommen in Holstein und Ostpreußen. Von IV - Anfang VII an Gehölzen von Prunus-Arten (besonders Prunus spinosa) und Crataegus; daneben an kultivierten Prunus-Arten (Pflaume, Kirsche) ausnahmsweise auch Apfel und Birne. Der ,,Kirschfruchtstecher" kann an Kirschkulturen durch Knospenfraß schädlich werden. Larvenentwicklung in den Früchten, Verpuppung im Herbst im Boden. Die Larven können eine 1-jährige Diapause einlegen und sich erst im folgenden Herbst verpuppen. (Kirschfruchtstecher).