-Zwischenräume der Flügeldecken leicht aber deutlich kielig erhaben. Schwarz, matt und ohne Metallschimmer. Aedoeagus in Seitenansicht flach, nur um etwa 110° gebogen [Abb. 1]. Kleiner: 1-1,2 mm. B: An Acacia-Arten. D: Afrikanische Art, angeblich auch auf Sizilien (der Typenfundort von dort ist wohl nicht korrekt).
Oberseite mit deutlichen, haarartigen Schuppen, die auf dem Halsschild anliegen und auf den Flügeldecken fast anliegen. Klauen mit Anhängseln. Aedoeagus [Abb. 2]. 1,4-1,6 mm [Abb. 3]. B: Auf Ahorn-Arten (·Sapindaceae·) und Birken (·Betulaceae·). D: Ferner Osten.


Punkte in den Flügeldeckenstreifen einander stark genähert und teilweise zusammenfließend. Schwarz, deutlich bronze- oder grünmetallisch schimmernd. Basalglied der Fühler schwarz, die Geißel hell braunrot. Halsschild zu den Seiten sehr dicht, fast verrunzelt punktiert, matt. Penis kürzer, mit in Dorsalansicht nahezu parallelen Seiten [Abb. 5]. 1,5-1,9 mm. B: Auf Crataegus (Weißdorn). D: Südeuropa sowie in Wärmegebieten des mittleren und südlichen Mitteleuropa;.
-Punkte in den Flügeldeckenstreifen genähert aber nicht zusammenfließend. Schwarz, ohne Metallschimmer. Halsschild doppelt so breit wie lang. Die Halsschildpunktur flach, undeutlich gegen die stark chagrinierten Zwischenräume abgegrenzt. Basalglied der Fühler dunkel. Penis schlank und länger, in Dorsalansicht von der Basis zur Spitze deutlich allmählich verjüngt, wobei die Spitze durch eine dünne Membranlinie abgegrenzt ist; in Seitenansicht etwa rechtwinkelig gebogen [Abb. 6] [Abb. 7]. 1,3-1,4 mm. B: An ·Prunus spinosa· (Schlehe). D: Zentral- und Ostpyrenäen.








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Basalglied der Fühler doppelt so lang wie breit, etwas länger oder so lang wie das 2. [Abb. 13]. Stirn gerundet spitzwinkelig. Mikroskulptur des Halsschilds zwischen den Punkten mit regelmäßigen Maschen. Halsschild wenig hinter der Mitte am breitesten, seine Seiten kräftig gerundet und zur Basis stärker verengt. Flügeldecken nach hinten etwas stärker erweitert [Abb. 15] und ihr Seitenrand in der Mitte breiter abgesetzt, fast über die ganze Länge der Flügeldecken sichtbar. Penis in Seitenansicht nur an der untersten Basis stärker gebogen, nach vorne zur Spitze nur leicht gebogen, in Dorsalansicht von der Basis zur Spitze verengt [Abb. 16] [Abb. 17] [Abb. 18]. 1,2-2 mm. B: Käfer besonders im V-VI an Salix sp., aber auch vom Gagelstrauch (Myrica) gemeldet; es wäre zu prüfen, ob es sich um die gleiche Art handelt. Die in den Blattminen überwinternden Larven verpuppen sich im Frühjahr. D: In Europa weit verbreitet.







Zweites Geißelglied 1,8-2 x länger als breit. Flügeldecken kürzer, gedrungener (Länge/Breite 1,25-1,3). Die größte Halsschildbreite kurz vor der Basis, dorthin undeutlich verengt. Pesarini & Diotti (l.c.): Penis in Dorsalansicht gedrungener, die sklerotisierten Seitenteile weit über fast den ganzen Dorsalbereich reichend, In Seitenansicht von der Basis zur Spitze gleichmäßig gebogen, im letzten Drittel zugespitzt verengt [Abb. 23]. Tosevski et al. (l.c.): Penis mit leicht divergierenden Seiten in der apikalen Hälfte, in Seitenansicht mit kürzerer Spitze [Abb. 24]*). 1,2-1,5 mm. B: Die Typusserie wurde an Weiden und Birken gefunden (Pesarini & Diotti (l.c.); spätere Funde nur noch an Rosaceen (Diotti et al. (2021), Tosevski et al. (l.c.). D: Italien (aus dem Val de Susa im Piemont beschrieben), Serbien und Griechenland.




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Erstes Tarsenglied 2,2-2,5-mal länger als breit, zweites Tarsenglied 1,2-1,4-mal länger als breit. Flügeldecken schlanker (Länge/Breite ~ 1,32-1,43). Größte Halsschildbreite im Basisdrittel, von dort zur Basis deutlich verengt. Dem pulicarius äußerst ähnlich; etwas schwächer glänzend, Halsschild näher zur Basis am breitesten und nach hinten schwächer verengt, Flügeldecken weniger erweitert und schmäler abgesetzt. Auch das letzte Fühlergeißelglied hell, aber das 1. Fühlerglied braun bis schwarz. Der schmale Seitenrand der höher gewölbten Flügeldecken ist bei Sicht von oben nur von der Mitte bis zur Spitze zu erkennen. Klauen kürzer und weniger kräftig als bei pulicarius. Penis in Dorsalansicht etwas schlanker, von der Basis bis zur Spitze nahezu gleich breit, mit geradlinigen Seiten, die sich von der Basis zur Spitze leicht verjüngen; die sklerotisierten Seitenteile kaum auf die Dorsalseite reichend, in Seitenansicht etwa von der Hälfte an gerade zur Spitze verengt [Abb. 27] [Abb. 28]. 1,3-1,7 mm. B: An baumartigen Rosaceen (Crataegus, Sorbus, Obstbäume). D: Wahrscheinlich ganz Europa; durchaus nicht selten. Bei uns überall zu erwarten aber vielfach nicht berücksichtigt.



