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Seitenrandleisten des Halsschildes zu den Vorderecken schwindend. Abdomen bei den ♂ mit einer medialen Längsimpression ('Bauchfurche'). Parameren mäßig gestreckt, im Endteil schmäler und sehr flach, mit grünlichen Metallschimmer. Große, auf der Oberseite meist erzbraune Art mit reichlicher, doch feiner und sprenkeliger weißer Zeichnung [Abb. 1]. Untergattung (Liocola). D: Mitteleuropa, östlich durch Asien bis zum Japanischem Meer. (=lugubris (Hbst., 1786))
-Pygidium bei beiden Geschlechtern in der Mitte mit zwei, oft verbundenen, tiefen Impressionen, welche seitlich von einer stumpfen Beule begrenzt sind. ♂: Parameren gestreckter, ohne Metallschimmer [Abb. 2]. Ohne helle Tomentzeichnung. Untergattung (Foveopotosia). D: Südöstliches Kleinasien, Cypern, Syrien, Libanon und Palästina.
Flügeldecken größtenteils meist fast glatt, ohne ausgesprochene Diskalimpressionen, an ihrer Stelle höchstens mit nur feinen, angedeuteten Reihen von Bogenkritzelpunkten. Vorderrand des Halsschildes über dem Kopf querbuckelig gewölbt. Parameren im Endteil dick; die Lamina exterior an der Spitze durch einen tiefen Ausschnitt oder tiefen und breiten Spalte von der Lamina interior gesondert, letztere im Spitzenteil (wenigstens am Außenrand) dunkel tomentiert. D: Mittel- und Ost-Europa, Apenninische und Balkan-Halbinsel. Untergattung
-Flügeldecken am Seitenteil und in den deutlichen, am Vorderrand meist gut begrenzten Diskalimpressionen mit reichlicher und scharfer Bogenkritzelpunktur. Vorderrand des Halsschildes nicht ausgesprochen querbuckelig gewölbt. Parameren im Endteil sehr flach; die Lamina exterior (falls im Endteil deutlich vorhanden) an der Spitze nicht durch einen tiefen Ausschnitt von der Lamina interior gesondert, letztere am Spitzenteil kahl. Süd-Europa und pontisches Gebiet. Untergattung (=Eupotosia Mikaic, 1954)
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-Mesosternalfortsatz klein, nicht deutlich vortretend. Der Körper stets vollkommen zeichnungslos (auch ohne Kniemakeln). Die äußeren Apikalecken der Parameren seitlich mehr oder minder spitz und stark vortretend. In der Farbe sehr veränderlich [Abb. 3] [Abb. 4]. D: Mediterrane Gebiete der Balkanhalbinsel, Nord- Italien, südliche Schweiz.

→ 10aMesosternalfortsatz groß und vorragend (bei Formen aus dem Süden) oder klein, kaum vorragend (bei den mitteleuropäischen Formen). Beine mit oder ohne Kniemakeln. ♂: Innenrand der Lamina interior im Spitzenteil der Parameren lappenartig verbreitert und bei geschlossenen Parameren übereinander geklappt [Abb. 5]. D: Über fast ganz Europa (bis zum hohen Norden) in einer Reihe von Unterarten verbreitete Art. Mit folgenden Unterarten:
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-Oberseite des Körpers erz- oder hell bronzefarben [Abb. 6], Unterseite kupferrot oder erzkupferig, ohne violette Töne, eine Farbenkombination welche im engeren Mitteleuropa bei der vorigen Art kaum vorkommt. Mesosternalfortsatz groß und vortretend. Beine ohne Kniemakeln. ♂: Innenrand der Lamina interior im Spitzenteil der Parameren nicht lappenartig verbreitert, bei geschlossenen Parameren sich nur berührend [Abb. 7]. D: Auf das breitere südliche Mitteleuropa beschränkte Art.

Oberseite des Körpers mehr oder minder stark glasartig glänzend, schön grün bis olivenbraun, ohne weiße Zeichnung. Meist ohne weiße Kniemakeln. Stammform. D: Frankreich, Griechenland, Italien
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-Oberseite ohne weiße Zeichnung [Abb. 8], meist verschieden getönt grün. In der Regel mit weißen Kniemakeln. D: Südosteuropa, Griechenland, Italien,
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-Oberseite des Körpers mehr oder minder fettschimmernd, weniger lebhaft gefärbt, meist wenig ausgesprochen olivengrün bis grünlich olivenbraun oder grünlich olivenrot [Abb. 9]. Flügeldecken ohne oder mit spärlicher, selten reichlicherer weißer Zeichnung. Mit Kniemakeln. D: Frankreich
-Flügeldecken fast immer, Halsschild meist mit weißer Zeichnung, besonders fast immer mit weißem Seitenrandsaum. Oberseite erzfarben [Abb. 10] bis düster kupferrot, zuweilen mit grünlichem Schimmer, doch nie grün. In der Regel mit weißen Kniemakeln. D: Südrußland, Bulgarien, Türkei
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Oberseite des Körpers wegen der ausgebildeten Mikroskulptur nur mäßig stark glänzend [Abb. 11], etwas düster grün [Abb. 12] [Abb. 13], oft mit messingfarbigem oder kupferigem Schimmer, selten dunkel bronzefarben, kupferig oder purpurrot bis schwärzlich. Tiere ohne weiße Flecken kommen vor. D: Frankreich, Italien, Nord- und Mitteleuropa


-Oberseite des Körpers wegen der äußerst feinen Mikroskulptur stark glänzend, erzkupferig, zuweilen mit leichten grünlichen Tönen. Die weiße Zeichnung der Oberseite stark ausgebildet. D: Frankreich, Deutschland: Hessen
Der äußere Apikalrand der Hinterschienen kaum dreizähnig. Die Flügeldecken und seitlich der Halsschild bei wohlerhaltenen Tieren deutlich hell behaart. Grün oder blau, die Flügeldecken mit höchstens mäßig ausgebildeter heller Tomentzeichnung [Abb. 14]. Griechenland.
Flügeldecken mit sehr reichlicher marmoriert-zusammenhängender heller Tomentzeichnung. Metasternalplatte mit reichlicher und grober Punktur. Vorderrand des Mesosternalfortsatz nicht gewulstet. Breit und gedrungen, wohlerhaltene Tiere auf der Oberseite sehr deutlich behaart. Südöstlichster Teil des europäischen Teiles der Sowjetunion (vom unteren Lauf der Wolga nach Osten).
Oberseite des Körpers metallisch grün [Abb. 15] bis purpurrot. Die mediale Längsfurche der Metasternalplatte hinten abgekürzt und nicht verbreitert. Innenränder der Lamina interior im Spitzenteil lappenartig verbreitert und bei geschlossenen Parameren übereinander geklappt. D: Griechenland.
-Oberseite grünlichschwarz bis schwarz. Die mediale Längsfurche der Metasternalplatte nach hinten in eine Längsimpression verbreitert. Innenränder der Lamina interior im Spitzenteil der Parameren nicht lappenartig verbreitert und nicht übereinandergeklappt. D: Süditalien und Sizilien.
Blauschwarz mit Seifenglanz [Abb. 17]. Seitenrandleisten des Halsschildes im hinteren Teil nicht besonders breit. Metasternalplatte flach und breit. Die apikalen Außenecken der Parameren abgerundet. Länge 16-27 mm. D: Italien, Südfrankreich und Iberische Halbinsel.
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Flügeldecken (außer der breiten Skutellarfläche, Nahtintervallen und mehr oder minder auch Humeral- und Anteapikalbeulen) mit sehr dichter und einförmiger, irregulär-kritzeliger Skulptur welche nicht vom Toment verschleiert ist [Abb. 18]. Endabschnitt der Parameren lang und schlank, die basalen Seitenzähne in lange und scharfe, schräg nach hinten und innen gerichtete Kanten auslaufend; die Innenränder der Lamina interior im Spitzenteil nicht verbreitert und nicht übereinandergeklappt [Abb. 19]. Grün bis kupferrot, meist mit heller Tomentzeichnung. D: Ostmediterranes und pontisches Gebiet.

Mesosternalfortsatz größer, ziemlich vortretend. Halsschild von der Basis zu den Vorderecken in sanftem Bogen stark verengt. Paramerenbau ganz wie bei der hungarica. Oberseite schwarz [Abb. 20], etwas bläulich- oder grünlich-schwarz, dunkel violett, selten grün. Die stark metallisch glänzende Unterseite dunkelblau oder violettblau, selten grün. Länge 18-27 mm. D: Griechenland.
-Mesosternalfortsatz klein, nicht vortretend. Halsschild im hinteren Teil meist mehr oder minder parallelseitig, im vorderen Teil zu den Vorderecken stark verengt. Paramerenbau der P. junebris ssp. funesta (Mén.) ähnlich, der Endteil fast viereckig, die äußeren Apikalecken etwas eckig prononziert und die Innenränder der Lamina interior im Spitzenteil lappenförmig verbreitert und übereinandergeklappt. Oberseite schwarz, häufig mit grünlichem oder kupfrigen Hauch, die lackglänzende Unterseite schwarz, sehr selten das Abdomen teilweise kupferig. Länge 18-21 mm. D: Griechenland, Süd-Mazedonien, Bulgarien, europäische Türkei.
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Mesosternalfortsatz meist kahl, die Metasternalplatte glatt oder nur fein und zerstreut punktuliert. Seitenränder des Halsschildes nie weißfilzig. Halsschild, Flügeldecken und Pygidium meist mit, jedoch nur feinen, mehr oder minder zahlreichen weißen Sprenkeln und Tüpfeln [Abb. 21]. Parameren gestreckt, etwas zart, dem cuprea-Typus entsprechend; die Innenränder der Lamina interior im Spitzenteil lappenförmig verbreitert und übereinandergeklappt. Länge 15-25 mm. D: Italien, südliche Schweiz, Frankreich, Iberische Halbinsel.
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-Mesosternalfortsatz dicht und grob punktiert und lang und dicht behaart. Metasternalplatte mit spärlicher und feiner bis dichter und sehr grober Punktur. Seitenränder des Halsschildes in der Regel weißfilzig. Flügeldecken längs des Seiten- und Apikalrandes meist mit wenigstens spärlichen, in extremen Fall aber zahlreichen und teilweise zusammengeflossenen Sprenkeln und Makeln [Abb. 22]. Pygidium mit größerer weißer Zeichnung, zuweilen ganz weißfilzig. Die Parameren gedrungen und breit, der Endabschnitt viel breiter als lang und die Innenränder der Lamina interior im Spitzenteil kaum verbreitert. Nie die Größe großer morio-Exemplare erreichend. D: Iberische Halbinsel, Südfrankreich, Italienische Riviera.