maculatus (L., 1758)Flügeldecken mit kleinen, schwach eingedrückten, ziemlich unregelmäßigen Maschen; in der Mitte vieler Maschen 1 oder auch 2 Punkte. Regelmäßig oval, ohne Winkel zwischen Halsschild und Flügeldecken. Ziemlich gewölbt. Halsschild gelb mit schmaler schwarzer Binde am Vorder- und breiterer am Hinterrand. Halsschildrand gerandet. Fühler gelbrot. Beine rostrot. Oberseite gelb mit schwarzer, in Längsbinden angeordneter Zeichnung, sehr variabel. Die Längsbinden neigen meist zum Zusammenfließen bis fast zur völligen Schwärzung der Oberseite (ab. aterrimus Sahlb., inornatus Schils.). In extrem seltenen Fällen nimmt jedoch die gelbe Färbung so zu, daß außer dem schwarzen, hinten etwas verbreiterten Nahtstreif nur jederseits eine wischartige schwarze Längslinie bleibt (ab. pallidior Franck, mediterran). Sehr rauhe ♀ sind var. ♀ graellsi Gemm.(Iber. Halbinsel). 7-8,5 mm. In ganz Mitteleuropa.
lunulatus (Steven, 1829)-Die ganze Oberseite grob und ungleich punktiert, eine Retikulation ist dadurch kaum zu erkennen. Langgestreckt oval, mäßig gewölbt, infolge der kräftigen Skulptur fast matt; gegen die Seiten und Spitze der Flügeldecken zu verdichten sich die Punkte zu groben Runzeln. Oberseite schwarzbraun, mitunter mit ganz schwachem Erzschimmer, Kopf mehr oder weniger rötlich, Halsschild an den Seiten und oft auch auf der Scheibe rötlich durchscheinend; eine Basalmakel, die sich gegen das Schildchen zu etwas erweitert und an den Schultern einen schrägen Ast nach hinten entsendet, eine zackige sublaterale Makel hinter der Mitte und eine kleine Apikalmakel rötlichgelb; diese Makeln sind sehr variabel. Unterseite rötlichbraun, letztes Abdominalsegment dunkler. Vorder- und Mitteltarsen des ♂ leicht erweitert, Vorderklauen ziemlich gleichartig, die äußere nur wenig schlanker als die innere. 8,2- 9 mm. Griechenland, Türkei, Ägypten, Kleinasien, Persien, Armenien, Kaukasus.