Gattung Philorinum Kr.

ColeopteraStaphylinidaeOmaliinae
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Einer kleinen, hellen Phyllodrepa ähnlich; von allen verwandten Gattung durch die langen, schlanken Tarsen der Hinterbeine sehr verschieden.
#1
sordidum (Steph., 1832)Fundmeldungen🗺ColeowebFein behaart, pechschwarz [Abb. 1] oder pechbraun, der Halsschild und die Flügeldecken nicht selten braun oder gelbbraun, die Wurzel der Fühler, der Mund und die Beine gelb. Unausgefärbte Stücke sind oft ganz bräunlichgelb. Kopf und Halsschild ziemlich kräftig und sehr dicht punktiert [Abb. 2]. Der Halsschild quer, mehr als anderthalbmal so breit als lang, an den Seiten gerundet, nach hinten etwas stärker verengt als nach vorn, mit abgerundeten Hinterecken. Kopf schmäler als der Halsschild, die Ocellen schwer erkennbar. Flügeldecken länger als zusammen breit, oft nach hinten erweitert. Fühler schlank. Sämtliche Glieder mindestens so lang wie breit. Hintertarsen gestreckt und so lang wie die Hinterschienen. Ihr 1. Glied etwa von der Länge der 2 folgenden Glieder zusammen. 2-3 mm. B: Im Frühjahr vorzugsweise in den Blüten des Besenginsters (·Sarothamnus·). D: Europa. Im nordwestlichen Mitteleuropa ziemlich selten: Thüringen, Baden, Südostalpen sehr selten.
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Abb. 1
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Abb. 2
Erstellt am: 17.10.2011 · Letzte Aktualisierung: 18.07.2024 - 09:32:15
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