

-Halsschild punktiert, ungekörnt, größer als 8 mm. - 12. Gruppe (Egydelenus Rttr.) Rüsselspitze mit geglätteter Fläche, Halsschild punktiert. Rüssel breit, jedoch länger als breit, stark punktiert, mit Mittelkiel. Halsschild mit großen Punktgruben. Flügeldecken länglich-oval mit feinen Punktstreifen, Zwischenräume flach mit einer Reihe feiner, kurzer, geneigter, brauner Härchen, dazwischen mit sehr feiner, spärlicher und anliegender Behaarung. Körper schwarz. Tarsen braun. 8-10 mm. D: Endemische Art der Nordostalpen, westlich bis nach Tirol und Bayern. Diskontinuierlich verbreitet, vermutlich an Kalk gebunden, hochalpin.
Körper langgestreckt, schmal, mit fast parallelen Seiten, bis zum Flügeldeckenabsturz gleichmäßig flach. 7. Zwischenraum am Flügeldeckenende stark kielig vorgewölbt und eine scharfe, bis zur Spitze einmündende Außenkante bildend. - 5. Gruppe (Thalycrynchus Reitt.) Schwarz, Flügeldecken manchmal schwarzbraun, ± dicht und fleckig mit schwach metallischen Haarschüppchen bedeckt. ♂ unbekannt, Vermehrung vermutlich parthenogenetisch. 8-12 mm. In den Gebirgen des südlichen Mitteleuropa und Südosteuropa, selten; in den Alpen westlich bis Südtirol und Kärnten. Alte Fundangaben auch aus Franken und Sachsen, die im Zusammenhang mit dem tschechoslowakischen Verbreitungsgebiet stehen könnten. ? Baden. Auf Kalk, montan, bevorzugt an Fichten. Durch die gestreckte, parallelseitige Form der Flügeldecken, die doppelt so lang wie breit sind und deren wenigstens im letzten Drittel gekielten 7. Zwischenraum unverkennbar.


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Flügeldecken braun bis lehmgelb fleckig behaart, die Haare äußerst dicht gestellt und einen fast lückenlosen Überzug über die Flügeldecken bildend. Flügeldeckennaht am Absturz leicht buckelförmig emporgewölbt. - 6. Gruppe (Asphaerorrhynchus Reitter). Flügeldeckennaht am Absturz deutlich kielartig aufgewölbt und fast senkrecht abfallend. Halsschild und Flügeldecken stark, fast kugelig gewölbt und seitlich stark gerundet. Oberseite marmoriert, dicht mit lehmgelben- bis braunen Haarschuppen besetzt, die den Flügeldeckenuntergrund nicht erkennen lassen [Abb. 7]. Halsschildtuberkeln pupilliert. Die unbedeutende f. fulvus (F.) hat hellere Beine, die f. tristis (F.) ist einförmig grau behaart. 5-10 mm. In den östlichen Steppengebieten auch kleinere Exemplare von nur 3 mm. Mitteleuropa und angrenzende Gebiete: Von Nordfrankreich bis Rumänien und von der nördlichen Balkanhalbinsel und Italien bis ins südliche Nordeuropa verbreitet; in Mitteleuropa im Flachland und in den Tallagen der Gebirge weit verbreitet und nicht selten. Larven und Käfer sind Schädlinge an vielerlei Kulturpflanzen. Überwinterung als Larve, Imagines schon ab IV.
Flügeldecken gleichmäßig fein gekörnt, Streifen nur sehr schwach ausgebildet. Oberkiefer stark verbreitert und horizontal gerichtet. Oberseite nur spärlich grau behaart, glanzlos. Beine schwarz. Jede Flügeldeckenspitze breit verrundet und wulstig gerandet. (Auf der Balkanhalbinsel kommen auch schön metallisch beschuppte Aberrationen vor.) 12-18 mm. Albanien, Jugoslawien, ? Kärnten, Slowakei.
Flügeldecken langoval, Scheibe deutlich gewölbt, Oberseite schön goldgrün fleckig beschuppt. ♂: Hinterschienen am Innenrand lang bewimpert, der Haarsaum etwa so breit wie die Schienen. 8-10 mm. Südostalpen: Kroatien, Kram, Kärnten (Karnische Alpen, Karawanken).
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Flügeldecken in der Hinterhälfte mit einer deutlichen, vom 7. Zwischenraum gebildeten Kante, die Scheibe dazwischen (besonders beim ♂ [Abb. 9]) flach. Flügeldeckenspitze 2-zipfelig [Abb. 8]. Vorderrand des Rüssels nicht ausgerandet. Flügeldecken, besonders die untergebogenen Seiten, ± dicht grau oder grünlich behaart. Halsschild mit großen flachen Tuberkeln und oft mit feiner Zwischenpunktur, zuweilen ist die Tuberkulierung verloschen und der glänzende Halsschild nur punktiert. 10-18 mm. In Nordjugoslawien und im ganzen Alpengebiet montan bis subalpin an Nadelholz (besonders Larix). Bevorzugt Kalkboden.

-Flügeldecken zur Spitze ohne eine Seitenkante, nur der 3. Flügeldeckenzwischenraum an der Spitze kurz gewulstet. Vorderrand des Rüssels ganz gerade. Behaarung dünner als bei sensitivus. Mit dunklen Beinen: f. Iatipennis Boh.. ♂: Flügeldeckenspitze plötzlich abgeknickt. 10-15 mm. Nördliches Jugoslawien, möglicherweise auch in der südlichen Steiermark zu finden.
Osteuropäische Art von 6-8 mm. Flügeldecken zumindest an den Seiten in den kaum vertieften Streifen mit feinen eingestochenen Punkten. Die Erhabenheiten in den Flügeldeckenzwischenräumen auf der Scheibe abgeflacht und quer zusammengeflossen. Mittlere Fühlergeißel-Glieder kurz, beim ♂ nicht, beim ♀ wenig länger als breit. Flügeldecken langoval mit elliptischen, schwach metallischen Schuppen fleckig besetzt. Beine rot, Knie und Tarsen dunkel. Aus dem Karpatenbecken bis in die Slowakei einstrahlend.
Fühler sehr gestreckt, die Geißel-Glieder zur Spitze nur schwach verdickt, das 3. Geißel-Glied etwa 4 x, die folgenden Glieder mindestens 2,5 x so lang wie breit. Halsschildseiten vor der Basis ausgeschweift. Flügeldecken nach hinten etwas abgeflacht und besonders beim ♀ bauchig erweitert, in der Regel fein gestreift. Oberseite staubartig fein grau behaart, die Behaarung läßt aber die kleinen, glänzenden Körnchen der Oberseite frei. 12-18 mm. Nördliches Jugoslawien, Karawanken, Karnische Alpen. Montan bis subalpin.
Halsschild und Flügeldecken zwischen der kurzen, feinen Behaarung mit elliptischen metallischen Schüppchen fleckig besetzt. Flügeldeckenspitzen in beiden Geschlechtern einzeln, beim ♂ etwas länger, ausgezogen. Flügeldecken zur Spitze flach abfallend. 12-15 mm. Von Italien und Jugoslawien nördlich bis Südtirol verbreitet.
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-Halsschild und Flügeldecken einförmig grau, manchmal auch leicht metallisch behaart [Abb. 11]. Flügeldecken kurz 2-zipfelig ausgezogen oder abgestutzt, Flügeldeckenrücken normal verrundet zur Spitze abfallend. Oberseite dicht grau behaart (f. typ) oder Behaarung fleckig und etwas metallisch (f. bisulcatoides Reitter); Schenkel rot (f. istriensis Germ.). Aedoeagus: [Abb. 12]. 10-15 mm. In den Karpaten und den Ostalpen; Jugoslawien, Südtirol, Slowakei, östliche Bundesländer Österreichs. In den Tallagen auf Gesträuch, in höheren Regionen unter Steinen.

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[Abb. 13] Flügeldecken nur fein gestreift, die Streifen manchmal fast erloschen, die Zwischenräume nur mit feinen Querrunzeln. Oberseite etwas glänzend, die Flügeldecken auf der Scheibe mit verstreuten, etwas metallisch glänzenden Fleckchen, die zu den Seiten etwas dichter gestellt sind. Behaarung häufig abgerieben. Aedoeagus: [Abb. 14]. 12-18 mm. In höheren Lagen; Südtirol und Trentino. Gelegentlich ist der Halsschild von morio (F.) bis zum Vorderrand gekörnt, die Art ist jedoch stark glänzend und völlig kahl.

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-Flügeldecken stärker und deutlich punktiert gestreift, mit Querrunzeln auf den Zwischenräumen [Abb. 15]. Oberseite glänzend, die Flügeldeckenscheibe fast kahl, der Saum der Flügeldecken wie die Unterseite dicht, etwas filzig, hell behaart. 12-18 mm. Oberitalien, nördlich bis Südtirol; in Tallagen auf Sträuchern.
2. Glied der Fühlergeißel 1/3 länger als Glied 1. Flügeldecken kurzoval. In der Gestalt dem armadillo sehr ähnlich und vor allem durch die kürzeren Fühlerglieder verschieden. 5-8 mm. Vom Mte. Baldo beschrieben. Genaue Verbreitung noch unbekannt, da oft mit Rassen des armadillo verwechselt.
-2. Glied der Fühlergeißel nahezu doppelt so lang wie Glied 1. Flügeldecken oval, gleichförmig fein und nur gegen den Vorderrand etwas dichter grau behaart. 7-10 mm. Oberitalien, Lombardei. (=bertarinii Stierl.)
Flügeldecken kurzoval, die größte Breite hinter den Schultern. Seiten im mittleren Drittel schwach und erst im letzten Drittel stärker zur Spitze verengt. Die Körnchenreihe in den Flügeldeckenstreifen öfter unterbrochen. Die freien Stellen bei frischen Stücken mit hellen Härchen gefüllt. Sonst bräunlich und nur gegen den Vorderrand etwas dichter behaart. 10-12 mm. Bisher nur von Istrien (Opatja) bekannt. An Lorbeer.
-Flügeldeckenseiten gleichmäßig verrundet, die größte Breite etwa in der Mitte. Die Körnchenreihe in den Flügeldeckenstreifen nicht unterbrochen. Flügeldecken gleichförmig und nur gegen den Vorderrand etwas dichter, heller grau behaart. Aedoeagus [Abb. 16]. 8-15 mm. Mittel-bis Oberitalien, nördlich bis Südtirol. Auf Sträuchern oft sehr häufig. (=salicicola Heyd.)
Fühler gestreckter, auch die mittleren Geißel-Glieder reichlich doppelt so lang wie breit. Letztes Analsternjt beim ♂ in der Mitte mit starken, an den Seiten mit feineren Längskielchen. Sonst dem folgenden armadillo täuschend ähnlich. 10-12 mm. WalIis, Piemont. Subalpin und alpin.
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-Fühler kürzer. Die mittleren Geißelglieder nicht ganz doppelt so lang wie breit. Längskielchen am letzten Analsternit der ♂ gleichbreit. Die oft stärker gelbliche Behaarung in den Gruben der Flügeldeckenstreifen verdichtet. Beine ± rötlich aufgehellt: f. obsitus Gyllh.. Aedoeagus [Abb. 17]. 7-12 mm. Vom nördlichen Balkan über die gesamten Alpen und deren Vorland, die Vogesen, die Mittelgebirge des westlichen Mitteleuropa und bis zum südlichen Rheinland verbreitet. Auf verschiedenem Gebüsch, besonders Erle, oft sehr häufig. Vorzugsweise auf Kalkboden.
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Starre Spitzenbewimperung der Schienen schwarz, Flügeldecken beim ♂ kurzoval, beim ♀ herzförmig. Das 1. Glied der Fühlergeißel fast so lang wie das 2.; schwarz, Halsschildseiten mäßig gerundet, zwischen der Körnung, besonders zum Vorderrand hin, oft deutlich punktiert. Flügeldecken mit ziemlich dichten, metallisch gefärbten Haarflecken [Abb. 18]. Beine schwarz. Aedoeagus [Abb. 19]. 7-9 mm. D: Von Südosteuropa über Ungarn bis in das östliche Mitteleuropa verbreitet; Slowakei, östliches Osterreich, Schlesien. 


Das 2. Glied der Fühlergeißel viel länger als das 1.; schwarz, Flügeldecken mit spärlichen kleinen metallischen Schüppchenflecken. Halsschild seitlich stark gerundet, zwischen der runzeligen Körnung oft mit eingesprengten Punkten. Flügeldecken oval. Beine rötlich. 8-10 mm. D: Westeuropäisch verbreitet: Südfrankreich, Pyrenäen, Großbritannien. Bei uns wohl kaum zu erwarten.
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-Das 2. Glied der Fühlergeißel nur wenig länger als das 1.; braunschwarz, Fühler und Beine kaum heller. Halsschild seitlich wenig gerundet, kaum breiter als lang, mit großen glänzenden Tuberkeln. Flügeldecken breit eiförmig, das mittlere Drittel der Seiten. fast gerade und parallel; Zwischenräume der Punktstreifen breit, unregelmäßig und flach tuberkuliert. Die Flügeldecken dicht mit fleckig angeordneten, metallisch-goldgelben Schuppenhaaren besetzt. 8-12 mm. Im östlichen und mittleren Mediterrangebiet verbreitet. In Mitteleuropa nach Hamburg importiert.
Flügeldeckennaht an der Spitze eingedrückt, daneben bogenförmig gewulstet. Flügeldecken mit vertieften Punktstreifen, die Zwischenräume flach. 5-7 mm. Bildet in Jugoslawien verschiedene Rassen; auch aus Ungarn gemeldet und daher möglicherweise auch in der Slowakei oder Österreich aufzufinden.
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Augen klein, stärker gewölbt, die Stirn breiter als der Rüsselrücken zwischen den Fühlern; Pterygien breit, ihr Vorderrand nicht ausgeschnitten, sondern gerade zum Seitenrand des Rüssels verlaufend. 5-7 mm. Boreomontan: Nordeuropa, Pyrenäen, Sudeten, Tatra, Karpaten. (monticola Germ.).
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-Augen größer, schwächer gewölbt. Stirn so breit wie der Rüsselrücken zwischen den Fühlern; Flügeldecken breit gerundet. Pterygien schmal, am Vorderrand ausgeschnitten (offen). 5-7 mm. Mitteleuropäisch, von sehr disjunktem Vorkommen. Hauptsächlich in ebenen Gebieten östliche der Elbe sowie in den östlichen Bundesländern Österreichs und in der Tschechoslowakei. In Sandgebieten am Boden lebend; wird auch als polyphag von verschiedenen Stäuchern angegeben.
-Halsschild zwar an den Seiten etwas dichter punktiert als auf der Scheibe, jedoch die Zwischenräume auch dort größer als die Punkte. 4-5 mm. Boreoalpine Art; einerseits in Nord- und Ostrußland, andererseits im nördlichen Jugoslawien, den Karawanken und in der Slowakei. Montan bis hochalpin unter Steinen.
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Flügeldecken auffallend großgrubig punktiert, die Zwischenräume durch ± grobe Querrunzeln netzartig miteinander verbunden, schmaler als die Punktgruben; diese bei frischen Stücken mit hellen Härchen gefüllt [Abb. 21]. Schwarz, Beine ± rot. ♂ [Abb. 22] deutlich schlanker als die ♀. Aedoeagus [Abb. 23]. 10-12 mm. B: Montan bis subalpin an Fichten sowie in der Krautschicht, oft sehr häufig. D: Süd- und Mitteleuropa nördlich bis zur Mark Brandenburg und Westfalen.


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Letzte Glieder der Fühlergeißel kurz und rundlich. Halsschildscheibe sehr fein und weitläufig punktiert, höchstens am Hinterrand, selten umfangreicher schwach gekörnt. Einschließlich der Beine schwarz. Oberseite glänzend, kahl (mikroskopisch feine Härchen an der Flügeldeckenspitze). Stücke mit extrem starken Flügeldecken-Punktstreifen: f. ebeninus Gyll.. ♂: Analsternit punktiert. 10-15 mm. B: Boreomontane Art. D: In den Gebirgen von Europa von den Karpaten bis zu den Pyrenäen; in Mitteleuropa in fast allen Mittelgebirgen von den Tallagen bis subalpin. Einzelfunde auch im Flachland.
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1. Flügeldeckenstreifen an der Spitze nicht vertieft und der Nahtzwischenraum dort ganz flach. Flügeldecken langoval, schlanker als bei niger (beim Vergleich desselben Geschlechts). Oberseite ± dicht, fleckig grau oder schwach metallisch behaart. Halsschild sehr dicht punktiert. Flügeldeckenstreifen sehr fein. Letzte Geißelglieder manchmal nicht länger als breit. Beine fast schwarz mit düsterrotem Anflug. 9-11,5 mm. Südwestalpen, nordöstlich bis Südtirol.
-Fühlergruben höchstens bis zur Mitte des Rüssels reichend, die basale Rüsselhälfte querüber gewölbt. Flügeldecken mit deutlichen Punktstreifen. ♂: Analsternit gleichmäßig fein längsgerieft, die Längskiele in der Mitte nicht verkürzt, die Grube im apikalen Viertel flach. 11-14 mm. Von Rumänien über Ungarn bis in die Slowakei verbreitet; das Vorkommen im Westen erscheint zweifelhaft. Meldungen aus Italien, der Schweiz und Frankreich allenfalls auf verschleppte Tiere, vermutlich aber auf lugdunensis oder griseopunctatus zu beziehen, der im Gegensatz zu hungaricus einen dicht gekörnten, nur gegen den Vorderrand punktierten Halsschild besitzt.





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Mittlere Glieder der Fühlergeißel wenig gestreckt, weniger als 1,5 x so lang wie breit. ♂ schmäler und mit kräftigeren Punktstreifen [Abb. 31], Analsternit fein längsgerieft, hinten nicht grübchenartig vertieft und sein Hinterrand ohne aufstehenden gelben Haarsaum. ♀ bauchig und meistens mit feineren Punktstreifen. Beine braunrot, selten schwarz (f. bavaricus Rtt.). Aedoeagus [Abb. 32], Innensack mit Skleriten. 10-13 mm. Von Siebenbürgen über die Gebirge von Mitteleuropa bis Mittelfrankreich verbreitet; in Mitteleuropa montan bis subalpin, in den Alpen und den meisten Mittelgebirgen, besonders im Osten, an Fichten oft häufig, im Nordwesten auch im Flachland, dort möglicherweise mit Forstpflanzen eingeschleppt. (=fuscipes (Ol., 1807))

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-Mittlere Fühlerglieder fast 2 x so lang wie breit. Flügeldecken nur sehr fein gestreift, Halsschildscheibe sehr deutlich punktiert [Abb. 33] oder granuliert [Abb. 34]. ♂: Analsternit grübchenartig vertieft und hinten mit gelbem Haarsaum, grob gestrichelt. Aedoeagus [Abb. 25], Innensack ohne Sklerite. 11-13 mm. Ostfrankreich, Großbritannien, westliches Mitteleuropa; weit verbreitet aber meist selten, nicht in der Ebene. Mit nach Osten abnehmender Häufigkeit bis aus Franken und dem Harz, in den Alpen östlich bis Vorarlberg gemeldet. (=lugdunensis Boh., 1843)


Flügeldeckenzwischenräume breit mit abgeflachten Tuberkeln besetzt. Punktgruben in den Streifen groß und deutlich. Flügeldecken in der Beschuppung mit eingestreuten metallischen, fast runden Schuppen. 8-12 mm. Von Rumänien bis nach Ungarn verbreitet.
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Rüssel mit deutlichem Mittelkiel, dieser höher als die abgerundeten Seiten. Beschuppung zwischen den feinen Härchen grau bis goldglänzend [Abb. 35]. 9-12 mm. Nördliches Jugoslawien, Südostalpen (Kärnten).
Halsschild so lang wie breit. Flügeldecken zwischen der Grundbeschuppung mit eingestreuten länglichen metallischen Schüppchen. 8-10 mm. Von Jugoslawien und Rumänien bis Ungarn verbreitet. Südslowakei.
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Rüssel und Stirn punktiert, Rüssel gekielt. Oberseite ± fleckig behaart, Behaarung häufig spärlich oder abgerieben, teilweise auch dicht und leicht metallglänzend [Abb. 36]. Beine schwarz oder rötlich. In Körperform, Oberflächenskulptur und Behaarung sehr variable Art, von der eine Anzahl von Formen benannt wurde. Aedoeagus [Abb. 37]. 5-8 mm. D: Boreoalpin verbreitet, Grönland, Island, Nordengland, Fennoskandien, Nordrußland, Nordostpreußen und Harz, Thüringer und Bayerischer Wald, Erzgebirge, Karpatenbogen, Alpen, Schwarzwald und Vogesen. Sub- und hochalpin, im Südareal zweigeschlechtlich, im Norden (nach Holdhaus 1954) parthenogenetisch. (=dubius (Ström.))

-Rüssel und Stirn dicht gestrichelt, Strichelung der Stirn konzentrisch auf einen Punkt gerichtet. Hinterschienen beim ♂ an der Spitze innen tief ausgerandet und von einem Haken begrenzt. Sonst dem vorigen sehr ähnlich. 5-8 mm. Südalpen bis Slowenien. (=gobanzi Gredl.)
Flügeldecken tomentartig behaart oder mit Schuppenflecken, die gekörnten Zwischenräume mit Reihen abstehender, gerader Borsten. Rüssel gefurcht, Augen stark aus der seitlichen Kopfwölbung hervortretend. Halsschild meist quer, oft mit Mittelfurche, dicht und kräftig gekörnt, Körner pupilliert. Körper gedrungen walzenförmig. 3-7. Fühlergeißel-Glied quer. Die systematische Stellung der Art ist ungeklärt; es finden sich häufig Exemplare mit fein gezähnten Vorderschenkel und solche mit einer Erweiterung am Ende der Vorderschienen nach außen, wie sie für Arammichnus charakteristisch ist. 4-5,5 mm. Südöstliches Mitteleuropa bis Burgenland. Bewohner von Steppen und Trockenrasen.
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Rüssel kurz, etwa so lang wie breit, mit kräftiger Längsfurche. Halsschild fast kugelig. Flügeldecken kurz walzenförmig. Halsschild und Flügeldecken grob und glänzend gekörnt. Behaarung anliegend und gebogen aufstehend, ohne Metallglanz, den Untergrund weitgehend freilassend. Körper, Beine und Fühler braun bis braunschwarz. 5,5-7 mm. Südeuropa, bis in die wärmeren Gebiete Mitteleuropas verbreitet, Polyphag, von Efeu, Erdbeeren und Trauben gemeldet.
-Rüssel deutlich länger als breit, mit flachem Mittelkiel, ohne kräftige Längsfurche. Halsschild am Vorderrand schmaler als am Hinterrand, seitlich nur mäßig stark gerundet. Flügeldecken groß und lang-oval. Körnelung der Oberseite unauffällig. Behaarung sehr dicht, etwas rauh, meist fleckig und oft auch metallisch glänzend, den Untergrund gewöhnlich verschleiernd. Körper, Beine und Fühler schwarz. 8-10 mm. Schweiz, Westalpen in alpinen Lagen.
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Rüssel etwa so lang wie breit, mit zahlreichen, unregelmäßigen Längsrinnen und feinem Mittelkiel. Augen aus der seitlichen Kopfwölbung hervorstehend. Halsschild meist quer, flach und seitlich wenig gerundet. Flügeldecken kurz, breit und oberseits stark abgeflacht. Flügeldeckenabsturz senkrecht. Behaarung dünn und spärlich, auf den Flügeldecken mit einigen eingelagerten queren Schuppenflecken. Fühler kurz. Dunkelbraun bis schwarz, Fühler und Schienen bräunlich. 5-7 mm. Ostalpen, westlich bis Bayern, Nord- und Südtirol. An Kalkstein gebunden. In alpinen Lagen unter Steinen.
Halsschild deutlich quer. Flügeldecken breit eiförmig, 2. Geißel-Glied nur wenig länger als das 1.. 6-7 mm. Alpen Norditaliens in alpinen Lagen.
-Halsschild fast so lang wie breit. Flügeldecken lang-oval. 2. Geißel-Glied deutlich länger als das 1.. 6-7 mm. Alpen Norditaliens und der Südschweiz.
Rüssel kurz, in der Mitte deutlich eingeschnürt; Augen etwas aus der seitlichen Kopfwölbung herausstehend; Stirn zwischen den Augen ein wenig breiter als der Rüsselrücken zwischen den Fühlern. Flügeldecken lang-oval, beim ♀ breiter und oberseits verflacht. Schuppenflecken in der Regel hell grünlich. Braunschwarz bis schwarz, Beine und Fühler rötlich. 7-9 mm. Südost- und Südalpen: Kärnten, Osttirol, Südtirol, Oberitalien. Subalpin bis alpin. An Nadelholz (Latschen).
-Dem vorigen sehr ähnlich, in folgenden Punkten unterschieden: Rüssel in der Mitte wenig eingeschnürt, dadurch plumper; Augen aus der seitlichen Kopfwölbung nicht herausstehend; Stirn zwischen den Augen etwa so breit wie der Rüsselrücken zwischen den Fühlern. Schuppenflecken gewöhnlich hellbraun. Beine und Fühler bräunlich. 6-8 mm. Ungarn (Banat), Siebenbürgen.
Flügeldecken dicht mit Borstenschuppen besetzt, Zwischenräume mit kurzen, schräg abstehenden Borsten. 6 mm. Lessinische Alpen.
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Fühlerschaft dick, zur Basis deutlich verjüngt [Abb. 38]. Rüssel mit Längsfurche und ± feinem Mittelkiel. Punktgruben der Flügeldecken grob und engstehend. 4,5-6 mm. Lessinische Alpen, Mte. Baldo.
Halsschild länger als breit, seine größte Breite vor der Mitte. Flügeldecken kurz-oval. Rüssel gekielt. 4-5 mm. Lombardische Alpen.
-Halsschild so lang wie breit, mit gleichmäßig gerundeten Seiten, seine größte Breite in der Mitte. Flügeldecken lang-oval. Rüssel mit Längsstricheln. 4-5 mm. Bergamasker Alpen.
Fühler auffällig kräftig, Fühlerschaft viel dicker als die Geißelglieder, zur Basis nicht verjüngt. 4. Glied der Fühlergeißel breiter als die Nachbarglieder. Rüssel fein längsgestrichelt. 5-6,5 mm. Südöstliche Dolomiten.
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Größer: 5,5-8 mm. Flügeldecken mit breiten, flachen Zwischenräumen, Punktstreifen schmal [Abb. 42]. Oberseite schwach glänzend. Flügeldecken fein gelbfleckig behaart. Rüssel eben. 2. Tarsenglied nur schwach quer. Aedoeagus: [Abb. 43]. Judikarische Alpen, südliches Adamellogebiet, Brescianer Alpen.

Flügeldecken mit unregelmäßigen Schuppenflecken, Punkte in den Streifen grob und tief. Abdomen körnig punktiert. Bergamasker Alpen.
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-Flügeldecken ohne Schuppenflecken [Abb. 44], Punkte in den Streifen kleiner und flacher. Abdomen einfach punktiert. Rüssel flach gefurcht. Aedoeagus: [Abb. 45]. Bei ssp. inermis Franz fehlen die großen Zähne am Vorderende des distalen Haftapparates der Genitalien. Brescianer Alpen.

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Rüssel längs der Mitte tief und breit gefurcht, höchstens an der Spitze mit feinen Längsstricheln. Flügeldecken breit, kurz-eiförmig, matt, fast kahl, alle Zwischenräume mit geneigter Borstenreihe, Punktstreifen grob, aber flach, Zwischenräume nicht oder nur schwach gekörnt. Bei f. alpestris Stierl. sind die Zwischenräume deutlich reihig gekörnt. 4,5-5,5 mm. Endemische Art der Ostalpen und Zentralalpen; sporadisch, aber weit verbreitet, nördlich bis nach Bayern, westlich bis in die Schweiz.
-Rüssel flach gefurcht, auf der ganzen Länge bis zur Stirn mit Längsstricheln. 4,5 mm. Lessinische Alpen.
Kleiner: 3,5-4,5 mm. Zwischenräume ohne Körner. Augen klein, stark vorstehend. Rüssel bis zur Stirn längsgestrichelt. Oberseite matt. Beine und Fühler oft rotbraun. Trentino, Mte. Baldo.
-Größer: 5-7 mm. Zwischenräume der Flügeldecken mit Körnchenreihe, auch die Punkte in den Streifen durch Körnchen getrennt. Augen wenig vorstehend. Rüssel dicht punktiert ohne Längsstricheln. Etwas glänzend. Beine und Fühler schwarz. Südöstliche Dolomiten.
ravasinii Lona obirensis Franz serniensis FranzZwischenräume der Flügeldecken oben abgeflacht, breit, mit meist unregelmäßigen Doppelreihen feiner Börstchen. Punktstreifen nur mäßig stark. 4-6,5 mm. Südostalpen. Die Art bildet verschiedene Rassen: Glied 1 und 2 der Fühlergeißel kaum doppelt so lang wie breit. Julische Alpen, Triglav Glied 1 und 2 der Fühlergeißel mehr als doppelt so lang wie breit. Venetianische Alpen. Oberseite stärker skulpturiert als die Stammform. Östliche Karawanken, Obir. Querbalken des Aedoeagus weniger breit als bei der Stammform. Karnische Alpen. ssp. ssp. ssp. ssp.
Fühlerschaft kräftig, zur Basis kaum verjüngt. Die Geißel-Glieder vom 3. Glied an quer, die letzten Glieder doppelt so breit wie lang. Augen nur schwach vorspringend. Rüssel leicht vertieft, bis zur Stirn fein längsgestrichelt. Flügeldecken kurz eiförmig, Skulptur und Integument wie bei foraminosus Boh.. Große Exemplare wurden var. petzi Franz benannt. 4,5-6 mm. Endemische Art der nördlichen Kalkalpen, westlich bis Bayern verbreitet, diskontinuierlich und selten, Felsheidebewohner.
Rüssel hinter den Fühlergruben stark eingeschnürt. Beine und oft auch Fühler rotbraun. 3,5-5 mm. Endemische Art der nördlichen Kalkalpen, westlich bis zum Allgäu verbreitet, besonders nach Westen sporadisch und selten, Felsheidebewohner.
-Rüssel hinter den Fühlergruben nur schwach verengt. Fühler und Beine schwarzbraun. 4,5-5 mm. Bergamasker Alpen.
Rüssel fast glatt. Augen ganz flach, nicht aus der seitlichen Kopfwölbung vortretend. Halsschild stark gewölbt, rundlich, mit kräftiger Mittelfurche. Flügeldecken herzförmig, mit starken, fast groben Punktreihen. Schwarz, Fühler und Beine etwas heller, Oberseite mit spärlichen Schuppenflecken. 5-6 mm. Von Jugoslawien (Illyrien) bis zur südlichen Steiermark vordringend. In Kärnten noch nicht sicher nachgewiesen.
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Flügeldecken kurz-oval, Augen deutlich aus der seitlichen Kopfwölbung hervortretend. Fühler dünner. Rüssel ohne Mittelkiel, die Seiten der Mittelfurche gewulstet und abgerundet. Ungerade Flügeldeckenzwischenräume stark erhöht, gerade Zwischenräume von starken Punktreihen eingefaßt. Dunkelbraun bis fast schwarz, ziemlich matt, Oberseite locker mit kleinen, gelblichen Schuppen bedeckt. 4-5 mm. Südliches Nordeuropa, Großbritannien, Frankreich, Mitteleuropa; im Flachland verbreitet und ziemlich häufig, Vorkommen jedoch regional sehr unterschiedlich, im Gebirge seltener. In Bodenstreu und Rasen, oft auf Kulturland (Gärten).
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-Flügeldecken lang-oval, Augen nur geringfügig die seitliche Kopfwölbung überragend. Fühler dick, Mittelfurche des Rüssels sehr breit, fast von der Breite des Rüsselrückens, mit schwachem Mittelkiel und schmalen, kantigen Rändern. Ungerade Flügeldeckenzwischenräume schwach erhöht, Punktstreifen weniger stark. Schwarz, Flügeldecken etwas glänzender als Kopf und Halsschild, Oberseite fleckig beschuppt. 6-8 mm. Art der Ostalpen, westlich bis in die Allgäuer Alpen verbreitet. Hochalpin.
Flügeldecken lang-oval mit starken Punktstreifen. Schenkel mit einem Schuppenring vor der Spitze. Oberseite schwach fleckig beschuppt, die Schuppen klein und rundlich. 6 mm. Tridentiner Alpen.
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Flügeldeckennaht und abwechselnde Zwischenräume deutlich erhöht und mit einer Börstchenreihe versehen. Die nicht erhöhten Zwischenräume ohne oder höchstens vor der Spitze mit einigen Borsten. Oberseite dicht, gelb und braun marmoriert beschuppt [Abb. 47]. Rüssel mit feiner Mittelfurche, Stirn zwischen den Augen so breit wie der Rüsselrücken zwischen der Fühlereinlenkung oder schmaler. Im Habitus sehr variabel, es existieren alle Übergänge zwischen den folgenden Extremformen: Flügeldecken breit gerundet, mit schlank vorgezogener Spitze, herzförmig, die größte Breite vor der Mitte; Stirn zwischen den Augen gleich breit wie der Rüsselrücken an der Fühlereinlenkung, 2.Glied der Fühlergeißel nur wenig länger als das 1. (Nominatform), oder: Flügeldecken langoval, schlank, Stirn zwischen den Augen deutlich schmaler als der Rüsselrücken an der Fühlereinlenkung, 2. Glied der Fühlergeißel viel länger als das 1. (var. oblongus Smrecz.). Spermatheka [Abb. 48]. 4-6 mm. D: Die Art ist in Nord- und Mitteleuropa weit verbreitet, besonders in den Gebirgsgegenden nicht selten, vermehrt sich parthenogenetisch. Lediglich in der eiszeitlich nicht oder schwach vergletscherten südlichen Randzone der Ostalpen finden sich 2 zweigeschlechtliche Formen, bei denen ♂ und ♀ etwa gleich häufig sind: Eine sehr schlanke Form (entspr. var. oblongus Smrecz.) der Steiner Alpen (Nordslowenien) weicht im Habitus stark von der gedrungenen Form der Steiermark (var. ambigener Pen.) ab. Beide fügen sich jedoch zwanglos in die Variationsbreite der parthenogenetischen Formen ein (Braun 1992). (=scaber (L., 1758))

azaleae Pen.🗺
gredleri Dan.🗺
spaethi Rtt.🗺
Halsschild und Flügeldecken mit nahezu kreisrunden (!), hellen und dunklen Schuppen dicht besetzt. Stirn zwischen den Augen in der Regel deutlich schmaler als der Rüsselrücken zwischen der Fühlereinlenkung. Alle Zwischenräume der Flügeldecken mit einer Reihe meist verbreiterter Borsten, diese mäßig lang, auf der Scheibe häufig flach geneigt und heruntergebogen. Abwechselnde Zwischenräume mitunter schwach und undeutlich erhöht. 2-4,5 mm. In weiten Teilen der Alpen, nach Westen bis ins mittlere Frankreich verbreitet. Subalpin bis alpin. Auf Gesträuch (Fraxinus, Salix), in Fallaub, Moos usw. und unter Steinen. Die Art bildet mehrere Rassen, die bisher in der Regel als selbständige Arten aufgefaßt wurden: Flügeldecken schlank, oval, ihre größte Breite im 1. Drittel, im hinteren Drittel lang ausgezogen und erst vor der Spitze stumpf verrundet. Halsschild etwa 10-15 % breiter als lang. Borsten der Flügeldecken verbreitert. Körper braun, Fühler und Beine etwas heller. 3-4,5 mm. Westliche Rasse, von Südtirol (Ortlergebiet) über die Schweiz und die Westalpen bis ins französische Zentralmassiv verbreitet, nördlich über Nordtirol und Vorarlberg bis ins Allgäu vorstoßend. Es scheinen nur ♀ vorzukommen Flügeldecken kurz-oval, ihre größte Breite in der Mitte, Spitze stumpf 3eckig verrundet. Halsschild kaum breiter als lang. Borsten der Flügeldecken stark verbreitert. Färbung wie bei der Stammform. 3-4,5 mm. Östliche Rasse, von Süd- über Osttirol und Kärnten bis in die Steiermark verbreitet, auch aus Nordtirol gemeldet. In Kärnten (Koralpe) wurden in Anzahl auch ♂ gefunden, sonst scheinen nur ♀ aufzutreten Sehr ähnlich ssp. azaleae Pen., im Mittel kleiner. Augen wie bei azaleae. Stirn zwischen den Augen deutlich breiter als der Rüsselrücken zwischen den Fühlern. Flügeldecken kurz-oval, kaum länger als breit. 2-3 mm. Hochalpine Rasse aus dem Bereich des Alpenhauptkamms im Gebiet von Nord- und Südtirol. Möglicherweise nur Form des vorigen. Augen mehr seitenständig, aber kaum aus der seitlichen Kopfwölbung hervortretend, Stirn zwischen den Augen lediglich so breit wie der Rüsseirücken zwischen der Fühlereinlenkung. Halsschild etwa so lang wie breit, höchstens geringfügig breiter. Flügeldecken oval, weniger breit als bei ssp. azaleae Pen., Spitze stumpf verrundet. Borsten in der Regel nur schwach, manchmal kaum erweitert. Körper dunkelbraun bis schwarz, Fühler und Beine braun. 3-4,5 mm. Südliche Rasse aus dem Trentino. ssp. ssp. ssp.
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-Flügeldecken nur spärlich und locker beschuppt [Abb. 49]. Schuppen länglich(!), häufig nach hinten abgestutzt oder 2-zipfelig ausgerandet. Stirn zwischen den Augen gleich breit wie der Rüsselrücken zwischen der Fühlereinlenkung, Augen schwach vorstehend. Borsten sehr lang und verbreitert, auch auf der Scheibe deutlich abstehend. Halsschild relativ klein. Körper braun bis schwarz, Fühler und Beine braun. 3-4 mm. Mitteleuropa, südliches Nordeuropa, östlich bis Böhmen, südlich bis Piemont, westlich von der Schweiz bis in die Pyrenäen verbreitet. Bevorzugt Gebirgsgegenden, insbesondere die niederen bis mittleren Lagen der Alpen, dort stellenweise häufig. In Deutschland auch aus den westlichen und zentralen Mittelgebirgen gemeldet, selten.
-Flügeldecken mit dicken, schuppenartigen, zur Spitze verdickten, abstehenden, reihig gestellten, hellen Börstchen besetzt. #6k3 Flügeldecken länglich oval, ziemlich gleichmäßig mit feinen spatelförmigen braunen und gelben Schuppen fleckig besetzt, in oder fast etwas hinter der Mitte am breitesten, beträchtlich länger als Rüssel, Kopf und Halsschild zusammen. 4-4,5 mm. Transsylvanische Alpen.
-Flügeldecken kurz und breit oval, fast rundlich, so lang als Rüssel, Kopf und Halsschild zusammen, oben sehr spärlich, fleckig beschuppt, die Schüppchen meist nur an den Seiten und an der Spitze der Flügeldecken deutlich, auf der Scheibe kurz, haarförmig. #6k4 Fühlerschaft zur Wurzel wenig verjüngt, dadurch etwas gedrungener wirkend. Körnelung des Halsschild ziemlich grob, zur Basis häufig leicht verworren, aber kaum verrunzelt. Flügeldecken kurz, nach hinten etwas bauchig erweitert, spärlich mit kleinen, halb aufstehenden Haarschuppen besetzt, Schuppenflecken wenig deutlich, Börstchen auf den Zwischenräumen kurz, dünn, fast nicht verbreitert, unscheinbar. Körper braunschwarz bis schwarz, Fühler und Beine rotbraun, Schenkel gewöhnlich angedunkelt. 3-4 mm. Ostalpen bis Nord- und Südtirol, Trentino. Vorwiegend alpin, aus Laub und Moos zu sieben.
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hypsibatus Ganglbauer, 1896
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-Dem vorigen äußerst ähnlich und nur schwierig von ihm zu unterscheiden. Halsschild etwas feiner granuliert, die Körnchen gebildet aus den Zwischenräumen einer runzeligen gedrängten Punktur, daher nicht ganz rund. Fühlerschaft manchmal etwas länger und schlanker; Flügeldecken zuweilen auch lang-oval, Haarschuppen etwas dichter und heller, deutlicher unregelmäßige Flecken bildend [Abb. 50]; Börstchen meist etwas weniger ausgerichtet; Beine einfarbig rotbraun. 3-4 mm. Karpatenbogen, bis in die Slowakei und den Böhmerwald verbreitet. In Moosrasen. #6k5 Augen vom Vorderrand des Halsschildes entfernt stehend, Schläfen länger, nach hinten divergierend, Halsschild grob runzelig punktiert, die Zwischenräume gekörnt, Flügeldecken mit sehr groben Punktstreifen [Abb. 51], die Zwischenräume schmäler als diese, hinten mit dörnchenartigen Körnchen reihig besetzt, Flügeldecken am Grunde mit kaum erkennbaren Schuppenhärchen, Fühler und Beine braunrot. 3,5-4 mm. Nordsiebenbürgen, Rodnagebirge.

-Augen dem Vorderrand des Halsschildes stark genähert, die Schläfen daher sehr kurz, Halsschild fein und dicht runzelig gekörnelt, eine Punktur dazwischen nicht deutlich erkennbar, Flügeldecken mit feinen Punktstreifen, die Zwischenräume flach und einfach, breiter als die Streifen, hinten ohne Körner, Oberseite überall gleichmäßig mit rundlichen lehmgelben Schuppen dicht besetzt. Körper einfarbig braun. 3,7 mm. Herzegowina: hochalpin auf der Bjelasnica; Dalmatien und im westlichen Kaukasus, Rhilo-Dagh.
Augen kräftig gewölbt, deutlich aus der Seitenkontur des Kopfes vorspringend, die Stirn dazwischen deutlich gewölbt. Augen in Seitenansicht in oder fast in der Mitte zwischen dem Ober- und Unterrand des Kopfes befindlich. Halsschild kräftig perlartig gekörnt, Flügeldeckenstreifen grob, quer verrunzelt punktiert. Körper robust, Halsschild und Flügeldecken seitlich breit gerundet. Analsternit sehr grob punktiert, die Punkte nur durch schmale runzelartige Zwischenräume getrennt. 4-6 mm. Am Alpensüdand weit verbreitet und bis Mittelitalien, Bosnien und Rumänien verstreut vorkommend. Aus Mitteleuropa bisher nur aus Kärnten bekannt.
Augen schwach gewölbt, von einer deutlichen Orbitalfurche umgeben. Wangen unter den Augen deutlich und etwas verrunzelt punktiert. Halsschild seitlich stärker gerundet, deutlich etwas quer, Halsschildkörnung perlartig. Flügeldecken kurzoval. Flügeldeckenpunktstreifen kräftig und quer verrunzelt, auch die inneren Zwischenräume gekörnt. Die letzten Sternite vollständig, kräftig und dicht punktiert. Penis zum Ende stärker verengt. 4-6 mm. Westeuropäisch: Großbritannien, Frankreich, Niederlande; von dort bis Westfalen, dem Rheinland und Baden verbreitet; vorzugsweise auf sonnenexponiertem Kalkboden an den verschiedensten Pflanzen (Echium, Verbascum, Diplotaxis, Reseda etc.).
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-Augen ganz flach, ohne Orbitalfurche [Abb. 2]. Fühlerrinne flach, Wangen sehr fein, fast verloschen punktiert. Halsschild seitlich schwach gerundet, nicht breiter als lang, seine Körnung flacher und vorn zum Teil abgeschliffen. Flügeldecken länglich elliptisch, Punktstreifen weniger kräftig, die Punkte nicht quer verrunzelt, die inneren Flügeldeckenzwischenräume nicht gekörnt [Abb. 52]. Vorletzte Sternite glänzend und nur in ihrer Hinterhälfte mäßig dicht punktiert, Analsternit glänzend, die Punktzwischenräume größtenteils von Punktgröße. 4-6 mm. In West- und Nordeuropa im Küstengebiet auf Salzboden. An der deutschen Nordseeküste an gelegentlich überfluteten Stellen an Plantago maritima und coronopus. Wird auch von Artemisia angegeben, Als Rasse des ligneus angesehen, aber wohl doch besondere Art.
