tessellatus (Boh., 1829)Kleine zylindrische Art. Oberseite dunkel mit heller Fleckenzeichnung
[Abb. 1]. Am Halsschild eine Mittelbinde, auf der vorderen Hälfte der Flügeldecken die Flecken größer und dichter. Die helle Behaarung aber dünn, die Flecken wenig kontrastierend. Beine und Fühler dunkel, nur die Schienen und 1. Fühlerglied rötlich. Rüssel sehr kurz, Seiten nach vorne schwach gerundet, konisch verengt. An der Basis 4 x so breit wie lang. Augen groß und flach, vorne tief ausgerandet, der Oberrand der Fühlergruben reicht in die Ausrandung
[Abb. 2]. Hinterrand des Halsschilds schwach doppelbuchtig, mit der Seitenleiste einen stumpfen Winkel bildend. Seitenleiste den Vorderrand nicht ganz erreichend. Flügeldecken hinter der flachen Subbasalwölbung mit seichtem Quereindruck. 2-3 mm. An abgestorbenen Ästen verschiedener Laubhölzer; nach Reitter lebt die Larve in trockener Buchenrinde, nahe am Boden, wo sie zum Schlüpfen der Käfer Löcher durch die Rinde bohrt. V bis VII. Bis Ostafrika und Japan verbreitet. Bei uns nur in den südöstlichen Gebieten, Niederösterreich, Burgenland. In Deutschland noch nicht sicher nachgewiesen.