Halsschild schmal, sehr stark gewölbt, sehr schwach quer mit angedeuteter Mittelfurche; sein Seitenrand kurz vor dem Vorderwinkel schräg abgestutzt. Flügeldecken wesentlich länger als zusammen breit, doppelt so lang wie der Halsschild. Oberseite dicht punktiert, die Punktzwischenräume überwiegend kleiner als die Punktdurchmesser. Schläfen hinter den Augen ohne Orbitalleiste, gedrängt punktiert. Oberseite pechschwarz bis rotbraun, dunkle Stücke oft mit helleren Flügeldecken 5.5-6 mm. Böhmerwald, Erzgebirge, Sudeten, Harz.
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Größte Halsschildbreite hinter der Mitte [Abb. 2], Halsschild nach vorn stärker als nach hinten verengt, sein Vorderrand ziemlich stark doppelbuchtig. Flügeldecken nur eineinhalb mal so lang wie der Halsschild, etwa so lang wie breit. Aedoeagus: [Abb. 3]. 5-6 mm. In ganz Mitteleuropa, im Norden vorzugsweise in Heide- und Moorgebieten, nicht selten Im Süden in Flußauen selten.

-Dieser Art ähnlich, aber kleiner, ist eine Art, von der nur das Typusexemplar aus Belgien bekannt wurde: Körper ganz rotbraun, 4,1 mm, Flügeldecken deutlich kürzer als zusammen breit, nach hinten erweitert. Halsschild mit abgerundeten Ecken, aber in der Mitte fast geraden Seiten Die Orbitalleiste hinter dem Auge entfernt sich in starker Kurve vom Augenhinterrand und ist von oben als kleines Zähnchen gut erkennbar. Die Schläfen stumpfwinklig, stark gegen den Hals verengt.
-Größte Halsschildbreite in der Mitte, Halsschildseiten fast halbkreisförmig gerundet, der Vorderrand fast geradlinig. Flügeldecken an der Naht fast doppelt so lang wie der Halsschild. 5-6 mm. In Flußauen im Stromgebiet der Donau.
Gedrungene Art von der Form des piceum. Punktur auf der vorderen Hälfte des auffällig breiten Halsschildes weitläufig, fein, stellenweise fast erloschen. Halsschildseiten in der Mitte fast gerade. Montan bis subalpin in den Ostalpen.
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-Gestrecktere Art mit schmälerem Halsschild. Punktur auf der vorderen Hälfte der Halsschildmitte ziemlich dicht, der Punktabstand etwa von der Größe des Punktdurchmessers. Halsschildseiten gerundet. In Flußauen, besonders im zeitigen Frühjahr im Genist. Im östlichen Mitteleuropa nicht selten, nach Westen seltener.
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Kopf und Halsschild gleichartig hell bräunlichgelb. Vorderschienen des ♂ einfach, Halsschild gewölbt, nach hinten nicht stärker als nach vorn verengt. Oberseite grob und ziemlich dicht punktiert. Orbitalleiste fehlend. 3.5-5 mm. In ganz Mitteleuropa, in Flußauen und an schilfbestandenen Ufern. Im allgemeinen selten, nach Westen seltener.
-Kopf gegenüber dem Halsschild abstechend dunkler gefärbt. Auch die Flügeldecken oft angedunkelt. Halsschild flacher, vor der Mitte am breitesten, nach hinten stärker verengt. Oberseits etwas undicht punktiert. Vorderschienen des ♂ auf der Unterseite stumpfzähnig erweitert, Orbitalleiste sehr fein, dem Hinterrand des Auges eng anliegend. 4-5 mm. Im südöstlichen Teil von Mitteleuropa
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Deliphrosoma prolongatum
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Halsschild abgeflacht, ziemlich schwach und sehr weitläufig punktiert, etwa um ein Drittel breiter als lang, vor der Mitte am breitesten, vor den etwas stumpfen Hinterwinkeln sanft ausgeschweift. Flügeldecken unregelmäßig längsstreifig, kräftig punktiert. An der Naht etwa eineinhalb mal so lang wie der Halsschild. In den Hohen Tauern einmal gefunden, boreoalpin. (florae Scheerp.) Beachte auch eine weitere, häufigere Art, bei der zwischen Scheitel und Hals kein Quereindruck erkennbar ist.
Schläfen unmittelbar hinter den Augen nach hinten verengt, Halsschild vor den Hinterecken lang und stark ausgeschweift. Das Mesosternum ist abgeflacht. Punktur des Halsschildes außerordentlich dicht, vorne neben der Mittellinie nur durch ganz schmale Grate getrennt. Halsschild kaum breiter als lang, Flügeldecken fast doppelt so lang wie der Halsschild. 5-5.5 mm. Nordöstliches und östliches Mitteleuropa, selten.
Die Punktierung des Halsschildes ist sehr dicht, die Entfernung der Punkte viel kleiner als ihre Durchmesser. (Zur Beurteilung der Punktur wähle man die Partie in der Mitte zwischen Halsschildseitenrand und Mittellinie.) Halsschild vor den Hinterecken kurz und schwach ausgeschweift [Abb. 1]. Flügeldecken fast doppelt so lang wie der Halsschild. Zentral-Alpen, selten. Ob bernhauerianum Scheerp. als Art bestehen bleiben kann, bedarf der Nachprüfung.
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recticolle Scheerp.-Die Punktierung des Halsschildes ist ziemlich dicht, doch sind die Zwischenräume gegen die Ränder und nahe der Mittellinie sogar größer als die Punkte. Flügeldecken normal eindreiviertel mal so lang wie der Halsschild (Stammform), bei der var. parvipenne Scheerp. kaum eineinhalb mal so lang wie dieser. Halsschild etwa ein Viertel breiter als lang, nach vorn stark gerundet verengt, nach hinten schwächer und etwas ausgeschweift. Seine größte Breite in oder wenig vor der Mitte, seine Seiten sind schmäler, schwächer und seichter gekehlt, die Seitenrandkanten nur in flacher Kurve zu den Hinterwinkeln aufgebogen. Parameren [Abb. 4]. 4-6 mm. Montan bis alpin: Schwarzwald, Alpen, Sudeten, Erzgebirge, Karpaten. Von Scheerpelz als eigene Art beschrieben, aber wohl nicht spezifisch verschieden: Halsschild etwa ein Fünftel breiter als lang, vorn etwa parallelseitig. Seiten breiter, stärker und tiefer gekehlt. Die Seitenrandkanten in der Seitenansicht in stärker gebogener Kurve aufsteigend. Größte Breite in oder etwas hinter der Mitte. Parameren [Abb. 5]. 3,5-5 mm. Alpen, Sudeten, Karpaten; lokal und ziemlich selten. alpinum a.
