Seitenrand der Tegmen nur bis zur Mitte der Paramerenäste reichend, dort plötzlich +/- stark verschmälert [Abb. 3]. (Untergattung Stenaxis Schm.) Das Endglied der Fühler vor dem Ende seitlich ausgerandet. ♂: Hinterschenkel kaum erkennbar dicker, parallelseitig. Schwarzblau oder schwarzgrün, die Basis der Fühler unten, Vorderbeine (ausgenommen die Basis der Schenkel) und je ein breiter Ring an Mittel- und Hinterschenkel beim ♀ gelb, Hinterschenkel beim ♂ schwarz. Kopf und Halsschild glatt und glänzend, nicht oder kaum bemerkbar und ganz erloschen punktiert. Flügeldecken erloschen granuliert punktiert, glänzend, Oberfläche mit rötlicher, feiner, anliegender Behaarung. 8-13 mm. D: Südosteuropa und südöstliches Mitteleuropa, in unserem Gebiet nur in Kärnten, ziemlich selten.
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Kopf und Halsschild schwarz, Spitzen der Parameren zum Ende divergierend; Spitze des Aedoeagus ziemlich gerade, nicht verengt [Abb. 7] [Abb. 8]. Flügeldecken ringsum schwarz gerandet, oder die Basis und das Ende, sowie die Schultern breit schwarz. Flügeldecken bei ♂ und ♀ schmal, die Rippen wenig erhaben. Verdickung der Hinterschenkel des ♂ sehr variabel. Halsschild etwas kürzer und glatter, die Eindrücke seichter. Körper dunkel erzgrün, Fühler und Taster ganz schwarz. 8-10 mm. D: In Süd- und Mitteleuropa weit verbreitet und besonders im Süden in mittleren Gebirgslagen nicht selten. Europa, Transkaukasien, Türkei, Iran. (=subulata Ol.)


Spitze des Aedoeagus ventral gebogen [Abb. 11]. Flügeldecken immer vollständig gelb gefärbt. D: Griechenland.
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-Spitze des Aedoeagus nicht ventral gebogen [Abb. 12] [Abb. 13]. Flügeldecken meist mit dunklem Seitenrand, selten ganz gelb oder auch die Naht dunkel gerandet, aber weder die Basis noch das Ende und die Schulter schwarz [Abb. 14]. Körper dunkel erzgrün, nur die Basalglied der Fühler unten und die Basis der Taster gelb. Flügeldecken des ♂ an der Naht tief ausgebuchtet, breit klaffend. Außenseite fast gerade, fast von der Mitte an sehr schmal und parallel, Naht und Seitenrand scharf gerandet. 8-10 mm. D: In Europa weit verbreitet und stellenweise häufig, besonders im Süden; bis Westsibirien, Transkaukasien.



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Leuchtend goldgrün oder blaugrün [Abb. 19], seltener kupfrig; die Grundglieder der Fühler unten und die Basis der Vorderschienen unten gelb. ♂: Tegmen und Aedoeagus kurz, gedrungen [Abb. 17] [Abb. 20]; ♀: Analsternit mit Querriefen [Abb. 21] [Abb. 22]. Kopf grob und sehr dicht punktiert, Halsschild sehr grob gerunzelt, hinten erloschen, grob punktiert, in den Eindrücken kaum punktiert, fast glatt. Die seitliche Rippe der Flügeldecken hinten mit dem Seitenrand vollkommen verschmolzen, die 1. Rippe kurz, die 2. scharf und im hinteren Viertel erloschen; Oberseite vorn erloschen, hinten schärfer gerunzelt, glänzend. 8-11 mm. D: In West- und Südeuropa, Nordafrika; im westlichen Mitteleuropa bis nach Dänemark verbreitet.




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Parameren bei ventraler Betrachtung bis zur Spitze gleich breit, nicht verschmälert [Abb. 25] [Abb. 26]. Kopf und Halsschild glatt, nicht punktiert, glänzend. Halsschild quer, kurz, Vorderbeule ausgerandet, in der Mitte seitlich eingeschnürt, die Scheibe beiderseits vor der Mitte tief, vorn und an der Basis seicht eingedrückt. Flügeldecken erloschen gekörnelt punktiert. Körper dunkel schwarzblau oder schwarz mit erzgrünem Schimmer [Abb. 27]. Die 2 ersten Fühlerglieder unten gelb, Taster schwarz. 9-12 mm. D. West- und Mitteleuropa, montane bis subalpine Art, in Mitteleuropa nicht häufig.


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Aedoeagus zur Spitze gleichmäßig gekrümmt, mit einer tiefen Ausrandung vor den Zähnchen [Abb. 28] [Abb. 29] [Abb. 30], Parameren sehr tief ausgeschnitten. Habitus [Abb. 31]. D: Mittelmeergebiet*). *) Alte Belege von Kullzer aus Bayern sind zweifelhaft, vermutlich falsch etikettiert: Schleißheim (1907), Allmannhauser Filz (1933).



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♂: Habitus [Abb. 32]. Penis am Ende erweitert und gebogen [Abb. 33] [Abb. 34]. ♀: Das letzte Sternit länger und am Ende spitz verrundet [Abb. 35]. Größenmäßig steht die Art mit 7,3-9,3 mm zwischen virescens und lurida. D: Nach Angaben des Autors der Beschreibung von den Karpaten bis zum Engadin verbreitet; da auch aus dem Harz und der Rhön gemeldet, ist die Art vermutlich auch in anderen Gebirgen in Mitteleuropa anzutreffen.



Apikalzähnchen vor der Penisspitze weniger vorstehend, die Spitze selbst wenig gebogen [Abb. 36]. Abdominalsternit des ♀ [Abb. 37]. D: Transkaukasus.

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Parameren kürzer, Aedoeagus robuster [Abb. 39] [Abb. 40]. ♀: Das letzte Sternit relativ kurz, quer abgeschnitten und meistens ausgerandet [Abb. 41]. Oberseite dunkel graugrün mit schwachem metallischem Schimmer [Abb. 42]. 8-11 mm. D: Europa, Siberien, Nord-Kasachstan, Korea, Nord-China, Japan; bei uns weit verbreitet und häufig.




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Zähnchen am Penisende kurz vor der Spitze gelegen [Abb. 44] [Abb. 45]. Halsschild quer, sehr grob gerunzelt, vorn weniger hoch bogenförmig abgerundet [Abb. 46]. Das Endglied der Taster schmäler, unten gebogen. Das letzte Hinterleibssegment des ♀ kurz und breit, das Ende verrundet abgestutzt. Flügeldecken sehr fein und kurz anliegend, dunkel behaart, grob gerunzelt, granuliert-punktiert. Körper dunkel bläulich graugrün [Abb. 47]. Aedoeagus [Abb. 48], Parameren [Abb. 49]. 4,5-7,5 mm. B: In Ungarn findet man die Art überall in Sumpfgebieten. D: Von Sibirien bis zur Pannonischen Ebene und in Schweden und im Baltikum nachgewiesen; man kann vermuten, daß sie weiter nach Westen, besonders im österreichischen Donaubecken vorkommt. (=laticollis auct.)










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♂: Basalstück des Penis relativ viel größer: ca. 0,5-0,6 x so lang wie der Hauptteil, rechtwinkelig zum Hauptteil angeordnet [Abb. 55] [Abb. 50] [Abb. 56]; Penis am Ende nur kurz gebogen, weit vor dem Ende seitlich mit je einem scharfen Zahn. Tegmen an der Basis tief ausgerandet. ♀: Pygidium abgestutzt bis flach ausgerandet. Das letzte Sternit am Ende breit abgerundet [Abb. 53] [Abb. 57], V-förmig eingedrückt und längs der Mitte zumeist mit einem braunen Streifen. Flügeldecken mit dichten, grauen Haaren bedeckt. Körper dunkel graugrün, manchmal bläulich [Abb. 58]. 5-7 mm (große Exemplare erreichen ausnahmsweise 9 mm). B: Erscheint später im Jahr, VI-VIII. D: Im ganzen paläarktischen Gebiet sehr häufig.





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...99 ) }-♂: Basalstück des Penis viel kleiner: ca. 0,34-0,46 x so lang wie der Hauptteil, rechtwinkelig zum Hauptteil angeordnet [Abb. 59] [Abb. 60]; Penis am Ende etwas knopfförmig verdickt, weit vor dem Ende seitlich mit je einem scharfen Zahn. Tegmen an der Basis flach ausgerandet. ♀: Pygidium kurz ausgerandet; Analsternit wie bei lurida kurz und breit gerundet, an der Einschnürung im flachem Winkel ventralwärts gebogen, glanzend mit grober Struktur, vor der Spitze längs der Mitte leicht dreieckig gefurcht, die Furche zieht bis zur Mitte des Sternits. 2 Äußerlich wie lurida, allerdings der Halssschild vorne vielleicht eine Spur breiter als an der Basis [Abb. 61] (daneben zum Vergleich O. lurida [Abb. 52]). B: Erscheint bei uns früher im Jahr, schon Mitte V- Ende VI [Abb. 62]. D: Diese Form kommt im ganzen südlichen und gemäßigten Europa vor und ist einer vom Kaspischen Meer (Kaspisches Meer-Gebirge, Lenkoran) beschriebenen Form sehr ähnlich [Abb. 63] Diese Form wurde von Svihla (l.c.) synonym zu lurida gesetzt (Lectotypus in der Zoologischen Staatssammlung München; geprüft). Ich halte sie für eine eigene Art, die wohl außer im Hohen Norden in ganz Europa vorkommt. {Originaltabelle von Seidlitz Privates_Ziel (





-♂: Basalstück des Penis relativ kleiner (ca. 0,42 x so lang wie der Hauptteil) [Abb. 64]. Sie unterscheidet sich nach Svihla (l.c.) von der Nominalform nur durch die Kombination der folgenden Merkmale: beim ♂ Tegmen und Aedoeagus schlanker, Aedoeagus mit der größten Breite im 1. Drittel, Parameren an der Spitze stärker gebogen; beim ♀ das letzte Sternit nicht oder sehr seicht eingedrückt, der bräunliche Streifen längs der Mitte fehlend oder nur sehr schwach. D: China: Sichuan. lurida Von dieser Form habe ich keine Tiere gesehen, nach der Beschreibung könnte es sich aber ebenfalls um viridula handeln. ssp.
Größer und robuster, Flügeldecken nach hinten nur wenig verengt. Aedoeagus etwas S-förmig gebogen [Abb. 65]. Körper, auch die Flügeldecken, schwarzblau; Fühlerbasis unten gelb, beim ♀ ist der Hinterleib einfarbig gelb. Kopf sehr fein und spärlich punktiert, Halsschild vorn breit, in der Mitte eingeschnürt, vor der Basis fast parallel, Scheibe vor der Mitte beiderseits leicht eingedrückt, vor dem Hinterrand quer vertieft. Flügeldecken nicht glänzend, dicht punktiert und zwischen den Punkten chagriniert. Oberseite mit anliegenden, sehr feinen, grauen Haaren bedeckt. 11-13 mm. D: Süd-Europa, Transkaukasus; vom südl. Mitteleuropa bis Sibirien; kommt auch in der pannonischen Ebene vor und ist im österreichischen Donaubecken zu erwarten.

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-Kopf und Halsschild kürzer. Tegmen gedrungener [Abb. 70] [Abb. 71]. Flügeldecken bei ♂ [Abb. 72] und ♀ nach hinten stark verschmälert. Innenrand der Augen parallel. ♂ und ♀ einfarbig erzgrün, oft kupferig, jedoch die Wurzel der Fühler unten, die Taster und die Vorderbeine gelb, die Basis der Vorderschenkel und das Ende der Tarsen dunkel. Flügeldecken des ♂ nicht plötzlich verengt, nur das hintere Viertel parallel, kaum klaffend. Halsschild mit schwachem Mittelkiel, beiderseits und die Basis eingedrückt, erloschen punktiert, fast kahl. Flügeldecken kurz und anliegend, fein behaart. Endglied der Fühler von der Mitte an zugespitzt. 5-9 mm. D: In Mittel- und Südeuropa weit verbreitet, im Osten des Areals häufig.


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Flügeldecken ganz grün oder blau, nach hinten nur wenig verengt. Tegmen und Aedoeagus [Abb. 74]. Letztes Glied der Fühler am Ende nicht ausgebuchtet, stumpf. Augen mit der Längsachse des Kopf parallel. Halsschild quer, herzförmig, bei beiden Geschlechtern rot [Abb. 75]. Fühler vor der Vorderrandlinie der Augen entspringend. Körper blauschwarz oder blaugrün, Vorderschienen und -Tarsen, die Basis der Mittelschienen, Fühler und Taster gelbrot. Kopf chagriniert, eine Punktierung kaum erkennbar, kahl. Flügeldecken erloschen und fein, jedoch dicht gekörnelt-punktiert, mit kurzen, anliegenden Haaren bedeckt. 7-9 mm. B: An sumpfigen, meist salzigen Stellen. D: In Nord-. Mittel- und Südosteuropa in mehreren, isolierten Arealen; besonders in Südosteuropa nicht selten.

Flügeldecken verkürzt. Halsschild deutlich breiter als lang. Aedoeagus [Abb. 79]. D: Nordwest-Iran.

Vorderrand des Halsschilds deutlich nach vorne vorragend, die Vertiefungen auf der Scheibe groß und tief. Tegmen länger und schlanker [Abb. 82]. D: Marokko.
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Parameren seitlich betrachtet regelmäßig gebogen [Abb. 66]. Körper schwarzblau oder schwarzgrün, nur die Basis der Fühler unten gelb. Kopf sehr fein und erloschen punktiert, Halsschild fein und spärlich, in den Eindrücken dicht und erloschen granuliert-punktiert. Die Seitenrippe der Flügeldecken mit dem Seitenrand nicht vollkommen verbunden, die 1. Rippe schon im ersten Drittel erloschen. Oberseite fein gerunzelt punktiert. 8-9 mm. D: Balkanhalbinsel, Kreta; erreicht unser Gebiet in Österreich: Kärnten, meist selten. (=cyanescens Schm.)



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Halsschild gewöhnlich ganz dunkel, Vorder- und Hinterrand höchstens schmal gelb gerandet. Oberseite dicht, anliegend mit gelben Haaren bedeckt. Grundfarbe der Flügeldecken gelb, beim ♂ der schmale Seitenrand und die Spitze schwarz [Abb. 91] [Abb. 92], der schwarze Seitenrand erreicht jedoch die Schulter nicht oder ganz schwarz. Flügeldecken beim ♀ einfarbig gelb. Beim ♂ ist Kopf, Halsschild und Unterseite dunkel erzgrün, Fühler, Hinterbeine, das Ende der Mittelschienen, das Ende der Vordertarsen und die Spitze des Endglied der Taster schwarz, Beine sonst mit der Basis der Hinterschenkel gemeinsam gelb. Beim ♀ ist der Halsschild gelb, Hinterleib meist ebenfalls gelb, jedoch ist die Mitte der Segmente dunkel, Beine gelb, aber das Ende der Hinterschenkel, der größte Teil der Hinterschienen, das Ende der Mittelschienen, sowie die Mittel- und Hintertarsen schwarz. Tegmen and Aedoeagus [Abb. 68] [Abb. 85]. 8-13 mm. D: Süd- und Mitteleuropa, östlich bis Kleinasien verbreitet, im Süden und Südosten seiner Verbreitung häufig, sonst ziemlich selten.



Fühler kurz, die Mitte der Flügeldecken nicht erreichend. Halsschild deutlich länger als breit. Tegmen und Aedoeagus [Abb. 93]. D: Israel, Jordanien.






























