Gattung Oedemera Olivier, 1789

ColeopteraHeteromeraOedemeridae
Von Arved Lompe (n. Z. Kaszab, V. Švihla)Literaturverzeichnis ⇒
Körper gestreckt und weich, Flügeldecken von den Schultern an nach hinten verengt, seitlich manchmal ausgebuchtet, das Ende meist sehr schmal und die Naht klaffend. Die 2. Rippe, die aus dem Eindruck am Innenrand der Schulterbeule entspringt, kräftig, sie reicht fast bis zur Spitze, die 3. fehlt vollkommen, die 4. läuft neben dem Seitenrand und ist manchmal mit diesem verbunden, immer gut ausgeprägt. Kopf gestreckt, Augen groß, oval, ohne Ausschnitt. Clypeus lang und schmal. Fühler fadenförmig. Halsschild herzförmig, Oberseite mit Eindrücken. Schenkel der Beine beim ♀ dünn, an den Hinterschienen die Knieplatte klein und am Ende der Schienen nur die 2 gerade nach hinten gestreckten Enddorne. Beim ♂ die Hinterschenkel etwas bis sehr stark verdickt, an den Hinterschienen die Knieplatte groß und breit und die Hinterschienen oft verbreitert und an der Spitze mit Auszeichnungen (meist ein nach innen gekrümmter Haken). Die Imagines findet man vorwiegend an sonnigen Waldrändern am blühenden Gesträuch, in blumenreichen Wiesen, auch auf Gräsern. Die Larven leben in dürren Stengeln und Kopfwurzeln verschiedener Kräuter.
Hier werden die westpaläarktischen Arten aufgeführt; eine Tabelle, die nur die mitteleuropäischen Arten enthält siehe unter >>>Oedemera_me
#1
OncomeraStirn zwischen den Augen ebenso breit wie zwischen den Fühlerwurzeln. Augen größer, vorn stärker ausgerandet. Die 1. Rippe der Flügeldecken unregelmäßig gegabelt, durch Queradern ist sie mit der 2. Rippe verbunden. Habitus [Abb. 1]. Untergattung
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Abb. 1
→ 2-Stirn zwischen den Augen breiter als zwischen den Fühlerwurzeln [Abb. 2]. Augen kleiner, vorn nicht oder nur leicht ausgerandet. Flügeldecken mit je 3 Rippen, von denen die 1. in der Mitte oder noch vor der Mitte verkürzt ist.
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Abb. 2
#2
→ 3♂ (Hinterschenkel manchmal verdickt)
#3
annulata Germar, 1824🗺ColeowebSeitenrand der Tegmen nur bis zur Mitte der Paramerenäste reichend, dort plötzlich +/- stark verschmälert [Abb. 3]. (Untergattung Stenaxis Schm.) Das Endglied der Fühler vor dem Ende seitlich ausgerandet. ♂: Hinterschenkel kaum erkennbar dicker, parallelseitig. Schwarzblau oder schwarzgrün, die Basis der Fühler unten, Vorderbeine (ausgenommen die Basis der Schenkel) und je ein breiter Ring an Mittel- und Hinterschenkel beim ♀ gelb, Hinterschenkel beim ♂ schwarz. Kopf und Halsschild glatt und glänzend, nicht oder kaum bemerkbar und ganz erloschen punktiert. Flügeldecken erloschen granuliert punktiert, glänzend, Oberfläche mit rötlicher, feiner, anliegender Behaarung. 8-13 mm. D: Südosteuropa und südöstliches Mitteleuropa, in unserem Gebiet nur in Kärnten, ziemlich selten.
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Abb. 3
→ 4-Seitenrand der Tegmen bis zur Spitze gleichmäßig auslaufend verschmälert [Abb. 4]. (Untergattung Oedemera s.str.)
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Abb. 4
#4
→ 27Die seitliche Rippe der Flügeldecken läuft getrennt neben dem Seitenrand, sie ist auch hinten mit dem Seitenrand nicht verbunden.
→ 5-Die seitliche Rippe der Flügeldecken spätestens hinten mit dem Seitenrand verbunden [Abb. 5].
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Abb. 5
#5
→ 6Flügeldecken ganz oder vorwiegend gelb oder braun
→ 10-Flügeldecken dunkel, höchstens ein brauner Fleck oder Längswisch in der Mitte jeder Flügeldecke.
#6
→ 7Flügeldecken gelb oder braun mit +/- breiten schwarzen oder grünen Rändern [Abb. 6].
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Abb. 6
→ 8-Flügeldecken vollständig gelb oder braun, selten die Seitenränder oder auch die Naht sehr schmal dunkel gerandet.
#7
pthysica (Scopoli, 1763)Fundmeldungen🗺ColeowebKopf und Halsschild schwarz, Spitzen der Parameren zum Ende divergierend; Spitze des Aedoeagus ziemlich gerade, nicht verengt [Abb. 7] [Abb. 8]. Flügeldecken ringsum schwarz gerandet, oder die Basis und das Ende, sowie die Schultern breit schwarz. Flügeldecken bei ♂ und ♀ schmal, die Rippen wenig erhaben. Verdickung der Hinterschenkel des ♂ sehr variabel. Halsschild etwas kürzer und glatter, die Eindrücke seichter. Körper dunkel erzgrün, Fühler und Taster ganz schwarz. 8-10 mm. D: In Süd- und Mitteleuropa weit verbreitet und besonders im Süden in mittleren Gebirgslagen nicht selten. Europa, Transkaukasien, Türkei, Iran. (=subulata Ol.)
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Abb. 7
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Abb. 8
deubeli Gglb.-Kopf und Halsschild grün. Spitzen der Parameren zum Ende konvergierend; Spitze des Aedoeagus gebogen und verschmälert [Abb. 9]. D: Rumänien. rostralis ssp.
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Abb. 9
#8
flavipennis Schmidt🗺ColeowebSpitzen der Parameren bei ventraler Ansicht zugespitzt. Aedoeagus [Abb. 10]. Flügeldecken vollständig gelb.. D: Naher Osten.
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Abb. 10
→ 9-Spitzen der Parameren bei ventraler Ansicht gerundet.
#9
graeca Švihla🗺ColeowebSpitze des Aedoeagus ventral gebogen [Abb. 11]. Flügeldecken immer vollständig gelb gefärbt. D: Griechenland.
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Abb. 11
femorata (Scop., 1763)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Spitze des Aedoeagus nicht ventral gebogen [Abb. 12] [Abb. 13]. Flügeldecken meist mit dunklem Seitenrand, selten ganz gelb oder auch die Naht dunkel gerandet, aber weder die Basis noch das Ende und die Schulter schwarz [Abb. 14]. Körper dunkel erzgrün, nur die Basalglied der Fühler unten und die Basis der Taster gelb. Flügeldecken des ♂ an der Naht tief ausgebuchtet, breit klaffend. Außenseite fast gerade, fast von der Mitte an sehr schmal und parallel, Naht und Seitenrand scharf gerandet. 8-10 mm. D: In Europa weit verbreitet und stellenweise häufig, besonders im Süden; bis Westsibirien, Transkaukasien.
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Abb. 12
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Abb. 13
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Abb. 14
#10
→ 11Flügeldecken ganz oder vorwiegend schwarz.
→ 12-Flügeldecken blau oder grün oder schwarz mit deutlichem blauen oder grünen Schimmer.
#11
Seitenrand der Parameren stärker gebogen [Abb. 7], Halsschild relativ länger, Flügeldecken manchmal in der Mitte heller braun gefärbt. D: Europa, Transkaukasien, Nordtürkei, Iran. Siehe pthysica LZ >>>7
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Abb. 7
atrata W. Schmidt🗺Coleoweb-Seitenrand der Parameren weniger gebogen [Abb. 15], Halsschild relativ breiter. D: Südeuropa.
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Abb. 15
#12
→ 13Spitze der Parameren bei seitlicher Betrachtung zahnartig; die Spitze abgeknickt oder abgeschrägt [Abb. 16].
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Abb. 16
→ 14-Spitze der Parameren bei seitlicher Betrachtung einfach zugespitzt [Abb. 17], aber manchmal am Ende gekrümmt.
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Abb. 17
#13
danieli Magistretti🗺ColeowebSpitze der Parameren bei ventraler Betrachtung gerundet zugespitzt und bauchseitig rechtwinklig abgeknickt [Abb. 16], Körper stark metallisch glänzend. D: Georgien.
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Abb. 16
merkli Seidlitz🗺Coleoweb-Spitze der Parameren scharf abgestutzt und nur etwas gebogen [Abb. 18], Oberseite schwach metallglänzend. D: Türkei.
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Abb. 18
#14
nobilis (Scop., 1763)Fundmeldungen🗺ColeowebLeuchtend goldgrün oder blaugrün [Abb. 19], seltener kupfrig; die Grundglieder der Fühler unten und die Basis der Vorderschienen unten gelb. ♂: Tegmen und Aedoeagus kurz, gedrungen [Abb. 17] [Abb. 20]; ♀: Analsternit mit Querriefen [Abb. 21] [Abb. 22]. Kopf grob und sehr dicht punktiert, Halsschild sehr grob gerunzelt, hinten erloschen, grob punktiert, in den Eindrücken kaum punktiert, fast glatt. Die seitliche Rippe der Flügeldecken hinten mit dem Seitenrand vollkommen verschmolzen, die 1. Rippe kurz, die 2. scharf und im hinteren Viertel erloschen; Oberseite vorn erloschen, hinten schärfer gerunzelt, glänzend. 8-11 mm. D: In West- und Südeuropa, Nordafrika; im westlichen Mitteleuropa bis nach Dänemark verbreitet.
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Abb. 19
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Abb. 17
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Abb. 20
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Abb. 21
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Abb. 22
→ 15-Färbung düsterer. Tegmen und Aedoeagus schlanker.
#15
rostralis Reitter, 1885Fundmeldungen🗺ColeowebKopf vor den Augen deutlich länger als breit [Abb. 23]. Tegmen und Aedoeagus [Abb. 9] [Abb. 24]. D: Südukraine, Kaukasus, Transkaukasus.
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Abb. 23
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Abb. 9
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Abb. 24
→ 16-Kopf vor den Augen etwa so lang wie breit.
#16
→ 17Hinterschenkel sichtlich bis sehr stark verdickt.
→ 25-Hinterschenkel höchstens etwas dicker als die übrigen.
#17
tristis Schm., 1846Fundmeldungen🗺ColeowebParameren bei ventraler Betrachtung bis zur Spitze gleich breit, nicht verschmälert [Abb. 25] [Abb. 26]. Kopf und Halsschild glatt, nicht punktiert, glänzend. Halsschild quer, kurz, Vorderbeule ausgerandet, in der Mitte seitlich eingeschnürt, die Scheibe beiderseits vor der Mitte tief, vorn und an der Basis seicht eingedrückt. Flügeldecken erloschen gekörnelt punktiert. Körper dunkel schwarzblau oder schwarz mit erzgrünem Schimmer [Abb. 27]. Die 2 ersten Fühlerglieder unten gelb, Taster schwarz. 9-12 mm. D. West- und Mitteleuropa, montane bis subalpine Art, in Mitteleuropa nicht häufig.
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Abb. 25
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Abb. 26
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Abb. 27
→ 18-Parameren bei ventraler Betrachtung vor der Spitze leicht verschmälert.
#18
crassipes Ganglbauer, 1881Fundmeldungen🗺ColeowebAedoeagus zur Spitze gleichmäßig gekrümmt, mit einer tiefen Ausrandung vor den Zähnchen [Abb. 28] [Abb. 29] [Abb. 30], Parameren sehr tief ausgeschnitten. Habitus [Abb. 31]. D: Mittelmeergebiet*). *) Alte Belege von Kullzer aus Bayern sind zweifelhaft, vermutlich falsch etikettiert: Schleißheim (1907), Allmannhauser Filz (1933).
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Abb. 28
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Abb. 29
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Abb. 30
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Abb. 31
→ 19-Aedoeagus gerade oder nur leicht gekrümmt, ohne Ausrandung vor den Zähnchen, Parameren zum Ende zusammenlaufend.
#19
→ 20Apikalzähnchen des Penis deutlich vorstehend, Penis an der Spitze +/- gekrümmt.
→ 22-Apikalzähnchen des Penis höchsten schwach vorragend, die Spitze selbst fast oder völlig gerade.
#20
monticola Svihla, 1978Fundmeldungen🗺Coleoweb♂: Habitus [Abb. 32]. Penis am Ende erweitert und gebogen [Abb. 33] [Abb. 34]. ♀: Das letzte Sternit länger und am Ende spitz verrundet [Abb. 35]. Größenmäßig steht die Art mit 7,3-9,3 mm zwischen virescens und lurida. D: Nach Angaben des Autors der Beschreibung von den Karpaten bis zum Engadin verbreitet; da auch aus dem Harz und der Rhön gemeldet, ist die Art vermutlich auch in anderen Gebirgen in Mitteleuropa anzutreffen.
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Abb. 32
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Abb. 33
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Abb. 34
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Abb. 35
→ 21-Penis am Ende nicht erweitert.
#21
vilis Roubal🗺ColeowebApikalzähnchen vor der Penisspitze weniger vorstehend, die Spitze selbst wenig gebogen [Abb. 36]. Abdominalsternit des ♀ [Abb. 37]. D: Transkaukasus.
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Abb. 36
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Abb. 37
siberoaltaica Švihla 1999-Apikalzähnchen vor der Penisspitze stärker vorstehend und auch die Spitze selbst stärker gebogen. D: Altai-Gebirge. vilis ssp.
#22
unicolor W. Schmidt🗺ColeowebPenisspitze dick und gedrungen, Paramerenspitze bei seitlicher Betrachtung nicht dorsal gebogen [Abb. 38]. D: Marokko, Iberische Halbinsel.
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Abb. 38
→ 23-Penisspitze schlank, Paramerenspitze bei seitlicher Betrachtung dorsal gebogen.
#23
pontica Švihla 1999Tegmen und Aedoeagus schlanker [Abb. 36]. D: Nordost-Türkei. vilis ssp.
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Abb. 36
→ 24-Tegmen und Aedoeagus gedrungener.
#24
virescens (L., 1767)Fundmeldungen🗺ColeowebParameren kürzer, Aedoeagus robuster [Abb. 39] [Abb. 40]. ♀: Das letzte Sternit relativ kurz, quer abgeschnitten und meistens ausgerandet [Abb. 41]. Oberseite dunkel graugrün mit schwachem metallischem Schimmer [Abb. 42]. 8-11 mm. D: Europa, Siberien, Nord-Kasachstan, Korea, Nord-China, Japan; bei uns weit verbreitet und häufig.
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Abb. 39
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Abb. 40
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Abb. 41
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Abb. 42
chalybea Faldermann-Parameren länger, Aedoeagus schlanker [Abb. 43]. D: Kaukasus, Transkaukasus, Nord-Türkei, Nordwest-Iran. virescens ssp.
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Abb. 43
#25
subrobusta (Nakane, 1954)Fundmeldungen🗺ColeowebZähnchen am Penisende kurz vor der Spitze gelegen [Abb. 44] [Abb. 45]. Halsschild quer, sehr grob gerunzelt, vorn weniger hoch bogenförmig abgerundet [Abb. 46]. Das Endglied der Taster schmäler, unten gebogen. Das letzte Hinterleibssegment des ♀ kurz und breit, das Ende verrundet abgestutzt. Flügeldecken sehr fein und kurz anliegend, dunkel behaart, grob gerunzelt, granuliert-punktiert. Körper dunkel bläulich graugrün [Abb. 47]. Aedoeagus [Abb. 48], Parameren [Abb. 49]. 4,5-7,5 mm. B: In Ungarn findet man die Art überall in Sumpfgebieten. D: Von Sibirien bis zur Pannonischen Ebene und in Schweden und im Baltikum nachgewiesen; man kann vermuten, daß sie weiter nach Westen, besonders im österreichischen Donaubecken vorkommt. (=laticollis auct.)
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Abb. 44
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Abb. 45
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Abb. 46
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Abb. 47
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Abb. 48
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Abb. 49
→ 26-Zähnchen am Penisende weit von der Spitze entfernt, diese kurz eingebogen [Abb. 50] [Abb. 51]. Halsschild wenigstens so lang wie breit [Abb. 52], grob gerunzelt. Das Endglied der Kiefertaster erweitert und ein wenig beilförmig, das Ende schräg abgestutzt, in der Mitte am breitesten. Das letzte Hinterleibssegment des ♀ gestreckt, das Ende abgerundet [Abb. 53] [Abb. 54].
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Abb. 50
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Abb. 51
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Abb. 52
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Abb. 53
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Abb. 54
#26
lurida (Marsham, 1802)Fundmeldungen🗺Coleoweb♂: Basalstück des Penis relativ viel größer: ca. 0,5-0,6 x so lang wie der Hauptteil, rechtwinkelig zum Hauptteil angeordnet [Abb. 55] [Abb. 50] [Abb. 56]; Penis am Ende nur kurz gebogen, weit vor dem Ende seitlich mit je einem scharfen Zahn. Tegmen an der Basis tief ausgerandet. ♀: Pygidium abgestutzt bis flach ausgerandet. Das letzte Sternit am Ende breit abgerundet [Abb. 53] [Abb. 57], V-förmig eingedrückt und längs der Mitte zumeist mit einem braunen Streifen. Flügeldecken mit dichten, grauen Haaren bedeckt. Körper dunkel graugrün, manchmal bläulich [Abb. 58]. 5-7 mm (große Exemplare erreichen ausnahmsweise 9 mm). B: Erscheint später im Jahr, VI-VIII. D: Im ganzen paläarktischen Gebiet sehr häufig.
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Abb. 55
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Abb. 50
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Abb. 56
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Abb. 53
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Abb. 57
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Abb. 58
viridula Seidlitz, 1899Fundmeldungen🗺Coleoweb ...99 ) }-♂: Basalstück des Penis viel kleiner: ca. 0,34-0,46 x so lang wie der Hauptteil, rechtwinkelig zum Hauptteil angeordnet [Abb. 59] [Abb. 60]; Penis am Ende etwas knopfförmig verdickt, weit vor dem Ende seitlich mit je einem scharfen Zahn. Tegmen an der Basis flach ausgerandet. ♀: Pygidium kurz ausgerandet; Analsternit wie bei lurida kurz und breit gerundet, an der Einschnürung im flachem Winkel ventralwärts gebogen, glanzend mit grober Struktur, vor der Spitze längs der Mitte leicht dreieckig gefurcht, die Furche zieht bis zur Mitte des Sternits. 2 Äußerlich wie lurida, allerdings der Halssschild vorne vielleicht eine Spur breiter als an der Basis [Abb. 61] (daneben zum Vergleich O. lurida [Abb. 52]). B: Erscheint bei uns früher im Jahr, schon Mitte V- Ende VI [Abb. 62]. D: Diese Form kommt im ganzen südlichen und gemäßigten Europa vor und ist einer vom Kaspischen Meer (Kaspisches Meer-Gebirge, Lenkoran) beschriebenen Form sehr ähnlich [Abb. 63] Diese Form wurde von Svihla (l.c.) synonym zu lurida gesetzt (Lectotypus in der Zoologischen Staatssammlung München; geprüft). Ich halte sie für eine eigene Art, die wohl außer im Hohen Norden in ganz Europa vorkommt. {Originaltabelle von Seidlitz Privates_Ziel (
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Abb. 59
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Abb. 60
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Abb. 61
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Abb. 52
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Abb. 62
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Abb. 63
sinica Svihla, 1999🗺Coleoweb-♂: Basalstück des Penis relativ kleiner (ca. 0,42 x so lang wie der Hauptteil) [Abb. 64]. Sie unterscheidet sich nach Svihla (l.c.) von der Nominalform nur durch die Kombination der folgenden Merkmale: beim ♂ Tegmen und Aedoeagus schlanker, Aedoeagus mit der größten Breite im 1. Drittel, Parameren an der Spitze stärker gebogen; beim ♀ das letzte Sternit nicht oder sehr seicht eingedrückt, der bräunliche Streifen längs der Mitte fehlend oder nur sehr schwach. D: China: Sichuan. lurida Von dieser Form habe ich keine Tiere gesehen, nach der Beschreibung könnte es sich aber ebenfalls um viridula handeln. ssp.
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Abb. 64
#27
→ 28Hinterschenkel völlig dunkel.
→ 45-Hinterschenkel zumindest teilweise gelb, braun oder orange.
#28
→ 29Einfarbig, Kopf, Halsschild und Flügeldecken gleich gefärbt.
→ 34-Bunte Arten, Kopf und/oder Halsschild anders gefärbt als die Flügeldecken oder diese mehrfarbig.
#29
→ 30Vorderschienen blau oder grün metallisch.
→ 32-Vorderschienen zumindest teilweise gelb oder braun.
#30
lateralis Gebler🗺ColeowebGrößer und robuster, Flügeldecken nach hinten nur wenig verengt. Aedoeagus etwas S-förmig gebogen [Abb. 65]. Körper, auch die Flügeldecken, schwarzblau; Fühlerbasis unten gelb, beim ♀ ist der Hinterleib einfarbig gelb. Kopf sehr fein und spärlich punktiert, Halsschild vorn breit, in der Mitte eingeschnürt, vor der Basis fast parallel, Scheibe vor der Mitte beiderseits leicht eingedrückt, vor dem Hinterrand quer vertieft. Flügeldecken nicht glänzend, dicht punktiert und zwischen den Punkten chagriniert. Oberseite mit anliegenden, sehr feinen, grauen Haaren bedeckt. 11-13 mm. D: Süd-Europa, Transkaukasus; vom südl. Mitteleuropa bis Sibirien; kommt auch in der pannonischen Ebene vor und ist im österreichischen Donaubecken zu erwarten.
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Abb. 65
→ 31-Kleiner und schlanker, Flügeldecken nach hinten deutlich schmäler werdend. Penisende fast gerade.
#31
rufofemorata Germar, 1824Fundmeldungen🗺ColeowebParamerenäste in ventraler Ansicht vor dem Ende etwas ausgerandet, die Spitze in seilicher Ansicht scharf [Abb. 66]. D: Balkanhalbinsel.
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Abb. 66
reini Heyden🗺Coleoweb-Paramerenäste ohne Ausrandung vor dem Ende [Abb. 67]. D: Marokko.
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Abb. 67
#32
ventralis MénétrièsKopf vor den Augen höchstens so lang wie breit. Vorderschenkel vollständig dunkel gefärbt. Parameren bei seitlicher Betrachtung zugespitzt [Abb. 68]. D: Aserbeidschan, Nordwest-Iran, Südwest-Turkmenistan. podagrariae ssp.
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Abb. 68
→ 33-Kopf vor den Augen länger als breit. Vorderschenkel zum Teil orange oder braun.
#33
cretica Švihla🗺ColeowebKopf und Halsschild länger. Tegmen schlanker [Abb. 69]. D: Kreta.
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Abb. 69
flavipes (F., 1792)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Kopf und Halsschild kürzer. Tegmen gedrungener [Abb. 70] [Abb. 71]. Flügeldecken bei ♂ [Abb. 72] und ♀ nach hinten stark verschmälert. Innenrand der Augen parallel. ♂ und ♀ einfarbig erzgrün, oft kupferig, jedoch die Wurzel der Fühler unten, die Taster und die Vorderbeine gelb, die Basis der Vorderschenkel und das Ende der Tarsen dunkel. Flügeldecken des ♂ nicht plötzlich verengt, nur das hintere Viertel parallel, kaum klaffend. Halsschild mit schwachem Mittelkiel, beiderseits und die Basis eingedrückt, erloschen punktiert, fast kahl. Flügeldecken kurz und anliegend, fein behaart. Endglied der Fühler von der Mitte an zugespitzt. 5-9 mm. D: In Mittel- und Südeuropa weit verbreitet, im Osten des Areals häufig.
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Abb. 70
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Abb. 71
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Abb. 72
#34
obscuripes Pic🗺ColeowebFlügeldecken grünlich-blau mit einem gelben Fleck vor dem Ende. Aedoeagus [Abb. 73]. D: Marokko.
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Abb. 73
→ 35-Flügeldecken anders gefärbt, ohne gelbe Spitzenmakel.
#35
→ 36Halsschild hellrot bis orange.
→ 37-Halsschild dunkel metallisch, höchstens in der Mitte oder an den Rändern gebräunt.
#36
croceicollis (Gyll., 1827)Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken ganz grün oder blau, nach hinten nur wenig verengt. Tegmen und Aedoeagus [Abb. 74]. Letztes Glied der Fühler am Ende nicht ausgebuchtet, stumpf. Augen mit der Längsachse des Kopf parallel. Halsschild quer, herzförmig, bei beiden Geschlechtern rot [Abb. 75]. Fühler vor der Vorderrandlinie der Augen entspringend. Körper blauschwarz oder blaugrün, Vorderschienen und -Tarsen, die Basis der Mittelschienen, Fühler und Taster gelbrot. Kopf chagriniert, eine Punktierung kaum erkennbar, kahl. Flügeldecken erloschen und fein, jedoch dicht gekörnelt-punktiert, mit kurzen, anliegenden Haaren bedeckt. 7-9 mm. B: An sumpfigen, meist salzigen Stellen. D: In Nord-. Mittel- und Südosteuropa in mehreren, isolierten Arealen; besonders in Südosteuropa nicht selten.
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Abb. 74
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Abb. 75
melanopyga W. Schmidt🗺Coleoweb-Flügeldecken zweifarbig und nach hinten stark verengt. Tegmen und Aedoeagus [Abb. 76]. D: Süd-Italien, Sizilien.
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Abb. 76
#37
→ 38Flügeldecken vollständig gelb.
→ 40-Zumindest die Spitzen der Flügeldecken dunkel.
#38
penicillata W. Schmidt🗺ColeowebParamerenäste apikal konvergierend, scharf zugespitzt und zur Baucheite gebogen [Abb. 77]. D: Balkanhalbinsel, Türkei, Georgien.
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Abb. 77
→ 39-Paramerenäste apikal divergierend, dorsalwärts gebogen.
#39
hispanica Pic🗺ColeowebKopf und Halsschild grün. Tegmen und Aedoeagus schlanker [Abb. 78]. D: Spanien.
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Abb. 78
simplex Linnaeus🗺Coleoweb-Kopf und Halsschild schwarz. Tegmen und Aedoeagus gedrungener [Abb. 4]. D: Westliches Mittelmeergebiet.
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Abb. 4
#40
→ 41Parameren bauchwärts gebogen, von der Seite gesehen zugespitzt.
→ 42-Parameren dorsalwärts gebogen, von der Seite gesehen nicht zugespitzt.
#41
nigroapicata Švihla🗺ColeowebFlügeldecken verkürzt. Halsschild deutlich breiter als lang. Aedoeagus [Abb. 79]. D: Nordwest-Iran.
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Abb. 79
-Flügeldecken nicht verkürzt. Halsschild etwa so lang wie breit oder länger. Aedoeagus [Abb. 68]. D: Aserbeidschan, Nordwest-Iran, Südwest-Turkmenistan. Siehe podagrariae ventralis Ménétriès LZ>>>32
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Abb. 68
#42
simplex Linnaeus🗺ColeowebKopf und Halsschild schwarz, matt. Tegmen und Aedoeagus [Abb. 4]. D: Westliches Mittelmeergebiet.
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Abb. 4
→ 43-Kopf und Halsschild metallisch gefärbt..
#43
basalis Handschuch in Küster🗺ColeowebKopf und Halsschild länger. Penisspitze und Paramerenspitze seitlich [Abb. 80]. D: Spanien, Nord-Afrika.
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Abb. 80
→ 44-Kopf und Halsschild kürzer.
#44
schrammi Pic🗺ColeowebBasis der Flügeldecken nur schmal verdunkelt, der 2. Nerv in der Mitte nicht verdickt. Behaarung der Flügeldecken spärlicher. Schienen überwiegend dunkel. Aedoeagus wie bei hispanica [Abb. 78]. D: Spanien.
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Abb. 78
cuprata Reiche🗺Coleoweb-Basis der Flügeldecken in größerem Umfang dunkel violett, der 2. Nerv in der Mitte verdickt. Behaarung der Flügeldecken dichter. Die Schienen überwiegend gelb gefärbt. Paramerenast seitlich [Abb. 81]. D: Algerien, Marokko.
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Abb. 81
#45
→ 46Spitze der Flügeldecken mit gelber Makel.
→ 48-Spitze der Flügeldecken ohne gelbe Makel.
#46
mogadorica Escalera🗺ColeowebVorderrand des Halsschilds deutlich nach vorne vorragend, die Vertiefungen auf der Scheibe groß und tief. Tegmen länger und schlanker [Abb. 82]. D: Marokko.
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Abb. 82
→ 47-Halsschildvorderrand nicht auffällig vorragend, die Vertiefungen auf der Scheibe flacher. Tegmen kürzer und gedrungener.
#47
algerica Pic🗺ColeowebHalsschild vollständig metallisch. Tegmen schlanker [Abb. 83]. D: Nordafrika.
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Abb. 83
barbara (F., 1792)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Zumindest der Hinterrand des Halsschilds schmal gelb gefärbt; nur sehr selten einfarbig. Tegmen gedrungener [Abb. 84]. D: Mittelmeergebiet.
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Abb. 84
#48
→ 49Flügeldecken dunkel, metallisch.
→ 55-Flügeldecken teilweise gelb.
#49
basipes Abeille de Perrin, 1892Fundmeldungen🗺ColeowebKopf fast rüsselförmig verlängert. Aedoeagus wie bei cretica; Parameren seitlich betrachtet nicht zugespitzt [Abb. 69]. D: Zypern.
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Abb. 69
→ 50-Vorderkopf nicht auffällig verlängert. Parameren seitlich betrachtet zugespitzt.
#50
Oberseite dicht, anliegend mit gelben Haaren bedeckt. Tegmen and Aedoeagus [Abb. 68] [Abb. 85]. 8-13 mm. D: Europa. Siehe podagrariae (L., 1767) LZ >>>57
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Abb. 68
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Abb. 85
→ 51-Behaarung der Flügeldecken spärlicher.
#51
→ 52Vorder- und Mittelbeine völlig dunkel gefärbt.
→ 53-Vorder und Mittelbeine teilweise gelb.
#52
rufofemorata Germar, 1824Fundmeldungen🗺ColeowebParameren seitlich betrachtet regelmäßig gebogen [Abb. 66]. Körper schwarzblau oder schwarzgrün, nur die Basis der Fühler unten gelb. Kopf sehr fein und erloschen punktiert, Halsschild fein und spärlich, in den Eindrücken dicht und erloschen granuliert-punktiert. Die Seitenrippe der Flügeldecken mit dem Seitenrand nicht vollkommen verbunden, die 1. Rippe schon im ersten Drittel erloschen. Oberseite fein gerunzelt punktiert. 8-9 mm. D: Balkanhalbinsel, Kreta; erreicht unser Gebiet in Österreich: Kärnten, meist selten. (=cyanescens Schm.)
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Abb. 66
rubricollis Reitter-Parameren seitlich betrachtet S-förmig geschwungen [Abb. 86]. D: Türkei. rufofemorata ssp.
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Abb. 86
#53
artvinensis Švihla🗺ColeowebAedoeagus [Abb. 87], Ausrandung der Parameren kürzer. D: Nord-Türkei.
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Abb. 87
→ 54-Aedoeagus [Abb. 66], Ausrandung der Parameren länger.
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Abb. 66
#54
euboica PicParameren seitlich betrachtet etwas weniger S-förmig [Abb. 88]. Vorder- und Mittelbeine in größerem Umfang dunkel. Halsschild immer einfarbig. D: Euböa, Nordost-Griechenland. rufofemorata ssp.
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Abb. 88
pruinosa Abeille de Perrin-Parameren bei seitlicher Ansicht stärker S-förmig gebogen [Abb. 89]. Vorder- und Mittelbeine fast vollständig gelb. Halsschild manchmal schmal braun gerandet. rufofemorata ssp.
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Abb. 89
#55
→ 56Größere Arten über 7,5 mm.
→ 58-Kleinere Arten unter 6,5 mm.
#56
brevipennis Ganglbauer🗺ColeowebFlügeldecken sehr stark verkürzt und verengt. Vorder- und Mittelbeine vollständig dunkel. Tegmen und Aedoeagus [Abb. 90]. D: Türkei.
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Abb. 90
→ 57-Flügeldecken nicht verkürzt, weniger stark verengt. Vorder- und Mittelbeine vorwiegend gelb.
#57
podagrariae (L., 1767)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild gewöhnlich ganz dunkel, Vorder- und Hinterrand höchstens schmal gelb gerandet. Oberseite dicht, anliegend mit gelben Haaren bedeckt. Grundfarbe der Flügeldecken gelb, beim ♂ der schmale Seitenrand und die Spitze schwarz [Abb. 91] [Abb. 92], der schwarze Seitenrand erreicht jedoch die Schulter nicht oder ganz schwarz. Flügeldecken beim ♀ einfarbig gelb. Beim ♂ ist Kopf, Halsschild und Unterseite dunkel erzgrün, Fühler, Hinterbeine, das Ende der Mittelschienen, das Ende der Vordertarsen und die Spitze des Endglied der Taster schwarz, Beine sonst mit der Basis der Hinterschenkel gemeinsam gelb. Beim ♀ ist der Halsschild gelb, Hinterleib meist ebenfalls gelb, jedoch ist die Mitte der Segmente dunkel, Beine gelb, aber das Ende der Hinterschenkel, der größte Teil der Hinterschienen, das Ende der Mittelschienen, sowie die Mittel- und Hintertarsen schwarz. Tegmen and Aedoeagus [Abb. 68] [Abb. 85]. 8-13 mm. D: Süd- und Mitteleuropa, östlich bis Kleinasien verbreitet, im Süden und Südosten seiner Verbreitung häufig, sonst ziemlich selten.
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Abb. 91
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Abb. 92
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Abb. 68
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Abb. 85
acutipalpis Abeille de Perrin-Halsschild gelbrot. D: Süd-Türkei. podagrariae ssp.
#58
atriceps Abeille de Perrin🗺ColeowebFühler kurz, die Mitte der Flügeldecken nicht erreichend. Halsschild deutlich länger als breit. Tegmen und Aedoeagus [Abb. 93]. D: Israel, Jordanien.
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Abb. 93
→ 59-Fühler länger, die Mitte der Flügeldecken erreichend oder überragend. Halsschild höchstens etwas länger als breit.
#59
inapicalis Pic🗺ColeowebSeitenrand der Flügeldecken vor der Spitze schwarz. Mittelschienen +/- dunkel. Tegmen und Aedoeagus [Abb. 94]. D: Zypern.
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Abb. 94
pallidicolor Pic🗺Coleoweb-Flügeldecken ganz gelb, nur an den Schultern mit kupfrigem Schein. Mittelschienen gelb. Tegmen und Aedoeagus [Abb. 95]. D: Algerien.
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Abb. 95
#60
→ 81Die seitliche Rippe der Flügeldecken läuft getrennt neben dem Seitenrand, sie ist auch hinten nicht mit dem Seitenrand verbunden.
→ 61-Die seitliche Rippe der Flügeldecken vor der Mitte [Abb. 5] oder hinten mit dem Seitenrand verbunden (manchmal erst an der Spitze).
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Abb. 5
#61
→ 62Flügeldecken ganz oder vorwiegend gelb oder braun
→ 66-Flügeldecken dunkel, höchstens ein brauner Fleck oder Längswisch in der Mitte jeder Flügeldecke.
#62
→ 63Flügeldecken ganz gelb oder selten an der Basis schmal dunkel.
→ 65-Flügeldecken gelb oder braun, jede schwarz oder grün gerandet.
#63
Pygidium enger zugespitzt verrundet [Abb. 96] [Abb. 97]. Siehe femorata LZ >>>9
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Abb. 96
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Abb. 97
→ 64-Pygidium breiter verrundet.
#64
Pygidium breit verrundet, an den Seiten leicht gebogen [Abb. 98], Abdomen immer ganz schwarz, Flügeldecken immer ganz gelb. D: Südliche Balkanhalbinsel. Siehe graeca LZ >>>9
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Abb. 98
-Pygidium schlank verrundet, die Seiten gerade [Abb. 99],; das letzte Abdominalsegment meist zum Teil gelb, selten ganz schwarz in Kombination mit geschwärztem verengtem Flügeldeckenende. D: Naher Osten. Siehe flavipennis LZ >>>8
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Abb. 99
#65
Kopf und Halsschild schwarz. Kopf vor den Augen etwa so lang wie breit. Flügeldecken rundum schwarz gerandet. Letztes Sternit im Bogen eingeschnitten [Abb. 100]. D: Europa, Transkaukasus, Nordtürkei, Nordwestiran. Siehe pthysica LZ >>>7
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Abb. 100
-Kopf und Halsschild grün, Kopf vor den Augen deutlich länger als breit. Jede Flügeldecke grün gerandet, mit Ausnahme der Spitze. Letztes Sternit in der Mitte mit leichten Längseindruck [Abb. 101]. D: Rumänien. Sieherostralis ssp. deubeli LZ >>>7
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Abb. 101
#66
Vorder- und Mittelschenkel sowie die Schienen überwiegend orange. Letztes Abdominalsegment [Abb. 102]. D: Balkanhalbinsel. Siehe annulata LZ >>>3
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Abb. 102
→ 67-Vorder- und Mittelschenkel schwarz.
#67
→ 68Flügeldecken überwiegend oder ganz schwarz, höchstens mit leichtem grünem Schimmer. Letztes Sternit bogenförmig ausgerandet.
→ 69-Flügeldecken grün oder blau. Letztes Sternit (meist) nicht ausgerandet.
#68
Flügeldecken im verengten Teil fast nur halb so breit als an der breitesten Stelle. D: Europa, Transkaukasus, Nordtürkei, Nordwestiran. Siehe pthysica LZ >>>7
-Flügeldecken im verengten Teil 2/3 so breit wie an den Schultern. D: Südeuropa. Siehe atrata LZ >>>11
#69
Kopf vor den Augen deutlich länger als breit, etwas rüsselförmig. Letztes Abdominalsegment [Abb. 101]. D: Südukraine, Kaukasus, Transkaukasus. Siehe rostralis LZ >>>15
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Abb. 101
→ 70-Kopf vor den Augen etwa so lang wie breit.
#70
→ 71Pygidium verlängert, apikal verjüngt; manchmal an der Spitze kurz eingekerbt.
→ 72-Pygidium anders.
#71
Letztes Sternit mit zwei schrägen Erhebungen, apikal seicht ausgerandet [Abb. 103]. D: Mittelmeergebiet. Alte Funde aus Bayern? crassipes LZ >>>18
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Abb. 103
-Letztes Sternit in seinem verengten Abschnitt oval konkav, apikal abgerundet [Abb. 104]. D: Türkei. Siehe merkli LZ >>>13
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Abb. 104
#72
Letztes Sternit mit Querriefung im Basalteil [Abb. 21] [Abb. 22], Färbung hellgrün , blau oder kupferig. D: West- und Südeuropa, Nordafrika. Siehe nobilis LZ >>>14
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Abb. 21
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Abb. 22
→ 73-Letztes Sternit ohne Querriefen.
#73
Letztes Sternit an der Spitze +/- ausgerandet, davor mit 3-eckigem Eindruck [Abb. 41] [Abb. 105]. D: Eurasien. Siehe virescens LZ >>>24
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Abb. 41
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Abb. 105
→ 74-Letztes Sternit an der Spitze gerundet, abgestutzt oder nur ganz seicht ausgerandet.
#74
Pygidium zum Ende nur leicht verschmälert, breit gerundet und kurz zugespitzt [Abb. 106]. Leuchtend gefärbt. D: Georgien. Siehe danieli LZ >>>13
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Abb. 106
→ 75-Pygidium anders. Düster gefärbt.
#75
Letztes Sternit an der Spitze breit gerundet bis abgestutzt [Abb. 107]. D: Eurasien. Siehe subrobusta LZ >>>25
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Abb. 107
→ 76-Letztes Sternit schmäler zugerundet.
#76
→ 77Flügeldecken an der Naht leicht, aber deutlich eingebuchtet und somit etwas klaffend.
→ 79-Flügeldecken an der Naht nicht eingebuchtet, nicht klaffend.
#77
Pygidium apikal scharf gerundet oder tief eingebuchtet. Der zugerundete Teil des letzten Sternits schmäler [Abb. 35]. D: Alpen, Sudeten, Karpathen; bis in die Südheide nachgewiesen. Siehe monticola LZ >>>20
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Abb. 35
→ 78-Pygidium apikal breiter verrundet oder seicht ausgerandet. Der zugerundete Teil des letzten Sternits breiter.
#78
Pygidium apikal seicht ausgerandet [Abb. 108]. Körper olivgrün. D: Marokko, Iberische Halbinsel. Siehe unicolor LZ >>>22
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Abb. 108
-Pygidium gerundet [Abb. 109]. Körper dunkel grün oder blau. D: West- und Mitteleuropa. Siehe tristis LZ >>>17
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Abb. 109
#79
Pygidium gerundet [Abb. 37]. D: Kaukasus, Transkaukasien, Nordtürkei. Siehe vilis LZ >>>21 und vilis pontica LZ >>>23
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Abb. 37
→ 80-Pygidium apikal ausgerandet.
#80
Letztes Sternit meist (nicht immer!) mit einem schmalen, medianen braunen Längsstreifen, der von sehr flachen Kielen gesäumt ist [Abb. 53]. D: Europa, Transkaukasien, Türkei, Syrien, Turkmenistan. Siehe lurida und viridula LZ >>>26
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Abb. 53
-Letztes Sternit mit flachen Längskielen, aber niemals bräunlich. D: Altaigebirge, Umgebung Chita. Siehe vilis siberoaltaica LZ >>>21
#81
→ 82Kopf, Halsschild und Flügeldecken gleich gefärbt.
→ 90-Kopf, Halsschild und Flügeldecken ungleich gefärbt oder nicht einfarbig.
#82
→ 83Alle Schenkel und Schienen dunkel, mehr oder weniger metallisch, Kopf kürzer.
→ 85-Mindestens ein Paar der Schenkel und/oder Schienen teilweise gelb, orange oder bräunlich, Kopf verlängert.
#83
Seitenrand der Flügeldecken leicht aber deutlich ausgerandet, Letztes Hinterleibssegment [Abb. 110]. D: Marokko. Siehe reini LZ >>>31
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Abb. 110
→ 84-Seitenrand der Flügeldecken nicht ausgerandet.
#84
Größer und robuster, Pygidiumspitze flach ausgerandet [Abb. 111]. D: Südeuropa, Transkaukasus, Nord-Kasachstan, Westsiberien. Siehe lateralis LZ >>>30
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Abb. 111
-Kleiner und schlanker, Pygidiumspitze zugespitzt verrundet [Abb. 112]. Balkanhalbinsel. Siehe rufofemorata LZ >>>31
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Abb. 112
#85
→ 86Mehrere oder alle Schenkel und/oder Schienen zum Teil gelb oder orange.
→ 88-Nur die Vorder- oder Hinterschenkel und/oder -schienen zum Teil gelb.
#86
Kopf vor den Augen deutlich länger als breit (Fig. 123), Seitenrand der Flügeldecken deutlich bogig ausgerandet. D: Zypern. Siehe basipes LZ >>>49
→ 87-Kopf vor den Augen höchstens etwas länger als breit, Seitenrand der Flügeldecken nicht ausgerandet.
#87
Pygidium apikal scharf gerundet (Fig. 359), Mittelschenkel an der Basis schwarz. D: Euboea, Südost-Griechenland. Siehe rufofemorata euboica LZ >>>54
-Pygidium apikal abgestutzt (Fig. 360), Mittelschenkel an der Basis orange. D: Nordost-Türkei. Siehe artvinensis LZ >>>53
#88
Nur die Hinterschenkel teilweise braun oder orangerot. D: Balkan-Halbinsel, Kreta. Siehe rufofemorata LZ >>>31
→ 89-Nur die Vorderschenkel teilweise braun oder orangerot. Flügeldecken am Seitenrand deitlich etwas eingebuchtet. Letztes Abdominalsegment [Abb. 113].
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Abb. 113
#89
Augen stärker vorstehend, Kopf vor den Augen kürzer [Abb. 114]. D: Europa, Naher Osten. Siehe flavipes LZ >>>33
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Abb. 114
-Augen weniger vorstehend, Kopf vor den Augen länger [Abb. 115]. D: Kreta. Siehe cretica LZ >>>33
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Abb. 115
#90
→ 91Flügeldecken dunkel, am Ende gelb gefleckt.
→ 94-Flügeldecken ohne gelben Fleck oder ganz gelb.
#91
Nur die vorderen Schienen und Schenkel teilweise orangerot. D: Marokko. Siehe obscuripes LZ >>>34
→ 92-Alle Schenkel und Schienen teilweise gelb oder rot.
#92
Vorderrand des Halsschilds deutlich vorragend, Halsschildgruben sehr tief. Marokko. D: Siehe mogadorica LZ >>>46
→ 93-Vorderrand des Halsschilds wenig vorragend, Halsschildgruben flacher.
#93
Zumindest der Hinterrand des Halsschilds gelb oder braun. Habitus [Abb. 116]. D: Mittelmeergebiet. Siehe barbara LZ >>>47
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Abb. 116
-Halsschild vollständig metallisch. D: Nordafrika. Siehe algerica LZ >>>47
#94
→ 95Halsschild wenigstens teilweise gelb, orange oder rostfarben.
→ 105-Halsschild ganz dunkel.
#95
→ 96Flügeldecken völlig blau oder schwarz mit Metallschimmer.
→ 99-Flügeldecken mindestens zum Teil gelb.
#96
→ 97Beine vorwiegend gelb.
→ 98-Mittel- und Hinterbeine völlig schwarz.
#97
Flügeldecken dichter und länger behaart, Augen stärker vorragend. D: Europa, Nord-Türkei, Transkaukasus, Nordwest-Iran. Siehe podagrariae LZ >>>57
-Flügeldecken spärlicher und kürzer behaart, Augen weniger vorragend. D: Südost-Türkei, Naher Osten. Siehe rufofemorata pruinosa LZ >>>54
#98
Vorderschienen zumindest teilweise gelblich, Fühler gelbbraun; letztes Sternit ♀ [Abb. 117]. D: Europa, Transkaukasus, Nord-Kasachstan, Westsibirien. Siehe croceicollis LZ >>>36
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Abb. 117
-Vorderschienen und Fühler dunkel bis schwarz, Letztes Sternit ♀ [Abb. 118]. D: Türkei. Siehe rufofemorata rubricollis LZ >>>52
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Abb. 118
#99
Pygidium an der Spitze breit ausgerandet oder abgestutzt [Abb. 119]. D: Israel, Jordan. Siehe atriceps LZ >>>58
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Abb. 119
→ 100-Pygidium höchstens schmal ausgerandet.
#100
→ 101Halsschild völlig gelb oder orange.
→ 104-Halsschild teilweise verdunkelt.
#101
→ 102Schenkel und Schienen zumindest teilweise gelb.
→ 103-Alle Schenkel und Schienen schwarz.
#102
Spitze der Flügeldecken angedunkelt (Fig. 84). D: Südtürkei. Siehe podagrariae acutipalpis LZ >>>57
-Spitze der Flügeldecken nicht angedunkelt [Abb. 120]. D: Europa, Transkaukasus, Nordtürkei, Nordwest-Iran. Siehe podagrariae LZ >>>57
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Abb. 120
#103
Abdomen völlig schwarz. D: Aserbeidschan, Nordwest-Iran, Südwest-Turkmenistan. Siehe podagrariae ventralis LZ >>>32
-Die Basalhälfte des Analsternits gelb. D: Balkanhalbinsel, Türkei, Georgien. Siehe penicillata LZ >>>38
#104
Größere Art, > 7 mm. Augen stärker vorragend. Flügeldecken ganz gelb. Pygidium an der Spitze abgerundet [Abb. 121]. D: Europa, Nord-Türkei, Transkaukasus, Nordwest-Iran. Siehe podagrariae LZ >>>57
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Abb. 121
-Kleinere Art, <6 mm. Augen weniger vorragend, die Seitenränder der Flügeldecken geschwärzt. Pygidium an der Spitze ausgerandet [Abb. 122]. D: Zypern. Siehe inapicalis LZ >>>59
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Abb. 122
#105
Flügeldecken stark verkürzt, Schienen ganz dunkel. D: Türkei. Siehe brevipennis LZ >>>56
→ 106-Flügeldecken wenig verkürzt. Wenn die Schienen dunkel sind, dann sind die Flügeldecken auch vorherrschend dunkel.
#106
→ 107Flügeldecken ganz gelb.
→ 108-Flügeldecken teilweise dunkel.
#107
Kopf und Halsschild grün bis blau, Kopf vor den Augen deutlich länger als breit. D: Spanien. Siehe hispanica LZ >>>39
-Kopf und Halsschild schwarz, höchstens mit schwachem Metallschimmer. Kopf vor den Augen so lang wie breit. D: Westliches Mittelmeergebiet. Siehe simplex LZ >>>39
#108
Basis der Flügeldecken gelb. D: Westliches Mittelmeergebiet. Siehe simplex LZ >>>39
→ 109-Basis der Flügeldecken dunkel, metallisch.
#109
Die 2. Rippe der Flügeldecken in der Mitte nicht verdickt. Kopf vor den Augen nur etwas länger als breit. D: Spanien. Siehe schrammi LZ >>>44
→ 110-Die 2. Rippe der Flügeldecken in der Mitte verdickt. Kopf vor den Augen deutlich länger als breit.
#110
Kopf vor den Augen länger, rüsselförmig [Abb. 123]. D: Spanien, Nordafrika. Siehe basalis LZ >>>43
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Abb. 123
-Kopf vor den Augen kürzer [Abb. 124]. D: Algerien, Marokko. Siehe cuprata LZ >>>44
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Abb. 124
Enthaltene Taxaacutipalpis algerica annulata artvinensis atrata atriceps barbara basalis basipes brevipennis chalybea crassipes cretica croceicollis cuprata danieli deubeli euboica femorata flavipennis flavipes graeca hispanica inapicalis lateralis lurida melanopyga merkli mogadorica monticola nigroapicata nobilis obscuripes Oncomerapallidicolor penicillata podagrariae pontica pruinosa pthysica reini rostralis rubricollis rufofemorata schrammi siberoaltaica simplex sinica subrobusta tristis unicolor ventralis vilis virescens viridula
Literaturverzeichnis
Seidlitz, G. (1899): Oedemeridae in: Naturgeschichte der Insecten Deutschlands, Hrsg. Erichson, V-2:681-968, Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin, >>>"F:\taxa\coleo\scans\Seidlitz1899 Oedemeridae.pdf" p.906
Švihla, V. (1999): Revision of the subgenera Stenaxis and Oedemera s.str. of the genus Oedemera (Coleoptera: Oedemeridae) - Folia Heyrovskyana, Suppl. 4:1-117 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Svihla1999 Oedemera.pdf"
Lompe, A. (2020): - Nachrichtenblatt der Bayerischen Entomologen, 69(3/4):92-97 >>>"Lompe2020 Oedemera viridula.pdf"
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 07.05.2025 - 18:30:51
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