Gattung Ochthebius - quadricollis-Gruppe (Calobius Wollaston, 1854)

ColeopteraHydraenidaeOchthebius
Von Arved Lompe (n. E. Reitter, M. Jäch)
Die Untergattung zeichnet sich durch sehr große, lange, zweilappige Oberlippe, großen, langen, vorn viereckigen Kopf, der fast so breit wie der Halsschild ist, und durch sehr lange und dünne Beine aus, deren Schenkel dünn und deren Schienen statt mit Dörnchen mit feinen Härchen bewimpert sind; letzteren fehlen die Endsporen. Bei den ♂ ist die Außenkante der Schienen mit langen Schwimmhaaren besetzt, die aber leicht übersehen werden, weil sie sich außerhalb des Wassers dicht an die Schienen anlegen. Die Arten leben im Detritus an Meeresküsten.
#1
heeri (Wollaston, 1854)🗺ColeowebHalsschild jederseits ohne Eindrücke, wenig breiter als lang. D: Kanarische Inseln, Madeira.
→ 2-Halsschild jederseits mit 2 mehr oder weniger deutlichen Grübchen, viel breiter als lang.
#2
quadricollis Mulsant, 1844Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken wie die übrige Oberseite kahl. Bronzeschwarz oder schwarz mit grünlichem Metallschimmer, die Fühler rötlich gelb, mit schwärzlicher Keule, die Kiefertaster und Beine braunrot. Halsschild quer viereckig, nach hinten leicht verengt, mit breit abgerundeten Ecken, die Scheibe mit verkürzter, vorn durch eine leicht angedeutete Querfurche begrenzter Mittellinie und meist mit schwacher Andeutung hinterer Dorsaleindrücke. Flügeldecken gestreckt oval, hinten einzeln ziemlich breit abgerundet, in regelmäßigen oder etwas verworrenen Reihen punktiert. Das Metasternum ganz matt, die Spitze des Abdomens glänzend. Aedoeagus [Abb. 1]. 1,7-2 mm. D: An den Küsten des westlichen Mittelmeergebietes: Südfrankreich, Korsika, Spanien (auch an der Atlantikküste). (=submersus Chevrl.)
ochthebius_quadricollis.gif
Abb. 1
→ 3-Flügeldecken sehr fein und spärlich reihenweise behaart.
#3
brevicollis Baudi, 1864🗺ColeowebOberseite hautartig retikuliert. Halsschild an den Seiten stärker gerundet als bei quadricollis und nach vorn und hinten ziemlich stark verengt. Flügeldecken seicht und weitläufig, bisweilen fast erloschen gereiht punktiert. 1,7-2 mm. D: An den Küsten des östlichen Mittelmeers von Istrien und Dalmatien bis Italien. Zypern, Syrien. Stammform.
steinbuehleri (Reitter, 1886)🗺Coleoweb-Oberseite, namentlich der Halsschild glatt und glänzend, nicht hautartig retikuliert. 1,5-1,8 mm. D: Istrien, Dalmatien, Westitalien. ssp.
Enthaltene Taxabrevicollis heeri quadricollis steinbuehleri
Erstellt am: 11.06.2014 · Letzte Aktualisierung: 20.02.2024 - 00:50:42
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