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-Seitenrandkontur der Flügeldecken hinter den Schultern nahezu gerade [Abb. 5], der Gesamteindruck eher oval, hinter der Mitte breiter als an den Schultern (beim ♀ deutlicher als beim ♂ [Abb. 6]); die äußeren Streifen deutlich und +/- vollständig durch Punkte markiert [Abb. 7], auch die Zwischenräume fein und stellenweise etwas gereiht punktiert. 2 Präapikalpunkte. Penislänge um 1 mm [Abb. 8] [Abb. 9]. 5 mm. D: Balkanhalbinsel, Kleinasien.




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Schlanker, Flügeldecken ± parallelseitig [Abb. 4]. Auf dem gut abgesetzten Kopfschild (nicht der Stirn!) meist 8 kurze, deutliche, ziemlich regelmäßig parallele Längsfurchen [Abb. 10]. Halsschild schwächer quer. 7. und 8. Flügeldeckenstreifen nur durch wenige Punkte angedeutet, verkürzt. Wie bei den meisten Arten 2 Porenpunkte an der Flügeldeckenspitze: einer liegt am Ende der 3. oder 4. Punktreihe, der andere in deren Verlängerung an der 7. [Abb. 11]. Die Reihenpunkte bis weit über die Mitte gleichstark, hinten feiner, aber nicht verschwommen. Auf dem Spiegelfeld sind verstreute feinste Pünktchen erkennbar (50 x). Penis ca. 1 mm lang, an der Spitze nur einseitig erweitert [Abb. 12] [Abb. 13]. 4-5,3 mm. B: In sandig-kiesigen Gebieten der Ebene (Calluna-Heiden) selten. D: Europa ohne Spanien und Portugal; Kaukasus, Kleinasien, Westasien. In Mitteleuropa besonders im Norden und Osten, nach Süden und Westen seltener. (=aesthuans Motsch., 1864) (=pusillus Waterh.)




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-Flügeldecken meist nach hinten ± erweitert [Abb. 14], wirkt bei gleicher Größe robuster. Auf dem Kopfschild (!) meist nur 5 teils weniger deutliche und unregelmäßige Längsfurchen [Abb. 15]. 7. und 8. Flügeldeckenstreifen deutlich. Halsschild stärker quer. Der vordere Porenpunkt am Ende der 3. oder 4. Punktreihe fehlt in der Regel [Abb. 16], kann aber gelegentlich, meist einseitig, auftreten und führt dann leicht zu Verwechslungen mit aestuans. Die Reihenpunkte an der Basis meist besonders stark, werden aber, besonders 6. und 7., schon kurz hinter der Mitte auffallend feiner und gegen das Ende verschwommen. Das Spiegelfeld stets glatt, ohne verstreute Pünktchen. Hintertarsen kaum länger als die Schienen. Penis etwa 1,5 mm und damit deutlich größer als bei aestuans und interstitialis, an der Spitze beidseitig erweitert [Abb. 17] [Abb. 18]. 4-5,5 mm. D: Europa, Sibirien, Nordamerika. In Mitteleuropa überall häufig, auch montan und alpin.




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Lackglänzend [Abb. 19], Zwischenräume der Punktreihen auch bei 50 x glatt, nur an der Flügeldeckenspitze eine Chagrinierung erkennbar. Die 7. Punktreihe wird schon in der Flügeldeckenmitte sehr fein. Scutellarstreifen oft verdoppelt. Halsschildseitenrand vor den Hinterwinkeln tief eingebuchtet [Abb. 20]. 4-5,5 mm. Aedoeagus [Abb. 21]. B: Hygrophil, schattenliebend. D: Europa ohne den äußersten Süden, Kleinasien, Westasien bis Mittelsibirien. In Mitteleuropa von der Ebene bis hochalpin überall häufig.


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Halsschildseitenrand stark S-förmig gekrümmt und zur Basis stärker konkav verengt (aber weniger stark als bei palustris) [Abb. 22], die Hinterwinkel treten seitlich vor, unter 90°. Spiegelfeld schmaler als die 3 folgenden Intervalle zusammen. Im ganzen etwas glänzender. 4-4,5 mm. Aedoeagus [Abb. 23]. B: Vorzugsweise unter Calluna, sowohl an trockenen, sandigen, als auch an feuchten Biotopen. Waldflüchter. D: Von den Färöern, Großbritannien und den Pyrenäen über Nord- und Mitteleuropa bis zum Nordbalkan und Kaukasus verbreitet. Ein isoliertes Vorkommen auch im Apennin. In Mitteleuropa im Norden und Osten häufig, nach Süden und Westen seltener, geht aber bis in die alpine Zone. (=hypocrita auct. nec Curtis, 1829)

-Halsschild kürzer, mehr trapezförmig, sein Seitenrand schwach S-förmig gekrümmt und zur Basis weniger konkav verengt [Abb. 24], Hinterwinkel um 90°. Spiegelfeld so breit wie die 3 folgenden Intervalle zusammen. Im ganzen matter. 4-5 mm. D: Südosteuropa, südöstliches Mitteleuropa, hier selten, aber vielleicht noch nicht erkannt und von germinyi unterschieden, obwohl das anhand der Halsschildform nach der Beschreibung nicht schwierig sein sollte. Die Art wird doppelt berücksichtigt, da die Breite des Spiegelfeldes manchmal schwer zu beurteilen ist.
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Der 5. Zwischenraum der Flügeldedcken an der Basis schmäler als die einschließenden, gröberen Punktreihen. 4. und 6. Zwischenraum manchmal etwas vertieft [Abb. 25]. Flügeldecken im letzten Viertel oder Drittel mit gelblichem Spitzenfleck [Abb. 26], am Nahtwinkel einzeln abgerundet [Abb. 27]. Kopf nicht breiter als der Halsschild, Augen flacher gewölbt. Clypeus mit unregelmäßigen Kielen und Furchen. Beine schwarz, die Schienen teilweise aufgehellt. 4-5 mm. Aedoeagus [Abb. 28]. B: An Ufern stehender und langsam fließender Gewässer. D: Zirkumpolar, in Europa von den Pyrenäen bis Siebenbürgen, sporadisch und selten. In Mitteleuropa bisher im Westen (Rheingebiet) und Norden (vorzugsweise an den Küsten); auch im Süden (Kärnten bis Nieder- und Oberösterreich) nachgewiesen.



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Kopf ein wenig breiter als der Halsschild. Clypeus nicht oder nur ganz flach gerunzelt. Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen flach. Streifenpunkte relativ fein, viel schmäler als die Zwischenräume. An der Spitze der Flügeldecken infolge der starken Mikroskulptierung oft mit grünlichem Schimmer, am Nahtwinkel gemeinsam abgerundet, das heißt die einzelne Flügeldecke ist dort zugespitzt [Abb. 30]. Schienen hellbraun, ebenso die Spitze der Vorderschenkel. 5,5-6,5 mm. D: Mittelmeergebiet.
-Mir nicht bekannt. D: Südosteuropa
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4. Zwischenraum der Flügeldecken auffallend breiter als die benachbarten, mit je 2 (zuweilen meist nur einseitig 3) tiefen Punktgruben darin [Abb. 31], eine vor, die andere in oder hinter der Mitte. Halsschild gerade nach hinten verengt. Flügeldecken mit gelbem Spitzenfleck [Abb. 32]. Aedoeagus [Abb. 33]. 3,5-5 mm. D: West- und Südeuropa, nordöstlich bis Holland, Elsaß-Lothringen und in das badische Oberrheingebiet verbreitet; Madeira.


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Beine rötlichgelb, selten die Schenkel ± angedunkelt [Abb. 34]. 3-4 erste Fühlerglieder gelb. Kopf größer, der Halsschild zur Basis stärker verengt [Abb. 35]. Der gelbe Flügeldeckenspitzenfleck ist oft undeutlich oder fehlt ganz. Episternen der Hinterbrust spärlich punktiert. 4-5,5 mm. Aedoeagus [Abb. 36]. B: Thermophil besonders in Buchenwäldern und auf anmoorigem Boden. D: Süd- und Mitteleuropa nordwestlich bis England. In Mitteleuropa nach Nordosten seltener.


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-Beine schwarz, die Schienen heller rötlich. 1. Fühlerglied braun, 2.-4. gelb, distal geschwärzt. Kopf kleiner, der Halsschild relativ breiter, zur Basis weniger stark verengt [Abb. 37]. Der gelbliche Flügeldeckenspitzenfleck kann vor allem bei Exemplaren aus alpinen Höhen fehlen. Episternen der Hinterbrust grob punktiert. Gelegentlich auftretende Exemplare mit - oft nur einseitig - 2 Punktgruben im 4. Zwischenraum (f. pseudoquadripunctatus Everts 1918) führten zu Verwechslungen mit quadripunctatus. 3,5-5,5 mm. Aedoeagus [Abb. 38] [Abb. 39]. D: Palaearktisch, ganz Europa. Häufigste Art in Mitteleuropa von der Ebene bis in alpine Hochlagen.

