Gattung Mordella L.

ColeopteraPolyphagaHeteromeraMordellidae
Von Arved Lompe (n. Plaza & Compte, Ermisch u.a.)Literaturverzeichnis ⇒
Hinterschienen nur mit einem kurzen, dem Hinterrand der Schienen parallelen Apikalkerb. Hintertarsenglieder ohne Kerbe. Klauen mit kurzen oder etaws längeren Zähnchen [Abb. 1], die aber nie so lang kammförmig sind wie bei Hoshihananomia. Grundform des Schildchens dreieckig mit geraden oder gerundeten Seiten. Die beiden ersten Fühlerglieder etwas kräftiger als die beiden folgenden, vom 5. Glied an sind diese breiter und gesägt. Augen fein facettiert und behaart. Flügeldecken ohne Haarmakeln oder -binden, hell oder dunkel, selten zweifarbig behaart. Körper schwarz. Die zeichnerische Darstellung der Parameren ist bei den meisten Autoren +/- stark idealisiert und entspricht der Betrachtung von der Innenseite, so daß die physisch rechte (größere) Paramere links abgebildet ist.
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Abb. 1
Weitere europäische Arten die ich nicht kenne:
Italien. ...aradasiana Patti, 1840
Kanarische Inseln. ...comptei Plaza, 1977
Bulgarien. ...hofferi Horak, 1979
#1
→ 2Pygidium auffallend lang und dünn, in der hinteren Hälfte zuweilen fadenförmig, 2,5-3 x so lang wie das Analsternit (=Hypopygium), hinter der Basis ± unvermittelt verengt.
→ 4-Pygidium kürzer, von ähnlicher Form oder von der Basis an kontinuierlich verengt.
#2
longicauda Roub., 1935🗺ColeowebSchildchen heller als die Umgebung behaart. 2. und 3. Kiefertasterglied rotbraun, das letzte Glied geschwärzt. Vorderschenkel schwarz oder gegen die Basis braunrot aufgehellt. 2. Vordertarsenglied so lang oder fast so lang wie das 3. und 4. Glied zusammen. 5,5-6,5 mm. Alpine Art, erst wenig gefunden, sehr selten; Krain, Kärnten, Steiermark.
→ 3-Schildchen dunkel behaart wie die Umgebung, höchstens mit wenigen hellen Härchen untermischt. 2. Vordertarsenglied kürzer als das 3. und 4. Glied zusammen.
#3
palmae Emery, 1876🗺Coleoweb♀: Antennen leicht gezackt, die Glieder 5-10 breiter als lang, Endglied suboval, mit einer maximalen Breite nahe der Basis. ♂: Antennen gesägt, die Glieder 4-9 länger als breit, 2. Glied der Kiefertaster verbreitert, das letzte länglich dreieckig abgeschnitten.. 6,5-7 mm.
pygidialis Apflb., 1914🗺Coleoweb-5.-10. Fühlerglied länger als breit. Pygidium 3 mal so lang wie das Analsternit, ein Stück hinter der Basis unvermittelt auf eine fast fadenförmige Spitze verengt [Abb. 2]. Die basalen Fühlerglieder und das 2. und 3. Kiefertasterglied hell gelb- oder rostrot, das letzte Glied braunrot bis braun. Vorderschenkel heller oder dunkler rostrot, gegen die Spitze allmählich verdunkelt (♂). Vorderschienen des ♂ kräftig gebogen; 2. Kiefertasterglied nicht auffallend verbreitert [Abb. 3]. Parameren [Abb. 4]. 5,5-6,5 mm. Alpine Art: Bayerische Alpen, Steiermark bis Albanien.
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
#4
→ 5Galea nur mit kurzen Haaren besetzt [Abb. 5]. Arten aus dem Süden Europas und Westasiens.
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Abb. 5
→ 8-Galea mit langen Haaren besetzt [Abb. 6]; die Haarborsten sind deutlich länger als die Breite der Galea in der Mitte. Hierher auch die mitteleuropäischen Arten.
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Abb. 6
#5
→ 6Arten aus Kleinasien und den angrenzenden Gebieten.
→ 7-Arten aus Europa.
#6
tadjikistanica Odnosum, 2002🗺ColeowebFortsatz der Galea [Abb. 7] stilettförmig. Innere Beule der rechten Paramere deutlich hervortretend [Abb. 8]. Pygidium [Abb. 9]. Körperlänge von 7,5-8,7 mm.
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Abb. 7
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Abb. 8
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Abb. 9
armeniaca Odnosum, 2004-Fortsatz der Galea [Abb. 5] auf der Innenseite mit einem eckigen Vorsprung. Innere Beule der rechten Paramere stark abgeflacht [Abb. 10]. Pygidium [Abb. 11]. Kiefertaster [Abb. 12]. Körperlänge 9,5 mm.
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Abb. 5
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Abb. 10
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Abb. 11
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Abb. 12
#7
meridionalis Mequignon, 1946🗺ColeowebGalea sehr lang und schmal, etwa sieben mal länger als breit, spitz und am distalen Drittel mit ein oder zwei kleine Vorsprüngen auf der Innenseite, mit zahlreichen fadenförmigen und dazwischen keulenförmigen Borsten bedeckt. Behaarung der Oberseite mit grauem, selten goldenem Schimmer. Pygidium an der Basis mit weißer Behaarung; Fühlerglied 3 ein wenig länger als das 4.. ♂: 2. Glied der Kiefertaster breit und flach, weniger als dreimal länger als breit; Parameren wie in [Abb. 13]. ♀: 2. Glied der Kiefertaster länglich, fast viermal länger als breit. 6,5-7,5 mm. Südeuropa, nördlich bis Südwestdeutschland (Rheingebiet (n. Plaza & Compte)).
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Abb. 13
purpurascens Apfelbeck, 1914🗺Coleoweb-Galea ziemlich lang mit scharfer Spitze und ohne oder nur mit einer angedeuteten seitlichen Erweiterung; mit keulenförmigen Borsten ausgestattet, und unter ihnen weit verstreut fadenförmige. Fühlerglied 3 kürzer als das 4.. Dorsale Behaarung goldfarbig mit einem Hauch von Purpur oder violett; Pygidium ohne weiße Behaarung an der Basis. ♂: Vorderschenkel und -schienen hellbraun, Parameren wie in [Abb. 14]. 4,5-8 mm. Mittelmeergebiet, nördlich bis Kärnten (Mölltal (n. Plaza & Compte)).
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Abb. 14
#8
→ 9Flügeldecken vom ersten Drittel nach hinten mehr gerade oder im Extremfall sogar leicht konkav verengt [Abb. 15].
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Abb. 15
→ 11-Flügeldecken von der Mitte zur Spitze gerundet verengt [Abb. 16].
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Abb. 16
#9
vestita Emery, 1876🗺ColeowebDie rechte Paramere [Abb. 17] ist breit und relativ kurz, ihr ventraler Ast stark nach innen gebogen. Maxillartaster und Vorderschenkel schwarz; Flügeldecken stärker zugespitzt, die Spitze schmal und deutlich abgeschrägt. 9,0 mm. In Europa weit verbreitet.
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Abb. 17
→ 10-Die rechte Paramere schlank, länglich, ihr ventraler Zweig ziemlich gerade oder schwach gebogen.
#10
leucaspis Küst., 1849Fundmeldungen🗺ColeowebInnere Beule der rechten Paramere ist deutlich separiert und vorstehend [Abb. 18]. Flügeldeckenenden gegen die Naht abgeschrägt. Schildchen hell behaart, beim ♀ mitunter nicht. Flügeldecken rostrot bis dunkelbraun behaart, oft seitlich, an den Schultern beginnend, nach hinten breiter werdend, dunkler behaart, oft ist auch die Naht durch helle Haare eingefaßt, beim ♀ sind die Flügeldecken meist einfarbig dunkel behaart. Vorderschenkel des ♂ gelbrot mit geschwärzter Spitze, Vorderschienen meist rostrot, mitunter aber auch braun bis schwärzlich. Kiefertaster des ♂ [Abb. 19] gelbrot mit geschwärztem Außenrand des letzten Gliedes. Pygidium langgestreckt, ziemIich schlank [Abb. 20], an den Seiten gerade, doppelt so lang wie das Hypopygium. Galea sehr lang, mit langen, am Ende verbreiterten und abgestutzten Borsten. Parameren [Abb. 21] [Abb. 18]; der beborstete Lappen der linken Paramere auffällig stufig abgesetzt [Abb. 22]. 9,0-10,5 mm [Abb. 15]. Südeuropa, südliches Mitteleuropa.
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Abb. 18
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Abb. 19
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Abb. 20
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Abb. 21
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Abb. 18
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Abb. 22
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Abb. 15
duplicata Schilsky, 1895🗺Coleoweb-Innere Beule der rechten Paramere hat mehr die Form einer Stufe des dorsalen Astes [Abb. 23]. Körperlänge 7,7-8,3 mm. Kroatien, Türkei, Kleinasien.
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Abb. 23
#11
→ 12Pygidium kurz und dick, nicht mehr als 2,6 mal länger als an der Basis breit und nicht mehr als 1,7 mal so lang wie das Analsternit.
→ 13-Pygidium lang und schlank, nicht weniger als 3,0 bis 3,2 mal länger als an der Basis breit und mehr als doppelt so lang wie das Analsternit.
#12
velutina Emery, 1876🗺ColeowebOberseite gelb-braun, rötlich-braun und grau matt behaart. Pygidium [Abb. 24] 2,4 bis 2,8 mal länger als breit an der Basis und 1,5 mal länger als das Analsternit. Vorderschienen leicht gebogen. ♂ Kiefertaster [Abb. 25]. Parameren [Abb. 26]. 4,3-5,3 mm. Südosteuropa.
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Abb. 24
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Abb. 25
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Abb. 26
viridescens A. Costa, 1854Fundmeldungen🗺Coleoweb-Behaarung der Oberseite dunkel goldbraun mit einem starken violetten Farbton. Pygidium [Abb. 27] 2,5-2,6 mal länger als an der Basis breit und 1,7 mal länger als das Analsternit. Die Vorderschienen sind gerade. ♂: Vorletztes Glied der Kiefertaster innen recht- bis spitzwinkelig [Abb. 6]. Fühlerglieder ab dem 6. mehr konisch-viereckig [Abb. 28]. Kiefertaster [Abb. 29] [Abb. 6]. Parameren [Abb. 30] [Abb. 31]. 5,3-7,0 mm [Abb. 32]. Südeuropa, strahlt bis Niederösterreich und Südmähren ein.
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Abb. 27
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Abb. 6
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Abb. 28
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Abb. 29
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Abb. 6
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Abb. 30
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Abb. 31
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Abb. 32
#13
→ 17Galea meist relativ lang [Abb. 6], selten kurz, nicht sehr breit, mit vorwiegend spatelförmigen,am Ende abgestutzten [Abb. 33] Haarborsten. 2. Glied der Kiefertaster beim ♂ leicht oder mäßig vergrößert.
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Abb. 6
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Abb. 33
→ 14-Galea relativ kurz und breit [Abb. 34], im distalen Drittel etwas breiter, in der Regel mit zahlreichen faden- oder keulenförmigen Borsten bedeckt [Abb. 35] [Abb. 36], manchmal untermischt mit Haarborsten die am Ende löffelfartig verbreitert sind (nicht gerade abgestutzt). 2. Glied der Kiefertaster beim ♂ sehr vergrößert, scheibenörmig [Abb. 37] [Abb. 38].
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Abb. 34
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Abb. 35
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Abb. 36
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Abb. 37
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Abb. 38
#14
legionensis Plaza & Compte, 1980🗺ColeowebSchildchen breit, 3/4 breiter als lang, an der Spitze sehr breit abgerundet. Fühlerglied 3 deutlich größer als das 4., das 5. bis 10. innen in eine Spitze ausgezogen [Abb. 39]. Pygidium ziemlich robust, zum Ende regelmäßig spitz zulaufend. Antennen und Taster braun, etwas verdunkelt an ihren Enden. Kiefertaster [Abb. 37]. Galea gelblich braun [Abb. 35]. Parameren [Abb. 40] und Penisspitze [Abb. 41]. 7,5 mm.
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Abb. 39
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Abb. 37
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Abb. 35
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Abb. 40
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Abb. 41
→ 15-Schildchen schmal, so lang wie breit, an der Spitze schmaler abgerundet [Abb. 42]. 3. Fühlerglied etwas größer als das 4., Glied 5 bis 10 innen mit abgerundeten Ecken [Abb. 43]. Pygidium verengt sich deutlich in der basalen Hälfte.
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Abb. 42
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Abb. 43
#15
gratiosa Plaza & Compte, 1980🗺ColeowebMaximale Breite der beiden Flügeldecken weniger als die Hälfte ihrer Länge. Pygidium vergleichsweise sehr schmal und lang, die distale Hälfte deutlich ausgedünnt. Galea [Abb. 36]. ♂: Kiefertaster [Abb. 38], Parameren [Abb. 44], Penisspitze [Abb. 45]. 5,3 mm.
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Abb. 36
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Abb. 38
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Abb. 44
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Abb. 45
→ 16-Maximale Breite der beiden Flügeldecken mehr als die Hälfte ihrer Länge. Pygidium verhältnismäßig mehr robust, breiter in seiner distalen Hälfte. Größer als 6 mm.
#16
brachyura Muls., 1856Fundmeldungen🗺ColeowebVorderschenkel, Taster und die Basis der Fühler rötlich, etwas dunkler beim ♀. Beim ♂ das 2. Glied der Kiefertaster stark vergrößert und am Ende abgerundet [Abb. 46] [Abb. 47]. Spitze der Galea regelmäßig gerundet, Parameren [Abb. 48] [Abb. 49]. 6-7,2 mm [Abb. 50].
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Abb. 46
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Abb. 47
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Abb. 48
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Abb. 49
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Abb. 50
holomelaena Apflb., 1914Fundmeldungen🗺Coleoweb-Vorderbeine, Taster und Antennen schwarz oder dunkelbraun [Abb. 51]. Beim ♂ das 2. Glied der Kiefertaster weniger erweitert als bei der vorigen Art [Abb. 34]. Spitze der Galea nach innen fast dreieckig, außen mit einem kleinen zahnartigen Vorsprung an der Basis [Abb. 52]; Parameren [Abb. 53] [Abb. 54]. 7-8 mm. Die Konturen der Galea sind durch die Behaarung +/- verdeckt.
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Abb. 51
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Abb. 34
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Abb. 52
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Abb. 53
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Abb. 54
#17
Behaarung der Oberseite rotbraun mit grünem oder violettem Schimmer. Galea relativ kurz, an der Spitze konisch, ockerbraun, mit langen Haaren [Abb. 55]. 3. und 4. Fühlerglied von gleicher Länge, Schildchen rotbraun behaart. Pygidium relativ lang und dünn, mit einem breiten weißen Band an der Basis. ♂: Vorletztes Glied der Kiefertaster innen recht- bis spitzwinkelig [Abb. 6]. Fühlerglieder ab dem 6. mehr konisch-viereckig [Abb. 28]. Vergleiche viridescens LZ >>>12
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Abb. 55
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Abb. 6
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Abb. 28
→ 18-Arten auf die die obige Beschreibung nicht zutrifft.
#18
→ 19Galea relativ lang und schmal, mit dünner Spitze, mit Ausnahme der äußeren Hälfte fast vollständig mit Borsten bedeckt,.
aculeata L., 1758🗺Coleoweb-Galea robuster, in der Regel etwas spatelförmig, das erweiterte Ende mehr oder weniger abgerundet, die Borsten sind fast ausschließlich in der apikalen Innenkante verteilt. Das 3. Fühlerglied länger als das 4.. Dorsale Behaarung mit grauschwarzem, selten rötlichem Schimmer. Pygidium mit einem weißen Haarkranz an der Basis. Parameren [Abb. 56]. 6,5-7,5 mm.
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Abb. 56
#19
Schildchen von der dunklen Behaarung abstechend heller behaart. Galea auch im distalen Drittel schmal, innen bis ganz in die Nähe der Basis mit langen Borsten spärlich besetzt; apikale Borsten sehr lang [Abb. 57]; 3. Fühlerglied so lang wie das 4., 5. etwas länger als das 4. und 6.. Spitze der Flügeldecken jederseits auf der Innenseite schräg abgeschnitten. 8-9 mm. Vergleiche leucaspis LZ >>>10
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Abb. 57
huetheri Erm., 1956Fundmeldungen🗺Coleoweb-Schildchen wie der Rest des Insekts mit dunkelbrauner oder etwas rötlicher Behaarung bedeckt. Die Spitze jeder Flügeldecke abgerundet [Abb. 58]. Galea im distalen Drittel leicht erweitert, relativ kürzer als bei den vorhergehenden Arten und mit dichterer Behaarung, die innen bis zur Basis reicht [Abb. 59]. Fühlerglieder ab dem 6. mehr dreieckig [Abb. 60]; das 3. Fühlerglied ein wenig länger als das 4.; das 5. Glied viel länger als das 4. und 6.. Das 2. Glied der Kiefertaster beim ♂ an der Außenseite ein wenig mehr gewölbt als bei den vorhergehenden Arten; vorletztes Glied innen stumpfwinkelig [Abb. 61]. Parameren [Abb. 62]. 6-8 mm.
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Abb. 58
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Abb. 59
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Abb. 60
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Abb. 61
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Abb. 62
Enthaltene Taxaaculeata armeniaca brachyura duplicata gratiosa holomelaena huetheri legionensis leucaspis longicauda meridionalis palmae purpurascens pygidialis tadjikistanica velutina vestita viridescens
Literaturverzeichnis
Apfelbeck, V. (1914): Revision der paläarktischen Mordella-Arten aus der Aculeata-Gruppe (Col.) - Annales musei nationalis hungarici 12:605-622
Plaza, E & Compte, A. (1980): Contribución al conocimiento de los Mordellidae de Espana I, género Mordella L., 1758 (Coleópteros) - Eos, 55/56:195-214 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Plaza&Compte1980 Mordella E.pdf"
Odnosum, V.K. (2004): Mordellid Beetles of the Genus Mordella (Coleoptera, Mordellidae) of Central and Eastern Palaearctics. - Vestnik zoologii 38(6):15-28 (in Russisch)
Erstellt am: 22.12.2011 · Letzte Aktualisierung: 01.02.2026 - 18:32:54
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