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Analsternit beiderseits eingedrückt, in der Mitte (beim ♂ stärker) erhaben vorspringend und hinten quer abgestutzt, die Abstutzung (auch von hinten gut sichtbar) dicht mit hellen Haaren bewimpert [Abb. 1]. Halsschild kräftig und dicht punktiert, die Punktur am basalen Absturz weitläufiger. Punktstreifen der Flügeldecken kräftig. Schwarz, Oberseite dicht und fein behaart [Abb. 2]. 12-18 mm. B: Die Larve entwickelt sich vorzugsweise im Boden und wurde mehrfach als Schädling an Kulturpflanzen bekannt. D: Vom Kaukasus und Kleinasien westlich bis Frankreich verbreitet; in Mitteleuropa nur im Süden und in der Mitte, im allgemeinen selten, nur an Wärmestellen häufig oder sehr häufig. Fehlt im eigentlichen Alpengebiet und in der Ebene.




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Halsschild ziemlich grob punktiert, mit langen, durch Runzeln verlängerte Hinterwinkelkielen. Schildchen wesentlich länger als breit. 3. Fühlerglied gestreckter. Oberseite mit sehr deutlicher rötlichgelber Behaarung [Abb. 9]. Fühler hell rötlich. Aedoeagus [Abb. 10] [Abb. 11]. ♀: Bursa [Abb. 12]. 14-17 mm. D: Von Kleinasien über Südeuropa und das südliche und mittlere Mitteleuropa bis nach Spanien verbreitet; bei uns besonders in Wärmegebieten verstreut und ziemlich selten, fehlt in der Ebene.



-Halsschild stark gewölbt, viel feiner punktiert [Abb. 13], die Zwischenräume deutlich größer als die Punkte. 7. Tergit in der Mitte des Hinterrandes leicht gekerbt [Abb. 14]. ♂: Aedoeagus [Abb. 15]. ♀: Bursa copulatrix [Abb. 16]. ♂ 10-14 mm; ♀ 12-16 mm. D: Südeuropa, Kanaren



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Sehr schanke, durchschnittlich größere Art [Abb. 17]. Schwarz, Beine rotbraun, Kopf und Halsschild gelegentlich etwas rötlich, selten der ganze Käfer rotbraun. Stirn hinter dem Vorderrand sehr grob und sehr dicht punktiert. Fühler etwas schlanker und länger. 14-20 mm. ♂: Halsschild flacher, nach vorn stärker verengt und dadurch kürzer wirkend; seine Seitenrandlinie in der Mitte stumpf gewinkelt, nach vorn und hinten geradlinig [Abb. 18]. Die Oberseite flach, uneben, mit paarigen Eindrücken vor der Mitte [Abb. 19], die selten undeutlich sind. Flügeldecken sehr schlank und lang, 3,6-4,1 x so lang wie die Halsschildmittellinie. Die Augen deutlich stärker hervorragend, nicht in einer Flucht mit den Halsschildseiten gerundet. Aedoeagus gestreckter, insbesondere die Parameren länger: Die Länge des durch ein scharfes. Zähnchen abgesetzten Endstückes der Parameren (a) verhält sich zum Rest der Parameren (b) im Durchschnitt wie 1:2,9 (2,7-3,2) [Abb. 20] [Abb. 21], Paramerenspitze seitlich nur vorne mit Borsten [Abb. 22] [Abb. 23]. ♀: Halsschild gewölbter, seitlich gleichmäßiger gerundet als beim ♂, und dadurch dem ♀ des rufipes äußerst ähnlich. Die Flügeldecken sind gestreckter als dort, ihr Verhältnis Breite:Länge liegt um 1:2,85. 7. Tergit [Abb. 24] [Abb. 25]. B: Entwicklung in rotfaulem Nadelholz nachgewiesen; vielleicht auch in Laubholz, aber dafür fehlen sichere Belege. D: Von Sibirien über große Teile von Europa verbreitet, auch in Nordamerika. In Mitteleuropa wohl überall nachzuweisen, doch liegen wegen der Konfusion mit villosus nur wenig verwertbare Angaben vor. Lohse sah Tiere aus der Tschechoslowakei, Österreich und zahlreichen Regionen Deutschlands. Nach Süden hin scheint die Art montane Gebiete zu bevorzugen.








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-Mäßig schlanke, durchschnittlich etwas kleinere Art [Abb. 26]. Schwarz, Beine rotbraun, Halsschild oder Oberseite nur ausnahmsweise rötlich. Stirn grob punktiert, die Punkte jedoch auch hinter dem Vorderrand mit deutlichen, schmalen, glänzenden Zwischenräumen. 12-18 mm. ♂: Halsschild gewölbter, die Seiten gleichmäßig gerundet, nach vorn schwächer verengt [Abb. 4], ohne Spur von Eindrücken vor der Mitte. Flügeldecken weniger schlank und kürzer, 2,8-3,6 x so lang wie die Halsschildmittellinie. Die Augen weniger hervorragend, in einer Flucht mit dem Halsschild gerundet [Abb. 27]. Aedoeagus gedrungener, das Endstück der Parameren verhält sich zum Rest der Parameren im Durchschnitt wie 1:2,4 (2,2-2,6) [Abb. 28] [Abb. 29] [Abb. 30], Paramerenspitze entlang der ganzen Seite beborstet [Abb. 31]. ♀: Flügeldecken etwas breiter als bei castanipes, ihr Verhältnis Breite:Länge liegt bei 1:2,6. Ein Unterschied in der Ausprägung der Flügeldeckenstreifen (Flügeldeckenpunktstreifen bei castanipes stärker eingedrückt) wie ihn Leseigneur angibt, ließ sich am Material aus Mitteleuropa nicht feststellen. 7.Tergit [Abb. 32] [Abb. 33]. B: Die Larve entwickelt sich vorzugsweise in rotfaulem Laubholz. Die Imago überwintert im Holz, Käfer ab Mai im Freien, bei uns überall häufig. D: In Europa weit verbreitet, auch in Skandinavien, von wo nur castanipes gemeldet wird. (=rufipes (Hbst., 1784)) Anmerkung: Die spezifische Verschiedenheit der beiden hierhergehörenden Arten ist seit jeher umstritten; auch in zahlreichen neuzeitlichen Faunenwerken erscheint stets nur eine Art, meistens villosus (als rufipes); werden beide Namen erwähnt, dann wird castanipes als Gebirgsvariante des villosus betrachtet. In Wirklichkeit können beide Arten nebeneinander vorkommen, wie wir es auch aus dem norddeutschen Flachland kennen; auch scheint castanipes durchaus nicht an Nadelholz gebunden zu sein, wie oft angegeben. Die ♂ beider Arten sind zweifelsfrei zu unterscheiden, obwohl die angegebenen Merkmale recht stark variieren. Im DNA-Barcode besteht ein Unterschied von 7-9%, das spricht klar für eine spezifische Verschiedenheit.








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Schwarz, fast matt. Halsschild gedrängt punktiert, in der Mitte mit sehr feinem, glänzendem, hinten ± verkürztem Längskiel [Abb. 6]. Körper ziemlich kurz und robust [Abb. 34], Flügeldeckenpunktreihen kräftig, die Zwischenräume etwas querrunzelig. Oberseite kurz und unauffällig grau behaart. Aedoeagus [Abb. 35]. 12-16,5 mm. B: Entwickelt sich im Boden an Graswurzeln. D: Von Sibirien über Mittel- und Südeuropa bis Frankreich verbreitet; in Mitteleuropa mit Ausnahme der Gebirge, bevorzugt Sandgebiete. (=niger (F.))


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-Schwarz, schwach glänzend. Halsschild sehr dicht punktiert, ohne feinen Mittelkiel [Abb. 36]. Körper etwas schlanker, Flügeldeckenpunktreihen feiner, Zwischenräume nicht querrunzelig. Oberseite durch dichtere und deutlichere Behaarung aschgrau scheinend [Abb. 37]. Aedoeagus [Abb. 38]. D: Im südlichen Europa vom Balkan bis Spanien verbreitet, von dort nach Mitteleuropa einstrahlend. In Mitteleuropa bisher nur aus Kärnten bekannt, aber vermutlich weiter verbreitet, da aus Südtirol, der Schweiz und dem Elsaß gemeldet.


D: Griechenland, Türkei, Naher Osten.
-D: Aserbeidschan.
-D: Armenien.
-D: Armenien, Türkei.
-D: Griechenland.
-D: Südposteuropa.
-D: Azoren.
-D: Kroatien, Griechenland.
-D: Südosteuropa.
-D: Griechenland.
-D: Griechenland.
-D: Bulgarien bis Kaukasus.
-D: Kaukasus.
-D: Ukraine (Krim).
-D: Deutschland.