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Hinterbrust mit 2 glänzenden Metasternalschwielen. Äußerer Flügeldeckenzwischenraum nur mit der normalen Punktreihe [Abb. 5]. Halsschildvorderrand tief ausgerandet [Abb. 6]. Aedoeagus [Abb. 7]. 1,6-1,7 mm. D: West-, Mittel- und Nordeuropa; in stehenden Gewässern.



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Flügeldecken gröber punktiert, heller [Abb. 9] oder dunkler [Abb. 10] braun. Punkte am Seitenrand, besonders im Nahtwinkel dreifach gröber als vorn. Halsschild etwas quer, Vorderrand ausgebuchtet. ♀: 10. Tergit am Hinterrand mit nur einer Kerbe [Abb. 11]. ♂: Aedoeagus [Abb. 12] [Abb. 13]. Alle submarginalen Borsten von gleicher Stärke. 1,8-2 mm. B: Gern im Lemna-Belag stehender Gewässer. D: West- und Südeuropa, westliches Mitteleuropa, östlich der Elbe nur sporadisch.




Flügeldeckenpunktreihen hinten am Seitenrand kaum 1,5 x größer als vorn. Halsschild nicht breiter als lang, im Gegensatz zu dem des sehr ähnlichen palustris vorn gerade abgestutzt. Aedoeagus [Abb. 15]. 1,7-1,8 mm. D: Südosteuropa und südöstliches Mitteleuropa; westlich bis zur Slowakei, Mähren und dem Neusiedlersee.
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-Flügeldeckenpunktur überall sehr grob, aber die Punkte hinten am Seitenrand meist nicht größer als vorne und in der Umgebung, es können aber Tiere mit großen Fensterpunkten auftreten! Halsschildseitenrand und Flügeldecken an den Schultern auffallend sägeartig gezähnt [Abb. 16]. Aedoeagus [Abb. 17]. 1,74-2,15 mm. D: Art von den Kanarischen Inseln: Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera.

Kopf neben jedem Auge und in der Mitte eingedrückt; Hinterbrust ohne erkennbare glänzende Schwielen. Seitenrand der Flügeldecken bis zum Nahtwinkel breit und flach abgesetzt. Oberseite sehr grob und dicht punktiert, Punktur des Halsschild verrunzelt. Dunkelbraun. 1,7-1,8 mm. D: Westeuropa; bei uns schon fraglich (Baden?).
Beine schlank. ♂: Kiefertasterendglied gerade und fast symmetrisch. Clypeus des ♀ mit kleinem, schräg von hinten deutlich erkennbarem Höckerchen. Aedoeagus [Abb. 18]. D: Nord- und Mitteleuropa, meist montan; bei uns im Rheinland (?), Westfalen und Holstein. Angaben aus Osterreich sind wohl in den meisten Fällen auf die folgende Art zu beziehen. (=sternalis Rey s. FHL)
-Aedoeagus [Abb. 19]. D: Hauptverbreitung in Serbien und Rumänien. In Mitteleuropa bisher nur ältere Funde aus Sachsen und aus der Slowakei.
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-Habitus [Abb. 20]. Beine dicker. ♂: Kiefertasterendglied leicht gebogen und etwas asymmetrisch. Clypeus des ♀ einfach. Aedoeagus [Abb. 21] [Abb. 21] [Abb. 22]. Oft in Gesellschaft der riparia. D: Tschechoslowakei, Österreich, Nordschweiz, Rheinland, Oldenburg; weit verbreitet und durchaus nicht selten. (=bohemica Hrbacek)




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♂: Hinterschienen deutlich wadenartig verdickt [Abb. 24]. Aedoeagus [Abb. 25] [Abb. 26] [Abb. 27], Flagellum etwa doppelt so lang wie bei der Vergleichsart, dadurch die Schlinge deutlich größer. 2,2-2,4 mm. D: Nord- und Mitteleuropa, in Gebirgs- und Hügelländern nicht selten, seltener in der Ebene.



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-♂: Hinterschienen kaum verdickt. Aedoeagus [Abb. 28] [Abb. 29], Apex des Penis etwas zurückspringend, die Auskehlung der großen Paramere tiefer. ♂ äußerlich gut durch die weniger verdickten Waden der Hinterschienen von riparia zu unterscheiden [Abb. 1]. D: Westeuropa, westliches Mitteleuropa, Norditalien, Schweiz, Türkei.


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Außenrand des Kiefertasterendglieds deutlich konvex [Abb. 30]. Der riparia sehr ähnlich, die Halsschildseiten jedoch flacher verrundet, die Hinterwinkel stumpfer [Abb. 31]. Aedoeagus [Abb. 32] [Abb. 33] [Abb. 34]. 1,9-2,3 mm. D: Nord- und Mitteleuropa, weit verbreitet; gern in laubgefüllten schattigen Tümpeln und im Sphagnum.




-Außenrand des Kiefertasterendglieds nur flach gebogen. Größer und breiter als riparia, Halsschildmitte wesentlich feiner als dort, auch etwas feiner als bei britteni punktiert. Flügeldecken des ♀ hinten abgeflacht verrundet. Aedoeagus [Abb. 35] [Abb. 36]. 2,2-2,5 mm. D: Südosteuropa und südöstliches Mitteleuropa; östliches Österreich, Tirol, möglicherweise in der Slowakei, fraglich in Schlesien und Bayern.

Größer: 2-2,3 mm. Schwarzbraun, Flügeldecken manchmal heller rotbraun. ♂: Hinterschienen in der Endhälfte am Innenrand stumpfwinklig erweitert. Aedoeagus [Abb. 37]. D: West-, Süd- und westliches Mitteleuropa, östlich bis zum Rheinland, Westfalen, Württemberg und Thüringen.
Flügeldeckenseitenrand im vorderen Viertel ganz schmal, dann unter Andeutung eines schwachen stumpfen Winkel schnell breit verflacht. Halsschildmitte glänzend, nur sehr fein punktiert. Punktur der Flügeldeckeneihen etwas unregelmäßig. Schwarz, unausgefärbt rotbraun, Kiefertaster, Fühler und Beine hell. Vorderkörper glänzender als bei den 3 folgenden Arten. 1,7-1,9 mm. Aedoeagus [Abb. 39]. D: Westeuropa, westliches Mitteleuropa (Belgien, Rheinland, Württemberg), auch in Norditalien.
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Körper gewölbter [Abb. 40], Clypeus an den Seiten fein punktiert, in der Mitte und Halsschildmitte nicht chagriniert, etwas glänzend. 1,7-2,1 mm. Aedoeagus [Abb. 41] [Abb. 42] [Abb. 43]. D: West- und Mitteleuropa, südliches Nordeuropa, Norditalien; nach Osten bis zu den Karpaten. Weit verbreitet, nicht selten



-Flacher und etwas breiter. Clypeus vollständig chagriniert und matt. Halsschildmitte zwischen der Punktur mit erkennbarer Chagrinierung. Aedoeagus [Abb. 44]. 1,7- 2,1 mm. D: Von Westeuropa bis zur Tschechoslowakei festgestellt; Hunsrück, Südhannover, vermutlich auch andernorts, aber für nigrita gehalten.
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Flügeldecken flach und breit [Abb. 46], grob und verworren punktiert, seitlich breit abgesetzt; der deutlich quere Halsschild viel schmäler als die Flügeldecken. Gelbbraun bis dunkel rötlichbraun, Kopf und Halsschildmitte dunkler. 1,7-1,9 mm. D: Bei uns weit verbreitet, in Gebirgsbächen selten, im Flachland sehr selten oder fehlend.
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Schwarz, Flügeldecken meistens rotbraun [Abb. 47]. Durchschnittlich größer und robuster als die folgenden Arten. ♂: Kiefertaster dick und ziemlich kurz, das 2. (vorletzte) Glied ebenso dick und wenig kürzer als das 3. ♀: Kiefertaster schlanker, jedoch nicht so schlank wie bei den folgenden Arten; Endglied um die Hälfte länger als das vorletzte Glied. Aedoeagus [Abb. 48]. 2,3-2,6 mm. D: Schweiz, französischer Jura, Schwarzwald; in den Alpen östlich bis Kärnten weit verbreitet.

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Flügeldeckenseitenrand besonders schmal abgesetzt, weit vor der Spitze erloschen. Flügeldecken fast parallelseitig, querüber stark gewölbt, beim größeren ♂ sehr gestreckt und hinten quer abgestutzt [Abb. 49], beim ♀ gemeinsam abgerundet. Kopf und Halsschild schwarz, Flügeldecken heller braun. Aedoeagus [Abb. 50] [Abb. 51] [Abb. 52]. 2-2,6 mm. B: Montan. Auch in größeren Fließgewässern. D: in Mitteleuropa; von den Pyrenäen bis zu den Karpaten; Bayern, Österreich, Mähren, Slowakei.



Schwarz, Beine heller braun. ♂: Mittelschienen am Beginn des letzten Drittels am breitesten, ihr Innenrand nur im letzten Drittel gekörnt, davor mit langen Haaren besetzt. Hinterschienen leicht geknickt. Aedoeagus [Abb. 53]. ♀: Flügeldeckenspitze wie bei excisa [Abb. 54] gerundet ausgeschnitten. 2,2-2,5 mm. D: Aus den Karpaten nach Mitteleuropa einstrahlend; Slowakei sehr selten.

-Schwarz, glänzend, Flügeldecken manchmal dunkelbraun. Kiefertaster, Fühler und Beine braun- bis gelbrot. ♂: Hinterschienen zur Spitze einwärts gekrümmt; Mittelschienen an der Basis und vor der Spitze deutlich erweitert, dazwischen tief ausgerandet [Abb. 55]. ♀: Flügeldecken am Nahtwinkel gemeinsam abgestutzt. 2-2,7 mm. B: Soll dunkle Schluchten und schattige Waldbäche bevorzugen. D: Westalpen, westliche Ostalpen, östlich bis Bayern und Tirol, Baden, Württemberg, vermutlich weiter verbreitet.
-Habitus sehr breit und flach, mit breit abgesetzter Flügeldeckenseitenrandkehle. Flügeldecken der aber nicht wie bei polita gemeinsam verrundet, sondern in getrennte Spitzen auslaufend mit großem V-förmigen Einschnitt dazwischen. Beim ♂ Mittelschienen und Hinterschienen ohne auffällige Erweiterungen. Größe: 2,0-2,3 mm. Aedoeagus [Abb. 56] [Abb. 57]. D: Slowenien, Italien (Friaul), Kärnten (Eisenkappel); vielleicht noch im Norden Kroatiens (Verbreitung nach Jäch, persönliche Mitteilung). (Untergattung Haenydra)

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Kopf und Halsschild dunkel-, Flügeldecken heller braun; Kiefertaster, Fühler und Beine rotbraun. Flügeldeckenseitenrandkehle ziemlich schmal, schon vor der Spitze verlöschend. ♂ : Mittelschienen am Innenrand zahnförmig erweitert, Hinterschienen am Innenrand wadenförmig verdickt, kurz vor dem Ende mit einem kräftigen dornförmigen Vorsprung [Abb. 58] [Abb. 2]. Aedoeagus [Abb. 59] [Abb. 60]. ♀: Flügeldecken nach hinten stark verengt, an der Spitze gemeinsam abgerundet, ohne einspringenden Nahtwinkel. Von dem sehr ähnlichen truncata durch geringere Größe leicht zu trennen. 1,9-2,1 mm. B: Montane Art. D: In Mitteleuropa in allen Mittelgebirgen in Gebirgsbächen; von Ostfrankreich bis zu den Karpaten, in den Alpen von Vorarlberg bis Kärnten.



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Mittelschienen innen gerade, die Körnchen schlecht erkennbar [Abb. 61] [Abb. 62]. Gesamtfärbung weniger dunkel [Abb. 63]. (♀ vgl. Leitzahl >>>28). 2-2,3 mm. Aedoeagus [Abb. 64] [Abb. 65] [Abb. 66]. D: In ganz Mitteleuropa die häufigste Haenydra-Art, nur in der Ebene selten oder fehlend.





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-Mittelschienen in der Hinterhälfte innen etwas konkav [Abb. 67], die Körnchen dort durch die aufsitzenden Dornen deutlicher. Allgemein dunkler [Abb. 68]. Aedoeagus [Abb. 69] [Abb. 70]. (♀ vgl. Leitzahl >>>27). 2-2,3 mm. D: Von Belgien bis Bulgarien nachgewiesen; in Mittel- und Osteuropa weit verbreitet. In hügeligen und Gebirgsgegenden in Bächen nicht selten.



Seitenrandkehle gegen das Flügeldeckenende verschmälert und zur Spitze verschwindend. Flügeldeckenabsturz weiter zum Nahtende gerückt und steiler. Flügeldeckenspitzen zusammen fast halbkreisförmig abgerundet. (♀ vgl. Leitzahl >>>28). 2,2- 2,5 mm. Aedoeagus [Abb. 71][Abb. 72]. D: Im ganzen östlichen Mitteleuropa etwa bis zur Elbe, im östlichen Österreich und in der Tschechoslowakei. Da auch aus Hessen angegeben, möglicherweise weiter verbreitet.

♂: Flügeldeckenspitzen einzeln verrundet; Aedoeagus [Abb. 73] [Abb. 74]. D: Pyrenäen bis Rumänien auf Urgestein.

-♂: Flügeldeckenspitzen gemeinsam verrundet; Aedoeagus [Abb. 75] [Abb. 76]. Äußerlich nur nach den ♀ unterscheidbar. D: Mitteleuropa, in den Alpen und im Bayerischen Wald auf Kalk verbreitet und nicht selten. Anmerkung: Apex des Medianlobus in Lateralansicht signifikant verschieden, Form des Distallobus - besonders bei saga - recht variabel und daher für die Determination ungeeignet! ssp.







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Kleiner und zierlicher (2-2,2 mm). Flügeldecken breiter oval [Abb. 68], jedes Flügeldeckenende kurz abgerundet, das Ende schimmert gelbbraun durch, das Nahtende springt als deutlicher kleiner Dorn vor [Abb. 78]. (♂ LZ >>>24)

Jede Flügeldecke nach hinten verlängert, in eine dreieckige stumpfe Spitze ausgezogen, dazwischen mit dreieckigem Ausschnitt.
-Jede Flügeldecke für sich am Nahtende flach verrundet, oder beide Flügeldecken gemeinsam verrundet oder verrundet abgestutzt, wobei jedoch das Nahtende schwach zurücktritt [Abb. 80]. ssp.
-Eine weitere Art in Westeuropa: D: Pyrenäen.
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Flügeldecken von oben gesehen am Ende gemeinsam fast halbkreisförmig abgerundet erscheinend; bei Ansicht schräg von hinten erweist sich aber der Nahtwinkel als tief ausgeschnitten [Abb. 81] [Abb. 82]; der Ausschnitt selbst kann dreieckig, halbrund oder asymmetrisch und etwas zerfranst sein mit +/- vorstehenden Nahtzähnchen; er ist selten so regelmäßig wie auf dem Photo!. 2-2,2 mm. (♂ LZ >>>24)

Flügeldecken vorn grob, nach hinten allmählich feiner, in der Nahtecke fein und spärlich punktiert. Punktzwischenräume flach. Metasternalschwielen schmal, kielartig. Dunkel rotbraun, Kopf und meist auch der Halsschild dunkler, Kiefertaster, Fühler und Beine heller rotbraun. ♂: Kiefertasterendglied am Innenrand eckig erweitert. 1,5-1,6 mm. D: West- und Mitteleuropa ohne die Ebene, nördliches Südeuropa; nach Osten sporadisch bis zur Balkanhalbinsel
Halsschild am Vorderrand viel breiter als an der Basis, Seitenrand hinter der Mitte tief gebogen ausgerandet. Flügeldeckenpunktreihen überall gleichmäßig und etwa gleich stark. Einfarbig rotbraun, Kiefertaster, Fühler und Beine rotgelb. 1,7-1,8 mm. D: Nur aus dem östlichen Mitteleuropa bekannt, Neusiedler See, Kärnten, Tschechoslowakei, dort besonders in den Beskiden, Ungarn.
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-Halsschild am Vorderrand kaum breiter als an der Basis, von der Mitte nach hinten gerade verengt, nur unmittelbar vor der Hinterecke leicht ausgeschweift. Flügeldecken weniger regelmäßig punktiert. Gelb- bis rotbraun, Kopf und eine Quermakel in der Halsschildmitte dunkler [Abb. 83]. Kiefertaster, Fühler und Beine rotgelb. Aedoeagus [Abb. 84] [Abb. 85]. 1,6 mm. (gehört in die Untergattung Hydraena s.str.) D: Von Großbritannien bis Bulgarien. In ganz Mitteleuropa, aber selten und in neuerer Zeit wenig gefunden.

