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Klaue der Hintertarsen nicht gespalten. Clypeus beim ♂ und ♀ mit abgerundeten Vorderwinkeln. Schwarz, Flügeldecken beim ♂ braunschwarz oder schwarz [Abb. 1], beim ♀ gelbbraun. Kopf dicht runzelig punktiert. Halsschild quer, in der Mitte am breitesten, nach vorn und hinten gerade verengt und dicht, kräftig verrunzelt, ohne Streifen. Oberseite mit breiten, ovalen Schuppen, beim ♂ dunkler und schütterer, beim ♀ dichter und heller. Zwischen ihnen etwa 3 x so lange Härchen wie die Schuppen. Fühler und Beine beim ♂ schwarz, 3. Außenrandzahn an den Vorderschienen manchmal schwach angedeutet, beim ♀ Fühler rotbraun und Vorderschienen mit 2 Außenrandzähnen. 9-11 mm. B: In den Vormittagsstunden auf verschiedenen Sträuchern (Rosa, Viburnum, Crataegus) oder im Gras. V-VI. ♀ sehr selten, verschwinden nach der Copula sofort wieder in der Erde. D: Mitteleuropa In Mittel- und Süddeutschland sporadisch und selten, zeit- und stellenweise häufiger. Fehlt im Norden. Hoplia occultans Mader, aus Franken (Feucht bei Nürnberg) beschrieben, sind nur größere (11-13 mm) ♀ der praticola, deren Schuppen auf den Flügeldecken breiter und dichter sind.
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-Klaue der Hintertarsen in der Nähe der Spitzen gespalten [Abb. 2]. Kopf und Halsschild mit kurzen, kräftigen abstehenden Haaren, Flügeldecken mit verstreuten winzigen, anliegenden Härchen. Schildchen etwas länger als breit, an der Basis mit parallelen Seiten. Oberseite mit sehr kleinen, voneinander entfernt stehenden eiförmigen Schuppen bedeckt [Abb. 3], dazwischen anliegende Härchen, die nicht länger sind als die Schuppen. Schwarz oder schwarzbraun. Kopf dicht gekörnt, Halsschild knapp vor der Mitte am breitesten, quer, Seiten vor den stumpfwinkligen Hinterecken leicht geschweift. Halsschildoberseite dicht und fein punktiert-gekörnt. Pygidiumspitze abgestutzt. Vorderschienen mit Außenrandzähnen. Hinterschienen ziemlich lang. Aedoeagus [Abb. 4]. 8-9 mm. B: In hügeligen oder gebirgigen Gegenden. Schwärmen in den Vormittagsstunden. Auf Weiden an Fluß- oder See-Ufern, jungen Obstbäumen, an den Zweigspitzen von jungen Kiefern, an Getreidehalmen, vereinzelt auch auf Blüten (Spiraea, Umbelliferen). Entwicklung 2-jährig. VI bis VIII. D: West- und Mitteleuropa, im Westen häufiger. (=farinosa auct., nec L. 1761))


Von den 3 Außenrandzähnen der Vorderschienen der mittlere dem basalen Zahn genähert und im rechten Winkel zur Schienenfläche [Abb. 5]. Klauen alle ungespalten. Körper kurz und kräftig. Oberseite beim ♂ sehr dicht azurblau, beim ♀ sehr fein und weniger dicht braun. Unterseite goldig beschuppt. Halsschild und Flügeldecken nicht deutlich behaart. Halsschild stark runzelig, hinter der Mitte am breitesten. Hinterrand jederseits neben den vorspringenden Hinterwinkel deutlich ausgebuchtet. Flügeldeckenseiten abgerundet. Hinterschienen breit, fast parallelseitig. 8-10 mm. D: Westliches Mitteleuropa, Schweiz. Fehlt in Deutschland.
Hinterklauen in der Mitte der Innenseite ohne Rinne. Oberseite grün oder goldgrün, Unterseite grünlichgolden oder silbrig beschuppt. Klein, länglich-eiförmig. Schwarzbraun bis schwarz (nur an schuppenfreien Stellen erkennbar). Fühler schwarz. Kopf ziemlich lang behaart. Halsschild in der Mitte am breitesten, Vorder Ecken spitz, Hinterecken stumpf; hell bewimpert. Zwischen den Schuppen auf den Flügeldecken sehr kleine, wenig vorstehende Haare. Vordertarsen bei beiden Geschlechtern an der Basis des Endzahnes eingelenkt. Die kleine Klaue an den 4 Vordertarsen überragt kaum die Mitte der benachbarten größeren. 6,5-8,5 mm. B: Auf den Küstendünen an Gräsern und Weiden, VI-VII. D: Osteuropa. Im Küstengebiet der Ostsee stellenweise und zeitweise nicht selten.
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-Hinterklauen in der Mitte der Innenseite mit einer feinen Rinne [Abb. 7]. Unterseite goldig, Oberseite gelb oder grün [Abb. 8], seltener zimtbraun [Abb. 9] oder metallisch goldgrün beschuppt. Kurz, walzenförmig. Schwarz oder schwarzbraun, nur Flügeldecken heller braun. Fühler schwarzbraun. Halsschild stark gewölbt und mit ovalen Schuppen bedeckt; dazwischen längere Haare. Flügeldecken wie der Halsschild beschuppt, Schulterbeule kräftig. Seiten kurz bewimpert. Vordertarsen beim ♂ [Abb. 10] gegenüber dem Hinterrand des vorderen, beim ♀ [Abb. 11] gegenüber dem Vorderrand des mittleren Außenrandzahnes eingelenkt. 9-11 mm. B: In Gebirgsgegenden und deren Vorland. V-VII an Waldrändern, auf Wiesen auf Blüten. D: Südosteuropa und südliches Mitteleuropa. Von Bayern bis Baden im allgemeinen häufig bis sehr häufig. (=farinosa (Linné))




Unterseite und Pygidium mit metallisch grünen oder goldgrünen ovalen Schuppen dicht bedeckt. Schuppen auf den Flügeldecken schlank, dazwischen ohne vorragende Härchen. Hinterklauen in der Mitte mit feiner Längslinie. Spitze mit einem angedeuteten Spaltzahn. Innenklaue der Vorder- und Mitteltarsen sehr kurz und der benachbarten größeren so dicht anliegend, daß alle Tarsen nur mit 1 Klaue ausgestattet erscheinen. Körper schwarz- bis dunkelbraun, Beine braun, Fühler gelbbraun, Fächer dunkler. Halsschild vor der Basis jederseits mit einem feinen Quereindruck. 6-7 mm. B: Besonders auf Sandboden, Küstendünen, Flußufern, aber auch auf Brachfeldern und schütteren Wiesen, auf Gesträuch. V-VII. D: Osteuropa, Mitteleuropa, besonders im Osten bis zur Elbe im allgemeinen nicht selten. Im Westen nur stellenweise und selten.
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-Ober- und Unterseite wenig dicht mit sehr kleinen lehmgelben anliegenden Schuppenhaaren bedeckt. Oberseite oft fast kahl [Abb. 12]. Die oft stark verkürzte, kleinere Innenklaue der Vorder- und Mitteltarsen deutlich erkennbar. Schwarzbraun. Halsschild hinter der Mitte am breitesten und nach vorn stärker als nach hinten verengt. Klaue der Hintertarsen ungespalten und auf der Innenseite in der Mitte mit einer feinen Rinne. 5-6,5 mm. D: Südosteuropa, südöstliches Mitteleuropa, bis Kärnten.
Die sehr verkürzte innere kleine Klaue der Vorder- und Mitteltarsen dicht an die benachbarte größere angelegt. Dadurch scheinbar die Tarsen nur mit 1 Klaue. Dunkel- bis schwarzbraun, Flügeldecken braun bis dunkelbraun. Beine dunkelbraun, beim ♀ manchmal fast rotbraun. Kopf grob körnelig verrunzelt. Kopfschild kurz, Rand aufgebogen, Vorderecken breit abgerundet. Halsschild stark gewölbt, Seiten abgerundet, Vorderecken fast rechtwinklig, jederseits vor der Basis mit einer flachen Querfurche. 6-8 mm. D: Pannonische Art, bis Mitteldeutschland.
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Halsschild vor der Basis jederseits mit einem flachen Quereindruck. Pygidium und Unterseite ohne eingestreute runde Goldschüppchen [Abb. 13] [Abb. 14]. Breit, braun, Kopfschildseiten parallel, Vorderrand fein ausgerandet. Dicht und kräftig punktiert. Halsschildseiten nach vorn stärker als nach hinten verengt. Vorderecken spitz, Hinterklaue an der Spitze fein eingeschnitten. 8-9 mm. D: Isoliertes Vorkommen im südwestlichen Mitteleuropa, sonst Südosteuropa, nordöstlich bis in die Umgebung von Wien bis Krems.

-Halsschild vor der Basis ohne Quereindrücke. Oberseite fein behaart, auf Pygidium und Bauch zwischen den feinen Haaren kleine oder größere (Bauch) ovale Goldschüppchen eingestreut. Klauen länger als bei den vorhergehenden Arten. Dunkelbraun. Alle anderen Merkmale wie bei hungarica. 8 mm. Diese Art wurde nach einem ♂ aus Mitteleuropa beschrieben. Machatschke hält sie für ein stärker beschupptes ♂ von hungarica, dem die Quereindrücke (ein variables Merkmal!) fehlen.
Oberseite mit grünen oder bräunlichgrünen, seltener braungrünen, oft metallischen Schuppen dicht bedeckt. Schuppen auf der Unterseite goldig und dicht. Zwischen den Schuppen von Oberseite, Brust und Beine eine spärliche Behaarung. 7,5-8,5 mm. B: In Ungarn auf verschiedenen Blüten nicht selten. D: Südosteuropa, südöstliches Mitteleuropa.