Gattung Herophila Mulsant, 1862 (Dorcatypus Thoms.)

ColeopteraPolyphagaPhytophagaCerambycidaeLamiinaeLamiini
Von Gerhard Brunne und Arved Lompe (n. K.W. Harde, U. Bense)
Mit der Gattung Lamia nahe verwandt, aber die Flügeldecken sind zusammengewachsen, die Hautflügel reduziert, bzw. fehlen ganz. Das 1. Fühlerglied ist viel länger als das 3.. Larven im toten Holz und in den Wurzeln der Kräuter. Imagines flugunfähig.
#1
tristis (L.)Hinterleib unterseits stets dicht tomentiert. Die Oberseite ist meist dicht braun tomentiert und auf jeder Flügeldecken mit 2 in Form und Größe variablen schwarzen Flecken vor und hinter der Mittel [Abb. 1] oder untomentiert, glänzend. Das ♂ ist etwas schmaler als das ♀; die Fühler reichen beim ♂ bis ins letzte Sechstel der Flügeldecken, beim ♀ reichen sie nur wenig über die Mitte der Flügeldecken hinaus. 14-28 mm. Larve in Laubholz (Feigen, Zypressen, Pappeln und Kirschen und andere) aber auch in Kräutern (Dianthus, Astragalus, Melilotus, Carduaceae), ausnahmsweise in Nadelholz (Cupressus).. V-VI. Südeuropa, nördlich bis ins Tessin und nach Kärnten
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Abb. 1
fairmairei (Thomson, 1857)-Hinterleib unterseits sehr spärlich behaart, glänzend, Flügeldecken einfarbig schwarz und glänzend; Körper schwarz. 22-25 mm. Entwicklung unbekannt, Imagines im Frühjahr am Boden. Griechenland
beieri (Breuning, 1942)-Über eine weitere in der 'Fauna Europaea' angeführte Art aus Griechenland habe ich keine Informationen.
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