Gattung Gibbium Scopoli

ColeopteraPolyphagaTarsen-5-5-5Ptinidae
Von Arved Lompe (n. H. Freude)
Bellés, X. (1985 ): Sistemática, filogenia y biogeografiía de la subfamilia Gibbiinae (Coleoptera, Ptinidae) - Treballs del museu de zoologia, 3:1-90 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Belles1985 Gibbiinae.pdf"
Walker, K. (2007): Smooth spider beetle - >>>http://www.padil.gov.au/pests-and-diseases/Pest/Main/135901
Kopf schwach behaart, Halsschildvorderrand mit Börstchensaum, sonst unbehaart. Trochanteren der Hinterbeine auffallend lang, mehr als die Hälfte der kurzen Hinterschenkel. In Europa 2 Arten unbekannter Herkunft, die ausschließlich synanthrop leben.
#1
→ 2Die Seiten des Kopfes unterhalb der kleinen Augen lang und vollständig fein längsgerieft [Abb. 1].
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Abb. 1
boieldieui Levrat, 1857-Kopfseiten ohne regelmäßige Längsriefen. ♂. Parameren kürzer und relativ breiter, den Medianlobus nur wenig überragend [Abb. 2]. Turkmenistan, Iran, Kleinasien.
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Abb. 2
#2
psylloides (Czenpinski, 1778)Stirnfeld über den Fühlergruben nach vorne mehr spitzwinkelig begrenzt [Abb. 3], der Hinterrand der Fühlergruben durch den präokularen Stirnhöcker erhaben und dadurch etwas nach vorne schräg verlaufend. Flügeldecken matur dunkelbraun, Unterseite und Extremitäten dicht hellgelb behaart. Stirnfurche lang und kräftig, reicht unter den Vorderrand des Halsschilds. Letztes Fühlerglied fast doppelt so lang wie das vorletzte. ♂: Der Haken des dorsalen Kiels spitz [Abb. 4]. 2-3,2 mm [Abb. 5]. Besonders gern in Zwischenböden alter Häuser, wo er von der Spreufüllung lebt, aber auch in Lagern, Bäckereien, Museen, trockenen Komposthaufen. Bohren sich zur Verpuppung gern in Holz, aber nicht Holzfresser. Meist sehr sporadisch, gelegentlich aber Massenvermehrung und dann mehr lästig als schädlich. Langlebig, bis über 18 Monate. Diese Art tritt nur im europäischen und paläarktischen Gebiet auf.
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
aequinoctiale Boieldieu, 1854-Stirnfeld vor den Fühlergruben nach vorne weniger spitzwinkelig begrenzt [Abb. 6], der Hinterrand der Fühlergruben nur schwach erhaben und seitlich quer verlaufend. Sonst äußerlich wie der vorige. Der entscheidende Unterschied soll beim ♂ Genital der Rückenkiel des Medianlobus sein, dessen Haken mehr verrundet ist [Abb. 7]. Lebensweise wie der vorige; stammt wohl aus der Neuen Welt, inzwischen kosmopolitisch verbreitet; auch nach Europa eingeschleppt und vereinzelt aus fast allen Ländern gemeldet.
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Abb. 6
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Abb. 7
Erstellt am: 29.05.2013 · Letzte Aktualisierung: 29.05.2013 - 23:22:08
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