Gattung Geonemus Schoenherr, 1833

ColeopteraRhynchophoraCurculionidaeBrachyderinae
Von Arved Lompe
Hoffmann, A. (1950): Curculionidae 1 - Faune de France 52 >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Faune de France Curculionidae 1.pdf"
Espanol, F. (1951): Los Geonemus de España y Baleares - Eos, 27:291-298 >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Espanol1951 Geonemus.pdf"
Ähnlich Barynotus, aber durch +/- vorragende Augen und fehlende Erhabenhaiten auf den Vorderhüften zu unterscheiden. Körper gestreckt [Abb. 1], dicht beschuppt. 5 Arten an den Küsten des Mittelmeergebiets, davon 2 nur in Nordafrika.
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Abb. 1
#1
palaui Espanol, 1951🗺ColeowebAugen groß, flach, nur wenig aus der Kopfwölbung vorrragend [Abb. 2]. Beschuppung der Oberseite mit eingestreuten grünen bis goldgrünen Schuppen. Aedoeagus [Abb. 3]. 8-10,2 mm. Spanien: Ibiza.
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Abb. 2
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Abb. 3
→ 2-Augen beim ♂ deutlich vorspringend [Abb. 4], beim ♀mitunter weniger.
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Abb. 4
#2
olcesei Tourn., 1873🗺ColeowebAbwechselnde Zwischenräume der kürzeren und breiteren Flügeldecken stärker erhaben. Marokko.
→ 3-Ohne erhabene Flügeldeckenzwischenräume.
#3
flabellipes (Olivier, 1807)🗺ColeowebKörper, dicht mit runden, aschgrauen [Abb. 5] oder gelblichen [Abb. 6] Schuppen besetzt, die auf den Flügeldecken selten verstreute hellere, unregelmäßige Flecken bilden. Rüssel, Kopf, Halsschild und Flügeldecken tragen sehr kurze helle Borsten, abgeflacht, undeutlich; Fühler und Beine ganz dunkel, letztere dicht beschuppt und kurz behaart. Rüssel merklich länger als breit, die Rückenränder parallel, die Oberseite flach, in der Mitte bis zur Stirn tief gefurcht. Stirn mit einem frei stehenden oder mit der Mittelfurche verbundenen Grübchen. Fühlerschft fast gerade, am Ende ziemlich stark und abrupt verdickt, über den hinteren Rand der Augen hinausgehend, die mehr (♂) oder weniger (♀) hervortreten. Die ersten beiden Geßelglieder verlängert, das 2. etwas länger als das 1., die folgende subkonisch, länger als dick, mit Ausnahme des 6., das so lang wie breit ist; Fühlerkeule länglich. Halsschild mäßig quer, die Seiten mäßig gewölbt, von der Mitte zur Basis schräg und gerade schmaler werdend, letztere breiter als der Vorderrand; Öberfläche mit groben, zusammenfließenden Höckern und einer manchmal undeutlichen Mittelfurche. Schildchen klein, aber deutlich. Flügeldecken länglich, an der Basis schwach bogenförmig, die Schulterwinkel vorspringend, der ziemlich steil; die Seiten leicht gerundet, subparallel (♂) oder hinten leicht verbreitert (♀); die Streifen stark mit groben Punkten die in der Mitte ein Schüppchen tragen; Zwischenräume flach, so breit wie die Streifen (♂) oder breiter (♀). ♂: Vorderschienen am Innenrand mit sehr deutlichen kleinen Zähnchen versehen. ♀: Innenrand der Vorderschienen ohne Zähnchen, aber dichter bewimpert. Aedoeagus [Abb. 7]. 10-15mm. B: Die Larve nagt an den Wurzeln von ·Osyris alba· L. (Santalaceae). Verpuppung etwa Mitte Juni und die Imagines erschienen Ende Juni, Anfang Juli und fressen an verschiedenen Pfanzen (Weinrebe, Cistrosen, Eichen, Weißdorn, Prunus spinosa, wilde oder kultivierte Rosen). V: Ziemlich häufig in Südfrankreich; Italien, Nordspanien; Algerien, Marokko.
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
caudulatus Fairmaire, 1891🗺Coleoweb-Schuppen der Oberseite mehr grünlich. Halsschild weniger stark skulptiert. Flügeldecken an der Spitze kurz ausgezogen. Aedoeagus [Abb. 8]. Spanien: Mallorca
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Abb. 8
murinus Boh., 1842🗺Coleoweb-Mir nicht bekannte Art aus Algerien.
Enthaltene Taxacaudulatus flabellipes murinus olcesei palaui
Erstellt am: 22.07.2022 · Letzte Aktualisierung: 23.07.2022 - 11:52:12
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