
Kopf kaum länger als breit, etwa so breit wie der Halsschild, gerundet viereckig. Halsschild flacher, in der Mitte der Seiten schwach konkav. Schwarz, Flügeldecken und Beine heller braun. ♂: Aedoeagus [Abb. 4]. 6-7,3 mm. D: In den Alpen weit verbreitet, auch in der Hohen Tatra. Diese Art wurde auch bei Hamburg im Niederelbegebiet gefunden.
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Rotbraun bis braun. Flügeldecken ohne Erzglanz, kürzer als der nach vorn etwas verengte Halsschild [Abb. 5], Kopf länglich oval mit schwach gerundeten Seiten. Fühlerbasis und Beine gelb. ♂: Aedoeagus [Abb. 6]. 5,5-7 mm. B: An Ufern. D: Überall nicht selten. (=vernalis (Grav.))

Kopf kurz und breit, nicht oder kaum länger als breit. Pechschwarz, Hinterränder der Tergite heller, Flügeldecken schwarzbraun, Fühler vom 4. Glied an deutlich geschwärzt. ♂: Aedoeagus [Abb. 8]. 4,5-5,5 mm. D: Verbreitung noch ungeklärt, möglicherweise überall im mittleren und südlichen Mitteleuropa; in Mähren und in der Slowakei weit verbreitet
Kopf ziemlich klein und sehr schmal, sehr deutlich länger als breit, zwischen den Augen ohne Eindruck. 7.-10. Fühlerglied etwa doppelt so breit wie lang. ♂: Aedoeagus [Abb. 10]. Durchschnittlich kleiner: 4,3-5 mm. D: Bisher nur aus den Beskiden bekannt
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-Kopf ziemlich groß und breiter als bei bescidicus, vorn zwischen den Augen fast stets mit einem länglichen Eindruck [Abb. 9]. 7.-10. Fühlerglied quer, aber nicht doppelt so breit wie lang [Abb. 2]. ♂: Aedoeagus [Abb. 11] [Abb. 12]. Durchschnittlich größer: 4,5-5,5 mm [Abb. 13]. B: Besonders unter der Rinde toter Bäume. D: Überall sehr häufig




Wenigstens die Flügeldecken mit Erz- oder Metallschein. Kopf länglich oval, Halsschild nach vorn verengt. 5,5-6 mm. ♂: Hinterschienen am Innenrand mit langen, hellen, sehr dicht gestellten Haaren besetzt. Aedoeagus [Abb. 14]. D: Weit verbreitet, aber sehr verstreut und überall selten.
♂: Aedoeagus [Abb. 15]. B: Montan und subalpin. D: Im mittleren und südlichen Mitteleuropa, im Norden bei Hamburg, wohl weiter verbreitet
-♂: Aedoeagus [Abb. 16]. B: Bei uns montan und subalpin. D: Boreoalpin, in den Alpen und in den Beskiden; diese Art wurde aber auch im Norddeutschen Tiefland bei Hamburg gefunden, vermutlich weiter verbreitet Die beiden Arten wurden bisher nicht eindeutig getrennt. Es sind in Norddeutschland aber beide Arten gefunden worden. Ohne Genitaluntersuchung ist eine eindeutige Bestimmung nicht möglich.
Flügeldecken (Schulterlänge) kürzer als der Halsschild, Kopf etwas schmäler als der Halsschild und kaum länger als breit. Schläfen gut doppelt so lang wie der von oben sichtbare Augendurchmesser. Fühler bis auf die Basis des 2. Gliedes und Beine bis auf die gelbbraunen Tarsen geschwärzt. Vorletzte Fühlerglieder etwas breiter als lang. ♂: Aedoeagus [Abb. 17]. 4,9 mm. B: Aus dem Sphagnum eines Moores in Schweden beschrieben. D: Nord- und Mitteleuropa; in Mitteleuropa bisher nur bei Kassel und in der Mark Brandenburg gefunden.
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Vorletzte Fühlerglieder stark quer. Auffallend kräftig gebaute Art. Kopf groß, gerundet quadratisch mit gut ausgeprägten Schläfenwinkeln, beim ♂ leicht quer und breiter als der Halsschild [Abb. 18], beim ♀ so breit wie dieser. Schläfen gut eineinhalb mal so lang wie die Augen. Halsschild zwar länger als breit, aber auffällig gedrungen gebaut; die grob punktierten Flügeldecken so lang oder etwas länger als der Halsschild, dabei aber relativ kürzer als bei den folgenden Arten. ♂: Hinterrand des 6. Sternites sehr schwach, unauffällig ausgeschnitten. ♂: Aedoeagus [Abb. 19] [Abb. 20]. B: Meist an Dünger, in verpilzten Faulstoffen, an Pilzen. D: Wohl überall, aber verstreut und selten, (=stipes Sharp)


Schlanker, Kopf schmäler, etwas länger als breit mit gewölbten Augen. Fühler ziemlich dick, vorletzte Glieder leicht quer, Halsschild deutlich länger als breit und etwas breiter als der Kopf. ♂: Aedoeagus [Abb. 21]. B: Auf Salzboden. D: An der Nordseeküste selten
-Dem keysianus sehr ähnlich, robuster gebaut, Kopf breiter, Augen flacher, Halsschild nur wenig länger als breit. Flügeldecken länger und breiter, Hinterleib dichter punktiert. ♂: Aedoeagus [Abb. 22]. B: Auf Salzboden. D: Bisher nur an der Salzstelle Esperstedt-Frankenhausen (Kyffhäuser) in wenigen Stücken gefunden
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subnigritulus Joy, 1913
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Kleine Art von 3,7-4,2 mm. Die vorletzten Fühlerglieder schwach quer. Kopf wenig länger als breit, Schläfen fast doppelt so lang wie die Augen, Halsschild wenig breiter als der Kopf. Flügeldecken und Hinterleib einfarbig schwarz ♂: Aedoeagus [Abb. 23]. B: In Mooren, Sümpfen und an Ufern, aber auch an nassen Stellen im Gebirge. D: Im ganzen nicht häufig, nach nigritulus und pennatus aber wohl doch die verbreitetste Art der Gattung. (=subnigritulus FHL, Smetana 1956, Reitter 1909?) Der hier von Lohse angegebene Name subnigritulus ist einer südeuropäischen Art zuzuweisen, die nicht in Deutschland vorkommt.
Taster und Fühlerbasis schwarz, alle Schienen geschwärzt. Kopf länger als breit, deutlich schmäler als der Halsschild, Schläfen reichlich eineinhalb mal so lang wie der Augendurchmesser. ♂: Aedoeagus [Abb. 24]. 4,2-4,8 mm. D: Sehr verstreut und sehr selten; im Nordwesten (Oldenburg), aber auch in den Alpen; sicher weiter verbreitet.
-Taster und wenigstens das 1. Fühlerglied braun oder gelbbraun, an den Beinen nur die Hinterschenkel (oft nur die Basis) und die Hinterschienen geschwärzt. ♂: Aedoeagus [Abb. 25]. 4-4,6 mm. B: In feuchtem Wiesengelände, an den Ufern größerer Flüsse und Gewässer. D: Bei uns wohl überall, aber selten. (=velox Shp., 1910)
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Schwarz, Fühlerbasis und Beine ± hellbraun, Hinterschienen meist deutlich angedunkelt (aber nicht so schwarz wie bei den vorhergehenden Arten). Gestalt robuster, Kopf größer und breiter, abgerundet quadratisch, beim ♂ breiter, beim ♀ so breit wie der Halsschild, vorletzte Fühlerglieder höchstens schwach quer, Schulterlänge der Flügeldecken und Mittellänge des Halsschildes etwa gleich. ♂: Aedoeagus [Abb. 26]. 4,5-5,2 mm. B: An Ufern und in Sümpfen im Genist oft zahlreich. D: Im Norden häufiger als im Süden, im ganzen ziemlich selten
-Dunkelbraun mit etwas dunklerem Kopf, Fühler höchstens zur Spitze schwach verdunkelt, Beine ganz braungelb. Gestalt schlanker, Kopf etwas länger als breit mit lang abgerundeten Schläfenwinkeln Schulterlänge der Flügeldecken etwas größer als die Mittellänge des Halsschildes. ♂: Aedoeagus [Abb. 27]. 4,4-4,6 mm. D: Vom Kaukasus bis ins südöstlichste Mitteleuropa (Slowakei) verbreitet, sehr selten .
Größere und robustere Art, 4-5,5 mm. Kopf bei den ♂ ± quadratisch, bei den ♀ etwas länger als breit, auf der Stirn mit flacher Grube. Fühler ziemlich lang, vorletzte Glieder so lang wie breit. Schläfen nicht ganz doppelt so lang wie der Augendurchmesser. Halsschild wenig breiter als der Kopf, 4-5 mm (Stammform). Neben dieser Normalform findet sich eine Form von größerer, robusterer Gestalt (4,6-5,5 mm) und auffallend großem und breiten Kopf und sehr deutlicher Stirngrube (var. signiceps Smet.), die wegen des großen Kopfes dem trossulus ähnlich wird, von diesem aber durch die längeren Flügeldecken leicht zu unterscheiden ist. ♂: Aedoeagus [Abb. 29]. B: In Kompost, Anspülicht und in der Bodenstreu. D: Überall, die gemeinste Art der Gattung,
-Eine aus Kärnten beschriebene Art ist möglicherweise nur auf ein abweichendes Stück des nigritulus begründet, von dem er im Genitalbau nur unwesentlich abweicht [Abb. 30]. (=spurius Smetana)
-Eine weitere Art wurde aus Mazedonien beschrieben. Sie ist innerhalb der nigritulus-Verwandtschaft nur durch den abweichenden Aedoeagus [Abb. 31] zu identifizieren. D: Südosteuropa; jetzt auch in Österreich festgestellt: In den Tauern im Kapruner Tal in 2000 m Höhe aus Heu gesiebt. 
Flügeldecken kurz, etwa so lang wie der Halsschild, die vorletzten Fühlerglieder quer. In der Gestalt weitgehend mit subnigritulus übereinstimmend, aber die Beine heller (nur die Hinterschienen angedunkelt). ♂: Aedoeagus [Abb. 32]. 3,7-4 mm. D: Wohl in ganz Mitteleuropa, aber sehr verstreut und selten

Vorletzte Fühlerglieder etwas länger als breit. Kopf sehr schmal, nach hinten leicht verengt, Augen gewölbter, etwas aus der Seitenkontur des Kopfes hervorragend. Seitenrand des Kopfes ganz gerade, Schläfenecken recht deutlich. 3,9-4,1 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 33]. D: Aus Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa einstrahlend, dort ziemlich selten
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-Vorletzte Fühlerglieder so lang wie breit, Kopf etwas breiter, nach hinten nicht verengt. Augen nicht aus der Seitenkontur des Kopfes hervorragend. Seitenrand des Kopfes leicht gerundet, die Schläfenecken weniger deutlich, lang abgerundet. 3,8-4,6 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 34], Paramere tief 2-gabelig [Abb. 35]. (Stücke des velox mit nur schwach verdunkelten Beinen, wie sie häufiger gefunden werden, dürften äußerlich kaum von dieser Art zu unterscheiden sein.) D: In Mitteleuropa nach nigritulus die häufigste Art der Gattung und meist an den gleichen Stellen wie diese. (=coxalus Hochh., 1871) (=pennatus Sharp) (=hublei Goiff. & Seegers)
