Gattung Lixus - Untergattung Eulixus Rtt.

ColeopteraRhynchophoraCurculionidaeCleoninaeLixus
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Lose, G.A. (1983): Cleoninae - Käfer Mitteleuropas Bd. 11 - Goecke & Evers, Krefeld >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\FHL11.pdf"
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#1
iridis Ol., 1807Fundmeldungen🗺ColeowebMucronen der Flügeldecken lang und spitz, etwas divergierend und aufgebogen [Abb. 1]. Oberseite grau behaart, Halsschildseiten und eine jederseits neben der Mitte gelegene Längsbinde sowie der Flügeldeckenseitenrand etwas heller behaart. Oberseite oft hell gelb bestäubt. 11-17 mm. B: An nassen Stellen und Wasserrändern. Larvenentwicklung in den Stengeln verschiedener Umbelliferen (Cicuta, Conium, Sium etc.). D: Über ganz Europa ohne den höheren Norden weit verbreitet; in Mitteleuropa, die höheren Gebirge ausgenommen, überall, aber ziemlich selten.
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Abb. 1
→ 2-Flügeldeckenspitzen gemeinsam oder einzeln abgerundet oder jede Flügeldecken in einen kurzen spitzen, zipfelförmigen Mucro endend.
#2
scabricollis Boh., 1843Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild dicht oder gedrängt einfach punktiert [Abb. 2], an den Seiten kurz hinter dem Vorderrand mit schwach entwickelter Abschnürungsfurche. Vorderschienen an der Innenseite stark gezähnt [Abb. 3]. Die dunkle Oberseitenfärbung durch die dünne, wenig dichte Behaarung kaum beeinflußt, allenfalls die Seiten etwas dichter behaart [Abb. 4]. Flügeldecken einzeln zugespitzt und in einen Haarzipfel endend. Schienen rötlich. Mit 4-6 mm die kleinste der Lixus-Arten. B: An Runkelrüben. D: Art des Mittelmeerraumes, die sowohl in Frankreich als auch in Jugoslawien schädlich geworden ist. In Mitteleuropa angeblich in Franken.
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
→ 14-Halsschild mit doppelter Punktur, also entweder fein punktiert mit eingestreuten groben Punkten oder grob punktiert und die Punktzwischenräume mit sehr feiner Punktur [Abb. 5]. Fühlerschaft länger.
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Abb. 5
#14
subtilis Boh., 1836Fundmeldungen🗺ColeowebRüssel, Kopf und Halsschild deutlich etwas glänzend [Abb. 5], auch der Glanz der Flügeldecken durch die dünne, anliegende gescheckte Behaarung kaum beeinträchtigt [Abb. 6]. Rüssel höchstens mit sehr feinem, verkürztem Mittelkiel. Die groben Punkte der Halsschildscheibe deutlich isoliert, mit flachen, fein punktierten Zwischenräumen. Halsschild und Flügeldeckenseiten mit wenig ausgeprägter verdichteter heller Behaarung. Unterseite ohne deutliche Kahlpunkte. Aedoeagus [Abb. 7]. 7-9 mm. B: An ·Atriplex· und anderen Chenopodiaceen. D: Von Asien über Südosteuropa bis ins südliche und mittlere Mitteleuropa verbreitet, aber verstreut und selten: Slowakei, Böhmen, Niederösterreich, Franken, Pfalz, Baden, Mark Brandenburg, Niedersachsen.
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
→ 15-Oberseite, insbesondere der Halsschild, durch dichte Behaarung oder gedrängte oder verrunzelte Punktur matt.
#15
brevipes Bris.🗺ColeowebBauch etwas fleckig behaart, ohne Kahlpunkte. Halsschildseiten etwas unscharf heller behaart, Flügeldecken ohne hellen Seitenrand, etwas scheckig grau behaart. Rüssel mit deutlichem Mittelkiel, der oft durch ein flaches Grübchen jederseits stärker ausgeprägt erscheint. Grobe Halsschildpunktur dicht, etwas verrunzelt, die Zwischenräume sehr fein und dicht punktiert. 5,5-8 mm. B: An ·Silene·, ·Saponaria·, ·Dianthus· und ·Melandryum·. D: Über Südrußland und Südosteuropa bis ins südliche und südöstliche Mitteleuropa verbreitet; fehlt in Frankreich, wird jedoch aus Spanien gemeldet. In Mitteleuropa besonders im Südosten: Slowakei, Böhmen, Mähren, Burgenland, Steiermark, Osttirol. (=difficilis Cap.)
→ 16-Unterseite mit Kahlpunkten. Halsschild und Flügeldecken an den Seiten deutlich heller und dichter behaart. Rüssel ohne oder mit schwach ausgeprägtem Mittelkiel.
#16
lateralis (Panz.)🗺ColeowebHalsschild mit breiter, in der Mitte oval erweiterter, abstechend heller weißer Seitenbinde. Ein ebensolcher weißer Fleck befindet sich unter der Schulter, ein weiterer in der Mitte des Flügeldeckenseitenrand, weitere, aber sehr kleine weiße Fleckchen können sich noch dahinter befinden. Oberseite grau, auf den Flügeldecken scheckig behaart. Grobe Halsschildpunktur ziemlich dicht, die fein punktierten Zwischenräume etwas verrunzelt. 8-13 mm. D: Balkanhalbinsel, Italien, Südfrankreich. Aus Mitteleuropa noch nicht sicher nachgewiesen.
→ 17-Halsschild mit schlecht begrenzter heller Seitenbinde. Flügeldecken an den Seiten dichter und heller beschuppt mit eingestreuten dunklen Flecken. Flügeldecken grau, scheckig behaart.
#17
myagri Ol., 1807🗺ColeowebGrobe Punktur der Halsschildscheibe kräftig aber wenig dicht, die Zwischenräume sehr fein und dicht punktiert, flach, nicht verrunzelt. Augen kurzoval. Flügeldecken an den Schultern wesentlich breiter als der Halsschild, bis zum hinteren Drittel parallelseitig. Halsschild neben der Mittellinie mit unscharf begrenzter, breiter, heller behaarter Binde. Flügeldeckenspitze scharf gewinkelt. 7-14 mm. B: An feuchten Stellen an Cruciferen, besonders ·Rorippa·. D: Von Westasien über ganz Europa ohne den Norden verbreitet; in Mitteleuropa fast überall, nur in der Ebene selten oder gebietsweise fehlend.
punctirostris Boh.🗺Coleoweb-Grobe Punktur der Halsschildscheibe kräftig und dicht, die sehr fein und dicht punktierten Zwischenräume verrunzelt. Augen länglich oval. Körper schlanker. Flügeldecken an den Schultern wenig breiter als der Halsschild, beim ♂ schon von den Schultern an nach hinten leicht verengt, beim ♀ bis hinter die Mitte parallelseitig und dann zur Spitze länger als bei myagri verengt. Halsschildmittel, die schmale Mittellinie ausgenommen, unscharf heller behaart. Flügeldeckenspitze weniger scharf, nur durch die zipfelartige Behaarung spitz erscheinend. Von myagri auch durch gröbere Punktur an den Seiten der Rüsselbasis zu unterscheiden. 9-11 mm. D: Ungarn, nördliches Jugoslawien, Slowakei, Mähren.
#99
bidens Capiomont, 1874🗺ColeowebWeitere Arten in Europa: Italien, Frankreich, Griechenland, Bulgarien
brevirostris Boheman, 1835🗺Coleoweb-Italien, Frankreich, Iberische Halbinsel
canescens Fischer de Waldheim, 1829🗺Coleoweb-Ukraine, Südrußland, Moldavien
euphorbiae Capiomont, 1874🗺Coleoweb-Ungarn, Bulgarien
incanescens Boheman, 1835🗺Coleoweb-Moldavien, Südrußland
salsolae Becker, 1867-Südrußland
siculus Boheman, 1835🗺Coleoweb-Sizilien
sinuatus Motschulsky, 1849🗺Coleoweb-Südrußland
umbellatarum F., 1787🗺Coleoweb-Italien, Frankreich, Iberische Halbinsel
Enthaltene Taxabidens brevipes brevirostris canescens euphorbiae incanescens iridis lateralis myagri punctirostris salsolae scabricollis siculus sinuatus subtilis umbellatarum
Erstellt am: 23.05.2010 · Letzte Aktualisierung: 07.05.2025 - 11:55:52
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