tiliae (Panz., 1793)Halsschild breiter als lang, nach vorn stark bogig verengt, Vorderrand in der Mitte leicht vorgezogen mit 4 eng gestellten Zähnchen, hoch gewölbt, Summit in der Mitte, vorn mit 5 bis 6 konzentrisch bogenförmigen Reihen eng gestellter Schuppenhöcker
[Abb. 1]. Schildchen klein, punktförmig. Flügeldecken gedrungen walzenförmig, Absturz kurz, kräftig gewölbt, Flügeldeckenscheibe dicht, fein punktiert, die Reihenpunkte von denen der Zwischenräume nur teilweise deutlich zu trennen, der ganze Käfer mit winzigen gedrungenen und größeren Schüppchen bedeckt. 1,1-1,5 mm. Brütet monogam in absterbenden Zweigen und Ästen von ·Tilia argentea·, grandifolia, parvifolia und anderen Tilia-Arten, seltener an ·Carpinus betulus·, Brutröhren 2-armig quer zur Faser, Eiablage einzeln in Nischen, Larvengänge lang geschlängelt, in der Tiefe wechselnd, Puppenwiegen in der Rinde. Die Verbreitung fällt mit jener der Linde zusammen: von England bis an den Ural, von Italien und Albanien bis Mittelschweden und Südfinnland, ein getrenntes Vorkommen im Fernen Osten.