Gattung Endostomus Brême

TenebrionidaeCossyphini
A.L. (n. Reitter >>>Reitter-Best-Tab-Heft83.tif)
Prosternum nach vorne plattenförmig verlängert und vom Körper abgebogen, der Vorderrand entweder abgestutzt, bogig ausgerandet oder dreibuchtig, an den Seiten der abgebogenen Platte mit einem schmalen dreieckigen Spalt, durch den die Fühler vorgestreckt werden können; der Kopf wird durch die Prosternalplatte von unten bedeckt. Die Fühler sind kurz, sie überragen nicht den Vorderrand des Halsschildes.
Alle Arten sind mehr weniger schmutzig gelb oder rostbraun, die meisten mit deutlichen, durscheinenden, dunkleren, punkt- oder makelförmigen Nebelflecken.
Bei den ♂ sind die Klauenglieder der Vordertarsen allein, aber nicht bei allen Arten, oft nur schwach oder undeutlich gezähnt oder einfach. Bei den ♀ sind in der Regel die Epipleuren der Flügeldecken am unteren Spitzenrande mehr weniger zahnförmig verlängert oder gewinkelt; bei einer größeren Gruppe von Arten daselbst in nach hinten gerichtete, lange, schmale, schwanzförmige Fortsätze verlängert, welche aber die Randspitze der Flügeldecken niemals ganz erreichen. Die Arten dieser Gattung sind auf Mittel- und Südafrika beschränkt und recht zahlreich: ihre Artenkenntnis ist gewiß noch lange nicht abgeschlossen. Bisher sind zusammen 13 Arten von Castelnau, Fairmaire, Quedenfeldt, Kolbe, Péringuey, Wasmann und Gebien beschrieben worden. Eine zusammenhängende Arbeit darüber war bisher nicht vorhanden. Brême, der Monograph der Cossyphini, kannte nur den Endostomus senegalensis Cast.
#1
→ 2Kleine Arten, 10 mm Länge nicht überragend. Flügeldecken mit meistens drei feinen Rippen.
→ 8-Größere Arten, 10 mm Länge weit überragend. Flügeldecken ohne Rippen, oft aber mit Spuren von 1-3 feinen Längsnerven zwischen der Punktierung.
#2
cossyphoides Reitter, 1917Körper schmal, parallel, an Cossyphus dejeani erinnernd. Halsschild länger als breit, vorne gekielt, der Kiel nahezu bis zum Vorderrande reichend, über dem Prosternum verkürzt und hinten von einem V-förmigen Eindruck begrenzt. Flügeldecken mit einer scharfen, hinten und vorne verkürzten, kräftigen Dorsalrippe, welche der Marginallinie näher steht als der Naht, zwischen der Naht und dem Dorsalkiele mit einer unordentlichen Tuberkehreihe, ebenso ist die seitliche Marginallinie mit feinen, reihig gestellten Körnchen besetzt; die Naht durch einen Spalt klaffend. Der abgesetzte Seitenrand der Flügeldecken beträchtlich schmäler als die Scheibe von der Marginallinie zur Naht; Epipleuren vom Analsternite an zur Spitze sehr verschmälert, die Ränder spitzig zusammenlaufend und beim ♀ das Ende schwach zahnförmig nach hinten verlängert. Rostbraun, schwach gefleckt. L. 9, lat. 4 mm. - D.-Ostafrika: Iringa. (Col. Gebien.) *) *) Dieser Art muß in bezug auf die auffallende Deckenskulptur der End. rhodesianus Péringuey aus Südrhodesia (Umtali) sehr nahe stehen. Er ist 10,3 mm lang und 4 mm breit, der Halsschild ist ziemlich parallel, aber an der Basis etwas schmäler als vorne, der Vorderrand ist leicht abgestutzt und daneben seitlich leicht abgeschrägt, der Dorsalkiel auf der Scheibe der Flügeldecken erreicht ihre Basis.
→ 3-Körper kurz und breit, Halsschild merklich breiter als lang.
#3
→ 4Flügeldecken durch einen bis zum Epipleuralrande reichenden Spalt an der Nahtspitze klaffend.
#4
→ 5Die Seiten der Flügehdecken vor der Spitze mit einer schwachen Ausbuchtung, die Spitzen daher kurz, lappig geschwänzt. Scheibe der Flügeldecken mit drei feinen Rippen oder drei Tuberkelreihen.
→ 6-Die Seiten der Flügeldecken vor der Spitze nicht ausgebuchtet, die letztere einzeln mehr weniger abgerundet, nicht geschwänzt.
#5
tuberculipennis GebienScheibe der Flügeldecken mit drei Tuberkelreihen, die verbreiterten Seiten in der Längsmitte ein wenig schmäler als die Scheibe bis zur Naht. Halsschild über dem durchscheinenden Kopfe fein gekielt, die Seiten neben den durchscheinenden Seiten des Prosternums mit tiefen, kurzen Längsfurchen begrenzt. Prosternalplatte normal abgebogen, am Ende fast gerade abgestutzt. Schmutzig gelbhraun, mit schwachen Nebelflecken. L. 9-10, lat. 5,5 mm. D. -Ostafrika : Usambara (Amani) von Dr. Eichelbaum in Komposterde gesammelt.
prosternalis Reitter, 1917-Scheibe der Flügeidecken mit drei feinen Rippen, davon die seitlichen der Marginallinie stark genähert, dazwischen mit einer Punktreihe, die verflachten Seitenränder etwas breiter als die Scheibe bis zur Naht, die geschwänzten Spitzen recht kurz und stark abgerundet. Halsschild wie bei der vorigen Art. Vorderrand der Prosternalplatte nicht deutlich abgebogen, tief im Bogen ausgeschnitten, der Kopf daher zur Hälfte frei, der Seitenspalt zur Artikulation der Fühler kurz und sehr schmal. Rostgelb, mit punktförmigen Nebelflecken. Epipleuren der Flügeldecken mäßig breit und fast bis zur Spitze parallel. L. 9-9,5, lat. 5 mm. - Kamerun: Mundame. Col. Dr. Kraatz (D. Ent. Mus. Berlin).
#6
costulatus KolbeFlügeldeckenverbreiterung an der Spitze mit einem bis zum Epipleuralabschlusse reichenden Spalt, die Spitzen abgerundet; der verbreiterte und etwas gewellte Seitenrand in der Längsmitte etwa so breit wie die Scheibe bis zur Naht, die Scheibe zwischen der dichten ziemlich kräftigen Punktur mit drei Kielchen, die wie bei der vorigen Art angeordnet sind; Epipleuren breit, von der Mitte gegen die Spitze verschmälert, an der letzteren nur eine kurze Strecke parallel. Blaß rostfarbig, die Seiten gelblich durchscheinend, mit punktförmigen, dunklen Nebelflecken. L. 10, lat.5,5mm. - Westafrika; Belgisch Kongo. (Col. Gebien.)
→ 7-Flügeldecken am Nahtende geschlossen, ohne Spalt, höchstens die Spitzenwinkel kurz abgerundet.
#7
planatus GebienRostgelb, fast ungefleckt, Flügeldecken an der Spitze kurz einzeln abgerundet, ohne Spalt zu den Epipleuren, der verbreiterte Seitenrand in der Längsmitte etwa so breit wie die Scheibe bis zur Naht, die Scheibe mit drei sehr schwachen, jederseits verkürzten Kielchen, dicht punktiert, Halsschild über dem durchscheinenden Kopfe, wie bei den vorigen, fein und lang gekielt, über den Seiten des durchscheinenden Prosternums mit kurzen tiefen Längsfurchen. L. 9, lat. 5 mm. - D.-Ostafrika: Usambara: Amani; von Dr. Eichelbaum aus Komposthaufen gesiebt. (Col. Gebien.
maculosus Fairm.-Blaßbraun mit heller gelben Rändern, mit reichlichen dunkleren Nebelflecken, Flügeldecken mit drei ziemlich kräftigen Kielchen, Nahtspitze geschlossen. Prosternalplatte am Ende fast gerade abgeschnitten. L. 10 mm. -Sansibar. Reitter nicht bekannt.
#8
→ 9Flügeldecken an den Seiten vor der Spitze mit deutlicher Ausbuchtung und die Naht hinten durch einen Spalt ziemlich breit klaffend, die Deckenenden daher ziemlich lang lappig geschwänzt. Halsschild beträchtlich breiter als lang, seine Seiten ganz flach ausgebreitet. Apikalrand des Prosternums dreibuchtig, klammerförmig. Hierher drei recht ähnliche, flache, blaß braungelbe Arten.
→ 10-Flügeldecken an den Seiten vor der Spitze nicht ausgebuchtet, die letzteren nicht einzeln geschwänzt, höchstens mit ein wenig vorgezogenem spitzigen, kurzen Nahtwinkel. Halsschild etwa so lang wie breit, nicht ausgesprochen quer, mit deutlich aufgebogenem Seitenrande.
#9
bicaudatus Quedenf.Der abgesetzte Seitenrand der Flügeldecken in der Längsmitte etwas breiter als die Scheibe bis zur Naht, flach ausgebreitet; die Epipleuren von der Mitte an bis zur Spitze stark verengt, der letzte Teil an der Spitze parallel und schmal, so breit wie ein Schenkel. Sehr breite Art, gelbbraun, dicht punktiert, mit zahlreichen punktförmigen, dunklen Nebelflecken, der Nahtrand an der klaffenden Spitze der Flügeldecken schmal geschwänzt. L. 16-17, lat. 10 mm - Orangefluß, Belg. Kongo: Condué.
caudifer Reitter, 1917-Der abgesetzte Seitenrand der Flügeldecken in der Längsmitte ein wenig schmäler als die Scheibe bis zur Naht; die Epipleuren breit, bis zum vorletzten Sternite fast gleichbreit, von da erst etwas verschmälert und erst kurz vor dem Spitzenwinkel parallel verlaufend und an diesem so breit wie ein Schenkel. Blaß gelbbraun, mit flach verbreitertem Seitenrande, dicht punktiert und mit sehr kleinen, punktförmigen Nebelfleckchen, Spitzen der Decken ziemlich lang geschwänzt, die Enden kurz abgerundet. L. 13-14, lat. 7 mm. - Französ. Kongo: Lambarene. Von L. Fea gesammelt. (Col. Gebien.)
caudatissimus Reitter, 1917-Der abgesetzte Seitenrand in der Längsmitte der Flügeldecken sehr wenig schmäler als die Scheibe bis zur Naht; die Epipleuren breit und bis zur Nahtspitze fast parallel, an der Spitze ihrer Unterseite mit einem dreieckigen Ausschnitte, der 1/3 der daselbst senkrecht stehenden Epipleurahnaht einnimmt. Blaß gelbbraun, dicht punktiert, mit feinen, punktförmigen, dunkleren Nebelflecken, Halsschild über dem durchscheinenden Kopfe deutlicher, fein gekielt, die Stelle über dem Prosternum wie gewöhnlich glatt, aber dessen Seiten mit gewundenen Längseindrücken markiert, Flügeldeckenrand deutlicher aufgebogen, die Spitzen lang geschwänzt und nur ihr äußerstes Ende kurz abgerundet. L. 18, lat. 9 mm. - Afrika. Ohne nähere Patriaangabe in Col. Kraatz. Wohl Westafrika.
#10
→ 11Die stark dachförmig gehobene Naht am Ende der Flügeldecken durch einen kräftigen Spalt klaffend, der Spalt innen mehr oder weniger ausgebuchtet. Die Epipleuren an der Spitze senkrecht stehend, parallel, beim ♂ der untere Spitzenwinkel nahezu einfach, beim ♀ mehr weniger zahnförmig ausgezogen.
→ 14-Die Naht der Flügeldecken ist an der Spitze geschlossen, höchstens durch eine ganz kurze Abrundung derselben mit einem kleinen und kurzen einspringenden Winkel, der kaum die Hälfte der Naht bis zu den Epipleurahrändern erreicht; die Epipleuren beim ♂ eine Strecke vor der Nahtspitze verschmälert und parallel, beim ♀ daselbst stärker verengt, schmäler und die unteren Epipleuralspitzen in einen langen, schmalen, nach hinten gedrückten, geschlossenen, fingerartigen, selten nur dreieckigen Fortsatz ausmündend.
#11
→ 12Der breit abgesetzte und aufgebogene Seitenrand der Flügeldecken ist, von oben gesehen, in der Längsmitte deutlich schmäler als die Scheibe von der Marginallinie bis zur Naht.
→ 13-Der breit abgesetzte und aufgebogene Rand der Flügeldecken ist von oben gesehen in der Längsmitte so breit wie die Scheibe bis zur Naht.
#12
magnicollis Fairm.Prosternalplatte am Ende fast gerade abgestutzt, nicht deutlich dreibuchtig. Halsschild über dem Kopfe mit deutlichem Kiele, die tiefen Begrenzungsfurchen über dem durchscheinenden Prosternum ungleich buchtig vertieft, in der Mitte ohne Kiel, die Seitenränder der Flügeldecken von innen aus mit schrägen wellenförmigen, nach außen erlöschenden Erhabenheiten. Seitlich parallel, hell rostbraun, dicht und fein punktiert, mit durchscheinenden, punktförmigen Nebelflecken, Halsschild mit sehr schwach nach hinten verlängertem Hinterwinkel. Epipleuralspitze der Flügeldecken heim ♀ ziemlich lang scharfeckig ausgezogen. L. 14-17, lat. 8-9 mm. - D.-Ostafrika: Bagamoyo.
immundus Reitter, 1917-Prosternalplatte am Spitzenrande undeutlich dreibuchtig, aber in der Mitte mit kurzem Ausschnitt. Halsschild über dem durchscheinenden Kopfe mit einem Kiele, auch die Mitte über dem durchscheinenden Prosternum kurz gekielt, die tiefen, seitlichen Begrenzungsfurchen amn Halsschilde über dem durchscheinenden Prosternum gerade, nach vorne schwach konvergierend; die Seitenränder der Flügeldecken nur mit sehr flachen, kurzen, wenig auffälligen wellenförmigen Erhabenheiten. Seitlich parallel, nach hinten schwach verengt, hell gelblich rostbraun, fein, die Scheibe der Flügeldecken kräftiger dicht punktiert, überall mit kleinen, punktförmigen, wenig dichten, dunklen Nebelflecken; Basis des Halsschildes fast gerade abgeschnitten, die Hinterwinkel nach hinten nicht deutlich vorragend. L. 14, lat. 6,5 mm. - Ostsudan: Wau. Ein ♂ in Col. Gebien.*) *) Dieser Art scheint der E. plicicollis Fairm. aus Somaliland: Guelidi, recht nahe zu stehen; er ist aber 16 mm lang, der Halsschild etwas breiter als lang und der Kiel über dem Kopfe stärker ausgeprägt, Flügeldecken mit drei Langsnerven.
#13
senegalensis Cast.Vorderrand der Prosternalplatte flach, aber deutlich dreibuchtig, Halsschild über dem durchscheinenden Kopfe nur fein gekielt, Flügeldecken mäßig fein, der abgesetzte Rand kaum stärker, aber dichter punktiert, Nahtspitzen stumpfer, die einzelnen breiter abgerundet, Scheibe oft mit 2 bis 3 schwachen Längsnerven. Rötlich gelbbraun mit helleren Rändern, letztere innen schwach quer gewellt. L. 14-16, lat, 7-8 mm. - Westafrika: Senegal, Portugiesisch-Guinea. *) **) *) E. coanguanus Kolbe, aus dem unteren Quango, soll, nach der ungenügenden Charakterisierung, dem bicaudatus nahe verwandt sein, aber andere Längenverhältnisse des Halsschildes und der Flügeldecken besitzen, die aber nicht näher begründet werden. Die Hinterwinkel des Halsschildes sind abgerundet, was diese Art kenntlich machen könnte. Die Flügeldecken sind an der Spitze fast wie bei senegalensis gebildet, die Scheibe nur mit Spuren von Längsnerven. Die Prosternalplatte am Vorderrande schwach dreibuchtig. L. 14, hat. 7,5 mm. **) Mit dieser Art vergleicht Fairmaire seinen fuscopictus aus Ostafrika (Ikonta), der mit immundus näher verwandt zu sein scheint, aber die Nebelflecken sollen sehr deutlich, auf den Flügeldecken größer und zusammengeschlossen sein, was bei immundus nicht der Fall ist ; dort sind die Fleckchen punktförmig und wenig zahlreich; die Flügeldecken sollen drei deutliche Längsnerven besitzen. L. 13,5 mm.
gebieni Reitter, 1917-Vorderrand der Prosternalplatte fast gerade abgestutzt, Halsschild über dem durchscheinenden Kopfe kräftig gekielt, Flügeldecken nur recht fein, der abgesetzte Seitenrand doppelt stärker und dichter punktiert; Nahtspitzen oft kurz spitzig ausgezogen, nur die äußerste Ecke ganz kurz abgerundet. Sehr groß und breit, hell gelbbraun, mit viel helleren Rändern, diese von innen ab stark querwellig skulptiert, nur mit sehr feinen, wenig deutlichen Nebelfleckchen. L. 17-18, lat. 8,5-9mm. - D. - Ostafrika: Daressalam, Usegna; Domalle-Gebirge: Barikiwa, Lukoledi, Lindi.
#14
→ 15Der verflachte Seitenrand der Flügeldecken ist sehr stark aufgebogen, wenigstens vorne an den Schultern viel höher als die dachförmig gehobene Naht, Oberseite stark konkav; Körper lang, parallel, vorne und hinten kurz und stumpf abgerundet, wie ein Parallelogramm mit abgerundeten Winkeln. Halsschild über dem durchscheinenden Kopfe mit feinem Kiele. Braun mit helleren Rändern und dunkleren, durchscheinenden Nebelfleckchen.
→ 16-Der verflachte und aufgebogene Seitenrand der Flügeldecken ist auch vorne an den Schultern nicht höher als die dachförmig gehobene Naht. Körper mehr weniger parallel, vorne und besonders hinten weniger kurz und stumpf abgerundet. Halsschild nicht länger als breit.
#15
parallelogrammus Fairm.Vorderrand der Prosternalplatte dreibuchtig. Halsschild so lang wie breit, die Hinterwinkel ein wenig nach hinten gezogen. Flügeldeckennaht zur Marginallinie ziemlich flach dachförmig abfallend. Größte Art, von 17-18 mm Länge, lat. 8,5-9 mm. Westafrika. Angola: Bailinda, Benguella.*) *) Diese Art ist wohl identisch mit (Cossyphus) grandicollis Gerst. aus Ostafrika: Mozambique. Péringuey hat den parallelogrammus aus Benguella in Col. Kraatz als grandicollis bestimmt.
longicollis Reitter, 1917-Vorderrand der Prosternalplatte fast gerade abgestutzt. Halsschild beträchtlich länger als breit, die Hinterwinkel ebenfalls nach hinten ein wenig vorspringend. Flügeldeckennaht sehr stark dachförmig gehoben und steil zur Marginallinie abfallend. Schmäler als vorige Art. L. 17, lat. 7 mm. - S.-W. -Rhodesia. (Col. Gebien, 1 ♀.)
#16
→ 17Halsschild über dem durchscheinenden Kopfe mit schwachem, fast glattem, oft undeutlichem, über dem fast glatten Prosternum ohne Kiel. Flügeldecken kaum mit Spuren von Längsnerven, ihre Nahtkante nicht gekörnelt, scharfkantig, dachförmig.
crenicostis Reitter, 1917-Halsschild über dem durchscheinenden Kopfe mit einem langen kräftigen, oben gekerbten und gekörnelten Kiele, ebenso hier dem durchscheinenden Prosternum mit schwächerem und jeder- seits verkürztem, gekörneltem Kielchen; Flügeldecken etwas runzelig punktiert, die Scheibe ziemlich flach mit drei kräftigen, jederseits verkürzten Längsnerven, die Naht gekielt und fein und dicht gekörnelt, kaum dachförmig, die abgesetzten Seiten in der Längsmitte beträchtlich schmäler als die Scheibe bis zur Naht. Körper lang oval, blaß braungelb, an den Seiten parallel, mit spärlichen, punktförmigen Nebelfleckchen. die Flügeldecken 1 1/2mal so lang als zusammen breit, die Seiten schon von der Mitte an nach hinten verengt und gemeinschaftlich abgerundet. Vorderrand des Prosternums breit und flach ausgebuchtet. Die schwanzförmige Verlängerung der Epipleuren heim ♂ breiter als bei den vorigen, kürzer, zur Spitze etwas verengt. L. 14, lat. 6,5 mm. - Ostafrika: (Katona) Montes Lettema, Mte-ja Kifaru. (Mus. Budapest.)
#17
→ 18Seitenrand der Flügeldecken in der Längsmitte, von oben gesehen, deutlich schmäler als die Scheibe bis zur Naht.
sudanensis Wasm.-Seitenrand der Flügeldecken in der Längsmitte so breit wie die Scheibe bis zur Naht, letztere mit drei Längsnerven. Körper nur doppelt so lang wie breit, mit kleinen Nebelflecken, gelbbraun. Halsschild so lang wie breit oder wenig breiter, die Basis fast gerade, über dem Kopfe kurz gekielt. Prosternum an der Spitze leicht im Bogen ausgerandet. L. 17-19. lat. 9-10 mm. In den Nesthügeln von Termes natalensis Hav.. Sudan: Kaka. Ex Wasmann.*) *) Diese Art ist mir unbekannt und die obige Beschreibung den gelungenen photogr. Lichtbildern, welche die Ober- und Unterseite veranschaulichen, entnommen. Die Oberansicht erscheint wohl wegen schräger Einstellung des Objektes unter dem photogr. Apparate etwas verkürzt; in dieser Beziehung gibt das Bild von der Unterseite eine richtigere Umrißanschauung.
#18
→ 19Hinterwinkel des Halsschildes ein wenig nach hinten verlängert; Prosternalplatte am Ende fast gerade, aber wenigstens mit der Spur einer dreibuchtigen Apikalkante. Epipleuralende der Flügeldecken an ihrer Naht beim ♀ mit einem langen, schmalen und nach hinten gedrückten, die Mitte der verbreiterten Deckenabsetzung überragenden Fortsatze.
integrinus Reitter, 1917-Die Hinterwinkel des Halsschildes nicht oder nicht deutlich nach hinten gezogen, Prosternalplatte am Vorderrande im Bogen ausgerandet, nicht dreibuchtig; Halsschild über dem durchscheinenden Kopfe nur mit feinem Kiele, Flügeldecken auf der Scheibe höchstens mit Spuren von Längsnerven. Rostbraun mit durchscheinenden dunkleren punktförmigen Nebelflecken. L. 15-16, lat. 7 mm. - Ostafrika: Katona (Shirati V. 1909) Victoria Nyansa, Desert Ruvana. (Mus. Budapest.)
#19
illitus Reitter, 1917Vorderrand des Halsschildes regelmäßig im Bogen abgerundet. Hell braungelb, mit zahlreichen punktförmigen Nebelflecken; Flügeldecken 1 1/2mal so lang wie zusammen breit. L. 15-17, lat.7-8mm. Deutsch-Ostafrika: Ujassa-See, Madibira; Zentralafrika: Kiamocosa, Madona bis Bangweolo, Moneka, Bukeya, Kamfua.
kamerunus Reitter, 1917-Halsschild merklich breiter als lang, der gerundete Vorderrand jederseits mit der Spur einer Ausbuchtung, die nicht sehr ins Auge fällt; Flügeldecken nur um 1/3 länger als zusammnen breit. Im übrigen mit der vorigen Art ühereinstimmnend. L. 14, lat. 7 mm. - Kamerun: Joko ; von Herrn A. Heyne mitgeteilt.
Enthaltene Taxabicaudatus caudatissimus caudifer cossyphoides costulatus crenicostis gebieni illitus immundus integrinus kamerunus longicollis maculosus magnicollis parallelogrammus planatus prosternalis senegalensis sudanensis tuberculipennis
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