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Flügeldecken rostrot, von der Mitte zur Spitze eine unscharf begrenzte, gemeinschaftliche U-förmige schwarze Makel, die vom Seitenrand durch den äußersten rostroten Zwischenraum getrennt ist [Abb. 2]. Aedoeagus [Abb. 3]. (6. und 7. Streifen der Flügeldecken nach außen kielartig begrenzt.) Kopf und Halsschild grob doppelt punktiert. Zypern, Kleinasien.


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tripartita ReitterKopf und Halsschild mit zahlreichen Punkten [Abb. 5]. Flügeldecken bei 40 x nicht deutlich mikroskulptiert. Kopf und Halsschild dicht und fein punktiert, Halsschild nach hinten herzförmig verengt, die Basis aber wenig schmäler als der Vorderrand, die abgesetzten, rötlichbraun gesäumten Seiten sind so breit wie die Mittelschienen. Flügeldecken fast parallel, nicht ganz doppelt so lang wie breit, ganz kahl. 8-11,5 mm. Habitus [Abb. 6]. Von Nordafrika über Süd-, Mittel- und das südliche Nordeuropa bis Südrußland verbreitet, geht bis in alpine Höhen. In Mitteleuropa früher stellenweise nicht selten, heute aber besonders im Norden selten. Auf Heiden, an sonnigen Waldrändern und im Trockenrasen. Fortpflanzung im Herbst. Larve und Imago können überwintern. In seltenen Fällen ist die Humeralmakel nach rückwärts bis zur Spitze verlängert und ganz mit dem hellen Seitenrand verschmolzen, so daß die ganzen breiten Seiten bis etwa zum 4. Zwischenräume gelbbraun gefärbt sind, nur die inneren 4-5 Zwischenräume bleiben schwarz. Zentralungarn a.

-Kopf am Scheitel nur mit einzelnen Punkten, Halsschild nach hinten sehr stark herzförmig verengt, der Hinterrand nur 2/3 so breit wie der Vorderrand, die Seiten nur sehr schmal rot gerandet, der abgesetzte Rand nur halb so breit wie die Mittelschienen, Scheibe fast glatt, vor der Querfurche an der Basis nicht punktiert; Flügeldecken kürzer und die Seiten etwas gerundet und stets mit Spuren von einzelnen kurzen Härchen an den Seiten, die Zwischenräume der Streifen nur mit einzelnen Pünktchen, die Schultermakel größer. 8-9 mm. In den Alpen, Karpathen, Beskiden, selten, (flavomarginata Letzner, rubrotestacea Fleischer, immatur.).
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Die helle Humeralmakel ist auf den vorderen Teil der Flügeldecken beschränkt und vom gelben Seitenrande durch den dunklen 3. seitlichen Zwischenraum getrennt [Abb. 4]. Halsschild und Flügeldecken sonst ähnlich wie bei humeralis geformt und skulptiert; von diesem auch durch die feinen Härchen im Schulterbereich zu unterscheiden. Kopf in der Regel schwarz oder schwarzbraun.
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-Die Humeralmakel nach hinten längsbandartig etwas schräg bis zur Spitze verlängert [Abb. 7]; zwischen diesem Längsbande und dem hellen Seitenrande ist hinten ein eingeschobener, nach vorne verjüngter dunkler Längsstreif als Rest der seitlich verbliebenen ursprünglichen schwarzen Färbung vorhanden. Kopf in der Regel nicht oder wenig dunkler als der Halsschild, rostrot. Kopf und Halsschild auf der Scheibe fein punktiert, der schwarze Außenstreifen läßt hinten in der Regel nur 2 helle seitliche Zwischenräume frei. Aedoagus nach Jeannel [Abb. 8] und . Mittelmeergebiet. Anmerkung: Bei einem Exemplar aus der Türkei, bei dem ich im Bestimmungsgang hier gelandet bin, weicht das Genital deutlich von der Jeannel'schen Darstellung ab [Abb. 9].


-Kopf und Halsschild auf der Scheibe glatt, nur mikroskopisch punktiert, Das schwarze Außenband läßt auch hinten 3 gelbe Zwischenräume neben dem Seitenrande frei; die Zwischenräume kaum sichtbar einzeln punktuliert. 8 mm. Andalusien, Algier. (obtusicollis Motsch.) setifeensis ssp.
-Gelb, Kopf und Halsschild hell rostrot, der Kopf wenig dunkler, beide fast glatt, Flügeldecken etwa doppelt so lang wie zusammen breit, die 2 Zwischenräume jederseits der Naht und ein schräger Längsfleck am 6. und 7. Zwischenraum hinter der Mitte schwarz, die Punkte in den Zwischenräumen ausserordentlich fein. Glied 3 der Fühler merklich länger als 1. 9 mm. Turkestan.
georgica ReitterHalsschild einfarbig, fast glatt, Flügeldecken gelb mit kleiner, querer, schräg gebuchteter, schwacher gemeinschaftlicher Makel, dicht hinter dem Schildchen und hinter der Mitte mit zackiger M-förmiger schwarzer Zeichnung; diese ist mit der Skutellarmakel meistens durch den geschwärzten 2. Zwischenraum verbunden, die 2 inneren Zwischenräume der M-förmigen Zeichnung nach hinten verlängert, ohne die Spitze zu erreichen. Oft ist auch vor der Spitze eine Andeutung einer gemeinschaftlichen, halbmondförmigen Schwärzung vorhanden. Kaukasus, Armenisches Gebirge. (imperialis Zoubk., discoidea Peyron, non Dej.). Manchmal ist die normale M-förmige Zeichnung durch seitliche Unterbrechung pfeilförmig; manchmal wieder die 2-4 Zwischenräume vor dieser Zeichnung bis gegen die Basis schwarz: a.
-Halsschild fast glatt, mit 2 etwas dunkleren, grossen, länglichen Nebelflecken, Flügeldecken vorne dicht hinter der Basis mit einem schwarzen Querflecken, der jederseits den 2. bis 4. Zwischenraum einnimmt, hinter der Mitte mit schwarzer, ankerformiger Zeichnung, die durch den 2. schwarzen Zwischenraum (oft ist daselbst der 3. und 4. geschwärzt) mit der Skutellarmakel verbunden wird. Südspanien, Portugal, Griechenland, Algier?.
setifeensis Luc.🗺
-Halsschild ohne Nebelflecken, Körper, Kopf und Halsschild hell rostrot, Flügeldecken wie die Unterseite bräunlich gelb, die 2 Zwischenräume jederseits der Naht, sowie ein schmaler Längsstreif am 7. Zwischenraum von der Mitte bis vor die Spitze schwarzbraun. Die Färbung ist also ähnlich wie bei accentifera, aber die Flügeldecken sind breiter, der Kopf schmäler und der Halsschild mit hinten verrundeten Seiten und sehr kleinen Hinterecken. 9-10 mm. Ägypten, Syrien. Auf den Atlantischen Inseln die ssp. pseudosuturalis [Abb. 10]; siehe LZ >>>8b Nach Chaudoir gehört hierher noch eine weitere Art aus Nordafrika.
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Hinterwinkel des Halsschildes normal, fast rechteckig, nahe der Basis gelegen, die Seiten davor leicht ausgeschweift. Kopf von der Breite des Halsschildes, letzterer fein und dicht punktuliert, Flügeldecken im vorderen Drittel rot, die Naht bleibt schwarz, eine längliche, ovale Makel vor der Spitze gelb [Abb. 11]. Aedoeagus: [Abb. 12]. Kleinste Art: 5-6 mm. Ukraine: Krim, Bulgarien, Griechenland, Kleinasien.

-Hinterwinkel des Halschilds klein und stumpf, die Basis bis zu denselben stark abgeschrägt, die Seiten davor undeutlich ausgeschweift, oben nur fein, zerstreut punktiert, Flügeldecken mit feinen, aber linienförmig eingegrabenen Streifen, die Zwischenräume nur mit einer sehr unordentlichen Punktreihe, schwarz, eine längliche Humeralmakel und eine mehr gerundete, vorn gewöhnlich etwas ausgerandete, ziemlich große vor der Spitze gelb. 9 mm. Turkestan.
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Kopf meist von der Breite des Halsschilds, dieser so lang wie breit, oben spärlich punktiert, die Seiten nur sehr schmal abgesetzt [Abb. 13], Flügeldecken mit einer Punktreihe auf den Zwischenräumen, die abwechselnden Zwischenräume viel dichter gereiht punktiert [Abb. 14] und mit einer deutlichen Haarreihe, die anderen nur mit einzelnen Härchen besetzt, die Lateralkante und die Epipleuren rötlich, Spitze der Flügeldecken stark abgeschrägt, Nahtgegend breit lappig vorgezogen. Aedoeagus [Abb. 15]. 7,5-9 mm. Spanien und Portugal. (gaubili Lucas.)


-Kopf deutlich schmäler als der Halsschild, dieser beträchtlich breiter als lang und oben dicht, ziemlich stark punktiert, die Seiten breit abgesetzt, Flügeldecken mit starken Streifen und nur sehr fein zerstreut punktulierten Zwischenräumen, manchmal an der Basis des 6. Zwischenraumes mit der Spur einer länglichen, braunen Makel. Pleuren des Halsschilds ziemlich stark einzeln punktiert. 10-12 mm. Italien. (cribricollis Reiche.)
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Kopf schwarz, Flügeldecken mit einer länglichen, gelbroten Schultermakel, die ganze Brust rot, die Zwischenräume der tief eingerissenen Streifen nur spärlich sehr fein, fast unordentlich einreihig punktiert. Halsschild stark herzförmig, so breit wie der Kopf, spärlich stark punktiert. 7-8 mm. Im Alpengebiet von West- bis Osteuropa.
-Wie die vorige Art, aber der Halsschild nur fein und besonders die Seiten dicht punktiert, die Flügeldecken etwas flacher, kürzer und dichter behaart, die Zwischenräume der tiefen Streifen fein, doppelt so dicht punktiert, die Seiten der Hinterbrust geschwärzt. 8.5-9,5 mm. Ostpyrenaeen, Westspanien. (ruficollis Graëlls.) coadunata ssp.
-Die rote Humeralmakel ist schräg nach hinten bis gegen die Spitze verlängert und vom hellen Seitenrande durch einen dunklen Längswisch, der sich am dritten seitlichen Zwischenräume nach vorne fortsetzt, geschieden. Kopf von der Breite des Halsschilds und wie dieser sehr fein punktiert, Flügeldecken nur sehr spärlich behaart, glänzend, die Streifen scharf eingerissen und die Zwischenräume nur fein und spärlich punktiert. Unterseite braunrot. 9-10 mm. Östliches Mittelmeergebiet; Ungarn, Balkanhalbinsel, Südrußland, Kleinasien. Vom ähnlich gefärbten lioneola bei abgeriebener Behaarung durch die gröbere Punktierung der Oberseite und vorstehende Halsschildvorderwinkel zu unterscheiden.
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Kleinere Art: 7-8 mm. Kopf etwa von der Breite des Halsschilds, dieser sehr wenig breiter als lang, die Seiten schmal abgesetzt, die Punktstreifen der Flügeldecken ziemlich kräftig, aber nicht tief eingerissen, die Zwischenräume matt, sehr fein und sehr dicht punktuliert, die Humeralmakel ist mit dem hellen Seitenrande verbunden. Im Alpengebiet von Mitteleuropa und über den Norden der palaearktischen Region verbreitet. (lunaris Duftsch., rectangula Motsch.)
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-Größere Art: 10-12 mm. Kopf beträchtlich schmäler als der Halsschild und dieser viel breiter als lang, die Seiten des letzteren breit abgesetzt, die Punktstreifen der Flügeldecken tief eingerissen, die Zwischenräume glänzend, dicht punktiert, die Humeralmakel durch den dritten seitlichen dunklen Zwischenraum zum grössten Teile vom hellen Seitenrande geschieden. Südliches Mitteleuropa, Spanien, Kaukasus.
-Wie der vorige, aber ganz dunkel. Italien.
Schmal, Kopf etwa so breit wie der Halsschild, dieser kaum quer, fast glatt. Glied 3 der Fühler sehr wenig länger als 1. Flügeldecken mit feinen, linienförmig eingerissenen Streifen, die Punktreihe der Zwischenräume etwas dichter und stärker als bei der nächsten Art. Flügeldecken rötlichgelb, die gemeinschaftliche Naht, vorn 4, hinten nur 2 Zwischenräume jederseits umfassend und ein Längsstreif neben den hellen Seiten auf dem hinteren Teile der Scheibe schwarz, beide in der Regel an der Spitze miteinander verbunden. 8,5-10,5 mm. Südostrußland: Uralsk. (dorsalis Gebl., obliqua Motsch.)
-Auffallend breit und flach, Flügeldecken rotgelb, mit gemeinschaftlicher, kreuzförmiger, schwarzer Zeichnung, die Querbinde dieser etwas hinter der Mitte gelegen und den Seitenrand nicht erreichend, ihre Seiten nach hinten strichformig verlängert. Glied 3 der Fühler beträchtlich länger als 1. Kopf fast so breit wie der Halsschild, dieser schwach quer, sehr fein punktiert, die Seiten schmal abgesetzt, Flügeldecken mit sehr feinen Streifen, breiten, flachen Zwischenräumen, auf diesen mit weitläufiger, sehr feiner, unordentlicher Punktreihe. Schläfen auf der Unterseite querrillig gestrichelt. 12-14 mm. Südrußland, Kaukasus, Uralsk. (cruciata Fischer)
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paivana Wollaston, 1860🗺
pseudosuturalis Bedel, 1906Folgende Arten sind zu berücksichtigen: Flügeldecken gelb mit einem dunklen Längswisch, der Untergrund mit netzmaschiger Mikroskulptur (40 x). Kopf auf dem Scheitel grob punktiert; Halsschild auf der Scheibe fein, zur Basis und zu den Seiten grob punktiert. Humeralmakel nach rückwärts bis zur Spitze verlängert. Der 7. und die inneren 4-5 Zwischenräume dunkel braun-schwarz [Abb. 16]. Aedoeagus [Abb. 17]. 7-7,5 mm. Madeira. Selvages Selvages. suturalis ssp.
