Vorderbrust zur Aufnahme des Rüssels mit einer tiefen, scharf gerandeten Furche, die die Vorderhüften trennt und meistens auf der Mittelbrust, selten am Hinterrand der Vorderbrust in einer schüsselförmigen Grube endet. Fühler gekniet, Geißel 7-gliedrig, Vorderschienen im Außenwinkel mit einem kräftigen, nach innen gebogenen Hornhaken. Oberseite unserer Arten ± dicht anliegend beschuppt, dazwischen häufig mit aufgerichteten, teilweise büschelförmig angeordneten Schuppen. Die Arten sind fast ausschließlich an Holz-, Ast-, Rinden- oder Laubsubstraten anzutreffen und besitzen in Anpassung daran ein meist bräunliches Grundtoment mit vielfältigen hellen und dunklen Zeichnungselementen.
#1
→ 2Schildchen deutlich, Vorderschenkel gezähnt, Zähnchen teilweise sehr klein.
→ 4-Schildchen nicht sichtbar, Schenkel ungezähnt.
Gasterocercus Lap. et Brul.Rüssel gerade, stark abgeplattet [Abb. 1], spatelförmig und breiter als die Vorderschenkel. Halsschild annähernd von Flügeldeckenbreite und zur Basis kaum eingezogen. Körper langgestreckt [Abb. 2].
Camptorhinus Schönh.Hinterschenkel erreichen oder überragen die Flügeldeckenspitze. Körper mindestens 3 x so lang wie breit.
-Hinterschenkel erreichen bei weitem nicht die Spitze der Flügeldecken. Körper nur etwa 2 x so lang wie breit.
#3a
Cryptorhynchus Illig.Halsschild und Flügeldecken mit Büscheln aufrecht stehender Schuppen [Abb. 4]. Die Naht hinter dem Schildchen erhaben. Im Freiland an Weiden und Pappeln. Europa
Abb. 4
Sternochetus-Halsschild und Flügeldecken nur mit einzelnen abstehenden Schuppen; die Naht hinter dem Schildchen flach [Abb. 5]. Arten aus den Tropen, bisweilen mit Mangofrüchten importiert.
Acallocrates Reitt.Halsschildbasis tief gerundet doppelbuchtig, die Hinterwinkel nach hinten vorspringend, Mittellinie mit vollständigem kräftigem Längskiel. Flügeldecken mit nach vorn ragenden Schultern.
Acalles Schönh.-Basis des Halsschilds fast gerade oder nur einfach gebogen. Bei unseren Arten Halsschild ohne Mittelkiel und Flügeldecken mit verrundeten Schultern.