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Halsschild jederseits mit 2 Kiellinien, quadratisch, mit scharfen Hinterecken [Abb. 2]. Rostrot. Augen ziemlich stark vorragend. Clypeus seicht ausgerandet. Halsschild und Flügeldecken schwach gewölbt, letztere fast doppelt so lang wie zusammen breit, seitlich schwach gerundet [Abb. 3]. Fühler beim ♂ etwas länger, beim ♀ etwas kürzer als die halbe Körperlänge. Aedoeagus: Sklerite [Abb. 4]. Spermatheka [Abb. 5]. 1,5-2,1 mm. B: Vorwiegend unter der Rinde frisch geschlagener Eichen, aber auch Buche und Pappel. D: Europa; in ebenen und niederen Lagen nicht selten.



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Oberseite ausgefärbt dunkelbraun bis schwarz [Abb. 7]. Fühler und Beine immer, Kopf und Halsschild häufig etwas heller als die Flügeldecken. Diese fast doppelt so lang wie breit. Halsschild sehr wenig breiter als lang, nach hinten kräftig verengt, die Hinterecken stumpfwinklig zulaufend. Fühler beim ♂ halb so lang wie der Körper, beim ♀ kürzer. Das 3. Fühlerglied so lang wie das 2., erheblich länger als das 4., die 3 Endglieder deutlich breiter als die vorhergehenden. Aedoeagus: Sklerite [Abb. 8]; ♀ Spermatheka [Abb. 9]. 1,6-2,1 mm. B: Art des Freilands, die sich in dürrem Besenginster und trockenen Weinreben entwickelt. Am Kaiserstuhl an trockenen Rebbündeln. In den Gängen von Borkenkäfern. D: Europa, aber nicht überall. (=ater Ol. in FHL)


-Körper hell bräunlich- oder gelblichrot. Spermatheka [Abb. 10]. Obgleich durch äußere Merkmale nicht sicher von spartii zu unterscheiden, handelt es sich hier doch um eine eigenständige Art und nicht, wie vielfach in der älteren Literatur angegeben, um eine var. des Vorigen. B: In Mühlenbetrieben und Futtermittellagern.. D: Weltweit verbreitet; aus Mitteleuropa bisher keine Freilandfunde bekannt. Auch die Genitalorgane zeigen nach Lefkovitch (l.c.) keine Unterschiede. Die Trennung kann neben der Färbung also nur nach den Fundumständen erfolgen.


Vorderrand des Kopfschilds (Trennungslinie von Kopfschild und Oberlippe) gerade bis leicht konvex nach vorne gebogen [Abb. 15]; Halsschild 1,1-1,17 x breiter als lang, beim ♂ nach hinten schwach verengt, beim ♀ fast parallel. Flügeldecken etwa 2 x so lang wie zusammen breit. ♂: Mandibeln ungezähnt, Fühler so lang oder etwas länger als Halsschild und Flügeldecken zusammen (nicht, wie oft angegeben, länger als der Körper); alle Glieder sehr gestreckt [Abb. 16]. ♀: Wenigstens Fühlerglied 5-10 deutlich länger als breit [Abb. 17]. Aedoeagus: Sklerite [Abb. 18]. Spermatheka [Abb. 19]. 1,5-2,3 mm. B: In Mühlenbetrieben, vielfach auch in Trockenfrüchten und Futtermitteln. D: Europa.





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Augen nur mäßig gewölbt. Flügeldecken zwischen der 1. und 2. sowie der 2. und 3. Längsleiste mit jeweils 4 Punkt- beziehungsweise Haarreihen [Abb. 21]. ♂: Fühler so lang wie Halsschild und Flügeldecken zusammen. Kopf und Halsschild so breit oder breiter als die Flügeldecken. Flügeldecken 1,3-1,5 x so lang wie zusammen breit [Abb. 22]. ♀: Fühler von halber Körperlänge. Flügeldecken etwas gestreckter als beim ♂ [Abb. 23]. Aedoeagus [Abb. 1]: Sklerite [Abb. 24]. Spermatheka [Abb. 25]. Sehr kleine Art: 1,4-1,8 mm. B: Sowohl in Mühlenbetrieben als auch Futtermittellagern; auch im Freiland (Autokescher). D: In den Tropen die häufigste Art in Vorräten, auch nach Europa eingeschleppt. (=minutus Ol. in FHL)





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-Augen stärker als bei den verwandten Arten gewölbt, etwas kegelförmig. Flügeldecken zwischen den Längsrippen so wie bei den anderen Arten mit 3 Haar- bzw. Punktreihen. ♂: Fühler fast so lang wie Halsschild und Flügeldecken zusammen. Kopf und Halsschild deutlich schmäler als die Flügeldecken. Flügeldecken ~1,75 x so lang wie zusammen breit [Abb. 26]. Aedoeagus: Sklerite [Abb. 27]. Spermatheka [Abb. 28]. 1,5-2 mm. B: Vorratsschädling in Getreideprodukten. D: Nach Europa mit Getreideprodukten importiert; Ansiedelung wohl nur temporär. Wurde in Hamburg in einer Wohnung sowie dort in Maismehl gefunden und dürfte weiter als bisher bekannt verbreitet, aber nicht erkannt worden sein.


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♂: Flügeldecken ~1,75 x so lang wie zusammen breit. Halsschildbasis schmäler als die Halsschildmittellänge, der Halsschild nach vorn kräftig erweitert, dort breiter als die Flügeldecken, Kopf über den Augen breiter als der Halsschild [Abb. 29]. Oberkiefer auf der Unterseite meist mit großem, stumpfem Zahn an der Basis, der auch von oben erkennbar ist [Abb. 14]; selten ist der Zahn nur klein. Fühler deutlich kürzer als die halbe Körperlänge, Glied 4 nicht länger als 3, 4.-10. Glied ein wenig länger als breit. Typischerweise sind beim ♂ Kopf und Halsschild vergrößert, es kommen aber auch häufig Exemplare vor, die den ♀ sehr ähnlich sehen und dann am Mandibelzahn zu erkennen sind. ♀: Flügeldecken 1,7-2 x so lang wie zusammen breit, Kopf schmäler als der Halsschild und dieser schmäler als die Flügeldecken [Abb. 30], 4.-10. Fühlerglied oft nicht länger als breit, Fühler erheblich kürzer als der halbe Körper. Aedoeagus: [Abb. 31] Sklerite [Abb. 32]. Spermatheka [Abb. 33] [Abb. 34]. 1,6-2,5 mm. B: Nicht nur in Mühlenbetrieben und Lägern, sondern auch im Freiland unter trockener Laubholzrinde. D: Häufigste Art der Gruppe; weltweit.






-Flügeldecken 2 x so lang wie breit. Fühler schlanker und länger, 4.-8. Glied auch beim ♀ deutlich gestreckt. Halsschildseiten nach hinten weniger deutlich verengt, die Vorderecken etwas deutlicher spitzig vorgezogen. Flügeldecken etwas mehr gewölbt. Rostrot, dem ferrugineus ähnlich, von ihm leicht durch die längeren Flügeldecken zu unterscheiden. Mäßig depreß, ziemlich glänzend, sehr fein und kurzanliegend behaart. 1,5-2,5 mm. B: In Litauen an frisch gefällten Eichen entdeckt, auch von Nadelholz gemeldet.. D: Östliches Europa. Einigemale in der Slovakei und in Österreich gefunden, sehr selten. Anmerkung: Daß abietis ebenfalls keine Verbindungslinie auf dem Hinterkopf hat ist eine Vermutung von mir.
2. Fühlerglied 1,25 x länger und kräftiger als das 3.. Beim ♂ die Flügeldeldecken an der Spitze abgestutzt mit eckigen Außenwinkeln [Abb. 6], beim ♀ normal verrundet. Spermatheka [Abb. 36]. Um 2 mm. B: Unter Kiefernrinde in den Gängen von Crypturgus pusillus. D: Sehr verstreut in Südeuropa: Frankreich, Italien, Bulgarien.

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Halsschild geringfügig breiter als lang. Kopf und Halsschild sehr stark runzelig. Flügeldecken stark abgeflacht, doppelt so lang wie breit oder etwas kürzer [Abb. 35]. Fühler dünn, das 2. und 3. Glied länger als breit, das 4.-10. Glied so lang wie breit, evtl. einzelne geringfügig länger als breit. Fühler beim ♂ fast von halber Körperlänge, beim ♀ noch etwas kürzer. Halsschildmitte auffallend flach, Hinterecken in der Rundung kaum angedeutet. Spermatheka [Abb. 38]. 1,7-2,3 mm. B: Unter Eichen-, Kiefern- und Tannenrinde. D: Von Schweden bis Frankreich und Ungarn, selten.

-Halsschild so lang wie breit oder geringfügig länger. Kopf und Halsschild schwächer runzelig. Flügeldecken etwas deutlicher gewölbt, mehr als doppelt so lang wie breit. Fühler auffallend dick, alle Glieder, das 9. am stärksten quer, vergleiche Gattung
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Flügeldecken, Halsschild und Stirn stark abgeflacht. 4.-10. Fühlerglied so lang wie breit. Augen sehr klein, wenig aus dem Umriss des Kopfes vorragend [Abb. 39]. Oberseite ganz rötlich-gelb, Flügeldecken seitlich etwas ausgebaucht, in der Mitte am breitesten, 2 x so lang wie breit, zwischen den scharf ausgeprägten Schulterrippen ganz flach oder sogar der Länge nach etwas eingedrückt [Abb. 40]. Halsschild etwas breiter als lang, zu den rechtwinkligen scharfen Hinterecken schwach (beim ♂ deutlicher) ausgeschweift verengt [Abb. 39]. Fühler bei beiden Geschlechtern kürzer als die halbe Körperlänge [Abb. 41]. Aedoeagus [Abb. 42]. Kleinere Art: 1,8-2,2 mm. B: Vorratsschädling. Synanthrop, nicht eingebürgert. D: Südeuropa; einigemale in Ostdeutschland gefunden.




-Flügeldecken, Halsschild und Stirn querüber gewölbt, 4.-10. Fühlerglied quer (nach Lefkovich selbständige Gattung Leptophloeus Casey, die sich durch gewölbten Körper von allen anderen Arten unterscheidet).