Gattung Pterostichus - Untergattung Cryobius Chaudoir, 1838 (Haptoderus)

CarabidaeHarpalinaePterostichiniPterostichus
Von Arved Lompe (n. R. Jeannel, A. Schatzmayr u.a.)Literaturverzeichnis ⇒
Die Gattung Pterostichus ist in der Vergangenheit mehrfach umgegliedert worden. Nach dem Paläarktischen Katalog (2003) ist Cryobius wieder Untergattung von Pterostichus, zusammen mit weiteren Gruppen, die zuvor eigene Taxa darstellten (Haptoderus, Pyreneorites). Der Prozeß der Umgliederung ist wohl noch nicht abgeschlossen. Ich richte mich hier nach der Gliederung im Paläarktischen Katalog, auf etwaige Abweichungen davon wird ausdrücklich hingewiesen. Ich habe auch noch nicht alle Namen aktualisieren können, was nicht zuletzt dadurch erschwert wird, daß im Paläarktischen Katalog viele Synonyme gerade bei Pterostichus leider nicht aufgeführt sind. Bei hier aufgeführten Arten die nicht (mehr) in die Untergattung Cryobius im heutigen Sinne gehören ist die Untergattung vermerkt.
#1
→ 2Mitteleuropäische Arten.
→ 6-Europäische Arten. Vorläufige [Abb. 1] Tabelle nach Schatzmayr (l.c.)
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Abb. 1
#2
negligens (Sturm, 1824)🗺ColeowebFühler und Beine auffallend lang und dünn. Trochanteren der Hinterbeine kürzer als der halbe Schenkel. Halsschild herzförmig, zur Basis stark ausgeschweift verengt, jederseits mit nur einem Basaleindruck. Flügeldecken ohne Schulterbildung. Habitus einer Nebria ähnlich. Schwarz, Körperanhänge ± bräunlich, 7,5-9 mm. Montan bis subalpin im östlichen Mitteleuropa vom Erzgebirge und den Sudeten bis zu den Beskiden und Karpaten, selten, gern an Schneerändern.
→ 3-Fühler und Beine ziemlich robust. Trochanteren der Hinterbeine halb so lang wie die Schenkel. Flügeldecken mit deutlichen Schultern
#3
brevis (Duft.)Fundmeldungen🗺Coleoweb3. Flügeldeckenintervall mit nur einem Porenpunkt, der im Bereich des Absturzes liegt. Halsschild vorn gerundet, hinten schwach ausgeschweift verengt, seine Basis unpunktiert, mit einem strichförmigen Basaleindruck auf jeder Seite, der den Hinterrand nicht erreicht. Flügeldecken kurz, ihre Basis breiter als die des Halsschildes. Glänzend rotbraun bis schwarz, Körperanhänge ± rostrot . 6,7-8,3 mm. Montan in den Südostalpen und Südosteuropa. In Mitteleuropa nur in Kärnten. Untergattung >>>Parahaptoderus
→ 4-3. Flügeldeckenintervall mit mindestens 2 Porenpunkten. Halsschildbasis in der Umgebung der Basaleindrücke punktiert.
#4
pumilio (Dej., 1828)Fundmeldungen🗺ColeowebKleiner: 4,6-6 mm. Halsschild hinten deutlicher ausgeschweift verengt, seine Basis meist wesentlich schmaler als die Flügeldecken an den Schultern [Abb. 2]. Flügeldeckenseiten vorn stärker gebogen. Flügeldecken kürzer oval, ihre Basis mit nur angedeutetem Schulterzähnchen. Schwarz- bis dunkelbraun, Körperanhänge heller. ♂: Aedoeagus [Abb. 3]. Montan bis subalpin in West- und Mitteleuropa. Bei uns in Südwest-Deutschland, nördlich bis zur Rhön, Österreich (ohne die Zentralalpen) und Tschechoslowakei, Nur stellenweise häufig, in der Streu feuchter Wälder.
Abb. 2
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Abb. 3
→ 5-Größer, über 6 mm. Halsschildseiten hinten nur schwach ausgeschweift, nicht deutlich verengt, seine Basis oft nicht wesentlich schmaler als die Flügeldecken an den Schultern und viel breiter als der Halsschildvorderrand. Flügeldecken zu den Schultern schwach verengt.
#5
subsinuatus (Dej., 1828)Fundmeldungen🗺ColeowebKörper schlanker [Abb. 4] [Abb. 5]. Halsschildbasis schmaler als die Flügeldeckenbasis, seine Seiten zu den spitzwinkligen Hinterecken deutlicher konkav verengt, die Punktur auf die tieferen Basaleindrücke beschränkt. Schwarz bis dunkelbraun, Körperanhänge heller braun. Penisspitze seitlich gesehen verdickt und etwas hakenförmig aufgebogen [Abb. 6]. 6-7,4 mm. Subalpin bis alpin in den Zentral- und Ost-Alpen. In Mitteleuropa in Osterreich (ohne Vorarlberg und Wiener Wald) und Südostbayern. In Waldstreu und der alpinen Zwergstrauchstufe.
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Abb. 4
Abb. 5
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Abb. 6
unctulatus (Duft., 1812)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Körper breiter [Abb. 7] [Abb. 8]. Halsschildbasis so breit wie die Flügeldeckenbasis, seine Seiten vor den rechtwinkligen Hinterecken nur schwach konkav, kaum verengt, die dichte Punktierung der flachen Basaleindrücke setzt sich breit bandförmig bis zum Seitenrand fort. 3. Flügeldeckenintervall normal mit (1-)2 Porenpunkten, doch kommen Exemplare mit 3 Punkten auf einer oder beiden Flügeldecken vor. Penisspitze seitlich gesehen scharf und gerade [Abb. 9]. 6,3-7,6 mm. Montan bis alpin in den Alpen, Sudeten, Beskiden und Karpaten. Im Gebirge meist häufig, im Vorland selten. Hauptsächlich in der Streu der Gebirgswälder.
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Abb. 7
Abb. 8
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Abb. 9
#6
→ 7Arten von der Iberischen Halbinsel und aus den Pyrenäen.
→ 24-Arten aus dem übrigen Europa.
#7
→ 8Halsschild nach hinten verengt, am Hinterrande nicht oder kaum breiter als am Vorderrande.
#8
procerulus Heyden, 1880🗺ColeowebGrößer: 7,8-8 mm. Körper schlank, Halsschild nicht quer, schwach herzförmig, nach hinten verengt, an den Seiten vorne stark gerundet, hinten stark ausgeschweift, Hinterecken scharf, spitzwinkelig-. Flügeldecken zweimal so lang wie breit, etwas depreß, Streifen tief, Zwischenräume gewölbt. Penis wie [Abb. 10]. Asturien.
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Abb. 10
→ 9-Höchstens 7 mm lang. Pyrenäen.
#9
→ 10Fühler kürzer, ihre mittleren Glieder kaum zweimal so lang wie breit.
→ 14-Fühler länger, ihre mittleren Glieder mehr als zweimal so lang wie breit. Körper mehr depreß, depigmentiert; dritter Zwischenraum der Flügeldecken mit zwei Porenpunkten.
#10
amblypterus (Chaudoir, 1868)🗺ColeowebFlügeldecken an der Spitze zusammen breiter abgerundet. oder abgestutzt. Schwarz glänzend, Grundskulptur der Decken maschig. Penis [Abb. 11]. Zentralpyrenäen. (=parvulus Chd.)
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Abb. 11
→ 11-Flügeldecken nach hinten mehr spitz zulaufend. Penis abweichend gebildet.
#11
infimus hustacheianus Puel, 1936🗺ColeowebDer äußere Basaleindruck des Halsschildes deutlich. Käfer kleiner, kürzer gebaut. Fühler kurz, die mittleren Glieder kaum zweimal so lang wie breit, Halsschild an den Seiten sanft und lang ausgeschweift, äußerer Basaleindruck deutlich, der innere länglich, linear, Hinterecken scharf rechtwinkelig. Flügeldecken tief gestreift, hinten ziemlich steil abfallend, an der Spitze gemeinsam mehr oder weniger zugespitzt, im dritten Zwischenraum normalerweise mit zwei Porenpunkten, im Grunde etwas unregelmäßig genetzt. Aedoeagus [Abb. 12]. 5,5-6 mm. Ostpyrenäen.
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Abb. 12
→ 12-Der äußere Basaleindruck des Halsschildes obsolet. Käfer etwas größer, schlanker.
#12
infimus Chaudoir, 1868Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild an der Basis ziemlich rauh punktiert. Etwas länglicher, Halsschild nach hinten stärker verengt, die Seiten schwach ausgeschweift, die Hinterecken obtus und abgestumpft; äußerer Basaleindruck obsolet, der innere kurz und breit. Flügeldecken im dritten Zwischenraum normalerweise mit 3 bis 4 Porenpunkten, im Grunde nicht ganz regelmäßig genetzt. 6-6,5 mm. Aedoeagus [Abb. 13]. Ostpyrenäen, oberhalb 1800 m. Ein mir vorliegendes Tier hat die Größe und Gestalt [Abb. 14] von hustacheianus und das Genital der Stammform [Abb. 15].
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Abb. 13
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Abb. 14
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Abb. 15
→ 13-Halsschild an der Basis fast glatt. Alpin in den Zentralpyrenäen. Hierher pusillus mit seinen Unterarten.
#13
pusillus Dejean, 1828🗺ColeowebSeiten des Halsschildes lang ausgeschweift, die Hinterecken scharf rechtwinkelig. Halschildbasis ganz glatt, die Basalgruben länglich, flach. Aedoeagus an der Unterseite etwas winkelig erweitert, die Spitze gerade [Abb. 16]. 6-6,5 mm. Zentralpyrenäen: Cirque d'Estarragne (2.200 m), Col de Tracens (2.500 m), Lac d'Oredon, Forêt de Baranette (1.700 m). Stammform
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Abb. 16
pusillus aragonicus (Jeannel, 1942)🗺Coleoweb-Wie die Stammform, aber der Halsschild an den Seiten der Basis mit einigen Punkten. Aedoeagus an der Spitze deutlich zur Seite gebogen [Abb. 17]. Zentralpyrenäen: Lac d'Artouste. Aragon: Plan de Trypals (2.000 m.), südwestlich des Mont Perdu zwischen den Hochtälern von Arrasas und Pinède.
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Abb. 17
pusillus sagittalis Jeannel, 1937🗺Coleoweb-Seiten des Halsschildes nicht ausgeschweift, nach hinten bis zu den Hinterecken in gerader Linie verengt, die Hinterecken daher obtus oder abgestumpft. Basalgruben des Halsschilds rundlich, tief. Aedoeagus unterseits gerade, die Spitze nach links gebogen [Abb. 18]. 6-6,5 mm. In den West- und Zentralpyrenäen von Mt. Perdu bis nach Ariege verbreitet. Hochalpin (1700-2500 m).
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Abb. 18
#14
glacialis Brisout, 1863🗺ColeowebOstpyrenäen. Halsschild etwas länger als breit, vorn stark gerundet, hinten plötzlich ausgeschweift, Basalteil fast parallelseitig, Hinterecken scharf rechtwinkelig. Schlank und flach, immer mehr oder weniger depigmentiert. Fühler länger, die mittleren Glieder zweimal so lang wie breit. Flügeldecken lang und depreß, gegen die Spitze verflacht, im dritten Zwischenraum mit zwei Porenpunkten; Grundskulptur maschig. Käfer glänzend bräunlichrot. Aedoeagus [Abb. 19]. 6-6,5 mm. Ostpyrenäen, nach Jeannel von Mt. Canigou bis Cambredaze, an Schneefeldern.
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Abb. 19
→ 15-Zentral- und Westpyrenäen. Halsschild nicht länger als breit, vorn schwach gerundet, hinten seicht ausgeschweift, nicht ausgesprochen herzförmig.
#15
amoenus Dejean, 1828Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken weniger depreß. Grundskulptur der Flügeldecken etwas unregelmäßig maschig. Penis [Abb. 20]. Zentral- und Westpyrenäen.
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Abb. 20
→ 16-Flügeldecken stark depreß, Käfer depigmentiert, rotbraun. Dem amoenus sehr nahe stehend, Halsschild etwas länger, an den Seiten deutlicher ausgeschweift. Hierher champenoisi mit seinen Unterarten
#16
Halsschild an der Basis so breit wie am Vorderrande. Aedoeagus [Abb. 21]. Zentralpyrenäen. Stammform. ...champenoisi Croissandeau, 1893 (=arbizonensis Puel.)
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Abb. 21
champenoisi vallierensis (Coiffait, 1952)🗺Coleoweb-Mir unbekannt. Penis [Abb. 22]. Ariège, Montvallier.
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Abb. 22
champenoisi bernardi Jeannel, 1937🗺Coleoweb-Halsschild an der Basis schmaler als am Vorderrande. Aedoeagus [Abb. 23]. Zentralpyrenäen: Val d'Aran, Viella.
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Abb. 23
champenoisi estarragnensis (Jeannel, 1947)🗺Coleoweb-Mir nicht bekannt ist eine Form aus den Hautes-Pyrénées: Umgebung von Oredon, Cirque d'Estaragne, 2200 m.
#17
→ 18Halsschild nach hinten nicht oder schwach verengt, der Hinterrand viel breiter als der Vorderrand. Flügeldecken im dritten Zwischenraum normalerweise mit zwei Porenpunkten.
#18
→ 19Seitenrinne des Halsschildes überall gleichbreit verlaufend. Kleinere Arten.
→ 18a-Seitenrinne des Halsschildes nach hinten allmählich verbreitert, etwa wie bei cupreus.
#18a
→ 18bGrößer: 10-12 mm. Die Seiten des Halsschilds vorne stark gerundet.
abaxoides bigerricus🗺Coleoweb-Kleiner: 9-10 mm. Die Seiten des Halsschilds vorne nur schwach gerundet, seine Basis breit und die Hinterecken rechtwinkelig. D: Pyrenäen: Pic du Midi de Bigorre, Lac Bleu.
#18b
abaxoides Dejean, 1828Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildbasis leicht eingeschnürt, hintere Winkel gerade, Halsschild deutlich quer. Aedoeagus [Abb. 24]. D: Pyrenäen: Gavarnie.
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Abb. 24
abaxoides embaliranus Pupier, 2008🗺Coleoweb-Halsschildbasis sehr schmal, die Hinterwinkel spitz und vorspringend, der Halsschild relativ länger. D: Pyrenäen: Lac Lanoux, Carlitte-Massiv, Paß d'Ambalire im Tall von Andorra. (=andorranus Jeannel, 1937)
-Mir unbekannt. D: Pyrenäen. ...abaxoides cabidochei Colas, 1966 (=navaricus Colas, 1951)
abaxoides quezeli Puisségur & Verdier, 1952🗺Coleoweb-Mir unbekannt. D: Pyrenäen.
#19
Der äußere Basaleindruck des Halsschildes ist nur durch Punkte angedeutet. Kleinste Art. Cantabrische Berge, Pyrenäen, Zentraleuropa. Siehe pumilio LZ >>>4
→ 20-Die beiden Basaleindrücke jederseits des Halsschildes deutlich ausgeprägt.
#20
→ 21Zentralspanien, Cantabrische Berge, Basses-Pyrénées. Länge 7-8 mm.
→ 23-Zentral- und Ostpyrenäen. Länge 8,5-10 mm.
#21
cantabricus lesourdi Jeannel, 1937🗺ColeowebBasses-Pyrénées. Penis wie [Abb. 10].
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Abb. 10
→ 22-Penis abweichend gebildet.
#22
ehlersi Heyden, 1881🗺ColeowebGrundskulptur der Flügeldecken mehr oder weniger deutlich maschig. Streifen der Flügeldecken tiefer. Körper etwas breiter. Picos de Europa.
cantabricus Schaufuss, 1862Fundmeldungen🗺Coleoweb nemoralis (Graells, 1851)🗺Coleoweb-Flügeldecken im Grunde quergerieft, Streifen der Flügeldecken feiner, Körper etwas weniger robust. Zentralspanien, Cantabrische Berge. (=rudimentalis Chd.) Hierher auch der mir unbekantte
#23
colasi Jeannel, 1937🗺ColeowebSkutellarstreifen deutlich ausgebildet. Penis [Abb. 25]. Zentralpyrenäen.
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Abb. 25
amaroides Dejean, 1828🗺Coleoweb-Skutellarstreifen rudimentär. Penis [Abb. 26]. Ostpyrenäen.
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Abb. 26
#24
→ 25Halsschild hinten nicht breiter als vorn, eher schmaler.
→ 30-Halsschild hinten breiter als vorn [Abb. 27] (messen!).
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Abb. 27
#25
→ 26Nordrußland.
→ 29-Östliches Zentraleuropa, Türkei.
#26
fastidiosus Mannh.Käfer sehr klein (Länge 4,8-5,5 mm). Hierher aus Nordrußland und Nordasien.
→ 27-Käfer größer.
#27
middendorffi Sahlbg.🗺ColeowebLänge 8-10 mm, Halbinsel Kola.
→ 28-Kleiner (Länge 7-7,5 mm).
#28
oblongiusculus Motsch.🗺ColeowebKäfer nicht auffallend abgeflacht. Hierher wahrscheinlich aus Nordrußland.
kaninensis Popp.🗺Coleoweb-Käfer stark abgeflacht, dem negligens LZ >>>2 täuschend ähnlich und mit diesem wahrscheinlich identisch; Augen anscheinend flacher. Halbinsel Kanin.
#29
Halsschild herzförmig, an den Seiten vor den Hinterecken stark ausgeschweift. Episternen deutlich länger als breit. Tatra, Riesengebirge. Siehe negligens LZ>>>2
acrogonus Chaud., 1834Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild nach hinten schwächer verengt und kurz vor der Basis ausgeschweift, Basaleindrücke scharf und glatt. Episternen nicht länger als breit. Transsylvanien, Türkei, Anatolien.
#30
→ 31Käfer sehr klein (Länge 4,7-5,5 mm).
→ 32-Käfer größer (Länge 6,1-10 mm).
#31
Der dritte Zwischenraum der Flügeldecken mit zwei Porenpunkten. Siehe pumilio LZ>>>4
Pedius longicollis (Duft., 1812)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Der dritte Zwischenraum der Flügeldecken gegen die Spitze mit einem Porenpunkt. Siehe
#32
Halsschild jederseits an der Basis mit einem scharfen, unpunktierten Längseindruck ; der Raum zwischen diesem und dem Seitenrand gewölbt und glatt. Der dritte Zwischenraum der Flügeldecken mit einem Porenpunkt. Siehe Untergattung ...Parahaptoderus Jeanne, 1969
→ 33-Basaleindrücke des Halsschildes deutlich punktiert, der äußere oft undeutlich ausgebildet. Flügeldecken mit zwei Porenpunkten (selten mit 2, 3 oder 3, 2). Mit nur einem Porenpunkt im dritten Zwischenraum siehe ...Pedius inquinatus (Sturm)
#33
→ 34Halsschild vor den Hinterecken stark ausgeschweift an der Basis (mit Ausnahme von macedonicus) nicht oder kaum breiter als am Vorderrand [Abb. 27].
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Abb. 27
→ 37-Halsschild nach hinten nicht oder schwach verengt, an der Basis breiter als am Vorderrand, die Seiten nicht ausgeschweift [Abb. 4].
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Abb. 4
#34
macedonicus Apfelbeck, 1918🗺ColeowebMazedonien. Flügeldecken an der Basis ohne Nabelpunkt. Länge 6,5-7 mm.
→ 35-Tatra, Riesengebirge, Nordrußland. Flügeldecken gewöhnlich mit Nabelpunkt, der aber sehr unauffällig sein kann.
#35
Länge 8-9 mm., Grundskulptur der Flügeldecken sehr fein, aus äußerst gedrängten Querriefen gebildet. Tatra, Riesengebirge. Siehe negligens LZ>>>2
→ 36-Etwas kleiner. Grundskulptur gröber, maschig.
#36
blandulus Miller, 1859Fundmeldungen🗺ColeowebTatra, Kanin und Nordsibirien. Augen stark gewölbt. Habitus [Abb. 28].
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Abb. 28
kaninensis Popp.🗺Coleoweb-Kanin. Augen flacher.
#37
arvernus Jeannel, 1937🗺ColeowebZentralfrankreich. Schultern ohne vorspringenden Zahn.
→ 38-Zentraleuropa, Alpen, Karpaten, Nordbalkan. Schultern mit vorspringendem Zahn.
#38
josephi Csiki, 1930🗺ColeowebVon den Lessinischen Alpen bis zum Suganatal verbreitet. Halsschild an der Basis auch gegen die Hinterecken nicht oder undeutlich gerandet. Drittes Fühlerglied gegen die Spitze oft deutlich pubeszent. Penis mit gehakter Spitze. Südtrientinische Alpen zwischen Tredici Comuni und Sette Comuni. (=pascuorum Dan.)
→ 39-Böhmen, Karpathen, Nordbalkan, Alpen (mit Ausnahme des für den josephi angegebenen Gebietes), Apenninen. Halsschild an der Basis jederseits normalerweise deutlich und mehr oder weniger scharf gerandet.
#39
Penis an der Spitze stark herabgebogen [Abb. 6]. Drittes Fühlerglied gegen die Spitze sehr oft deutlich behaart. Dem unctulatus ähnlich, Halsschild an den Seiten gewöhnlich dünner gerandet. Habitus [Abb. 4]. Siehe subsinuatus LZ >>>5
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Abb. 6
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Abb. 4
→ 40-Penis mit einfacher Spitze.
#40
Seitenrand des Halsschildes stärker verdickt, drittes Fühlerglied gegen die Spitze fast immer deutlich behaart. Bei den Balkanstücken ist dieses Glied, wie es scheint, immer unbehaart. Vom Comer See bis zu den Karpathen und dem Nordbalkan verbreitet. Aedoeagus [Abb. 9]. Habitus [Abb. 7]. Siehe unctulatus LZ >>>5
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Abb. 9
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Abb. 7
apenninus Dejean, 1831Fundmeldungen🗺Coleoweb-Seitenrand des Halsschildes gewöhnlich etwas weniger verdickt. Drittes Fühlerglied, wie es scheint, stets unbehaart. In den Lepontinischen und Penninischen Alpen und vom Ligurischen Apennin bis zum Aspromonte (Calabrien) verbreitet.
Enthaltene Taxaabaxoides acrogonus amaroides amblypterus amoenus apenninus arvernus blandulus brevis cantabricus champenoisi colasi ehlersi fastidiosus glacialis infimus josephi kaninensis macedonicus middendorffi negligens nemoralis oblongiusculus Pediusprocerulus pumilio pusillus subsinuatus unctulatus
Literaturverzeichnis
Schatzmayr, A. (1942): Bestimmungstabellen der europäischen Pterostichus- und Tapinopterus-Arten 1. + 2. Teil (1943) - Koleopterologische Rundschau, BestTab..europ.Käfer 8.St >>>"F:\taxa\coleo\scans\Schatzmayr1942 Pterostichus.pdf"
Jeannel, R. (1942): Coléoptères Carabiques 2 in: Faune de France, Hrsg. Fed.Fr.des Soc. de Science Naturelle, 40:573-1173, Librairie des Faculte des Sciences, Paris, >>>"F:\taxa\coleo\scans\Faune de France Carabidae2.pdf"
Jeannel, R. (1949): Coléoptères Carabiques (Supplement) in: Faune de France, Hrsg. Fed.Fr.des Soc. de Science Naturelle, 51:1-51, Librairie des Faculte des Sciences, Paris, >>>"F:\taxa\coleo\scans\Faune de France Carabidae Supplement.pdf"
Erstellt am: 10.12.2010 · Letzte Aktualisierung: 02.12.2022 - 18:36:47
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